KTM Duke 125 (2024) wirklich "langsamer" als die Vorgängermodelle

  • Hallo zusammen,


    vielleicht ist es eine komische Frage und am Ende ist es wirklich auch nicht ausschlaggebend aber irgendwie interessiert es mich doch, ob es so ist und wenn ja woran es liegt.


    Aber erst noch einmal kurz zu unserer Situation. Mein Sohn hat sich eine KTM Duke 125 MJ2024 gekauft und ist nun glücklicher und stolzer Besitzer eines solchen Bikes. Er darf diese zwar erst in zwei Jahren fahren, da es diese aber gerade jetzt als Schnäppchen gab, sie neu ist und unsere Tochter eh einen fahrbaren Untersatz für ab nächstem Frühjahr benötigt, hat sich das irgendwie so ergeben. :grins:


    Einfahren darf ich sie und ich erkundige ich mich nun ein wenig nebenbei zu dem Modell und lese und schaue was ich so finde. Unter anderem fand ich ein Video vom Motorchecker, in dem er berichtet, dass das 2024er Modell 2 Sekunden langsamer auf 80 sein soll als die Vorgängermodelle und das sie gefühlt weniger Druckvoll sein soll.

    Ganz ehrlich, das Schlimmste wäre es nicht, wenn meine Fahranfängerkinder nicht das schnellste Bike besitzen, jedoch interessiert es mich technisch ob das wirklcih so ist und wenn ja, ob das nun an dem SOHC liegt oder an anderen Dingen. Oder sagt ihr, das ist völliger Quatsch, die läuft genauso gut wie alle andere Vorgängermodelle?

    Mich würde da einfach mal eure Einschätzung interessieren,..., wenn es dazu schon Erfahrungen gibt.


    Ansonsten war ich überrascht wie gut die KTM Duke 125 auf den ersten 50 km gefahren ist. Sie fühlt sich vom Gesamtverhalten sehr agil und leichtfüßig an und es macht richtig Spaß damit unterwegs zu sein,..., auch wenn man sich bezüglich Drehzahl und Lastfahrten ja noch zurückhalten muss. Aber alles in allem, was man so liest was das Bike für eine schöne Ausstattung hat und wie es sich beim ersten fahren anfühlt, fühle ich mich bestätigt, genau das Richtige gekauft zu haben und bin vom Gesamtpaket totel begeistert.


    Nun bin ich auf eure Meinungen gespannt.


    Grüße,

    quattrofever

  • Es scheint diesbezüglich noch nicht viel Erfahrungen hier im Forum zu geben aber mal schauen ob der ein oder andere doch noch etwas schreibt, falls nicht, werde ich meine Erfahrungen nach der Einfahrphase hier mal kundtun, ich selbst kann es aber nur mit einer Honda Varadero 125 vergleichen (größer und schwerer). In dem Vergleich kann man auch gleich sagen, dass die Duke das deutlich bessere Fahrwerk hat, sich viel agiler fahren lässt und absolut leichtfüßig im Vergleich zur Varadero ist, aus meiner Sicht somit ideal für den Einsatzzweck. Dass sie im Vergleich zum 2023er Vorgängermodell, eine niedrigere Sitzbank hat, haben wir beim Probesitzen auch gleich festgestellt, meine Tochter kam bei der 2024er viel besser auf den Boden mit den Füßen. Das ist wohl auch der Grund, warum man im Zubehör eine höhere Sitzbank kaufen kann,..., gut zu wissen, falls mein Sohn dann später mal zu groß werden sollte.


    Die ersten 200 km zogen sich aufgrund der Drehzahlbegrenzung ganz schön und bis die 1000 voll sind, wird es sicher noch ein wenig dauern (ich kombiniere die Einfahrhinweise des KTM Handbuches und das von einer MT125 von einem Kumpel, damit habe ich das beste Gefühl).

    Grundsätzlich finde ich jedoch, dass sich der Motor untenrum recht agil anfühlt. Bisher ist sie nie über 6500 Umdrehungen gekommen, meist so um die 5000 rum und ich versuche akribisch darauf zu achten, maximal Dreiviertelgas zu geben. Für den Bereich in dem ich unterwegs bin, bin ich mit der abgegebenen Leistung sehr zufrieden. Was aber absolut überzeugt ist das Fahrwerk, das haben sie wirklich super hinbekommen.


