Kondos hat recht. Aber mit dem Kellermann Nietwerkzeug muss man nichts wegfeilen. Dorn ansetzen und durchdrücken. Was mit dem D.I.D Nietwerkzeug schon mal nicht geht. Der Dorn ist zuwenig geführt und läuft weg.
Für was beim Trennen der alten Kette extra den Niet auspressen? Die schneidet man mit einer dünnen Trennscheibe durch und gut ist es. Und dann nimmt man das Whale für Vollnietschlösser.
Nein, du hast die Möglichkeiten allesamt beschrieben. Der Betroffene scheint aber eher nicht gewillt oder in der Lage zu sein, das zu reflektieren und umzusetzen.
Natürlich. Was sonst? Ohne Zweifel muss stark auf die Kosten geachtet werden. Aber dass Bremsen heutzutage gefälligst schon beim Anschauen des Bremshebels voll bissig zugreifen sollen ist hier wohl eher das Thema der Materialwahl. Du kannst ja gerne mal Bremscheiben herstellen lassen, die super lange halten und auch nicht so schnell zu Rosten anfangen (Das nächste Jammer Thema) Dann mach mal ein paar Notbremsungen. Wirst den Effekt schon merken.
Du hast recht, für das was hier diskutiert wird (Verschleiß Scheibe) ist es es nicht optimal. Aber eben nicht für die eigentliche Funktion falsch (siehe oben). Jetzt muss man natürlich noch überlegen, was für einen Einsatzzweck man so im Lastenheft festgelegt hat. Bei Ready to Race bestimmt nicht Bremsscheibenverschleiß als Prio eins. Ihr müsst schon mitdenken bei der Auswahl eures Motorrades :)
Und hier sind wir wieder bei der Gesamtfunktion des Motorrades. Glaubst du wirklich etwas mehr Dicke wäre die Lösung deines Verschleißproblems?
Hier sind wieder mehrere Aspekte zu beachten. Zum einen müssen dann die Bremssättel weiter offen sein um dann auch den gesamten Weg mit den dann längeren Kolben bieten zu können. Was dann nicht nur die Scheibe sondern auch die Bremskolben schwerer macht. Da dies ungefederte Massen sind, ist dies wirklich eines der schlimmsten Dinge, was man dem Fahrwerkstechniker antun kann. Um das vielleicht besser zu verstehen, stell dir mal eine 10mm Bremsscheibe in deinem Bremssattel vor. Durch die größere Öffnung werden die Biegekräfte viel größer. Somit viel steifer zu bauen!
Spielt alles zusammen.
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Ich kann mich nicht daran erinnern, von 10mm dicken Bremsscheiben geschrieben zu haben. Rost an Motorradbremsscheiben sind heutzutage kein Thema mehr außer es verwendet noch ein Hersteller Gussscheiben und da ist mir aktuell keiner bekannt.
Dein Freundlicher scheint etwas begrenzt in seinen Mitteln zur Fehlerbeseitigung zu sein. Sorry das ich das so sagen muss.
Ich sprach nicht von einem neuen Sattel, leg mir nichts in den Mund was ich nicht geschrieben habe. Scheinbar scheint bei dir eine gewisse Leseschwäche vorhanden zu sein. Ich bin da jetzt raus.
Wenn die Beläge auch ohne Bremsdruck zu sehr an der Scheibe anliegen wird auch die beste Bremsscheibe die Grätsche machen. Das Problem scheint an der Zange zu liegen und wenn man das nicht beseitigen will investiert man halt öfter in neue Bremsscheiben und Beläge. Wer das will soll so verfahren, ich würde das eigentliche Problem in Angriff nehmen.
Bremsenreiniger setze ich generell nicht ein. Mit der Zahnbürste den Kolben zu reinigen ist nicht verkehrt. Interessant ist eher, wie leicht dreht sich das Rad nach dem Betätigen der Bremse, wenn man den Bremshebel wieder gelöst hat?
Das Grundproblem kannst du nicht ändern, die Moto Master hält aber beträchtlich länger. Bei mir wird bei jedem Reifenwechsel die Bremszange aufgemacht, gereinigt, gangbar gemacht und neu gefettet. Damit lässt sich das Problem eingrenzen.
