Beiträge von Tcop


    Erstens sprach ich von meist und zweitens gibt es die von dir erwähnten jap. Modelle schon seit einigen Jahren nicht mehr. (TL1000 bis 2000, SV bis 2008, VTR bis 2005).


    Den :zorn: kannst du dir für den nächsten konstruktiven Einwand aufheben !
    Und übrigens kannst du mal nachschauen, welches Öl Aprilia bei der RSV vorschreibt :zwinker:

    Migas, die meisten sind hier wohl Kastl und Tune ECU vorbelastet und wollen wohl auch dabei bleiben. Man merkt es zumindest ein wenig an den Resonanzen..... Hätte ich ne 690er ,würde ich die Vortex wohl auch ausprobieren. Aber wie gesagt, du bist uns noch einen Prüfstandlauf schuldig :zwinker: Das Kastl steht im oberen Drehzahlbereich echt sehr gut im Futter. Bin mir nicht sicher, ob die Vortex das auch hinbekommt.

    95 Oktan als minderwertig hinzustellen, finde ich auch etwas heftig. Allerdings gibt es an Deutschlands Tankstellen tatsächlich nichts, was darunter anzusiedeln ist. OK vielleicht E10, aber der hat auch nicht weniger Oktan :zwinker:


    Es stimmt aber auch, dass einige Tuner gerade im Automobilbereich die Software häufig auf 100 oder sogar darüber (Aral) abstimmen, um somit auch aus dem Sprit alles herauszuholen. Ist schon hart, wenn man dann selbst Super+ nicht mehr fahren darf :zwinker: Somit könnte man dies auch auf Motorräder umlegen. Ich kenne aber bis dato noch keinen, der es gemacht hat. Wobei ich mir durchaus vorstellen könnte, dass einige zumindest Super+ (98 Oktan) als Vorgabe haben dürften.


    Mit der Einspritzung oder dem Vergaser hat dies aber nichts zu tun. Es geht dabei i.d.R nur um den Zündzeitpunkt und die Verdichtung des Motors.


    Ich denke das einige 690er Fahrer hier sich umschauen würden, wenn sie plötzlich einen Flachschieber zwischen den Beinen hätten. Die wenigsten würden ihn wahrscheinlich wieder hergeben wollen, allerdings wer halbwegs legal unterwegs sein möchte, sollte wohl tatsächlich eher auf die bereits vorhandenen elektronischen Hilfsmittel zurückgreifen. Zumindest fällt es sicherlich weniger auf und dürfte auch weniger kostenintensiv sein.

    Ich vermute, dass du nach dem Ölwechsel zu oft oder zu lange in dem rutschenden Bereich warst. Deine Kupplung hat somit leider einen bleibenden Schaden davon getragen. Beim Durchrutschen entstehen naturbedingt sehr hohe Temperaturen, welche in der schlechtesten Reibpaarung wirken.


    Ich würde alle ersetzen, kannst die alten aber auch beim Händler vermessen lassen.


    Gruß

    Grundsätzlich kann ich der Aussage von Waldorf ja auch zustimmen. Es stimmt, dass wohl die meisten Fahrer wie auch Ihre Motoren das benutzte Motorenöl bei weitem nicht an seine Leistungsgrenze bringen.


    Allerdings sollte man dabei den Einsatzzweck einiger User sowie den grundsätzlichen KTM (Sport-)Motor nicht ganz aus dem Auge verlieren. Die KTM Motoren sind leistungsmäßig meist deutlich höher angesiedelt als z.B. vergleichbare japanische Modelle. Ich sag mal ein Standardmotor wie der vierzyl. 600er Bandit Motor, wie auch die Mehrzahl der japanischen Ein- oder Zweizylinder fordern das Motorenöl sicherlich deutlich weniger, als die meisten KTM Motoren. Gerade der SuMo Bereich, in dem sehr viele Einzylinder nicht selten an ihrer Leistungsgrenze betrieben werden, stellen an das Öl verdammt hohe Anforderungen. KTM wirbt nicht umsonst mit dem Slogan "ready to race". Genau aus diesen Gründen wird ja bereits seitens des Herstellers mit sehr engen Bandagen gearbeitet.


