sorry, aber Du widersprichst Dir sogar selbst.
Rennmotoren werden einzig für einen Einsatzzweck gebaut und eingestellt. Soetwas mit einem Alltagsmotor zu vergleichen ist wie Äpfel und Birnen.
8-Gang Automatik hat einzig den Zweck genau in dem Drehzahlbereich zu arbeiten, bei dem das höchste Drehmoment anliegt.
Hohe Spitzenleistung und Drehmomentwerte weisen auch nicht auf ein breites nutzbares Drehzahlband hin.
Der Einsatz einer Elektronischen Gemischaufbereitung bringt nur dann leistungsmäßig etwas, wenn keine anderen Faktoren regelmentierent eingreifen, Lärmschutz Abgaswerte usw.
Und apropo "Neue Technik". Gerade die neue Technik wird heutzutage dazu verwendet um Planungs- und Konstuktionsschwächen zu verschleiern bzw abzuschwächen. Oder meinst Du Mercedes hat der A-Klasse, nach dem Elchtest, ein komplett neues Fahrwerk spendiert? Nö die Elektronik wirds schon richten.
Und nochmal zum Marketinggebrabbel: Wer erinnert sich noch an das Debakel mit den ausbrechenden Audi TTs? Schon bei den Vortests haben wir eingeladene unabhängige Fahrer, Audi auf Instabilitäten am Heck hingewiesen. Schnell kam da der Spruch auf "Das ist ein Sportwagen, das gehört so".
Uns seltsamerweise kommt genau dieser Spruch wieder auf, als die ersten Käufer verunfallt waren. Die Schuld wurde eher beim Fahrer, als beim Fahrzeug gesucht. Schliesslich musste dann aber Audi klein beigeben.
Nissan war da etwas umgänglicher, der 350er hatte ein ähnliches Problem, bevor der dann aber in Europa vorgestellt wurde, hat man eine Unterbodenverkleidung angebaut, die den Effekt, wenn auch nicht perfekt, etwas milderte. Die US-Version hat diesen Unterboden, wegen der relativ niedrigen Geschwindigkeitsbegrenzung, nicht.
Und zurück zum Thema, ich habe nicht gesagt dass der 690er Motor schlecht ist. Ich habe nur daraufhingewiesen, dass vermeintlichen Vorteilen "6-Gang" auch vermeintliche Nachteile "geringeres nutzbares Drehzahlband" gegenüberstehen können.