Morgens eine Diva - springt schlecht an.

  • Vielleicht hilft auch einfach erstmal eine neue Batterie.

    Die Idee ist gut, die Lösung noch nicht...


    Bevor Anlasser oder Batterie getauscht werden, sollte die Fehlerursache feststehen. Sonst tauscht man das Falsche und verbrennt sinnlos Geld.

  • Hi zusammen, mal wieder ein Zwischenstand vom Ossi:

    Hab mir heute aus einem Fönkabel ein Starterkabel für den lighter plug (Zigarrendose) gebastelt.

    Den angespritzten 220V Stecker an die Klemmen der Powerbank wegen Abstandssicherung (hatte grad noch keinen 2. lighter plug da) und die Fönseite an den lighter plug.

    Zur Schonung der Sicherung (8A) hab ich sie in AluFolie eingewickelt. :grins::lautlach:


    VORSICHT: Das sollte natürlich nur jemand machen, der wie ich im Dauer-Experimentiermodus ist, ein 7Jahre altes Möpp hat und gern eigentlich etwas Neues hätte!!!! :Kürbis::Daumen runter::Daumen runter::Daumen runter:


    Das Kabel hatte am Ohm-Messer einen Widerstand von 6Ohm (4 die Seite mit Sicherung, 2 ohne) der aber wahrscheinlich runtergeht unter Last.

    Sonst könnte ich eh mit der Konstruktion nur max. 2A treiben, da 12V / 6 Ohm = 2A.


    Auf jeden Fall war das Starten damit ein Kinderspiel.

    Batterie hatte aber auch an die 12V so dass Möpp bestimmt auch ohne angesprungen wäre.

    Ich habe aber an den Klemmen der Powerbank durch eine grüne Lampe gesehen, dass sie ein bisschen unterstützt hat beim Starten.

    Sonst blitzt es rot grün für Bereitschaftsmodus...

    Ich mach das ja nur, weil ich im Dunkeln, nicht an der Sitzbank zB rumfummeln will, um das Ding zu starten mit Hilfe.

    Und die Dose unterm Sitz finde ich auch noch nicht so prickelnd.

    Die Powerbank will ich dann immer für den Fall der Fälle im Tankrucksack lassen und das Kabel dann zum lighter plug geschwind hinziehen und reinstecken.


    Um Silvester mach ich euch nochmal vorher nachher Filme.

    Und frag nochmal einen Freund zu Risiken und Nebenwirkungen.

    Aber fühle mich auf einem illegalen aber guten Wege! :kapituliere::winke:


    Alles Gute euch - bleibt gsond!

    Daniel

    PS.: Der mitgelieferte Zigarrenadapter ist elektrisch sehr viel einfach gestrickt (boostet nicht...) und liefert konstant 16.5V messbar am U-Messgerät.

    :guckst du hier: Jede Erledigung mit dem Moped ist Fun :grins: - jede mit dem Auto ist Pflicht!

    2 Mal editiert, zuletzt von oldy22 ()

  • Danke für die Eure Antworten.


    Ist leider ein Privatkauf gewesen :-(


    Das Motorrad ist jedoch unter ständiger "Aufsicht" beim Händler gewesen.

    Im Schnitt alle 1560 km eine Jahresinspektion. Hört sich verrückt an, ist aber so.

    Umso enttäuschter bin ich, dass die allg. Themen wie Anlasser, Luftleitbleche zur Kühlung unter

    dem Sitz, Hauptständer (Bruchgefahr) etc. von der Münsteraner KTM-"Fach"-Werkstatt nicht abgearbeitet

    wurden.

    Mein "neuer" KTM-Händler (hat letzte Woche die Inspektion 450 EUR und den Hauptständer 280 EUR) erledigt.

    Er sagt mir zwar was alles von seinem Vorgänger nicht erledigt wurde, legt sich aber bestimmt nicht mit seinem Kollegen an.

    Habe dann mal versucht direkt mit KTM-Deutschland Kontakt aufzunehmen. Nach einer Woche, außer einer

    Eingangsbestätigungsmail, keine Antwort. Spricht auch nicht unbedingt für Kundenservice!

    Scheint fast als hätte ich den größten Fehlkauf meines bisherigen Lebens getätigt.

