Beiträge von Timmi-CH

    aber vom Gesetzgeber. Deshalb haben zugelassene Windschilder ja abgerundete Kanten und ne entsprechende KBA Nummer…

    Nur um sicherzustellen dass wir uns nicht missverstehen:
    Ich nutze das Original KTM S-Schild, das ist zugelassen (also keinen China-Nachbau).

    Na... dann sollte man das einplanen :grins: . Ist ja schliesslich nicht soo selten!

    Eben.
    Und die Verortung der S-Scheibenkante im Raum-Zeit-Kontinuum bei Stehend-Gebrauch ist mir als "zumindest suspekt" aufgefallen, weshalb ich jetzt diesen Weg gehe.

    Aus eigener schmerzlichen Erfahrung und mit einem immer noch heilendem Innenband kann ich sagen: Die Spiegel sind ebenfalls gefährlich.

    Dachte ich mir schon, habe mir jetzt auch für "Offroad"-Einsätze geschraubte Spiegel besorgt. Muss ich noch anschrauben.
    Muss allerdings zugeben, dass ich da jetzt eher günstg gekauft habe - wahrscheinlich also das erste Mal von zwei Mal-en.

    Bist du wirklich im Stehen mit dem Kopf in der Nähe des Windshields?

    Nö, natürlich nicht (so klein bin ich auch nicht) - aber sollte ich mal bei einem Sturz nach vorne fallen, so wäre die (wenn auch abgerundete) Kante der S-Scheibe ziemlich auf Höhe meiner Gurgel. Damit wäre imho das Verletzungsrisiko höher als mit nach vorn gesetzter Scheibe (da ist sie ungefähr auf Höhe Helm)

    Den hatte ich auch gedruckt. Hat bei mir zu heftigen Turbulenzen geführt, die Geschwindigkeiten über 120 praktisch unmöglich machten.

    Mit welchen Windshield hast du das genutzt?
    Ich hätte noch das originale "790 ADV R" und derzeit - wie oben sichtbar - das "790 ADV S" montiert.
    Allerdings muss ich sagen, dass das "S" im Originalwinkel auch schon nicht so dolle ist in bezug auf "Windschutz", also "schlechter" kann ich mir kaum vorstellen...

    Da wirst um 3D Druck nicht drum rum kommen. Schau mal bei thingiverse oder ähnlichen Portalen. Angebote für einzelne Drucke gibts ja online zur Genüge.

    So, muss das noch auflösen.

    Habe bei Thingiverse tatsächlich einen (leidlich brauchbaren) Adapter gefunden und mit Hilfe eines Freundes und mit Hilfe von ein paar Prototypen einen passenden hergestellt und montiert.
    Hier das vorher/nachher Ergebnis:
    pasted-from-clipboard.png

    Vorher war das Shield auf dem unteren Loch montiert, mit dem Adapter kommt es quasi "zwischen" die Löcher.
    Hier ein Bild des fertigen Adapters:
    pasted-from-clipboard.png

    Die mit "1" markierten "Nupsis" werden in die Ausspraungen am Bike montiert, auf "2" wird die Windshield-Halterung und das Windshield montiert und zwischen den "1"en durch eine passend eingelassene (und von mir faschmännisch :grins: mit Klebeband gegen Herausfallen gesicherte) selbstsichernde Mutter gehalten.
    Die letztendlich eingesetzte Schraube für "2" war allerdings deutlich kürzer.

    Eine Höhenverstellung ist jetzt allerdings nicht mehr möglich (nur noch ein Loch).
    Die Konstruktion ist sehr stabil und auch das Material ist massiv und gesintert, also belastbar.


    Und nein: ich bin leider noch nicht gefahren, habe daher keine Infos zum Buffeting-Einfluss - aber mir ging's v.a. darum, den zu geringen Abstand zu meinem Kopf im stehenden Einsatz zu vergrössern.
    Ich werde mich melden.

    Wer Interesse an so einem Adapter hat, für den kann ich gern bei meinem "3D-Drucker" nach einem Exemplar fragen.
    Preis inkl. Versand müsste ich dann auch anfragen - das war eher ein Freundschaftsdienst.

    Hallo zusammen - ich hoffe ich bin hier im richtigen Sub-Forum - falls nein - gern verschieben


    Meine Frage:
    Ich habe günstig ein paar KTM (Alpinestars) Tech7 Boots gekauft - leider nur mit der "MX-Sohle" - also die, welche eigentlich null Profil haben:
    pasted-from-clipboard.pngBild von TECH 7 EXC SOLE


    Ich habe sie mehrfach mit meiner 20er 790 ADV R auf "leichtem Geläuf" getragen und bin an sich sehr zufrieden mit Halt, Passform, Laufkomfort, etc.
    Nun stelle ich fest, dass ich damit vielleicht auch mal auch im Nassen Schotter unterwegs sein KÖNNTE und habe damit wahrscheinlich null Grip im Gelände.


