Beiträge von HD666

    Ich glaube ich muss dringend an .einem Fahrstil arbeiten. Bei mir geht der Anakee Wild am Kurvenausgang nicht hinten weg. Selbst mit digitaler Gashand.

    Ich würde gerne mal mit dem ein oder anderen eine Runde fahren und was lernen. :knie nieder: Vielleicht seid ihr ja mal bei mir in der Gegend.

    Jeder soll so schnell fahren wie er sich sicher fühlt und es unter Kontrolle hat. Es gibt immer einen der schneller is (damit mein ich jetzt nicht mich), aber vorrangig geht's doch um den Spaß beim fahren.


    Fährst du Street- oder Offroadmode wenn der Wild nicht quer mag? Hab noch keinen Stoppler auf dem Kürbis gesehen der nicht mitlenkt wenn der Fahrer das möchte.

    Street hat mir da am Anfang zu oft eingegriffen

    Vermutlich mit "Stollenreifen" ? Beim CTA fand ich's nicht so schlimm.

    Aktuell beim Scout (kommt auf die Kati nie wieder drauf) nimmt er schon die Leistung weg, bevor ich am Kurvenausgang das Gas überhaupt erst angeschaut hab. Da geht im Rallymode noch wesentlich mehr, bevor der Heidenau komplett vor dem Kürbis kapituliert.

    Thomas, genau die einstellbare TC is unter anderem der Grund warum ich mir die 790er gekauft hab. Wenn man einmal ein Gefühl, für die richtige Einstellung bei welchem Untergrund entwickelt hat (z.B. nasses Geröll, Schlamm, etc.), ist es ein Traum. Mit Gasannahme Offroad oder auf trockenem Schotter brauchst die net, da passiert ja eh net die Welt. Und auch versiertere Fahrer schätzen die TC an der Kati, siehe Jentlflow.


    Übrigens fahr ich mit "Stollenreifen" auf trockenem Asphalt auch immer mit TC 7. Im Streetmodus hackt die TC ansonsten oft mächtig rein um ja keinen Schlupf (Stollenverzug) zuzulassen.

    Windschild is ne never ending Story und je nach Fahrer und Proportionen sehr individuell.

    Insofern dein Tank richtig verbaut ist und nicht da schon irgendwo der Fehler liegt, fehlt da vielleicht links noch irgendein Distanzstück o.ä. .

    Nur so ein Gedanke beim Betrachten deiner Bilder. Ich hab den Rade nicht und kann somit nicht wirklich mitreden.

    Die Gummipuffer unten waren bei meiner auch nicht zerstörungsfrei zu demontieren (bzw. einer war eh schon gebrochen).

    130er Breite nicht Geschwindigkeit. Nen 130er Reifen auf unsere Felge aufzuziehen hat hoffentlich noch niemand probiert, außer er sucht neue Herausforderungen :grins:

    Den K60 Scout silica gibt's nur bis 130er. Somit nicht für die 7/890er. Wird seinen Grund haben warum Heidenau die weichere Mischung nicht für die stärkeren Mopeds anbietet.

    Okay, muss gestehen der Scout is für mich mit Abstand der bisher schlechteste Reifen auf der 790 ADV. Kann im Gelände nix und is mit den möglichen Fahrleistungen des Mopeds überfordert. Jetzt für'n Winter, mit gemäßigter Fahrweise, is er onroad noch ganz brauchbar. Aber eigentlich macht ein Dunlop Raid oder Pirelli STR alles besser außer Laufleistung.

    ktmjunkie und CaptainChrom könnt ihr mich mal aufklären, wieviele Meter ihr vor dem Einschlag auf dem Bock hocken bleibt, bei den Straßenverhältnissen. Oder seid ihr Meister im Rodeoreiten? Ich hab zwar früher auch schon viel Blödsinn gemacht, aber bei Schnee und Eis dann eben auf drei Rädern.

    Bundeswehr Pyjama

    Bei über 5° stirbst du damit den Hitzetod. Die Außenjacke (Abriebschutz) muss natürlich entsprechend groß und am besten in der Größe verstellbar sein. Ohne Bewegungsfreiheit kannst du nicht sicher fahren. Kleidung kommt immer auch darauf an wie weit man fährt. Riedbergpass letzte Woche war ne 6 Stunden Tour.

    Für das Y-Kabel der Heizhandschuhe hab ich mir ~ alle 20 cm Klettverschlüsse in die Jacke gemacht (gibt's selbstklebend für Textil) wo die Kabel fixiert sind. Früher mit der BMW Kombi mit Thermofutter hab ich die Kabel immer zwischen Termofutter und Außenjacke verlegt und an den Knöpfen fixiert.