    Ktm musste in den vergangen 10 Jahren ihre Vorgaben immer weiter verschärfen und sicher nicht, weil die Literleistung ständig gesunken ist. Nein, die Anforderungen an das Lebenselixier des Motors ist sogar mehr als deutlichst gestiegen. Früher wurde weder eine feste Viskosität noch ein vollsynthetisches Öl vorgeschrieben. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo tunlichst von synthetischen Ölen abgeraten wurde. Heute werden von KTM Öle gefordert, welche die meisten Hersteller anfänglich nichtmal im Programm hatten. Ich sag nur Motul und 10W60.....


    Demnach bleibt unser Spielraum, was die Auswahl betrifft, eh äußerst bescheiden. Aber selbst in diesem engen Spielraum gibt es ausreichendes, gutes aber auch sehr gutes Öl. Wie der Motulmitarbeiter bereits sagte, für normale Einsatzzwecke reicht das vollsynth. 7100er (Standard-)Öl vollkommen aus. Mir ist ausreichend aber nicht gut genug. Und nur weil ein Motor etwas mehr Kraftstoff ans Öl weitergibt, muss dieser noch lange nicht defekt oder verstellt sein. Auch Kurzstrecke kann als Uhrsache in Betracht kommen. Und da ich dies nicht mit Riechen oder Schmecken feststellen kann, verfülle ich lieber etwas mit nicht gebrauchten Reserven, als nachher keine zu haben.


    Meiner Meinung nach, sollte man nicht am Öl sparen und bei einer KTM schon erstrecht nicht ! Und mal ehrlich, so viel teurer sind die besseren Produkte auch nicht, man muss ja nicht unbedingt bei Polo, Louis oder ATU kaufen.....

    Aber ich kann ja jetzt den Motor selbst, bzw den kupplungskorb nicht wirklich
    schaden, oder seh ich das falsch?


    Solange du nicht mit schleifender Kupplung fährst (solltest deutlich unter 5500 U/Min bleiben) passiert da nichts. Die Kupplungsfedern gegen etwas stärkere zu tauschen ist kein großes Thema. Kostet auch nicht die Welt und die Montage ist auch sehr einfach. Allerdings steigt dann natürlich auch deine erforderliche Handkraft zur Betätigung etwas.

    das mit dem castrolöl, also dieses gerücht, dass damit die kupplungen zu rutschen beginnen, das ist so nicht ganz richtig. es ist fast ausnahmslos immer eine kombination aus frischem castrol und alter kupplung


    Also ist Auslöser doch, wie du selbst schreibst, das Öl oder etwa nicht. Soll heißen, wenn er anstatt Castrol neues Motul verwendet hätte, wäre er vom Rutschen der Kupplung verschont worden. So ist zumindest meine Erfahrung und meine 625 SC hatte damals keine 5000 km auf der Uhr.

    Ich drücke :zwinker: Du solltest allerdings Morgen das Öl richtig warm fahren, so dass sich alles gut vermischt. Nur so kannst du Rückstände minimieren.
    Und fordere deinen Motor nicht zu sehr, deine Kupplung könnte sonst durchs Rutschen langfristig schaden nehmen.

    neue scheiben und gut ist es, sogar mit dem castrol werden neue scheiben funzen.


    Aber das kann doch nicht die Lösung sein, wenn es nachweislich erst seit dem Ölwechsel auftrat.
    Einfach das Öl mehrfach wechseln und die Finger von Castrol lassen. Lediglich die Getriebeöle (nicht Motorrad) sind erste Sahne

    wie beschrieben rutsch meine kupplung seit heut.
    hatte nen ölwechsel gemacht und castrol 10w50 eingefüllt (mit allen normen),


    Wieder einer der mit dem Castrol solche Erfahrungen gemacht hat. Kenne ich leider zu genüge. Hatte bei meiner 625 SC vor Jahren gleiches Problem.
    Bei mir hat warmfahren und erneuter Wechsel (also 2 Mal) mit Motul 300V 15W50 geholfen. Sollte aber mit dem 7100 10W60 ebenso funktionieren.


    Das Castrol 10W50 ist offensichtlich nicht 100% für Nasskupplungen geeignet.

    Ich hatte die Tage noch mit Motul Deutschland telefoniert und gefragt, welches ihrer vielen Öle wohl am besten sei. Leider konnte oder wollte mir der Herr keine genaue Aussage dazu geben. Er meinte nur, dass ihre vollsynt. Standardöle, womit er die 7100 meinte, absolut ausreichen würden. Die Viskosität bei den alten Modellen sollte gem. KTM zwischen 5W40 und 10W50 (je nach Außentemperatur) und bei der Neuen bei 10W50 oder 10W60 liegen.


