Füllstandgeber undicht

  • Hallo zusammen.


    Über die lange Standzeit im Winter hat sich eine Undichtigkeit am Füllstandgeber ergeben.


    Ich habe mir die Dichtung gestern mal angeschaut und sie und das Drumherum sauber gemacht und wieder eingesetzt. Sie sah eigentlich noch gut aus, nicht porös oder dergleichen.


    Das winzige bisschen Hoffnung, dass es damit erledigt wäre, wurde heute zunichte gemacht.


    In einem SMT-Thema hat jemand eine zusätzliche Flachdichtung angebracht. Kann das auch bei der SD helfen?


    Als einzelnes Ersatzteil ist die Dichtung im Teilekatalog nicht gelistet.


    Hat schon jemand Erfahrung mit dem Problem gehabt und kann mir weiter helfen?


    Viele Grüße.

  • hy christian,

    wenn ein o-ring "gut" aussieht reicht das leider nicht. er muss auch elastisch genug sein um durch seine verformbarkeit abzudichten. ist d9ie undichtigkeit "wirklich der o-ring oder kommt das benzin durch die gewinde der geberbefestigung raus.


    also:


    - o-ring vermessen und neu besorgen aus NBR material (z.B. hier: https://www.hug-technik.com/)

    - dichtfläche am tank prüfen auf seine planfläche (wenn der tank sich verformt, was er ja macht, kann es sein das der o-ring nicht abdichten kann weil die fläche verformt ist)

    achtung:

    die gewinde der halteschrauben sind auch nur eingesetzt, diese nicht überlasten. mit noch fester bekommst du den tankgeber nicht dicht aber die gewinde undicht.

    endlösung wäre wohl eventuell ein einkleben des gebers.


  • Danke, prüfe ich morgen genau. Der Einfachheit halber habe ich es auf den O-Ring geschoben. Dass es auch über die Gewinde tropfen kann, wusste ich nicht.

  • ist bei diesen tanks leider öfters der fall wenn die gewindeeinsätze misshandelt wurden.

    Ich hatte bisher nichts mit dem Füllstandgeber zu tun gehabt. In den drei Jahren, die ich die SD jetzt besitze und auf der Rennstrecke bewegt habe, gab es diesbezüglich auch keine Probleme.


    Ich habe einen neuen O-Ring bestellt. Falls die Undichtigkeit damit behoben ist, umso besser. Falls nichts, gebe ich den Tank zu einem Mechaniker, der mir das dicht machen soll. Ich bin in solchen Tüdelsachen zu ungeduldig und unsauber.

  • Tja, für eine kurze Zeit war es dicht, dann hat mich eines Tages wieder der Benzingeruch am Motorrad eines Besseren belehrt. Es scheint aus der unteren Verschrauben herauszukommen.


    Nervig. Ich rechne lieber nicht nach, was mich der straßenverkehrsrechtliche Umbau des Motorrads an Geld gekostet hat. Da wäre ein Verkauf und Neuanschaffung sicher rentabler gewesen.

  • Update:

    Nachdem ich den originalen O-Ring mit 26 x 4,00 mm selbst mit einer Schiebelehre nachgemessen hatte und entsprechende O-Ringe bei HUG aus NBR gekauft hatte, trat oben beschriebenes Problem auf. Verdacht war ein undichter Gewindeeinsatz. Aber wie soll der undicht werden? Die Gewindeeinsätze sind doch von Kunststoff komplett umschlossen.


    Der O-Ring von HUG ist aufgequollen, daher die erneute Undichtigkeit nach ca. einer Woche. Entweder ist NBR70 nicht kraftstofffest oder beim Verpacken ging was daneben.


    Ich werde welche aus Viton ordern, die sollten passen. Die Dichtfläche am Tank habe ich mir auch nochmal angeschaut, die ist nicht ganz eben. Da werde ich mit Schleifpapier nacharbeiten.


    Mein Mechaniker des Vertrauens hat den originalen O-Ring nochmal mit einer digitalen Schieblehre vermessen und kam auf ein Maß von 27 x 3,5.


    Hat jemand ein Vergleichsmaß? Ich rufe morgen auch mal bei KTM an und frage nach den Maßen.


    In der Zwischenzeit habe ich mir einen Tank von 2005 besorgt, der hat keine extra Öffnung für den Füllstandgeber. Sollte er passen, wechsle ich die Benzinpumpe in diesen Tank und kümmere mich in aller Ruhe um den defekten. Dann kann ich wenigstens endlich fahren.