    Protektorenjacke deshalb weil ich immer auch "Offroad" Etappen einbau und so die Protektoren da bleiben wo sie hingehören und ihren Zweck erfüllen. Außerdem wäre mit dem BW- Pyjama und Protektoren in der Außenjacke die Bewegungsfreiheit zu sehr eingeschränkt.

    Ich habe mich bewusst gegen eine Heizjacke entschieden. Bei einem Abflug, im Gelände festgefahren oder einer Panne stehst du dann eventuell mit viel zu dünner Kleidung Stundenlang in der Kälte und frierst dir den A.... ab. Hab im Winter auch immer noch zusätzlich Unterziehhandschuhe (auch normale Einweg- Gumihandschuhe bringen viel) dabei. Mir is mal die Sicherung von den Heizhandschuhen flöten gegangen und ich hatte noch 3 Stunden Heimweg. Da frieren dir dann ohne Griffheizung die Griffel weg.


    Für alle Zweifler, wie farblos wäre doch die Mopedwelt ohne ein Elefantentreffen oder die vielen Weihnachtsmannausfahrten.


    Letztes Bild bei Highway to Hell in der Eishalle vor dem Eishockeyspiel. Allerdings nur die Gespanne auf dem Eis, die restlichen sind am Rand aufgereiht (-;

    Ich habe dazu mal ein Video gesehen, wie jemand vier Teppichmesserklingen durch einen neuen Motorradreifen zog, um Lamellen zu schneiden - hab's gefunden: hier beschrieben:
    https://www.motorang.com/motorrad/gilstern/

    Gut Profilschneider sind ja vom Prinzip nichts neues, kann mir schon vorstellen das es kurzfristig mehr Grip bietet. Bei den Leistungsstarken Mopeds brechen dann Teer halt vermutlich ganze Gummifetzen raus. Früher hat man, wenn's nur um die Mindestprofiltiefe am Mittelstreifen ging, auch mit der Flex nachgeschnitten.

    Auf Eis funktionieren bei einem Einspurfahrzeug nur Spikes und Ketten zuverlässig.

    Spikes okay, aber das mit den Schneeketten halte ich für ziemlich fraglich. Bei dem geringen Abstand zwischen Gabel / Schwinge und Reifen steigt man vermutlich vorzüglich ab, wenn sich an der Schneekette was lockert. Zumindest hinten dürfte es mit Bremszange, Kette, etc. weniger Probleme geben, da die Schneeketten ja eher nach außen weggeschleudert werden müssten. Insgesamt wird die Leistung einer ~ 800er (vom Gewicht red ich jetzt lieber erst gar nicht) für längeren Fahrspaß (nicht nur um sich beim feststecken befreien zu können) mit Schneeketten vermutlich zu viel sein. Den Plastikdingern (die überdimensionierten Kabelbinder) geb ich da auch nur 2-3 Gasstöße. Die Schneekrallen von MV-Motorrad sind auch nur für's Hinterrad, außer man möchte vorne die Bremsleistung erhöhen. Die Frage is woher soll der Kurvengrip am Vorderrad kommen. Alternativ gibt's dann noch sowas wie Snowgrip Reifenspray.

    Zum Anlas gab's 2017 einen Test von Motorrad. Ich hab bisher den Pirelli STR, Dunlop Raid und Meridian, Heidenau scout (aktuell) und den Endurotrail+ im Winter gefahren (bei den Reifen früher weiß ich die Bezeichnung nicht mehr). Die ersten drei sind am besten. Der Heidenau is auch gut, braucht aber etwas warmfahren. Der Mitas braucht auch warmfahren und hat für die meist nassen Straßen zu wenig Silikaanteil ( mit Vorsicht zu genießen).

    Prinzipiell hat das fahren im Winter etwas sehr Spezielles und Entschleunigendes. Man liest die Straße viel aufmerksamer und entwickelt ein Auge dafür was aktuell möglich ist. Gerade bei dunklen Ecken im Wald ist immer Vorsicht geboten. Bei unklarem Gripniveau wird auch mal die nächste Parkbucht angesteuert um die Straße zu prüfen und im Zweifelsfall kehrt zu machen. Auch bei trockenen Verhältnissen werden wegen Salz und Dreck auf der Fahrbahn natürlich weniger Schräglagen erreicht. Auch wenn man sich das vielleicht schwer vorstellen kann, kann das fahren im Winter, passende Kleidung vorausgesetzt, extrem viel Spaß machen und auch "sicher" sein.

    P.s. Bei Eis und Schnee bleibt die Kiste in der Garage. Sowas geht nur mit Spikes oder Crossreifen auf'm Feldweg bei nicht festgefahrer Schneedecke.