Partikel im Öl / Abrieb

  • Meine These :denk: war: Vielleicht....#16....

    (neben anderen Dingen :zwinker: ) schau dir mal genau eine Ölschmierung an, Aufbau und Funktionsweise....aber egal :winke:

    Nur damit ich nichts missverstehe, du meinst also, dass die goldenen Partikel welche sich unten in der Ölwanne abgesetzt haben, das gleiche Material ist wie auf dem Bild mit dem Kupplungsbelag? Also der Kleber welche sehr fein zerrieben wurde durch die Mechanik der Kupplung?
    LG

  • Das meine ich aus der Ferne, ja. Dein Motor hat doch erst 19-tkm runter, läuft einwandfrei, was soll also an den Pleuellagern sein??(#21)

    Wenn doch, müsste schon viel von den Lagern abgerieben worden sein, das spürt man.

    Zusammensetzung Pleuellager link


    Du sitzt an der Quelle. Du kannst die Teile mit dem Kleber vergleichen, eventuell vergleichen lassen.

    Ein Stück vom Kleber, "Goldklumpen" auf einer Glasplatte.....


    Mein erster Motor steht, selbst repariert mit 30-tkm im Keller ( Wasserverlust, war die Zylinderkopfdichtung),

    der Zweite gebraucht gekauft werkelt z.Zt. bei 60-tkm ohne probs

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

    Fz1 Fazer (2006)


    :Kürbis: CLICK HERE to see my beast :grins: or CLICK HERE to see my Fazer :grins:



  • Ich hab bei der Durchforstung des Forums festgestellt, dass die Öldüse zur Schmierung der Kupplung evtl auch ein Thema sein könnte. Ist es plausibel das bei fehlender Schmierung durch eine verstopfte Düse evtl die Kupplung überhitzt und dadurch der Kleber sich löst und ins Öl gelangt?

  • Das müsstest du durch Rupfen merken.


    Die Düse ist aber relativ schnell ausgebaut und kontrolliert.


    Bist du dir übrigens sicher, dass die Auffangwanne vorher komplett sauber war?

  • Das müsstest du durch Rupfen merken.


    Die Düse ist aber relativ schnell ausgebaut und kontrolliert.


    Bist du dir übrigens sicher, dass die Auffangwanne vorher komplett sauber war?


    Rupfen merke ich nicht direkt, allerdings schaltet sich meine trotz entlüften doch hackeliger als die von einem Kollegen.
    Interessanterweise war die Schaltung nach dem Einbau der verstärken Federn im Zuge des Ölwechsel für einen Moment "butterweich", bis das Bike das erstmal wieder richtig auf Temperatur kam, danach war es wieder genau so hackelig wie vorher. Evtl. verkleben der Kupplung durch fehlende Schmierung?

    Ich hab jetzt mal eine neue Düse geordert und werde diese nächste Woche wechseln, mal schauen ob das Besserung bringt.

    Die Wanne war sehr sicher komplett sauber, hatte ich vorher extra nochmal kontrolliert.

  • Wenn die Kupplungsbeläge nieder sind, verschaffen stärkere Federn, wenn überhaupt, nur kurzfristig Abhilfe (so bei mir).


    Ich rate dir die Kupplung zu checken und von starken Beschleunigungen Abstand zu nehmen.

    Bei mir ergab das mit der defekten Kupplung einen >6.000,- Schlag ins Kontor.

    Respekt für Frauen und Mädchen.

    Nicht jeder, der sich gestern vor Wissen nur so brüstete, ist heute noch von Gestern.


    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
    -Not all you do, is only your own Ding.

  • Neuigkeiten ???

    Tatsächlich gibt es die! Ich wollte mich schon früher melden, habe aber erst jetzt die Zeit dazu gefunden.

    Ich habe kürzlich bei einem Kollegen an seiner 2.0 ebenfalls einen Service / Ölwechsel durchgeführt und dabei genau darauf geachtet, ob das Phänomen bei ihm auch vorhanden ist.

    Und tatsächlich, das Öl sieht bei ihm genau so aus, bzw. hat die gleichen feinen Partikel (Ölwanne musste wie bei mir auch bis auf eine sehr dünne Ölschicht abgelassen, sowie unter Licht begutachtet werden)
    Da die Maschinen ziemlich genau die gleiche Laufleistung haben (ca. 20tkm) kann man statistisch gesehen wohl davon ausgehen, dass hier kein Problem vorliegt, bzw. müsste es schon ein sehr großer Zufall sein, dass beide Maschinen in dieser "Stichprobe" davon betroffen sind.

    Eine interessante neue Erkenntnis ist zusätzlich, dass die Partikel nur durch das Öl gold / messing farben wirken, aber tatsächlich silber (Alu?) sind. Bei mir waren die Partikel zu fein, um diese einzeln aus dem Öl fischen zu können, bei ihm gab es aber auch wie auf den Fotos erkenntlich 2-3 "größere", von welchen wir dann eines genauer betrachtet haben.

    Ich habe bei meiner Duke in der Zwischenzeit auch die Öl-Düse zur Kupplungsschmierung gewechselt, das Schalten ist zwar noch nicht "Butterweich", aber definitiv besser als mit der alten Düse.
    Summa summarum gehe ich aktuell davon aus, dass es sich hier um normalen Abrieb handelt. Ich frage mich nur, wieso es hier davor noch keinen Beitrag dazu gab. Deshalb, an alle, die demnächst einen Ölwechsel durchführen, achtet gerne mal darauf, ob bei euch das Phänomen auch auftritt :)


    IMG_1277.jpgIMG_1282.jpeg

  • Danke benni1337 für die Rückmeldung, das werde ich mal im Hinterkopf behalten für zukünftige Ölwechsel.


    Aber da Du das gerade mit Öl-Düse zur Kupplungsschmierung erwähnst, mal eine technische Off-topic Frage an die Experten in die Richtung.

    Die Düse sitzt ja auf der linken Seite quasi direkt über der Kupplungsdruckstange, die Kupplung selbst ja aber auf der rechten Seite.


    Wie funktioniert das technisch, wird das Öl dann über den Druckstangenkanal Richtung Kupplung geführt?

    Würde mich mal interessieren, Danke auf jeden Fall im Voraus für Antworten :Daumen hoch: :ja:


    Gruß

    Yamaha XJ600S (1999)

    Suzuki GSR-X750 (2000 bis 2001)

    Suzuki TL1000R (2001 bis 2024)

    Aprilia Tuono 1000 RR (2022 bis 2024)

    KTM 1290 Super Duke R 3.0 (seit 2024) :wheelie:  

  • Das Öl wird durch den Druckstangenkanal Zentral in die Kupplungsnabe befördert.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Ok, Danke Euch :Daumen hoch:

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