Es stellt sich mir schon die Frage der Objektivität, es handelt sich hier immerhin um Fachjournalisten und die haben (mehr oder weniger) Einfluss auf die Meinung der Leser.
Ich will mir dann nämlich auch nicht bei jedem "Benzingespräch" anhören müssen: " Ah, Du fährst die neue Adventure, die hat ja in der XY-Zeitschrift gar nicht so gut abgeschnitten, was "
Zweitens zweifle ich an der Fachkompetenz einiger "Testberichtschreiber" denn wenn ich auf jedem Foto in der ENDURO die KTM und die BMW mit Koffern sehe und dann von Fahrwerksunruhen lese, frage ich mich schon, ob die das mit Koffern getestet haben, denn die Koffer auf der Kati sind nur bis 150 erlaubt und darüber gibt's natürlich Fahrwerksunruhen. Das ist für mich kein seriöser Test, basta.
Wenn ich dann weiterlese dass Geschwindigkeiten über 200 sowieso nur in einer kurzen Zeit zwischen Sonnenaufgang und Berufsverkehr gefahren werden können und daher die Höchstgeschwindigkeit für diesen Test keine Rolle spielte, dann muß ich die Kompetenz dieser Tester anzweifeln. Es gibt genügend Möglichkeiten schneller zu fahren, ich mache das fast jeden Tag.
Das Tests dennoch eine Kaufentscheidung beeinflussen können ist doch klar. Wenn ich lese dass XY-Motorrad für eine Sozia bequemer ist als AB-Motorrad und ich oft mit Sozia fahre, werde ich AB-Motorrad wahrscheinlich nicht kaufen.
Und noch eins - zum Schluss, ich bin mir sicher es gibt genügend Motorradfahrer, die kaufen nur Testsieger, alleine des Prestiges wegen.
Und darum sollten die Tester und Artikelschreiber der Fachpresse einfach etwas objektiver sein, sonst müssen sie sich den Vorwurf der Bestechlichkeit auch gefallen lassen.
Gruß
Rob