    Hat jemand von euch seine Stiefel schonmal neu besohlt, und/oder auf die Enduro-Sohle umgerüstet, die es einzeln zu kaufen gibt? Und - ist die überhaupt matschtauglich (oder matschtauglicher)?

    Sohle Alpinestars Tech 7 Enduro Schwarz

    Gerne würde ich gern eure Erfahrungen hören mit

    1. Erfahrungen mit den Tech7-MX Sohlen im Gelände (oberes Bild - geht einigermassen <-> geht gar nicht)?
    2. Erfahrungen mit dem Neubesohlen der Tech7 Boots (Preis, Aufwand, beim Schuster oder bei Alpinestars? Passen <-> passen gar nicht?)
    3. Erfahrungen mit den Tech 7 Enduro Sohlen im Gelände (unteres Bild - prima im Gelände <-> haben auch keinen Halt, musste mir ganz andere Boots kaufen)

    Ich bin nicht so der Wegwerf-und-kauf-neu-Typ und habe in der Euphorie des Schnäppchens schlichtweg nicht ausreichend auf die Sohle geachtet (Anfängerfehler - ich weiss).
    Mit ist klar, dass ich da nicht ideal agiert habe, und versuche nun, das Beste draus zu machen - also bitte sachdienliche Infos, kein Shitstorm.


    Danke für eure sinnstiftenden Feedbacks zu meinen Fragen.

    Kurze Frage:
    Habe an meine 2020er R derzeit das hohe transparente Schild dran (Buffeting nicht viel, aber etwas besser).
    Möchte das aber (deutlich) steiler stellen und habe von einem Adapter gehört - muss ich mir was basteln oder gibt's den käuflich zu erwerben?

    Für eine Offroad Reise würde ich mittlerweile die volle Protektion mit meiner Protektoren-befreiten Klimkombi bevorzugen.


    Maximale Sicherheit und Bewegungsfreiheit kombiniert mit Abriebschutz und Flexibilität für ziemlich viele Wetterlagen.


    Wir könnten jetzt auch noch über Airbagwesten und Shirts diskutieren…. :grins: :zwinker:

    Respekt - dein Vertraue in deine Fahrkünste sind so hoch, dass du Fallen nicht mehr einbeziehst.


    Ich stehe wohl am anderen Ende des Offroad-Könnens. so dass ich da eine so hohe Wahrscheinlichkeit sehe, dass ich Bequemlichkeit hinter meinen Passivschutz priorisiere.


    Das mache ich übrigens bei meinen Strassenbike-Ausflügen auch so - obwohl mein Selbstvertrauen diesbezüglich sehr nah an deinem liegt. Ein Schlüsselbeinbruch, diverse Rippenbrüche und Sehnen- und Bänderverletzungen (meist ohne Selbstverschulden) augrund technischcr Defekte oder Fremdeinwirkung haben mir gereicht.

    Möchte jetzt einfach mal Fahren und möglichst unverletzt bleiben...

    Blöde Frage - wenn ich das vom Stürzen sehe/höre:
    Welchen Schutz habt ihr eigentlich alle so an, v.a. am Oberkörper?

    Ich selbst habe eine Rückenpanzer (noch aus dem Racingbereich) und einen Brust- und Schlüsselbeinschutz von ORTEMA.


    Ich frage, weil sich ein Bekannter von mir sehr schlimm die Rippen im Gelände brach (12 Brüche, teilweise schwer).
    Hier noch Bilder (aus dem Netz, nicht meine):
    Brust-Protektor | GSX-S, GSX-R und GSR ForumRückenschutz Alpinestars BIONIC BACK PROTECTOR White Level 2 Online-Verkauf  - Outletmoto.eu

    Was enorm hilft sind einfache Fahrübungen wie Kreise und Achter (z.B. um 2 Warnwesten) fahren auf einem Platz mit möglichst tiefen Schotter. Kannst dann mit so langsam als möglich (Kupplungsschleiffpunkt) und vollem Lenkeinschlag steigern. Evtl. wäre auch ein Offroad Training sinnvoll, bevor du dir falsche Haltung und Techniken angewöhnst.

    Ich habe genau das vor - erstmal auf nen guten Parkplatz und auf Asphalt das Handling des Bikes mit Gas und Kupplung meistern, dann weiter gehen.
    Dann mehr auf Schotter weiterfahren.