    Das hätte ich NIE von einem Markenhersteller wie KTM mit eigenen KTM-Vertragshändler-Netz gedacht.

    So etwas wie Qualitätsmanagement und Kundenservice scheint es, weder beim Hersteller noch beim Händler, zu geben.

    Hauptsache der Umsatz stimmt!!!!!


    enttäuschte Grüße

    Reinhard

  • Du hast ein bisschen den falschen Fokus.

    So eine Rückrufaktion wird zwar von KTM bezahlt, aber zwischen Kunde und Händler abgewickelt. Wenn der Kunde dazu keine Zeit oder keine Lust hat, so ist das seine Sache.
    Du hast dich darauf verlassen, dass alle Rückrufe erledigt sind. Du hättest das auch prüfen können...

  • Scheint fast als hätte ich den größten Fehlkauf meines bisherigen Lebens getätigt.

    Reinhard,...ein Kauf von Gebrauchtfahrzeuge ist immer mit Restrisiko verbunden. Es ist nicht immer eindeutig nachweißbar ob gewisse Service-Arbeiten oder Rückrufaktionen erledigt worden. Ich habe auch erst kürzlich eine Adventure aus 1. Hand mit lückenlosen Scheckheft und allen Service-Protokollen gekauft. Ob mein Fahrzeug mit Rückrufaktionen betroffen ist und gewisse fehlerhafte Teile ausgetauscht worden sind, das kann ich (noch) nicht sagen. Das es ein Fehlkauf war oder nicht, das wird sich auf den kommenden Kilometern zeigen. Ich denke nicht....darum fahre ich weiter KTM.

  • für den Anlasser hat sich KTM aber den Rückruf gespart, nur bei Symptomen wurde der Anlasser getauscht, und das nur auf nachdrückliches Drängen. Und wenn das Mopped nicht im Winter gefahren wurde ist der Fehler nicht aufgetreten. Zugegeben haben sie ihren Fehler nicht.

    beware of the mantis

  • Hallo Baui123, ich habe noch beim Verkäufer (kein Händler) mit Fahrgestellnummer und Urkundennummer auf der KTM-Seite nachgeschaut. Dort waren alle Services eingetragen und keine Rückrufe offen. In das interne Dealer-Net, wo anscheinend alles dokumentiert ist, komme ich ja nicht.


    Bade: Kannst Du ganz schnell erfahren über den KTM-Händler (siehe oben "Dealer-Net").

    Natürlich hat man immer ein Restrisiko beim Kauf. Mich ärgert ja eigentlich nur, dass eine KTM-Vertragswerkstatt so mit einem Kunden umgeht. Wenn ich mit meinem Passat in die VW-Vertagswerkstatt fahre, sagt mir der Kundendienstmitarbeiter am Empfang schon, ob es irgendwelche Technischen Informationen oder Updates gibt.

  • Hallo HardyB, die Wahrscheinlichkeit, dass das Motorrad nur bei schönem Wetter bewegt wurde, ist schon sehr groß bei 7700 km in sieben Jahren.


    PS: Ich werde auch weiter KTM fahren, so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen. Vielleicht kommt ja irgendwann mal eine Antwort von KTM!!!


    Gruß

    Reinhard

  • Ok.

    Aber wie Hardy schrieb, gab es für den Anlasser keinen Rückruf. Dann muss man sich hinknien und drunter gucken.

    Willst du dich ernsthaft beklagen, dass ein nicht offizieller Rückruf nicht gemacht wurde?

  • Wie dieses Forum "Morgens eine Diva - springt schlecht an" seit dem 28. September 2013 zeigt, sind andere Händler anders, nämlich proaktiv mit dem Thema, umgegangen. Zur Zufriedenheit ihrer Kunden. Es reicht auch schon die offizielle Technische Information von KTM, um einen Kunden beim Service auf das Thema hinzuweisen. So etwas nenne ich dann Kundendienst. Wie das Wort schon sagt, geht es um einen Dienst am Kunden.

  • ... sind andere Händler anders, nämlich proaktiv mit dem Thema, umgegangen. Zur Zufriedenheit ihrer Kunden. Es reicht auch schon die offizielle Technische Information von KTM, um einen Kunden beim Service auf das Thema hinzuweisen. So etwas nenne ich dann Kundendienst. ...

