Wheelies mit der Duke...

  • Hallo zusammen,


    wer kann mir den Tipps zum Whellen mit der Duke geben. Im ersten Gang klappt das ja prima so ca. 50m. Im zweiten bekomme ich das Moped ohne Kupplung nicht hoch. Würde eine Änderung der Übersetzung Sinn machen?


    Grüße,


    Markus

  • Hallo,


    dazu wäre es jetzt interessant welche Duke du fährst, welche Übersetzung montiert ist, hast du was am Vergaser/Luftfilter geändert, wie schwer bist du?


    Ich selber habe keine Probleme meine Duke´s im 2. Gang mit 16/38 aufs Hinterrad zu bekommen...... im zweifellsfall einfach etwas nach hinten setzen. Musst allerdings etwas Gespür für den Motor haben, da genau im richtigen Drehzahlbereich der Hahn zu und wieder auf gemacht werden muss.


    Aber viel mehr Spass macht es doch im 1. anzufangen und dann in den 2. und 3. Gang zu schalten :-)


    Gruss


    Norbert

  • Geht das eigentlich gut, mit einer Duke II in Originalzustand einen Wheeli zu machen (geht das überhaupt?)....

  • klar geht das schon ordentlich,
    bei ner guten duke 2 auch recht locker!
    mit ner anderen übersetzung 16/40 statt 17/38 auch im dritten!
    wenn der bock offen ist auch im vierten!
    meine bekomme ich noch im vierten bei über 90km/h aufs hinterrad!
    geht dann noch bis 160km/h auf dem hinterrad!im fünften geschaltet!
    leider ist die duke da giftiger als ne sumo lc4 oder smc660,
    die gehen sanfter auf der hr zu derigieren!

  • ähem albert nugistein sacht: alles ist relativ!
    also die relativitätstheorie lautet folgender maßen:
    nicht offen heisst:lufi zu, epc aktiv, bedüsung original und auch sonst keine baulichen veränderungen!
    offen heisst:lufi teilweis offen, epc deaktiviert, bedüsung leicht angehoben (hd wohl so um 160)!
    richtig offen: tja hier sind die möglichkeiten gross.
    angefangen vom tuning vom abgassystem (dicker krümmer, tuning y-pipe, endtöpfe offen), das anpassen des lufis (deckel wech), die düsen beim bst auf hd180 hoch incl. aufbohrung auf 3,3 mm.
    bis hin zum vernünftigen vergaser (flachschieber mit beschleunigerpumpe von mikuni oder keihin) und für die ganz krassen auch noch motortuning!
    aber dem lohnt!!!
    nur das motorinnenlebentuning lehne ich persönlich ab,
    da die relative lebensdauer durch die erhöhten drehzahlen deifinitv beeinträchtigt wird...
    so nun könnt ihr anstossen, ob mit den :boxing: oder dem :prost: überlasse ich euch...

  • Zitat

    Original von nugman nur das motorinnenlebentuning lehne ich persönlich ab,
    da die relative lebensdauer durch die erhöhten drehzahlen deifinitv beeinträchtigt wird...


    Durch "Motorinnenlebentuning" erhöhen sich erstmal überhaupt gar keine Drehzahlen. Wie auch, die Drehzahl regelt man ja mit dem Getriebe und dem Drehgriff rechts am Lenkerende. Im Gegenteil kann man mit einem gut gemachten Motor länger übersetzen, hat trotzdem Anriss und senkt dadurch eher die Motordrehzahl. Ausserdem kann man davon ausgehen, dass ein Motor, den ein Spezialist "blueprinted", also alle Maße und Toleranzen aufs Optimum bringt, grundsätzlich eher besser läuft und länger hält. Die Fertigungstoleranzen in Mattighofen sind ja da nicht ganz ohne, ich bin schon LC4-Motoren gefahren, die im Fastneuzustand rappeln wie ein Eimer Scharuben und vibrieren wie verrückt, andere laufen wiederum relativ geschmeidig.
    Mancheiner verreckt unter 10tkm, andere halten bei gleicher Fahrweise fast ewig.
    Wie weit man dann Teile verändert, um mehr Leistung zu haben, muss jeder selbst wissen, aber wenn das von kundiger Hand geschieht, muss dies nicht so nachteilig für die Lebensdauer sein, wie man immer glaubt. Sowas ist dann allerdings nicht ganz billig.
    Wenn natürlich irgendwer mit mässig Ahnung wahllos irgendwelche Pseudo-"Racing"-Teile in den Motor stopft, die Verdichtung sonstwieweit anhebt und an allen Stellen, die er findet, Material wegnimmt, wird das natürlich schon eher schlecht für die Lebensdauer sein.
    Da wird der Wahlspruch "Was lange hält, ist schlecht getuned." dann wohl etwas zu ernst genommen.