    Das Video fand ich inspirierend:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Für mich ist vor allem das Handling bei Ultra-Low-Speed ungewohnt - m,acht man auf Strasse und Renne eigentlich nicht....

    So - war letzten Samstag das erste Mal im leichten Gelände - geschotterte Versorgungs- und Forstwege fahren, bergauf, bergab.


    Stelle fest:

    • Als ehemaliger Rennstreckenfahrer hat man im Langsamfahrbereich den grössten Aufholbedarf.
    • Stehend fahren ist ungewohnt, aber cool - aber das "ungewohnt" hohe über dem Boden s(t)ehen macht was in meinem Kopf.
    • Wenn man sich falsch hinstellt, ist das kraftraubend und gibt Muskelkater (so ging's mir)
    • Hinsetzen fühlt sich danach irgendwie komisch an - selbst auf der hohen 790 ADV R
    • Powerslides zum Umdrehen sehen leichter aus bei anderen - und gehen nicht in jedem Fahrmodus, da der Schlupf runtergeregelt wird
    • Kompressor dabeihaben hilft, wenn man nach dem Schotter wieder präzise auf Asphalt fahren will

    Das mal so von mir.

    Mein nächsterr Schritt: grossen Parkplatz suchen und (erst sitzend, dann stehend) langsam um die Kurve fahren üben...

    Ja, die Spiegel müssen noch :ja:

    Kurze Frage in die Runde:
    Weiss jemand zufällig ob Spiegel in der Schweiz für ein 2020er Bj unbedingt eine E-Nummer brauchen oder ob eine Fläche >50 mm2 ausreicht?

    Hatte sonst nur ältere Bikes, da weiss ich es...

    (EDIT):
    Habe mir die Frage hieraus selbst beantworten können:


    Links und rechts aussen ist je ein Rückspiegel mit einer Fläche von mindestens 69 cm2 erforderlich. Bei zweirädrigen Fahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h genügt ein Rückspiegel links aussen. Bezüglich Bau, Anbringung und Sichtwinkel gilt Artikel 112.646

    Kollegen - die R ist keine Rennmaschine.

    Eine stark Offroad-fähiges Fahrwerk mit langen Federwegen wird niemals das Fahrverhalten einer Strassenorientierten ADV Bikes haben.
    Aber:
    Ich meine, dass die R da einen hervorragenden Kompromiss liefert, ich mag das Fahrwerk sehr - vor allem, da ich für eine Asphalt-Kurvensatz noch ein anderes Bike habe, das ich aber nur ungern auf Schotter plus bewege.


    Daher mag es sein, dass die ADV besser auf der Strasse liegen mag als die ADV R. Aber das soll jeder selbst entscheiden.

    Ganz einfach, indem der vorausgehende Drift verhindert wird.

    …oder in anderen Worten:

    Sie verhindert, dass sich die Drehzahl des Hinterrades gegenüber der des Vorderrades deutlich (und insbesondere sprunghaft) verändert und kontrollierend eingreift, bspw. durch Zündungsunterbrechung und/oder (elektronisch geregelte) Gaswegnahme.

    Das ist die Theorie, wie genau es KTM macht, weiss ich (noch) nicht.

    Weil?

    Ich habe mich aus folgenden Gründen dafür entschieden:

    1. Mein bevorzugtes Terrain ist Passtrassen und ich plane auch Schotterstrecken, gerne mit engen Radien.
      Im zweiten Gang fährt sich das besser als im ersten, besonders auf losem Untergrund.
      => ich habe bereits auf meinen ersten 900 km bemerkt, dass ich häufig in den ersten zurückschalten musste - und das war mir zu nervös
    2. Ich habe wenig Hochgeschwindigkeitstransfers geplant, schon gar keine Autobahn (und selbst wenn, dann ist das in der Schweiz, Frankreich und Italien spätestens bei 140 km/h vorbei).
      Die Windgeräusche finde ich darüber zudem sehr unentspannt, ebenso wie das Reifensummen.
      Darum werde ich wenig schnelle Stellen fahren und daher brauch ich die Drehzahl-Verringerung mit dem grösseren Ritzel nicht
    3. Der Umbau ist wenig kostenintesiv, einen Rückbau auf das (fast neue) 16er Ritzel könnte ich sogar selbst machen.
      Darum ein "No-Regret"-Move.
    4. Die KTM ist mein Bike fürs Grobe. Für schnelles Fahren habe ich noch andere Bikes, die dann auch mit Tourenreifen agieren.

    Das waren meine Gründe für die Entscheidung, das wird jetzt in der Praxis nochmals verifiziert...