    Da hast du Recht. Aber was regst du dich überhaupt so auf?

    Zu diesem Zeitpunkt war das Bike doch gar nicht dein Eigentum. Also kann DIR auch kein "Unrecht" widerfahren sein.

    Und was damals zwischen dem Vorbesitzer, Händler und KTM geschehen ist, wissen wir wohl nicht. Villeicht hatte der damalige Besitzer einfach keine Zeit oder keine Lust sich darum zu kümmern, obwohl er informiert wurde? Das wissen wir njicht.

    Und es ist doch müßig, jetzt noch zu jammern , oder?

  • Wir wissen das nicht, da gebe ich Dir Recht. Ich weiß es schon, da ich mit dem Vorbesitzer gesprochen habe.

    Und ich rege mich nicht auf, sondern schildere einfach eine Erfahrung. Ich denke man kann das in einem

    Forum, bei negativen wie auch bei positiven Kritiken.

    Habe bis dato in den 35 Jahren, in denen ich Motorrad (sowohl Japaner als auch Bayrische) gefahren habe, noch nie in einem Forum Erfahrungen ausgetauscht.

    Wenn Du das als jammern bezeichnest, Dein Ding.

  • So etwas nenne ich dann Kundendienst.

    oder Geldverschwendung seitens des Händlers. Wenn sein Kunde 1x im Jahr kommt und dann wie in diesem Fall gut 1000 km mehr abgespult hat, warum soll er sich den Ärger mit KTM machen. Wie man auf den 90 Seiten hier lesen kann war/ist das für den Händler mit erheblichem Aufwand verbunden.

    beware of the mantis

  • Wo ist der Unterschied wenn ich 5000 km im Jahr fahre?

    Der Preis für die jährliche Inspektion ist der Gleiche.

    Der Aufwand für den Händler wahrscheinlich doch auch, oder?

  • Aber der Kunde merkt nix von deinen Bemühngen.



    Ich glaube schon, dass der Einsatz und die Bemühungen zu einer Kundenbindung für den Händler, als auch zu einer Markenbindung für den Hersteller,

    führen kann.

    Einmal editiert, zuletzt von RWI ()

  • Der Preis für die jährliche Inspektion ist der Gleiche.

    Der Aufwand für den Händler wahrscheinlich doch auch, oder?

    Nein.
    Als Händler musst du dich für Garantiearbeiten mit dem Hersteller rumschlagen.

    Du musst erstmal in Vorleistung gehen und auf deine Kosten die Ersatzteile bestellen.
    Dann musst du den Hobel zerlegen, das defekte/bemängelte Teil ausbauen, das Neuteil einbauen,
    kontrollieren das alles funktioniert, Probefahrt, Fahrzeug zurück zum Kunden.

    Dann muss das Altteil verpackt werden und auf deine Kosten zum Hersteller geschickt werden.
    In dem Zug ist auch der Garantieantrag zu stellen in dem der Preis für das getauschte Teil,
    die Arbeitszeit und eventuell angefallene Versandkosten aufgeführt werden müssen.

    Je nachdem wie schnelle der Hersteller ist, bekommst du dann nach einigen Wochen
    eventuell eine Gutschrift über den Betrag den dich die ganze Aktion gekostet hat.

    Meistens (eigene Erfahrung aus dem Werkstattalltag) kommt aber erstmal ein

    gründlich mit dem Rotstift gekürzter Garantieantrag zurück der dir klar machen
    soll das du viiiiiiel zu lange für den Austausch gebraucht hast und sie dir nur einen
    Bruchteil deiner Kosten erstatten.......


    Immer daran denken:
    Gummierte Seite nach unten,
    lackierte Seite nach oben...

    :wheelie:

  • Hallo Werwolfi,


    danke für Deine ausführliche Erklärung. Wusste ich so auch noch nicht, bin halt bloß Kaufmann :denk:.

    Musste mich auch Gott sei dank noch nie damit rumschlagen.


    Über eine Garantie habe ich nach sieben Jahren auch überhaupt nicht nachgedacht. Keine Chance, das ist absolut klar!!!

    Wenn dann schon eher über einen Kulanzantrag. Oder ist das für den Händler der gleiche bzw. sogar noch mehr Aufwand???