Beiträge von Donkey Rider

    Allerdings kamen bei meiner GT nur ca. 2,2l raus und genau so viel ist auch wieder rein gegangen.


    Lt. Werkstatthandbuch sollten es aber 3.2l sein.

    Ich hab mir die Prozedur zum Wechseln der Kühlflüssigkeit vorab in der Rep.-Anleitung mal durchgelesen.


    Wenn ich es so mache, wie beschrieben (S. 352):

    - 1. Ablass-Schraube rausdrehen

    - 2. Kühlflüssigkeit ablassen

    - 3. Ablass-Schraube wieder reindrehen

    - 4. Dann Vorderrad 50cm aufbocken :sehe sterne:

    - usw....


    Dann kann doch nie die alte Kühlflüssigkeit komplett abgelaufen sein,

    weil der Kühlflüssigkeitstand (rote Linie) im Kühlerschlauch unterhalb der Ablaufbohrung ist.

    Weil die Ablass-Schraube vorher reingedreht wurde, nachdem das Vorderrad angehoben wurde.

    Level KFL.JPG


    Wenn ich Arbeitsschritt 3 und 4 vertausche, erst dann müsste alles abgelaufen sein. Oder?


    Zum Entlüften:


    Wenn ich beim Einfüllen der Kühlflüssigkeit an den beiden Enlüftungsbohrungen warte bis

    das Zeug blasenfrei rausläuft, habe ich mir jede Ritze, an der linken und rechten Seite am Motor,

    unterhalb der Bohrung eingesaut. Oder?


    Hat jemand diese Aktion schon mal ohne Sauerei durchgeführt?

    Du kannst die Höhe vom Ölstand nicht vernünftig messen, weil die Cartridge im Weg ist.

    Deswegen musst Du die Ölmenge mit einem Füllbecher dosieren.


    Außerdem verteilt sich die Ölmenge mit ca.550ml im Gabel(-Innenrohr) zu ca. 130ml in der Cartridge.

    Wenn Du die Gabel wieder füllst, musst du vorher unbedingt die Cartridge entleert haben,

    sonst hast Du nachher zu viel Öl drinn und die Gabel ist zu hart.


    Die besten funktioniert bei mir Motul Fork Oil Factory Line 5W.


    IMG_0420.jpg

    Bei meiner 2018er gab's nur den Öltemperatursensor und einen undichten Gabelsimmering.

    Mache alle KD's selber.

    Hab nach 30k Kilometer und fünf Jahren, immer noch ein Grinsen nach dem Absteigen.

    In meinen letzten 43 Jahren, ist das der rattenschärfste, bequemste Bock den ich je gefahren bin.


    Ansonsten, wie beim Käfer:


    Läuft, und läuft, und läuft, und läuft, und läuft, und läuft........

    Der RH-Lack "1290 R 2014" passt zumindest, zu der Felgenfarbe meiner 2.0 Bj. '18.

    Also scheint sich in diesem Zeitraum nix geändert zu haben.

    Habe bis jetzt nur den PAGT 1 gefahren. So lange der aus deutscher Fertigung kam, war's o.k.

    Die letzen beiden, von mir montierten Sätze, wurden bei Hopp Sing gebacken.


    Die musste ich jedes mal nach 500 km nachwuchten, weil sie nervige Vibrationen an Lenkerenden

    und Fußrasten produzierten.

    Wuchtgewicht und Position der Gewichte veränderten sich beim Nachwuchten.


    Der PAGT 2 fährt sich dagegen, wie auf Kugellagern.

    PAGT 1 ist bei mir Geschichte.

    Oder aber ein Gemisch-Problem

    Wahrscheinlich.


    Wenn nicht alle Stecker unterm Tank gesteckt - und vor allem sich an der richtigen

    Stelle befinden - dann passt der Luftfilterkasten und die Ansaugtrichter nicht exakt auf den

    Drosselklappenkörper.


    Oder die haben die zwei O-Ringe 66x2,5 zwischen Ansaugtrichter und Drosselklappenkörper

    vergessen/verdrückt.


    Dann zieht sie Falschluft.


    Aber der Freundliche wird Dir am Schluss sagen dass es irgendein Masseproblem war.

    WD40 hatte dann geholfen...

    Der Motor läuft dann aber wegen akutem Luftmangel schon lange nicht mehr...

    Die Feuchtigkeit im Wasser-/Ölabscheider kommt über den Überdruck der Motorentlüftung.

    Da braucht das Ansaugsystem nicht dicht zu sein.

    Die Feuchtigkeit muss nicht unbedingt von vorne durch die Lufteinlässe kommen.

    Wenn der Wasser/Ölabscheider im Luftfilterdeckel nicht regelmässig geleert wird,

    saugt sie sich die Feuchtigkeit aus dieser Richtung an.

    Ich habe Stahlwille, Hazet, Gedore und Proxxon im Einsatz und hab damit keine Probleme.

    Wenn man den Tests in der Motorrad-Zeitung Glauben schenkt, dann macht der

    Proxxon den gleichen Job, wie die anderen drei. Halt für die Hälfte vom Geld.


    Man macht bei dieser Ware nix falsch und ist vielleicht nur eine Glaubensfrage.

    Jeder wie er mag.


    Andererseits, habe ich den Stahlwille Manoskop nach mehr als 30 Jahren im Einsatz,

    zu denen nach Wuppertal in's Werk, zur Überprüfung geschickt.

    Nach einer Woche und für 100 € bekam ich den Manoskop mit neuem Innenleben

    und frischem Kalibrierzertifikat zurück. Das ist einfach eine Nummer.


    Werkzeug zum Vererben halt.