    FLORI

  • Jaja, vom übermäßigem Aufbohren hab ich auch nur Schlechtes gehört. Das ist nix für die Ewigkeit. lurtfb


    Aber wie schauts mit dem Zylinderkopf-Planen und damit Erhöhung der Kompression aus? Ein mäßiges (d.h. wenige zehntel bar) Erhöhen der Verdichtung erhöht die Leistung und sollte nach der Aussage meiner Werkstatt die Lebensdauer nicht negativ beeinflussen.
    Habt Ihr da Erfahrung ewtlpnmur


    Zuletzt würde mich ein Vergrössern der Ventil-Durchmesser interessieren. Bessere, schnellere Füllung in Kombination mit höherer Verdichtung das wär doch was. läohjk
    Zur Info: Der gute Schruf würde dafür 1100,- Eier nehmen. Was haltet ihr davon ewtlpnmur

  • @ Rollschuh


    also gegen eine leichte erhöhung der kompression ist sicher nichts einzuwenden .


    das erhöhen der ventildurchmesser ist sowieso für die thermik im zylinderkopf "gesund" .


    bei erhöhten hub / bohrung bedenken auch die wenigsten das dann die drehzahl maximalgrenze sinkt .
    ich würde dann nicht mehr über 7500 drehen.


    aber es gibt ja auch den 660er werksmotor .
    der ist sicher ähnlich standfest wie der 640er .

  • Zitat

    Original von Rollschuh
    Jaja, vom übermäßigem Aufbohren hab ich auch nur Schlechtes gehört. Das ist nix für die Ewigkeit.


    Daher nimmt man ja auch grössere Zylinder. Aufbohren kann zum Problem werden, wenn die verbleibende Wandstärke zu gering ist, beim LC4 scheint das der Fall zu sein.


    Zitat

    Aber wie schauts mit dem Zylinderkopf-Planen und damit Erhöhung der Kompression aus? Ein mäßiges (d.h. wenige zehntel bar) Erhöhen der Verdichtung erhöht die Leistung und sollte nach der Aussage meiner Werkstatt die Lebensdauer nicht negativ beeinflussen.


    Ein bisschen geht sicher, aber es gibt welche, die fräsen soviel ab, dass die Ventile am Kolben anstehen, das wäre dann aus verschiedenen Gründen nicht so förderlich. Verdichtung erhöhen geht halt schnell und billig und bringt relativ viel. Der Motor neigt natürlich auch eher zum Klingeln, je höher die Verdichtung ist, was bei den grossen Bohrungen ja eh schnell mal passieren kann, daher zur Sicherheit Super+ tanken, alldieweil so ein Loch im Kolben massivst uncool ist.


    Zitat

    Zuletzt würde mich ein Vergrössern der Ventil-Durchmesser interessieren. Bessere, schnellere Füllung in Kombination mit höherer Verdichtung das wär doch was.


    Sicher, so wirds gemacht. Bei den Einlassventilen gehts wohl mit dem Originalkopf nicht, weil da zu wenig Platz ist, aber Auslassventile gehen. Das es was bringt, beweist ja der KTM Hi-Flow-Kopf. Lustigerweise war das immer verpöhnt und jetzt macht es KTM selber. Bei der Kanalbearbeitung muss man halt wissen, was man tut, zuviel weggenommen und man ist durch oder hat eine potentielle Rissstelle. Auch die Ventilführungen werden gern sehr radikal gekürzt, das schafft zwar Platz im Kanal, aber wenn die zu kurz sind, wird das Ventil natürlich mangelhaft geführt.


    Zitat

    Zur Info: Der gute Schruf würde dafür 1100,- Eier nehmen. Was haltet ihr davon


    Wofür? Verdichtung + Kanäle + grössere Ventile? Keine Ahnung, ob das billig oder teuer ist, aber darauf komm es imho auch nur am Rande an. Jedes Tuning ist objektiv betrachtet ziemlicher Unfug, weil man viel Geld für wenig Unterschied bezahlt, und mit dem Originalmotor kann man auch fahren. Aber geil ist es halt...
    Wichtig ist, dass da ein Auskenner am Werk ist, der keinen Unfug macht. Ich kenn den "guten Schruf" nicht. Schön ist es, wenn es mit den gemachten Motoren eines Tuners gute einschlägige Erfahrungen gibt, weil letztendlich weiss man nie so genau, was man kriegt und ist auf die Aussagen des Anbieters angewiesen, da nimmt man halt sicherheitshalber einen, mit dem andere Leute schon gute Erfahrungen gemacht haben.
    Ich hab lange Zeit hin und herüberlegt und mich dann letztendlich für eine Komplettkur entschieden, damit es auch richtig lohnt (und richtig teuer wird, *grmpf*). Sonst muss man sich nachher krampfhaft einreden, dass sie ja schon ein wenig besser geht, um die Investition zu verteidigen.


    FLORI

  • hehe, das ist wieder einsame spitze...
    ich tune meinen motor, gebe da für ein paar prozent mehr kw und nm völlig relationslose summen aus, um anschliessend das gute teil nur bis knapp über leerlaufdrehzahl zu drehen, jaja alles klar...
    wer macht denn sowas???
    ist doch schmarrn...
    die duke ist ein wemseisen und das will artgerecht bewegt werden, also wenn mein bock jetzt 10 ps mehr hat, werde ich bestimmt nicht den hahn dementsprechend dezenter aufreissen...
    :biglool:

  • Nugman hat mal was von einem "teilweise geöffneten" Luftfilter erwähnt... was meint ihr damit?

    Nix Japser, Nix Smorebrod, Nix Ami, Nix Italo


    Sondern Österreichische KTM-Power!!!

  • Zitat

    Original von Gast
    Hallo zusammen,


    Einfach in der ersten bei 20 km/h gasgeben und du kommst nomalerweise schön aufs Hinterrad. In nächster Folge probieren zu schalten. Am Anfang noch ohne Kupplung. Bin jetzt dabei mit Kupplung zu lernen. Bei Mir funktionierts ganz gut.


    Wolfi