Beiträge von kt-shifter

    Die Antwort?

    Wenn das Problem bereits als unzumutbar gewertet wird, ganz klar das falsche Bike.


    Sei froh!

    Dass du das rechtzeitig bemerkt hast. Ging mir vor ein paar Jahren bei meiner SprintST1050 leider andersrum.

    Hitzeschutzband um den KAT gewickelt 😹 Am Ende halfen nur lange Hosen und ausreichend Fahrtwind. Im übrigen hat sich das Bike damit selber geschadet.

    Ich rate aus der Erfahrung mit ein paar Bikes dringend davon ab, ein Bike bereits in dem Bewusstsein zu kaufen, dass es gravierend geändert werden muss (ich wollte mal eine SC59 oder 77 auf SBK-Lenker und einen leisen Auspuff abändern: Vergiss es.


    Was spricht gegen die naked Variante? Mal gefahren?


    Edit:

    Wem die Hitze auf den Senkel geht schaut nach Unterflur-Auspuffen und Twins.

    Systematik ist immer gut.

    1. Was ging dem voraus? Wie lange fährst dein Tuning-Pack. wer hat es wo installiert -was wurde ab- und angebaut?

    2. Der Auslöser scheint *scheinbar* keine Elektronik-Bauteile zum Abrauchen zu bringen. Kann es dann auch nicht so „schlimm“ sein?

    3. Wann fliegt eine Sicherung, deren Ursache kein Steuerungsteil ist?

    4. ein Lichtbogen? Wann kann der auftreten und wo? Kabelbruch oder Iso-Verlust im Lenkkopfbereich? Lose Massekontakte der Batterie oder des betroffenen Bauteils?

    5. Ist es am Ende *doch* ein Bauteil mit einem schleichenden, immer schneller auftretenden Defekt?


    Würfeln ist nicht die schlechteste Idee, solange die Würfel reproduzierbar fallen (wie auf dem 2ten Bild 😹)

    Müsste (i.wann) mal was für den 3D-Druck konstruieren.
    So was wie kleine Stege, die von außen eingehängt werden und schmale. lange Distanzstücke im inneren fixieren, um den Rand der Kolben zu stoppen und vom raus drücken abhalten, während die beiden anderen Kolben einen kleineren Distanz-Puffer bekommen um möglichst weit raus zu kommen.

    Schätze es geht schneller das mit Holz oder POM zu machen.

    Was das reinigen (nicht revidieren) angeht. Der Schmodder vorn ist mit einer harten Zahnbürste und Bio-Bremsenreiniger zu 98-99% zu entfernen.
    Für den Rest wollte ich mit einem Raclette-Kunststoffschaber ran, aber das ist alles viel zu groß.

    Es leuchtet ein, dass drehen der Kolben wohl keinen Ärger machen wird, was das reinigen nat. bedeutend vereinfacht. Wie die Kolben jedoch gehalten und gedreht werden sollen ist mir nicht klar. Mit einem Latexhandschuh die Innenseite "andrehen" könnte gehen, Mit einer Zange würd ich sie eher nicht anpacken wollen. Zumal mir unklar ist, wo die bei den Raumbedingungen angesetzt werden soll.


    Die Idee mit dem Schnürsenkel find ich gut.Müsste aus Mikrofaser sein. Pfeifenreiniger?

    Hab die Bremszangen auf den Draht eines Eimergriffs gesteckt. Der Draht liegt auf dem Frontfender, die Zangen halten sich gegenseitig ganz gut.

    Ab jetzt wirds knifflig.
    Ich weiß nämlich nicht, wie weit die Kolben raus kommen können *ohne* raus zu fallen 😁
    Also mal lieber die Beläge drin gelassen und einen Holzkeil dazwischen gesteckt. Hatte ich mal als Türstopper in Gebrauch.

    Durch die Keilform lassen sich die Kolben ziemlich weit raus drücken.
    Der Nachteil, die Keilform liegt nicht plan auf der Innenseite der Beläge. Also Hebelei in alle Richtigen.

    Wie auch immer, die Kolben sind ja hauptsächlich an der offenen Seite vorne verspackt, hier zu reinigen ist besser was wie nix. Und tatsächlich langt die Bremse wieder zu, dass ichs kaum glauben kann.

    Befriedigend ist das nat. trotzdem nicht.

    Schöner wärs, die Beläge werden durch ein möglichst minimalistisches Rückstellgedöns ersetzt. Und zwar so, dass jeweils nur einer der 4 Kolben, oder sagen wir nur die vorderen oder die hinteren gegenüberliegenden Kolben rauskommen.

    Dann wär bissi mehr Platz, um die Kolben "ringsum" zu reinigen. Drehen wollte ich die nicht, weiß auch nicht, ob das nachher Dichtigkeitsprobs geben könnte?


    Ich hoff, ich hab mich halbwegs plausibel ausgedrückt.

