Beiträge von Hermann71

    Moin,


    wenn es "nur" der Lüfter ist, der im Weg ist, bei meiner 2023 SDR lässt sich der in 2min rausnehmen, 2 Schrauben lösen, ein wenig nach oben heben, bis die Haltenasen aus den Gummihaltern raus sind und dann einfach nach links weg rausnehmen und Steckverbindung vom Kabel lösen.


    Bei Deiner 2016 sitzt der Lüfter ja rechts und ist etwas anders aufgebaut, scheint aber ähnlich zu sein.


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    Oben scheinen zwei Haltenasen zu sein und unten eine Schraube, um das Ding unten zu fixieren, wenn die Haltenasen oben eingeführt sind.

    Müsste nach meinem Verständnis doch auch einfach rauszunehmen sein, Schraube unten lösen, etwas rausklappen und nach unten wegnehmen.


    Ist aber nur eine Vermutung / Idee :)


    Gruß,

    Hermann

    Hi ik91,


    wenn Du sagst, es käme aus dem Motorbereich, dann hörst Du ggf das Gleiche wie ich, wenn ich z.B. eingekuppelt auf eine rote Ampel zurolle oder eine leichte Steigung ohne Gas runterfahre.

    Bei mir hört es sich dann bei bestimmten unteren Drehzahlen nach Geräuschen aus der Airbox an, die man mit etwas Phantasie auch als mahlend bezeichnen könnte.


    Ich ordne das aber als Ansauggeräusche ein. Und zwar haben wir ja eine elektronisch betätigte Drosselklappe, die für ein gewisses Motorbremsmoment teilweise geschlossen wird, was dann nach meinem Verständnis dieses Ansauggeräusch erzeugt.

    Bei mir ist es auch so, dass wenn ich z.B. auf die Ampel zurolle, dieses Geräusch unter einer bestimmten Geschwindigkeit / Drehzahl kurz vor dem Stillstand abrupt verschwindet. Und auch, wenn ich nur minimalst das Gas betätige ohne den Schubbetrieb zu unterbinden, ist es auch sofort verschwunden.


    Vielleicht achtest Du mal drauf, ob das bei Dir ähnlich ist, nur so eine Idee.


    Gruß,

    Hermann

    Hi Nico, Hajoto,


    wenn Ihr Euch für einen Flyscreen entscheidest, lege ich Euch das hier noch ans Herz, habe ich auch so gemacht und ist sicherlich sinnvoll, das die Kabel nicht so offen liegen.



    Gruß,

    Hermann

    Moin Moin,


    ich hab bei meiner 1290 SDR auch ewig gesucht, es roch einfach nach Sprit nach dem Abstellen, konnte aber am Motor nix feststellen und bin nur durch Zufall drauf gekommen, als ich nen Benzinfleck auf der linken Seite des hinteren Zylinders ausgemacht hatte, wo eigentlich gar kein Benzin sein sollte. Mit nem Spiegel konnte ich erkennen, was an dieser Stelle genau darüber sitzt, nämlich der Füllstandssensor vom Tank. Dichtung getauscht, danach war Ruhe.


    Weiß nicht, wie das bei der 990SD angeordnet ist, aber nur mal so als Idee.


    Gruß,

    Hermann

    Hallo Ihr,


    habe schon danach gesucht, aber nichts so wirklich gefunden, auch nicht im WHB, daher frage ich einfach mal hier :grins:


    Hat jemand von Euch schon mal diese Seitenverkleidung (in meinem Fall links) abgenommen?


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    Die wird ja wie im unteren Bild ersichtlich über drei Nasen festgehalten.

    Hab mich aber noch nicht getraut, einfach mal stärker daran zu ziehen.


    Gibt es da etwas zu beachten / einen Trick, wie z.B, die Mitte der Fläche nach Außen wölben, so daß die Nasen aus der Verrastung herauskommen?

    Möchte vermeiden, dass ich da was abbreche, die Teile gibt es ja quasi kaum einzeln zu kaufen :zwinker:


    Danke für Hinweise / Tips :knie nieder:


    Gruß


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    beim auslesen eines Fehlers und der Frage Fehler löschen , kommt bei jedem billig Tester die Aufforderung zum Löschen Zündung ausschalten. Wenn du dann den Race On Taster betätigst ist die Zündung aus und der Fehler nach wie vor vorhanden. Es muss ein Gerät mit externer Stromversorgung sein, nochmal auslesen geht Löschen nein !