    Interessant ist, dass sie im Schubbetrieb etwas "rauspröttelt",..., wusste nicht wie ich es anders bezeichnen soll,..., das hätte ich dem kleinen Motörchen gar nicht zugetraut, finde ich aber ganz neckisch gemacht.

  • Hallo,

    ich interessiere mich auch für das 2024er Modell. Was ich bisher so heraus gehört habe, kann man mit Änderung der Übersetzung einiges an Spritzigkeit gewinnen. Ich bin auf deine weiteren Erfahrungen gespannt.

  • Das mit der Übersetzung habe ich auch schon gelesen, dies gilt aber im Prinzip für alle Modelle. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob die Übersetzungsänderung wirklich so zielführend ist, meine Vermutung ist, dass man eher in den Bereich des 5ten Ganges kommt und dann könnte man ja auch so nur im 5ten fahren und den 6ten gar nicht nutzen.


    Was man aus dem Gelesenen zu den Berichten der KTM Duke 125er aber auch rausliest ist, dass deren Tachos wohl sehr genau gehen sollen und alle Modelle, die angeblich 120 oder schneller fahren, eher deutlichere Tachoabweichungen haben sollen. (was ich mir gut als Grund für die Unzufriedenheit vorstellen könnte)


    Wenn unsere 125er eingefahren ist, dann steigere ich langsam die Drehzahlen und werde auf jeden Fall berichten, wie sie so "aufgestellt" ist. Aktuell geht ab 6500 Touren schon ganz gut etwas, dass ich mir fast nicht vorstellen kann, dass sie die 100 nicht knacken können sollte (1,89, voll bekleidet sicher 95 kg schwer).


    EDIT: Darf ich fragen, warum du dich speziell fürs 2024er Modell interessierst?

  • EDIT: Darf ich fragen, warum du dich speziell fürs 2024er Modell interessierst?

    Klar darfst Du fragen.


    Ist einfach eine Frage des Preises. Aktuell gibt es 2024er Modelle im Abverkauf für 4.500 €. Ursprünglich wollte ich mir eine Gebrauchte holen, aber da sind mir zu viele verheizte Teenager-Karren zu meiner Meinung nach überhöhten Preisen auf dem Markt. Da liegt es nahe ein paar € mehr zu investieren und eine neue Maschine mit Garantie zu bekommen die man selber einfahren kann.


    Eine kurze Übersetzung bringt auf jeden Fall eine bessere Beschleunigung. Ich hatte bis vor ein paar Wochen eine Fantic Caballero 125 Scrambler. Dagegen wirken die meisten anderen 125 er doch Recht müde.

  • Genau das ist der Grund, warum wir nun auch eine 2024er besitzen. Mein Sohn wollte ursprünglich eine Ninja haben, ich sagte ihm aber er müsste eh mal probesitzen und schauen, ob das für ihn überhaupt geht. Mittlerweile ist er ebenfalls schon 1,80m groß und das mit knapp 14 Jahren.

    Die meisten gebrauchten 125er liegen im Bereich zwischen 3000-3500€, haben dann aber oft schon deutlich über 15.000 km runter. Da lag es nahe, ein tausender mehr aus zu geben und eine Neue zu nehmen. Das Einfahren hätte ich mir zwar gern gespart aber gut, geht auch irgendwie rum, nur beim aktuellen Regenwetter nicht. :)


    Wieso bist du von der Caballero weggekommen, wenn die so gut fuhr? (Cooler Name für eine 125er)

  • Ich musste die Caballero leider auf Grund des Verlustes meiner Garage verkaufen. Jetzt teile ich mir eine Garage mit meinem Kollegen für unsere Spielzeuge und jetzt muss wieder etwas neues her. Eine MT-125 steht auch noch zur Debatte, aber die sind echt teuer für eine 125er.

  • OK, verstehe, echt schade mit der Garage und dem daraus resultierenden Verkauf.