    Ihr 300V Produkte würden diese Standardöle, u.a. bei dem Druckaufnahmevermögen (Standard um die 8000 kg/cm2 / 300V ca. 20.000-22.000 kg/cm2), bei weitem übertreffen, wären aber meist nur im Renneinsatz wirklich erforderlich. Motul hätte quasi auf Grund der KTM Vorgabe ein 10W60 eingeführt und auch die 300V Produktreihe um ein 15W60 erweitert. Es sei völlig unproblematisch das 300v 15W60 anstatt des 10W60 zu verwenden, man solle nur bedenken, dass diese Viskosität eher für die wärmere Jahreszeit gedacht sei. Im Winterhalbjahr würde er, gerade auf Grund der leichteren Startwilligkeit, eher das 10W50 empfehlen.


    Ob das 300V 15W50 doppel Ester oder das 15W60 einfach Ester besser sei, konnte oder wollte er mir auch nicht sagen. Nur soviel, dass der erhöhte Anteil an Ester im Grundöl des 15W50, durch mehr Additive im 15W60 ausgeglichen worden wäre. Es also quasi keinen Qualitätsunterschied geben würde. Andere Hersteller würden ja auch keinen Ester verwenden, wodurch es nicht automatisch schlechte Öle seien. Wäre nur eine andere Technik oder Philosophie. Oder in meinen Worten eine Frage des Marketings ;-)


    Ein echter Vorteil der 60er Öle läge darin, einer vorhandenen Ölverdünnung durch Kraftstoff besser entgegenwirken zu können, denn das wäre eins der größten Probleme mit welchem die Öle zu kämpfen hätten.


    Bei meiner 660er wurde nach etwa 800 km mal eine Ölanalyse vorgenommen. Dabei stellte sich tatsächlich heraus, dass durch einen zu hohen Kraftstoffanteil im Öl aus dem eingefüllten 15W50 innerhalb dieser kurzen Nutzungsdauer ein 10W40 wurde.


    Aus diesem und auf Grund des besseren Druckaufnahmevermögens, ob ich es jetzt brauche oder nicht, werde ich in Zukunft wohl das 300V 15W60 verwenden. Es dürften zumindest etwas mehr Reserven, als das 7100 10W60, besitzen.


    Auf die Frage, warum es kein 300V 10W60 gäbe, konnte mir Motul auch keine zufriedenstellende Antwort geben..... Nur soviel, dass sich eine höhere Spreitzung grundsätzlich negativ auf das Produkt auswirken würde. Schlagwörter waren die Alterung und der Verschleiß des Öles durch den Gebrauch. Ich hatte das Gefühl, dass auch hier das Marketing eine größere Rolle spielte.....


    Nach dem Motto eine eierlegendenwollmilchsau will keiner oder vertraut auch keiner ;-) Nischenprodukte wie Spezialöle oder Rennöle lassen sich wohl besser vermarkten.....

    Ich schätze alles in allem liegen die Kosten sicherlich bei über 2000 €. Der Kabebaum wird bestimmt nicht passen und ein anderes CDI wird ja zusätzlich noch benötigt. Vielleicht könnte man ja Teile der alten LC4 Modelle verwenden. Diese sind deutlich günstiger zu bekommen....

    Echt schöne Fotos !! Deine Duke wird offensichtlich artgerecht eingesetzt. War es tatsächlich ein defektes Pleuellager ? Hast du noch Bilder von den schadhaften Teilen ?


    Wenn ich die Leistungskurve richtig interpretiere, spiegelt der Umbau genau das Vermutete wieder. Vergaser = erhebliches Leistungsplus ab Standgas / EFI = mehr Spitzenleistung. Mir gefällt die alte Charakteristik auch bedeutend besser....


    Im übrigen ist von der 690 Rally Replica ja alles zu bekommen. Nur der Preis ist natürlich die Achillessehne....


    http://ktmshop.se/index.php?pa…10&class=HardEnduro&id=67





    Edit Fuzz - Link fixed

    Ich habe zwar keine 690er, aber ich würde mal alle Massepunkte kontrollieren. Sieht nach einem schlechten bzw. Wackelkontakt aus. Das Phänomenen gabs wohl schon häufiger.