    Ok, das mag sein, wundert mich aber ein wenig. Das Fehler Löschen soll laut der offiziellen Regularien "at least in key on, engine off position" funktionieren, d.h. es muss mindestens dann unterstützt werden, wenn Zündung an und der Motor aus ist. Wenn der Tester fordert, dass die Zündung zum Fehler löschen aus sein soll, dann ist er halt nicht konform zur OBD II programmiert.

    Wie gesagt, jeder OBD II Tester sollte sich laut norm verhalten. Aber für wenig Geld ist das ggf nicht immer garantiert.

    Moin zusammen,


    vlt mal an dieser Stelle ein paar generelle Info, da ich das Thema in der Auto Getriebe Welt betreue bzw betreuen darf :zwinker: Sofern ich hier redundante Infos liefere, bitte um Nachsicht. Möchte nur ein paar Infos streuen, die ggf. hier und da zum Verständnis beitragen könnten.


    Die OBD Tester, die man so im Baumarkt oder sonst irgendwo erwerben kann, nutzen das OBD II Protokoll, welches im Automobilbereich seit einer halben Ewigkeit Pflicht ist und ebenso auch seit einigen Jahren im Motorrad Bereich.

    Im Auto muss es dazu einen 16 poligen OBDII Anschluss im Fußraum geben. Beim Motorrad z.B. wie bei einer 1290 SDR 3.0 gibt es einen Euro5 Anschluss, der prinzipiell das gleiche Protokoll unterstützt. Entsprechend dafür gibt es auch Adapter wie z.B. diesen hier ...


    Euro5 Adapter 6  Pin Motorrad Bike Diagnose KTM Moto Guzzi Piaggio Vespa Honda - Bild 1 von 17


    Damit kann man dann ein "normales" OBDII Diagnose Tool, welches eigentlich für ein Auto gedacht ist, auch an ein Mopped mit Euro 5 Adapter anschließen.


    Das Gute an der Sache ist, dass das OBD II Protokoll standardisiert ist und u.a. von der SAE verwaltet wird.

    Soll heißen, wenn man sich einen OBD II Tester holt, dann sollte (sollte !) dieser eben alle Standards des OBD II Protokolls erfüllen.


    Dazu gehört immer, dass man Fehlereinträge auslesen kann. Diese sind allerdings beschränkt auf solche Fehler, die in irgendeiner Form Einfluss auf Verbrauch / Abgas / Emissionen haben könnten. D.h. Fehler, die nicht so einen Einfluss haben, kann man mit so einem Tool nicht auslesen. Dazu braucht es dann doch einen KTM Werkstatttester. Aber ..... das Gute hierbei ist wiederum, dass fast alle Sensoren & Co. die es in unseren Moppeds so gibt, irgendwie Einfluss auf das Mapping o.ä. durch das Motorsteuergerät haben. Somit sollte es mindestens mal Fehlereinträge zu Gasstellung, Öltemperatur, Wassertemperatur, Gangsensor, usw. geben, wenn da was schief läuft. Soll heißen, es gibt nur wenige Fehler, die man mit einem Standard OBD II Tester nicht auslesen kann.


    Weiterhin schreibt der OBD II Standard vor, dass man gewisse Sensorik auch über sogenannte Present Values auslesen kann, sprich, aktuelle Werte, die ein Sensor gerade sieht. Sämtliche möglichen auslesbaren Werte sind auch hier durch die SAE standardisiert und jedes Fahrzeug meldet dem Diagnose Tool über das OBD II Protokoll, welche Messwerte unterstützt werden. Wiederum sind auch hier mindestens mal Gasstellung, Öltemperatur, Wassertemperatur, Gangsensor, usw. dabei.


    Ich selbst habe für mein Auto ein VCDS mit 16 poligem OBD II Anschluss, dass sich eigentlich auf VAG Fahrzeuge spezialisiert. Aber das Tool hat auch eine Standard OBD II Funktion an Bord. Ich habe mir einen Adapter wie im Foto oben besorgt und kann somit ohne Probleme an meiner 1290 SDR3.0 Fehler lesen / löschen und auch alle Sensoren abfragen.


    Sowas sollte normalerweise laut Standard auch jeder Baumarkt OBD II Tester können weil standardisiert.


    Soll heißen, für die "normale Fehlersuche" daheim reicht für mich ein Baumarkt Gerät (ggf. mit Adapter) aus, damit kann man schon viel anfangen.

    Was leider nicht geht ist, KTM spezifische Adaptionen oder Routinen zu starten, die einer Werkstatt zur Verfügung stehen wie z.B. QS anlernen, Funktionen freischalten oder ähnliches.