    MT fahren bei uns in der Gegend sehr viele, das scheint "die" 125er hier im Umfeld zu sein. Bei uns war die bessere Sitzposition für größere Personen auf der Duke der am Ende ausschlaggebende Grund, zusätzlich zu dem guten Angebot, diese und nicht die MT zu nehmen. Wobei man dazu sagen muss, wenn man sehr groß ist, wäre die 2023er Duke 125 noch geeigneter (stand/steht ein ebenfalls neues, eingefahrenes Modell bei uns im Zweiradcenter), die ist schon noch ein Stück höher und noch besser für große Personen geeignet. Hier hatten wir aber das Problem, dass unsere Tochter sie nicht hätte nutzen können und am Ende die 2024er den beiden Nachwuchsfahrern besser gefallen hat.

  • Ich habe mir heute eine dann doch eine gebrauchte Duke 125 Bj. 2020 mit gut 2.000 km Laufleistung gekauft. Der Vorbesitzer ist im gleichen Alter (Mitte 50) wie ich und kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fahren. Trotzdem war die Maschine jedes Jahr zum Service und hat noch Garantie. Läuft jedenfalls sehr gut und ist wesentlich spritziger als das 2024er Modell. Eine kürzere Übersetzung bekommt sie trotzdem noch.

  • Servus und Gratulation zum neuen Moped!

    Ich fahre das gleiche Model und habe mit der Übersetzung viel experimentiert.


    Fazit: vorne einen Zahn weniger ist für mich am besten.

    Bringt am meisten

    Unauffällig von außen

    Günstiger als ein anderes Kettenrad


    LG Thomas

  • Wieso hat die Maschine von 2020 noch Garantie? Oder hat der Vorbesitzer eine Garantieversicherung abgeschlossen?

    2000 km Laufleistung ist wirklich nicht viel, da kannst du sie ja fast noch einfahrn. Sicher hast du einen gute Preis bekommen.

    Glückwunsch zur neu gekauften Duke und allzeit gute Fahrt damit.


    Hast du einen Probefahrtvergleich zur 2024er oder woran merkst du, dass die 2020er besser geht?

  • Vielen Dank, das mit dem 13er Ritzel vorne werde ich als erstes ausprobieren.


    Ja der Erstbesitzer hatte eiine Garntieverlängerung abgeschlossen und die verlängert sich jeweils um 1 Jahr (bis zu 6 Jahre), wenn man regelmäßig die Inspektionen einhält. Die Nächste wird im November fällig, aber ich weiß noch nicht ob ich die selber mache oder zum Händler bringe.


    Richtig, ich bin das 2024er Modell ebenfall Probe gefahren. Der Verkäufer hat selber gesagt das diese Modellreihe etwas "müde" wirkt und KTM hat für die 2025er Modelle die Übersetzung wohl Werksmäßig auf 48 Zähne geändert. Aber ehrlich gesagt sind das ja auch alles Spinnereien. Wichtig ist doch das die Maschine einem selber gefällt und vernünftig läuft.

  • Die Händlerinspektion könnte sich schon lohnen, wenn man damit noch eine Garantieverlängerung bekommt, ich wrüde das glaube ich schon machen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte.

    Ah ok, verstehe. Interessant wenn es wirklich jemanden gibt, der einen direkten Vergleich hat. Vielen Dank für deine Erfahrung dazu.

    Absolut, ich sehe es wie du, wichtig ist dass einem die Maschine selber gefällt. Bei "unserer" Duke 125 bemerke ich auch, dass sie mit jeden gefahrenen 100 km mehr, etwas spritziger wird. Ich bin gespannt wie es ab der eingefahrenen 1000 km ist, wenn man sie dann mal nach und nach immer weiter ausdrehen kann. Für meine Kinder ist die Maschine aber definitiv schnell genug.

  • Für meine Kinder ist die Maschine aber definitiv schnell genug.

    da spricht der Vater :zwinker:

    ob das die Kinder auch so sehen... :grins:

    Garantieverlängerung

    das ist aber keine Herstellergarantie sondern eine "es wird was kaputt Versicherung"

    die Bedingungen und welche Bauteile versichert sind und vor allem was alles ausgenommen is, ist für Laien oft schwer zu lesen/verstehen


  • das ist aber keine Herstellergarantie sondern eine "es wird was kaputt Versicherung"

    die Bedingungen und welche Bauteile versichert sind und vor allem was alles ausgenommen is, ist für Laien oft schwer zu lesen/verstehen

    Danke für die Info. Die Garantie ist für mich auch nicht entscheident, da ich den Service selbst erledigen werde.