    Gibt es für dieses Procedere erprobtes Werkzeug -also ich meine jetzt keine bunten Schraubendreher 😂 oder wie macht ihr das? Also ich meine jetzt keine Bremszangenrevison mit Bremsleitung-Abbau, also nur das ganz lütte Besteck. :knie nieder:

    nee, H4 hat ne andere Last, wenn die nicht clever ins System eingespielt wird, gibts Fehlermeldungen.
    Sorry, deine EU-Texte in allen Ehren, aber die tät ich mir nicht mal auf DE an. :knie nieder:

    Was ich bisher schrieb, ist bei aktuellem Gestühl legal. Das kann ich dir TÜV technisch beglaubigt versichern. Und das muss für heute genügen. :peace:

    Mehr als 1 Abblendlicht schon mal zulässig.... aber es steht hier nir von 2 - nicht 3!

    Ohne jetzt die EN-Texte übersetzt, sondern nur überflogen zu haben.

    Diese Aussage erschließt sich in mir nicht.


    Wenn ich es recht verstehe, stimmst du mit meiner Aussage überein, also kein drittes Abblendlicht, bzw. keine 2 „zusätzlichen“

    Was das TFL betrifft. Abblendlicht ist ≠ Tagfahrlicht. TFL darf NIE gemeinsam mit Abblendlicht betrieben werden, also etwa bei Dunkelheit.

    Was du aber „ersatzweise“ nutzen kannst sind „Begrenzungsleuchten“ Die dürfen dann auch nachts.


    OT:

    Interessanterweise reagierte meine SDGT auf das Umrüsten von H4 auf Retrofit-H4 damit, dass der Lichtsensor bei Dunkelheit kein Licht detektierte und ersatzweise das TFL einschaltete. War im Nahbereich deutlich heller als die H4-Funzel, bis etwa 60Kmh durchaus brauchbar.

    Erstaunlich, dass dieser fred dazu führte, dass ich wieder einige von euch ausblenden musste.

    Es ist offensichtlich nicht vielen gegeben, sich ohne hoffnungslos überzogene Selbstdarstellung und oder Herabwürdigung von anderen einem Thema zu widmen. Was ist das bloß für ein Zeitgeist? Wobei. So neu ist das ja nicht.😴

    Bei Louis gibt es diese Scheinwerfer mit Linse und Magnet-Shutter gesteuert schon seit Jahren. (Glaub Highsider)

    Wie das mit der Höhe über Abblendlicht ist weiß ich jetzt nicht. Was ich weiß, 3 Abblendlichter sind Nogo.

    Ich hatte mir damals einen versteckten Schalter montiert, der (bei Bedarf) direkt das Abbblendlicht disabled hätte. 3 Fernlichter sind jedoch kein Problem.


    Ich hatte auf der MT-09 RN43 (die eh schon 2 Abblend- und 2 Fernlichter hatte, danach links und rechts den Wald mit ausgeleuchtet -und auch nie Probs mit Wildwechsel gehabt. Es war das reinste Stadion-Flutlicht, mit Abstand das hellste, das ich je bei einem Fahrzeug hatte.


    Was -trotz endloser Justage-Versuche nicht klappte, war Kurvenlicht. selbst wenn die Spots nach außen gerichtet sind (das waren sie) nutzt das gegen die auftretende Schräglage und entsprechendes „abtauchen“ des Lichtkegels so gut wie nichts.


    Hier hilft tazesächlich nur dezidiertes Kurvenlicht, das je nach Schräglage Spots ein- und dazu schaltet, die hoch, höher am höchsten leuchten (z.B. bei der SDGT) „normale“ Spots können das leider nicht leisten. Ein immer wieder im Zappendustern umrundeter Kreisel ließ es mich bestenfalls marginal verbessern, aber im Grunde funzt es nicht.


    Also: 3 Abblendlichter könnten problematisch werden.

    Ich sag, es kommt drauf an.

    Wenn Obelix samt Hinkelstein… da wäre ich vorsichtig.


    In allen anderen Fällen?

    Mit wieviel Schwung? In Ruhe ausgeführt sollte mal gar nix passieren, außer das, was eh passiert: im Laufe der Km, schätze mal so ab >40TKm wird das Spiel in der Ständeraufnahme so oder so größer. Ich hab mir mit einer Ständererhöhung geholfen, was den Ständer wg. des spitzeren Winkels nebenbei entlastet.


    Mit Erhöhung würde ich mich beim Aufsteigen allerdinx zurückhalten.


    Als Fazit sag ich mal, klar, der Ständer wird stärker beansprucht und je nach Qualität wird das Spiel mal schneller, mal langsam, aber stetig größer. Als Wenigfahrer wär mir das einfach egal, Bremsbeläge verschleißen auch. Dass der Ständer bricht würde ich nur als Obelix erwarten.

    Wer auch immer K. versteht…

    Hättste mal besser, klar, das wäre in Qualitäts-Hinsicht… Nutzt jetzt nix mehr.


    Ich hab meine SDGT nach einem (glaub was um) 6.000,- Motorschaden verkauft. Der Käufer ist seit damals für ca. 40TKm mein Wingmän. Nie wieder Probleme gehabt.


    Wenn du also ne 1300er da stehen hast, kein Krösus bist, dann sag jetzt „B“, wie behalten und „F“ wie fahren und nicht wie fort!