Erkläre einmal,was du fettest. Wenn der Kolben etwas schwergängig ist, und nicht zurückstellt wäre es einmal angebracht, die Zange abzubauen, zu zerlegen und richtig zu reinigen. Dichtung und Staubabstreifer neu und den/die Kolben eventuell auf der Drehbank aufspannen und mit einem 1000er Schleifpapier abziehen. Danach den/die Kolben und die Dichtungen mit Bremspaste wieder einsetzen. Meist ist dann das Problem beseitigt.
Wenn die Bremsscheibe bei Nichtbenutzung warm wird, würde ich einmal den Sattel abnehmen und nach der Ursache suchen. Ist es ein Einkolben-Schwimmsattel schauen, ob er noch "schwimmen" kann oder ob der Kolben schwergängig ist. Beim Zweikolben-Feststattel sind halt zwei Kolben zu prüfen.
Ich fahre auf meiner Maschine diese Beläge, ist aber keine KTM. Musst halt mal schauen, ob es die auch für deine Maschine gibt. Ich bin hier fündig geworden (KS-Parts) und die sind auch deutlich günstiger als die originalen.
Die Hersteller sparen wohl durch die Bank am Bremsenmaterial heutzutage. Häufig ist die Materialpaarung Scheibe/Belag nicht optimal gewählt. Was auch nicht passt, ist die Scheiben immer größer im Durchmesser zu wählen und die Dicke des Bremsrings zu reduzieren. 5mm sind schon grenzwertig bei Scheiben von D=300mm und mehr. Manche machen a. W. 4,5mm Bremsscheiben drauf.
Gibt's hier Neuigkeiten? Bei meiner 23er 790 ist jetzt bei km-Stand 17200 die hintere Bremsscheibe auch Schrott. Und ich kann auch eine deutliche Erwärmung der Bremsscheibe trotz Nichtbenutzung feststellen.
Ein vereinzelter Härtungsfehler bei der Bremsscheibe kann es ja nicht sein, wenn das Problem Jahre später noch auftritt.
Und der Kolben, der nicht richtig zurückstellt, frisst mir die nächste Scheibe auch weg, daher würde der Wechsel auf die Moto Master Scheibe, vllt. die Lebensdauer verlängern, aber nicht das Grundproblem beheben.
Die Moto Master wird genauso gekillt wenn du nicht das eigentliche Problem beseitigst.
Die Bremssattelschrauben halten locker ohne Loctite, auf der Renne macht das auch Keiner, und auf keinen Fall hochfest
Bei der Benutzung auf der Renne würde ich Schrauben mit gebohrtem Schraubenkopf nehmen und mit Draht sichern. Und flüssige Schraubensicherung am Gewinde habe ich noch nie verwendet.
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Hat mir die Gabel meiner Kawasaki gemacht und einen Öhlinsdämpfer besorgt und konfiguriert. Hat auch im Rennsport Fahrwerkstuning für bekannte und erfolgreiche Teams und Fahrer gemacht. In 2023 glaube ich auch für Florian Alt und Max Riebe.
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Sorry, falls das schon verlinkt wurde (hab nicht alles gelesen)
Bin aus dem Rheinland, hab mich im Sommer in die Norden 901 verliebt und bei Köstler eine günstig geschossen.
Hab früher ne Super Duke R und ne SMC R gefahren, deshalb kenn und mag ich das Forum.
Hab noch ne BMW und bin erst 3000 km mit der Husky gefahren. Bin begeistert und aber auch ein wenig besorgt wegen der Nockenwellenproblematik. Da ich auch begeisterter Schrauber bin, würde ich meine Nockenwelle doch gern beobachten. Gehe ich recht in der Annahme, dass zum Befunden der Tank, einige Anbauteile und der Ventildeckel runter muss?! Willibur spricht von Spinne??
Auch denke ich, ist der Wechsel des O Rings im Spanner für mich ne Option.
Wenig Aufwand, Schaden kann’s wohl nicht.
Schöne Grüße aus Königswinter
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Mit dem Gepiesel aus der Öldüse schmiert man halt keine Kontaktfläche. Würd mich einmal interessieren, wie das ausschaut wen der Motor dan läuft.