Beiträge von kt-shifter

    Mehr/ anderer Lufteinlass ist ein Thema, das nur individuell zu klären ist.

    Pauschale Aussagen dass es nicht oder dass es funktioniert sind -ohne explizites Wissen- völlig für den ack.


    Also:

    Es kommt drauf an. Ein DauerLuFi bringt in serienmäßigem Gehäuse erst dann etwas, wenn die Drehzahlen massiv erhöht werden. Denn, wenn die Drosselklappen nicht geöffnet sind, dann spielt es quasi keine Rolle, ob da überhaupt ein LuFi-Kasten verbaut wurde. Jednefalls im Hinblick auf Leistung. Es stimmt aber auch, dass ein Plus an Luft im unteren Drehzahlbereich etwas Leistung kosten kann. Aber weder das eine noch das andere lässt sich pauschalisieren.


    Die These, dass die Schwingungen der Luftsäule zum negativen verändert werden klingt in der Theorie einleuchtent, in der Praxis ist es bei einem ansonsten serienmäßigen Bike völliger Kokolores.


    Der LuFi-Kasten dient in erster Linie die Geräuschemissionen zu minimieren. Je nach Bike und ECU können gewisse Mods durchaus fühl- und messbare Unterschiede machen. Und zwar in alle Richtungen.


    Beispiel 8S

    Suzuki bildet serienmäßig scheinbar verschlossene Intake-Öffnungen im Kasten-Deckel ab. Nach ausfräsen in einem Erstzdeckel, stellte sich heraus:

    das Bike wird erst oberhalb einer bestimmten Drehzahl messbar lauter (dB-Äpp in definiertem Abstand und exakt gleichen Bedingungen) Bei der Suzi ist waren es glaub 500-1000 -min höher als es seinerzeit für den EURO 5-Messzyklus relevant war.


    Ein Prüfstandslauf mit original Deckel und Papierfilter ergab, dass im Bereich zwischen 2.500 und 3.800 -min etwas mehr Drehmoment anliegt und dass die Drehmomentspitze höher ist.

    Der Prüfstandslauf mit „PowerPunch“ ergab, dass die Drehmomentkurve einen geraden Buckel, wie von einem Elefanten hat, die in quasi allen Bereichen oberhalb der reichlich zackigen Originalkurve verläuft.


    Was auffällt, die PS liegen deutlich früher an und in der Spitze ca 9% über original. Beim vollen Drosselklappen öffnen wird die 8S dann moderat lauter, aber nichts, das die ohnehin sehr leise Suze zum Aufmerksamkeitspunkt macht.


    Ohne LuFi-Deckel ergaben die dB-Messwerte einen infernalischen Krach, davon rate ich dringend ab.


    Aber wie gesagt, es kommt drauf an. Es ist nicht gesagt, dass die 8S mit EURO 5+ oder die 390er das gleiche Verhalten zeigen.


    Wer das bei seinem Bike experimentell erforschen will, dem rate ich einen zweiten LuFi-Deckel zu besorgen, die Öffnungen in abstimmung mit der dB-Äpp in den relevanten Drehzahlbereichen abzustimmen, um keinesfalls den Radau eskalieren zu lassen.

    Anschl. sollte ein Prüfstandslauf mit beiden Deckeln und LuFis erfolgen.


    P.S.

    Die Grafik der original-Messung stammt aus der „Motorrad“, die von dem unkorrigierten Prüfprotokoll hab ich so gut korrigiert es eben ging darüber gelegt. Stimmt im wesentlichen.

    Es ist relativ sinnlos sich auf die subjektiven Lautstärkeempfindungen, auf völlig unbekannten Bikes und ebenso wenig bekanntem Windschutz zu verlassen.


    Bestenfalls die Ausstattung (z.B. der Nuppi zum öffnen des Visiers, etwa am oberen Rand in der Mitte 😂) die Belüftung und Verarbeitungsqualität können, aber auch nur mit Einschränkungen, herausgestellt werden.

    Massenhafte Montagsmodelle aka Qualtitätsstreuung, lassen (zumindest mich) davon echt ein Lied singen.


    Der einzig wirklich brauchbare Tipp ist, sich die Mütze zu leihen (Probekaufen) und eine, sinnvollerweise zuvor geplante, Testrunde zu absolvieren.

    Dafür 2x Anmeldegebühr, 2x Prüfung, 2x die Chance durchzufallen.


    Hat dein Kollege auch erwähnt, das er sich die ganze Theorie gespart hat?

    Könnte mal aus den Beiträgen ein Führerschein-fred ausgegliedert werden?