    Das muß einem halt klar sein, dass so etwas nicht im OBD II Standard enthalten ist.


    Gruß,

    Hermann

    Moin,


    wie Unentschlossen schon geschrieben hatte, löse mal ganz leicht die Befestigungsschrauben, das die Adapterplatte etwas beweglich wird und steck den Ständer dann seitlich ins Mopped ohne anzuheben.

    Dann so in dem Zustand leicht festschrauben, rausziehen und richtig festziehen.


    Hatte auch erst Probleme und dachte, ich wäre zu blöd, aber nach dem Ausrichten wie beschrieben flutscht es.


    Gruß,

    Hermann

    Hi Sandy,

    hast Du vielleicht ein Foto davon gemacht, wie stark das bei Dir undicht ist?

    Ich bin mir gerade nicht sicher, ob das bei meiner nicht auch gerade auf der linken Seite losgeht.

    Habe gerade mal 5500km runter und wäre cool, wenn ich einen Vergleich hätte.


    Danke und Gruß,

    Hermann

    Würde ich auch als normal einstufen, die Kupplung ist ja im Ölkreislauf eingebunden, bekommt somit dessen Öl Temperatur ab, was vor allem im Stadtverkehr ohne Fahrtwind schnell mal 90-100 Grad sind (nichts Aussergewöhnliches für die Öltemperatur).

    Prinzipiell sollte der Kupplungsdeckel ungefähr die Temperatur vom umgebenden Motorgehäuse haben, kannst ja mal testen direkt nach der Fahrt. Und wie Tom schon geschrieben hat, speichert der massige Motorblock mehr Wärme als Krümmer und Endtopf.

    Danke benni1337 für die Rückmeldung, das werde ich mal im Hinterkopf behalten für zukünftige Ölwechsel.


    Aber da Du das gerade mit Öl-Düse zur Kupplungsschmierung erwähnst, mal eine technische Off-topic Frage an die Experten in die Richtung.

    Die Düse sitzt ja auf der linken Seite quasi direkt über der Kupplungsdruckstange, die Kupplung selbst ja aber auf der rechten Seite.


    Wie funktioniert das technisch, wird das Öl dann über den Druckstangenkanal Richtung Kupplung geführt?

    Würde mich mal interessieren, Danke auf jeden Fall im Voraus für Antworten :Daumen hoch: :ja:


    Gruß

    .... und wie oft sich der Vorbesitzer zwischen den 3k km und den 10k km, wo Du sie übernommen hast, verschaltet hat, weißt Du ja auch nicht. Schließe mich an, nicht verrückt machen :Daumen hoch:

    Ich bin da auch eher auf der Verschalten Seite. Die längliche Form zumindest vom Bild, wo das Sieb mit drauf ist, entspricht ja in etwa der Breite eines Zahnrades.


    Hatte so ein Bild auch schon damals mal bei meiner TL1000R, als sie noch <10000km hatte nach einem heftigen Verschalter. Wie Moped-Fahrer schon schrieb, passiert halt mal im Eifer des Gefechts.

    Die folgenden 70000km war nichts mehr, weder Späne noch irgendwelche Probleme.


    Im Endeffekt, was bleibt Dir übrig, den Motor jetzt zerlegen, um zu schauen, wo es her kommt? Wohl eher nicht.

    Ich würde an Deiner Stelle weiterfahren und beobachten und ggf. mal die Späne ner KTM Werkstatt zeigen, die machen ja täglich mehrere Ölwechsel und können ggf was über die Häufigkeit von so einem Spanbild sagen.

    Danke TomE, interessant, dass das etwas abweicht.


    Was ich mich frage ist aber, zwischen den Schritten ....

    "Kühlflüssigkeit auffüllen, bis diese blasenfrei austritt" und "Entlüftungsschrauben mit neuen Dichtringen montieren"

    .... eigentlich macht es ja nur Sinn, wenn man die Schrauben einsetzt, während das ganze blasenfrei austritt. Wenn man erst wartet, bis nichts mehr austritt könnte ja wieder Luft durch die Entlüftung eindringen.


    Aber gut, vlt sind die Entlüftungsschrauben auch derart weit oben im Kühlkreislauf platziert, dass die wieder eindringende Luft völlig irrelevant von der Menge her wäre.

    Noch eine Idee: Bei der SDR 3.0 von meinem Kumpel war es ähnlich, schlussendlich hatte sich lediglich ein Spiegelglas im Rückspiegel gelockert und für undefinierbare, mechanische Geräusche gesorgt bei niedrigen Drehzahlen beim Beschleunigen.