Warum wird an dieser Stelle eine "Düsenschraube" und keine einfache Hohlschraube mit definierter Größe, in diesem Fall "150", seitens KTM verbaut?
Ist mir vorher nicht aufgefallen. Guter Einwand !
Ich vermute, dass die Pleuellagerschäden bei den alten LC4 Motoren vielfälltiger sind, als diese Holschraubengeschichte. Wenn hier die Ursache zu Suchen wäre, dürften alle Motoren betroffen sein.
Alleine durch die Düsenschraube, dürfte sich die Stellung der Hohlschraube wohl erübrigt haben. Egal wie diese steht, ist der Querschnitt sicher größer, als der der Düsenschraube am Kupplungsdeckel. (vorausgesetzt es wurden die richtigen Dichtringe verwendet)
Ich denke es gibt mehrere Ursachen:
- artfremder Einsatz (SuMo, harter Straßeneinsatz, war zum Entwicklungszeitpunkt kein Thema, Detailverbesserungen halfen nicht zu 100%)
- Viele Schäden bei noch nicht verbesserten Enduromotoren im SuMo Einsatz
- Material des Kurbeltriebs wurde nach Herstellerwechsel schlechter (so Frauenschuh)
- immer mehr Leistung bei nahezu gleichem Motor (553ccm zu 654ccm, Dellorto zu Keihin, Highflow etc... / ca. +25 PS = 45 %)
- falsch eingestellte Zündung ab Werk (klopfende Verbrennung bei Verwendung von 95 Okt, so auch bei meiner 660er)
- falsches oder zu wenig Öl
- Ölwechselintervalle zu lang (zu hoher Benzineintrag, ergo schlechte Schmierung / bei den 690er mit Einspritzung deutlich reduziert)
- .........
Gruß