Ich hatte mit der 790er ADV R (2020) auch grosse Buffeting Probleme, die ich letztlich mit einem gedruckten Adapter für die 790 S Scheibe für einen steileren Winkel gelöst habe.
Für die Norden habe ich nach 180 km noch keinen Bedarf und daher auch keine Lösung, das könnte noch kommen, aber:
Ich möchte für Ohrschutz plädieren - und zwar für einen guten In-Ohr Hörschutz (ich trage einen massangefertigten aus dem Akustik-Fachhandel).
Warum?
Gehörschäden entstehen durch zwei Fälle:
- EIN maximales Klangereignis ("Explosion") - sollte bei uns nicht das Problem sein, kennt aber jeder, beginnt mit Pfeifen im Ohr, das kann sogar bleiben (Tinnitus bspw)
- Lange, dauerhafte Exposition zu einem erhöhten Lärmpegel ("Baustelle" - aber eben auch Wind- und Motorengeräusche auf dem Mopped).
Diese zu reduzieren ist kein "Warmduscherthema", sondern ein clevere Investition in zukünftiges Hörvermögen
Ich habe den Gehörschutz (zwangsweise) wegen eines anderen Bikes gebraucht, da dies mit eminem Helm eine unglückliche Resonanz einging (es "dröhnte" im Helm), aber finde es seither unfassbar beruhigend, so zu fahren.
Das spannende daran: mit dem richtigen Filter und der richtigen Passform hört man Umgebung, Sirene, ja sogar Musik oder Telefongespräche - aber eben nicht den Dauerlärm.
Und bei einer 8h-pro-Tag-Mehrtages-Tour (wie ich sie gern mal mache) macht das abends einen grossen Unterschied.
Seid also lieber eine "Memme" und kauft euch was "Gscheits".
Also: bitte nicht diese Schaumgummipfropfen, die man von Konzerten oder so kennt. Die machen das nicht so gut wie alle Gehörschützer, die man derzeit auf dem Markt kommt.
Am besten ist das Zeug vom Akustiker - passt perfekt, drückt nicht (naja - so gut wie) und kann mit diversen Filtern optimiert werden, sogar nach Frequenz wenn man es so weit treiben will.
So, habe fertig.
Muss Motorradfahren gehen.
Draussen ist Wetter.