    Der Mitas SprtForce+ EV ist keineswegs die sportliche Variante vom Plus.

    Er ist eine vollkommen eigenständige Entwicklungslinie. Er muss auf Temperatur gebracht werden, hat ein recht spitzes Profil und ist dem Plus in jeder Hinsicht unterlegen für mich ein Griff ins Klo.


    Der TouringForce SP , jedenfalls mit dem richtigen Luftdruck (muss relativ hoch sein) kommt schon sehr dicht an den CRA4 ran, ist aber um Welten günstiger.


    Für mich als Vielfahrer deutlich günstiger

    bekomme ich wirklich etwas mehr Leistung bzw. Durchzug

    Ich würde dir einen deutlich effizienteren Weg für mehr Durchzug empfehlen, ganz ohne probieren.

    Besorge dir ein einen Zahn kleineres Ritzel und ein einen Zahn gößeres Kettenrad. Das spürst du sofort. Und VMax wird (trotz gegenteiliger Theorie) nicht geringer.
    Kannst deutlich früher hochschalten, brauchst seltener runterschalten. Kette sollte länger, weiß jetzt nicht genau, lieber länger nehmen und entspr. kürzen.

    Solltest du noch um oder bei weniger als 1TKm-Laufleistung sein kannst die alte Kette behalten, die Spannklötze umdrehen, glaub dann passt das mit dem größeren KR grad noch so -oder halt nur Ritzel wechseln.

    So ist es der 401/ 390 bis 2023:
    15/ 45 (orig )
    14/ 45 (das bringt schon extrem viel)

    14/ 46 das kommt bei meiner die Tage drauf

    Mehr/ anderer Lufteinlass ist ein Thema, das nur individuell zu klären ist.

    Pauschale Aussagen dass es nicht oder dass es funktioniert sind -ohne explizites Wissen- völlig für den ack.


    Also:

    Es kommt drauf an. Ein DauerLuFi bringt in serienmäßigem Gehäuse erst dann etwas, wenn die Drehzahlen massiv erhöht werden. Denn, wenn die Drosselklappen nicht geöffnet sind, dann spielt es quasi keine Rolle, ob da überhaupt ein LuFi-Kasten verbaut wurde. Jednefalls im Hinblick auf Leistung. Es stimmt aber auch, dass ein Plus an Luft im unteren Drehzahlbereich etwas Leistung kosten kann. Aber weder das eine noch das andere lässt sich pauschalisieren.


    Die These, dass die Schwingungen der Luftsäule zum negativen verändert werden klingt in der Theorie einleuchtent, in der Praxis ist es bei einem ansonsten serienmäßigen Bike völliger Kokolores.


    Der LuFi-Kasten dient in erster Linie die Geräuschemissionen zu minimieren. Je nach Bike und ECU können gewisse Mods durchaus fühl- und messbare Unterschiede machen. Und zwar in alle Richtungen.


    Beispiel 8S

    Suzuki bildet serienmäßig scheinbar verschlossene Intake-Öffnungen im Kasten-Deckel ab. Nach ausfräsen in einem Erstzdeckel, stellte sich heraus:

    das Bike wird erst oberhalb einer bestimmten Drehzahl messbar lauter (dB-Äpp in definiertem Abstand und exakt gleichen Bedingungen) Bei der Suzi ist waren es glaub 500-1000 -min höher als es seinerzeit für den EURO 5-Messzyklus relevant war.


    Ein Prüfstandslauf mit original Deckel und Papierfilter ergab, dass im Bereich zwischen 2.500 und 3.800 -min etwas mehr Drehmoment anliegt und dass die Drehmomentspitze höher ist.

    Der Prüfstandslauf mit „PowerPunch“ ergab, dass die Drehmomentkurve einen geraden Buckel, wie von einem Elefanten hat, die in quasi allen Bereichen oberhalb der reichlich zackigen Originalkurve verläuft.


    Was auffällt, die PS liegen deutlich früher an und in der Spitze ca 9% über original. Beim vollen Drosselklappen öffnen wird die 8S dann moderat lauter, aber nichts, das die ohnehin sehr leise Suze zum Aufmerksamkeitspunkt macht.


    Ohne LuFi-Deckel ergaben die dB-Messwerte einen infernalischen Krach, davon rate ich dringend ab.


    Aber wie gesagt, es kommt drauf an. Es ist nicht gesagt, dass die 8S mit EURO 5+ oder die 390er das gleiche Verhalten zeigen.


    Wer das bei seinem Bike experimentell erforschen will, dem rate ich einen zweiten LuFi-Deckel zu besorgen, die Öffnungen in abstimmung mit der dB-Äpp in den relevanten Drehzahlbereichen abzustimmen, um keinesfalls den Radau eskalieren zu lassen.

    Anschl. sollte ein Prüfstandslauf mit beiden Deckeln und LuFis erfolgen.


    P.S.

    Die Grafik der original-Messung stammt aus der „Motorrad“, die von dem unkorrigierten Prüfprotokoll hab ich so gut korrigiert es eben ging darüber gelegt. Stimmt im wesentlichen.