    Nicht, weil es mich hier nervt.


    Ich fände es spannend, mal die ganzen aktuellen Fakten zu kapieren. Insbesondere diese sagenumwobenen 3 Einstiegs/ Aufstiegs-Tricksereien.


    Am Bikertreff versteh ich da immer nur was, du hast nen Lappen?“

    für knapp 400 ccm würde ich keine 7000,-€ auf den Tisch legen wollen !

    Lies mal weiter oben oder die Bewertungen in der Motorrad.

    Du „kaufst“ keine „400ccm“


    Das Bike ist für den ambitionierteren Straßen-Feger straffer abzustimmen, so what. Im Gelände passt’s out of the box.

    Die Verarbeitung und die Rückrufe? Bei Suzuki derzeit?

    Genau.

    Diese Qualität (dachten sie) würde von Kennern honoriert. 😹

    Aber wie so oft, die selbst ernannten Kenner beurteilen und verurteilen ohne die geringste eigene Erfahrung mit den Hobeln.


    Wäre mir das SmørreBøke 401 nicht zuvor schon in die Quere gekommen… Naja. Sagen wir mal, ich wollte was, das sich im Winter ohne Pflege reiten lässt, ohne dass es schmerzt.

    Ja, das SmørreBøke! Fuck.

    3.999,- neu!

    Ich hab ihm gestern das Fahrwerk weiter gestrafft (ist mit Sicherheit deutlich unedler verarbeitet und ansprechender als das von der kleine Suze, aber immerhin Zug/Druck vorne und Zug hinten) aber was soll ich sagen? Es bolzt sich mit erstaunlichem Restkomfort und inzw. verdammt sämig und stabilen Level. Ok, langgezogene Autobahnkurven bei 150 sind schon rührend 😛

    Und eh klar, die Bereifung wich längstens Mitas SportForce+, aber dieses Schnuckelchen sticht im engen und engsten Geläuf, Asphalt verworfen oder nicht, wie ein heißes Messer durch die Butter.

    Einfach unglaublich, was da für Schräglagen und Kurventempi möglich sind.

    Und das alles bei wenig lebensverachtendem Tempo auf der Landstraße.


    Ich gebe zu, dass ich auf den Geraden zwar oft denke, hey! Geht das nicht schneller? Ein Blick auf den Tacho (der über den gesamten Anzeigebereich 2-3kmh voreilt) sächt, dass 130-140 kein Schneckentempo ist. Wer hier „normal gelogene 190-220-KTMs“ braucht, ja mei, da steh ich inzw. drüber.


    Unterm Strich schiele ich zwar noch immer auf die DRZ. Gebe Suzuki die Zeit den Motor in Kombi mit dem Fliegengewicht noch ein paar legale PS dazu zu quetschen -das SmørreBøke hat schließlich auch nicht die vollen 48PS, bis das sb schließlich auseinander fällt, ist Suzuki vlt. soweit?


    Was nicht nur vor dem Hintergrund exzessiver Energieengpässe zu überdenken ist, 4,6L/100 bei 98%iger Mundwinkel-Zustimmung ist schon ein traumhafter Wert.


    In Reichweite ausgedrückt 195km sind immer drin 😛

    Die Tachoabweichung nach oben war bei der 2015er SDR so gigantisch, dass allein damit >280 lt. „Tacho“ möglich waren. Aber? Das war glatt gelogen.


    260 ist laut TomTom die Spitze dessen, was eine 2016er GT packt. Bergab auf der Bahn vlt. mal 5-8km/h mehr.

    Motorisch unterscheiden die 2 sich nur marginal.

    Gewichtsmäßig ist die R im Vorteil.


    Wenn ich an meinen Nacken denke, dann kann ich eh nur lachen.


    Dass eine R jemals die nominell 299 kmh je erreichte halte ich für KTM-Latein.

    Egal.


    Was bleibt?

    Die Verkleidung macht die GT auf alle Fälle schneller. Der Quatsch mit der Stirnfläche sollte mal gegen die zerklüfteten Verwirbelungen einer unverkleideten und ihrem Fahrer abgewogen werden. Aktuell auf der 8S bin ich definitiv mit einem riesen Windschild schneller als ohne (und angenehmer eh)


    Ja, was bleibt? Die Sekundär-Übersetzung. Ich kenne die Zahlen von Ritzel/ Kettenrad zwar nicht, schätze aber die GT ist stumpf länger übersetzt, weshalb ihr „oben rum“ der Durchzug fehlt.