  • Dichtungsmittel Hylomar M oder Curil T2 sind benzinfest um nur 2 zu nennen :Daumen hoch:

    Zusätzlich zum O-Ring und auf die Schrauben auftragen und fahren :Daumen hoch:

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

    Fz1 Fazer (2006)


    :Kürbis: CLICK HERE to see my beast :grins: or CLICK HERE to see my Fazer :grins:


  • Dichtungsmittel Hylomar M oder Curil T2 sind benzinfest um nur 2 zu nennen :Daumen hoch:

    Zusätzlich zum O-Ring und auf die Schrauben auftragen und fahren :Daumen hoch:

    Genauso habe ich es jetzt gemacht. O-Ring in 27 x 3,5 (passt perfekt) aus Viton besorgt und zusätzlich mit Curil versehen. Hält bisher dicht.

  • .

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Tja, war wohl nichts. Benzin kommt immer noch durch.


    Ich habe mittlerweile auf einen Ersatztank umgebaut und die Benzinpumpe umgesetzt. Die gute Nachricht: An der Benzinpumpe kommt nichts durch.


    Die schlechte: die vier Schrauben (siehe Bild) sind nun undicht, weil der Dichtungsgummi porös geworden ist. Bei SparePartsFinder sind weder die Schrauben noch die Dichtungen dazu aufgeführt.


    Kann mir jemand eine Bezugsquelle oder sogar eine Teilenummer nennen? Ich werde morgen früh noch zum Händler fahren und ihn bisschen rätseln lassen, woher man Ersatzteile bekommt.


    Dieser Tank ist eine einzige Fehlkonstruktion und welche Funktion haben diese Schrauben auf der Unterseite?

  • So, weiteres Update der "Tropfsteinhöhle"...


    Nachdem die oben gezeigten Schrauben seit Wechsel der Dichtung auch dicht halten, fing plötzlich nach einer kurzen Fahrt vorgestern die Verschraubung, an denen die Aluwinkel zur Aufnahme des Tanks an den Rahmen befestigt werden, auf beiden Seiten an zu siffen...


    Ich krieg' langsam echt :sehe sterne: mit dem Hobel.


    Die Idee des Gefechts ist jetzt, den alten Tank wieder dicht zu kriegen, indem ich den Füllstandgeber auf alle Ewigkeit mittels Zweikomponentenkleber an den Tank klebe und drumherum dick damit einschmiere oder ein Kunststoffbetrieb mir das Loch dauerhaft schließt.


    Andere Idee ist die KTM so wie sie ist zu verkaufen. Jemand Interesse? :zwinker:

  • Kann es sein, das die Tropfsteinhöhle unter Spannung mit dem Rahmen verbunden ist, ich meine vom Aluwinkel her.

    Wenn dem so ist, die Schraubenlöcher am Winkel vergrößern.

    Den Füllstandgeber und die Schrauben mit Benzinfestem Dichtungsmittel befestigen, auch unter den Schraubenköpfen

    und unter die Schraubenköpfe eine Gummidichtung mit Beilagscheibe, dann sollte Ruhe sein

    Und, auf absolute Sauberkeit achten.


    Du schaffst das :Daumen hoch:

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

    Fz1 Fazer (2006)


    :Kürbis: CLICK HERE to see my beast :grins: or CLICK HERE to see my Fazer :grins:


  • Kann es sein, das die Tropfsteinhöhle unter Spannung mit dem Rahmen verbunden ist, ich meine vom Aluwinkel her.

    Wenn dem so ist, die Schraubenlöcher am Winkel vergrößern.

    [...]

    Langlöcher habe ich gemacht. Vielleicht zu fest angezogen. Bei der Power in meinen Armen kein Wunder. :achtung ironie:

  • ich habe an der oberen befestigung am lenkkopf, keine gummibuchse und auch die aluhülse entfernt. nur mit M8 und einer selbst geschnitzten gummihülse und karosserie U-scheibe den tank befestigt. der tank war so dermassen gelängt das eine befestigung anderst NICHT mehr möglich war.

  • So, wie ich die Löcher gelängt hatte, war der Tank spannungsfrei montiert, auch mit Gummis und Alubuchse.


    Ich werde vermutlich den Füllstandgeber im "originalen" Tank einkleben. Benzinresistenter Klebstoff dazu ist bestellt und auch schon angekommen.


    Der jetzt erst leck geschlagene Tank wird eingelagert.