  • Klar spricht da der Vater,..., da sie aber nichts anderes kennen und sich freuen werden mobil zu sein, bin ich mir sicher, wird es auch Ihnen ausreichen.


    Garantieversicherung hast du natürlich Recht,..., wer weiß was die dann noch abdeckt, wobei die geringe Laufleistung zugute kommen sollte.

  • Also da es wirklich wenig Berichte gibt werd ich mal meine Erfahrungen kundtun ;)


    Hab vor ca 2 Monaten eine Babyduke vom Freundlichen gekauft und benutze sie zum Arbeit fahren.


    Hab die 1000 in 2 Wochen runter gespult gehabt und dabei hab ich mich daran gehalten sie ordentlich warm zu fahren aber nie in den Begrenzer zu drehen.

    Auf der Bundesstraße musst halt ab und zu mit 95-100kmh im Verkehr mitschwimmen.

    Bin bei Schönwetter in die Arbeit und am Wochenende kleine Touren, zb ins 3 Seen Gebiet Mattsee, gefahren.

    Stichwort 95kmh...

    Mit mir 187 und sicher 110-120kg + 25kg Rucksack und komplettes Sommer Stoff Gear war die meiste Zeit auf der geraden 95kmh im 5ten oder 6ten das Maximum für mich.

    Der 1000er Service war ohne besondere Vorkommnisse.


    Hab mir dazu ein 13er Ritzel einbauen lassen.

    Der Unterschied ist erwähnenswert aber bei 15ps braucht man sich nicht zu viel erwarten.

    Dadurch dass das neue Ritzel nicht gummiert ist kann man die Kette umso mehr hören.

    Durch den kleineren Durchmesser vom Ritzel gibts auch ein paar besonders erschreckende Geräusche bei wilden Lastwechsel bei schnellem runterschalten auf dem Berg. Dachte das Getriebe oder die Kupplung gibt auf.

    Wenn man bei seinem Fahrzeug die Läuse husten hört sollte man von sowas Abstand halten.

    Jetzt ist auf der Autobahn mit Rückenwind Vmax in der 6ten ca 125kmh der Drehzahlbegrenzer.

    Auf der Bundesstraße sind jetzt 105 nicht mehr so selten, aber die 5te muss man trotzdem bis ins Nirvana drehen.


    Fazit: Für Bundesstraße und kurz mal über die Autobahn schrubben ist die kleine Duke jetzt ganz dezent.


    Was die Haltbarkeit angeht hab ich derzeit ausser die von mir selbst verursachten Geräusche vom Ritzel und der Kette noch nichts gemerkt. (Vielleicht sollte ich der Kette mal etwas Techliebe geben)

    Was ich mir momentan wünschen würde ist mehr Rückmeldung beim Schalten von den Gängen und einen längeren Schalthebel damit man mit Motorradschuhen leichter drüber oder drunter kommt.


    Heute beim heimfahren hab ich ganz zum Schluss im 6ten Gang 2 ganz kurze "Rutscher" vernommen als hätt ich die Kupplung leicht gezogen was ich nicht hab.

    Das muss ich die nächsten Tage beobachten ob es relevant wird. Bin jetzt bei 2000km.


    Achja nochwas.

    Der Sitz ist relativ hart und schmal.

    Hoffe das ich da unten noch ein bisschen Leder entwickle bevor mir alles abfällt oder ich muss mir ein alte Leute Sitzkissen vom Zubehörhändler des Vertrauens besorgen. xD


    Grüße und viel Spaß mit euren Babydukes :D

  • Sehr hilfreiches Feedback, vielen herzlichen.


    Insbesondere die Punkte mit der harten Sitzbank und das mit dem Schalthebel ist mir ebenfalls aufgefallen.


    So wie du es erklärst, scheint dieses Modlell zu wenig Leistung für die originale Übersetzung zu haben, womit sie dann nicht mehr als die 95 km/h geschafft hat, nach Ritzelwechsel ging es dann ja. Gut zu wissen.

  • 840 km der 1000 km Einfahrtszeit habe ich nun schon hinter mich gebracht. Mittlerweile schaue ich auch nicht mehr so darauf, nur bei Dreiviertelgas zu bleiben und drehe sie gelegentlich mal höher als 7500 Umdrehungen.