    Wenn es wirklich um entspanntes Sozius-Fahren geht ist der Haltegriff hinten unerreicht.


    Am Tankdeckel klingt gut.

    Ist es das?

    Bei einer Vollbremsung wird sich dann zeigen, wie viel der Tank da oben verträgt. Die Schräubchen sind nur handwarm anzuziehen, um ja nichts zu deformieren.

    Ein stabiler Punkt ist das bestenfalls bei senkrechter Belastung, wie etwa beim Tankrucksack.


    Eine 60kg schwere Person, die sich bei, sagen wir mal 100 kmh, auf eine Vollbremsung… ich will mir das lieber erst gar nicht vorstellen.


    Also so:

    Festhalten am Fahrer, ob mit, ob ohne Gurt, ist ein erbärmlicher Notbehelf. Basta.

    Klar, es lässt sich aus der anonymen Foren-Deckung heraus trefflich anderes behaupten.

    Ich kann das nicht bestätigen.


    Warum?

    Der Fahrer wird extrem in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, was den Kontakt zum Bike regelrecht vermiest.

    Beifahrer werden zu mehr oder weniger starkem Körperkontakt gezwungen. Was gern dazu führt, dass am Fahrer nicht mehr nach vorn vorbei geschaut werden kann, also Essig ist mit sich aktiv auf das Verkehrsgeschehen einzustellen…


    Gurte sind was für kleine Kinder, nichts für ambitioniertes Touren.

    Das gleiche gilt mit mehr oder weniger großen Einschränkungen für den Tankgriff.


    Ok, jetzt gibt es hinten keinen Griff…

    Doch! Gibt es!

    Wenn es um die Funktionalität geht (wovon ich ausgehe) dann heißt die Lösung:

    • Gepäckträger/ XY-Rack

    • oder gleich eine Halterung mit Topcase.


    Ja, das Topcase, so es denn weit genug hinten sitzt, ist für Beifahrer die Offenbahrung. Beim harten Beschleunigen ist Festhalten praktisch überflüssig, es ist überaus bequem und fördert es, dem Fahrer für seine ambitionierten Turnübungen ausreichend viel Platz zu lassen.

    Wer so entspannt da hinten thront, schaut auch extrem locker am Fahrer vorbei und kann sich auf so ziemlich alle Fahrmanöver rechtzeitig einstellen, um sich dann ggf. krass fest am TC-Träger festzuhalten.


    Wer regelmäßig weiter als zur Eisdiele fahren will, wird das bestätigen.


    Und noch was:

    Die Beifahrerin wird eher ein zweites und drittes mal mitfahren wollen 😍

    Dieses Modell ist einfach Dreck. Schätzungsweise, weil aus Indien.

    Dies sind die Art Sprüche, die so dermaßen haltlos sind. Und wer es wagt, solch profunde Aussagen zu kritisieren, hat das deiner fundierten Meinung nach nicht zu tun?


    Wie auch immer

    A) ich bin definitiv kein KTM-Fanboy B) deine Beiträge lasse ich mir fürderhin nicht länger anzeigen C) dann hopp, hopp, hopp, Metaxa in den Kopp 😹

    Ohne deine Einlassungen bis zum Schluss ertragen zu haben…

    Worauf willst du genau raus? Metaxa for ever, KTM never ever? Das steht für dich scheinbar in Stein gemeißelt.

    Reklamationen? Warum? Wenn Jammern grad so geil ist?


    Ehrlich, mir ist dein Anliegen komplett schleierhaft. Ich kann es bestenfalls als Echauffieren einstufen und zwar ohne jegliches Interesse an i.was anderem.


    Aber mach mal nur, das ist heutzutage ja voll angesagt.

    Ich wusste nicht dass man die einzeln ersetzen kann, alle drei Ktm-Vetreter meinten, ich bräuchte einen neuen Kabelbaum🤡😑

    Die Antwort ist trivial:

    Es ist eine undankbare Puzzelei, die viel Arbeitszeit kostet. So was kannst du am ehesten selber machen. Eine Werkstatt, die Garantie zu übernehmen hat, verkauft dir natürlich ein neues auto, wenn der Aschenbecher voll ist, das ist heutzutage nicht ganz unüblich.


    Wie gesagt ein nicht völlig blinder und unbegabter Bastler ersetzt die Pins -wenn sie denn wirklich nicht mehr richten zu richten sind. Wobei letzteres erst unmöglich ist, wenn sie abgebrochen sind.


    Für mich wäre dies die eindeutig Reparatur der Wahl, bevor ich anfange falsche Kabelbäume mit ungewissem Ausgang umzubauen.