    Man merkt, vermutlich durch die immer fortkehrende Drehzahlerhöhung, dass immer mehr Leistung zur Verfügung steht. Insbesondere bis einschließlich Gang 4 bemerkt man ab 7500 Umdrehungen nochmals einen weiteren Schub. Damit ist recht gut erkennbar, wann man schalten sollte, bis die 1000er Inspektion dann durch ist.


    Verbrauch der ersten Tankfüllung lag bei genügsamen 2,3l/100 km. Die Anzeige zeigt 2,6l/100 km. Nun mit der zweiten Tankfüllung und insgesamt höheren Drehzahlen, sieht man an der Tankanzeige, dass die nächste Tankfüllung sicher einen höheren Verbrauch ausweisen wird.


    In zwei Wochen ist dann 1000er Inspektion und danach wird die Drehzahl auch mal bis in den 5 stelligen Bereich benutzt, bin schon ganz gespannt darauf.


    Im Vergleich zu meiner Vara merkt man ihr die deutlich höhere Agilität an. Sie lässt sich viel leichter in die Kurven werfen und fühlt sich deutlich leichtfüßiger an (was aufgrund des geringeren Gewichtes nicht verwundert). Das Fahrwerk fühlt sich aber auch generell erwachsener an, schluckt mehr, ist trotzdem agiler, aus meiner Sicht für die junge Generation genau das Richtige.


    Nur die Sitzfläche ist und bleibt für mich zu hart und etwas unagenehm, zudem hätte ich darauf schon auch gern die 1-2 cm mehr Sitzhöhe, die die 2023er Modelle noch hatten, meine Tochter wird dies aber ab Anfang nächsten Jahres anders sehen, da bin ich mir sicher.


    Ach, zu zwei fährt es sich auf der 125er auch ganz gut, insgesamt natürlich etwas langsamer und bei starken Bodenverwerfungen bemerkt man, dass man die Federvorspannung ändern sollte aber beim gelegentlichen zu zweit Fahren, geht das so schon ganz gut.


    Einziges Manko, ich habe ständig das gelbe Dreiecksymbol im Display. Es zeigt mir aber keinen Fehler unter den Infos an. Ein einmaliges Auslesen zeigte einen Fehler des Bremslichtschalters. Bremslicht funktionierte aber immer. Aktuell geht die Werkstatt davon aus, dass es sich um ein Softwarefehler des Anzeigeninstrumentes handeln könnte,..., bin gespannt ob es ein Update gibt und ob es damit diesen "Fehler" behebt.

  • Gestern hatte ich beim "Vollmachen" der letzten Kilometer vor dem 1000er Service ein komisches Phänomen. Ich fuhr circa 2 Stunden mit der KTM herum und wollte eigentlich am Ende volltanken. Kurz vor Ende, so circa 30 km wollte ich noch fahren, zeigte mir die Tankanzeige 90 km Reichweite an (ging bis zu dem Zeitpunkt schön simultan zur gefahrenen Strecke runter,..., in etwa). Plötzlich, als ich langsam hinter einem GTI hinterher fuhr, blinkte es auf einmal auf dem Display. Die Anzeige zeigte auf einmal Tankreserve an und der Balken der Tankanzeige war nur noch ganz klein, rot und blinkte wie verrückt.

    Da ich etwas ängstlich war, dass die Tankanzeige vorher ggf. nicht richtig gegangen sein könnte, bin ich zur nächstmöglichen Tankstelle gefahren. Dort habe ich nur knapp über 12l reinbekommen, somit war die vorherige Anzeige der 90 km Reichweite, sicher richtiger und die Anzeige sponn einfach nur.

    Nach dem Auftanken dauert es einen Moment, bis sie dann schlagartig auf Dreiviertelvoll sprang und kurze Zeit später, noch bevor ich losfuhr (hab noch die Daten in der Tankapp eingetragen), zeigte sie auf einmal Voll an.

    Kennt ihr so ein Phänomen oder Problem der 125er Duke? Könnte es ein reines Displayproblem gewesen sein oder was denkt ihr war das?

    (Beim Service möchte ich, wenn vorhanden, eh ein Softwareupdate der Anzeige machen lassen, aufgrund des immer erscheinenden Fehlers, der nicht sagt was es für ein Fehler ist und es auch eigentlich kein wirkliches Problem mit der KTM gibt [hatte ich in der Werkstatt schon auslesen lassen])