Verschleiß Bremsscheibe hinten

  • Bremsenreiniger setze ich generell nicht ein. Mit der Zahnbürste den Kolben zu reinigen ist nicht verkehrt. Interessant ist eher, wie leicht dreht sich das Rad nach dem Betätigen der Bremse, wenn man den Bremshebel wieder gelöst hat?

  • Oder hast du einfach keine Ahnung wie eine Bremszange funktioniert?

    Du Oberschlaumeier und Bremszangenversteher! Offenbar weißt Du alles besser. Dann erklär uns doch einmal, wo bei der Bremszange das Fett hingehört!

    Sachargumente sind nämlich konstruktiv, persönliche Anfeindungen nicht.

  • Funktioniert vermutlich auch mit Kamillenblütentee, die Werkstatt nimmt allerdings auch Bremsenreiniger.


    Wie schon mal geschrieben ist das "schleiffen" ein prinzipielles Problem bei der Hinderradbremse. Da hat KTM einfach weit unten ins Regal gegriffen. Meiner Erfahrung nach mildert die Motomaster in Kombination mit organischen Belägen das Problem und ist von der Bremsleitung für hinten ausreichend.

  • @rudikip

    Erklären ist bei dir so eine Sache für sich. Vielleicht würde es dir helfen wenn ich dir ein Bild male? Denke aber das du es selbst dann nicht schnallst!

    Es war nie die Rede davon das die Zange selbst gefettet wird. Bolzen und Kolben!

  • @rudikip dann geh doch mal zu deinen Bike und schau dir die hintere Bremszange an. Wie ist die aufgehängt? Sind da so gummihüllen über metallstiften? Was glaubst du wohl was darunter ist? Und warum die sich bewegen. Warum liest du die vorigen Beiträge nicht sondern spamst da alles zu und tust auch noch auf onberklug? lies doch mal den letzten Satz deines Postings und frage dich was der mit dir zu tun hat.

    Weiterdenken statt Querdenken

  • Wenn die Beläge auch ohne Bremsdruck zu sehr an der Scheibe anliegen wird auch die beste Bremsscheibe die Grätsche machen. Das Problem scheint an der Zange zu liegen und wenn man das nicht beseitigen will investiert man halt öfter in neue Bremsscheiben und Beläge. Wer das will soll so verfahren, ich würde das eigentliche Problem in Angriff nehmen.

  • Dann erklär uns doch einmal, wo bei der Bremszange das Fett hingehört!

    Ich weiß jetzt nicht was ich mehr machen sollte als ein Bild anzuhängen. Einzig das passende Fett kann ich dir nicht nennen. Da mir dieses der Freundliche, mit der bitte das bei jedem Reifenwechsel zu machen, da bekanntes Problem, mitgegeben hat.

  • Die Hersteller sparen wohl durch die Bank am Bremsenmaterial heutzutage.

    Natürlich. Was sonst?
    Ohne Zweifel muss stark auf die Kosten geachtet werden.
    Aber dass Bremsen heutzutage gefälligst schon beim Anschauen des Bremshebels voll bissig zugreifen sollen ist hier wohl eher das Thema der Materialwahl.
    Du kannst ja gerne mal Bremscheiben herstellen lassen, die super lange halten und auch nicht so schnell zu Rosten anfangen (Das nächste Jammer Thema)
    Dann mach mal ein paar Notbremsungen. Wirst den Effekt schon merken.

    Häufig ist die Materialpaarung Scheibe/Belag nicht optimal gewählt.

    Du hast recht, für das was hier diskutiert wird (Verschleiß Scheibe) ist es es nicht optimal.
    Aber eben nicht für die eigentliche Funktion falsch (siehe oben). Jetzt muss man natürlich noch überlegen, was für einen Einsatzzweck man so im Lastenheft festgelegt hat. Bei Ready to Race bestimmt nicht Bremsscheibenverschleiß als Prio eins.
    Ihr müsst schon mitdenken bei der Auswahl eures Motorrades :)

    Was auch nicht passt, ist die Scheiben immer größer im Durchmesser zu wählen und die Dicke des Bremsrings zu reduzieren.

    Und hier sind wir wieder bei der Gesamtfunktion des Motorrades.
    Glaubst du wirklich etwas mehr Dicke wäre die Lösung deines Verschleißproblems?

    Hier sind wieder mehrere Aspekte zu beachten.
    Zum einen müssen dann die Bremssättel weiter offen sein um dann auch den gesamten Weg mit den dann längeren Kolben bieten zu können.
    Was dann nicht nur die Scheibe sondern auch die Bremskolben schwerer macht.
    Da dies ungefederte Massen sind, ist dies wirklich eines der schlimmsten Dinge, was man dem Fahrwerkstechniker antun kann.
    Um das vielleicht besser zu verstehen, stell dir mal eine 10mm Bremsscheibe in deinem Bremssattel vor.
    Durch die größere Öffnung werden die Biegekräfte viel größer. Somit viel steifer zu bauen!


    Spielt alles zusammen.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • ich würde das eigentliche Problem in Angriff nehmen.

    Also einen neuen Bremssattel welcher vermutlich nicht an die bestehenden Befestigungspunten passt, TÜV Abnahme und Eintragung in die Fahrzeugpapiere?

  • Dein Freundlicher scheint etwas begrenzt in seinen Mitteln zur Fehlerbeseitigung zu sein. Sorry das ich das so sagen muss.

    Ich sprach nicht von einem neuen Sattel, leg mir nichts in den Mund was ich nicht geschrieben habe. Scheinbar scheint bei dir eine gewisse Leseschwäche vorhanden zu sein. Ich bin da jetzt raus.

  • Ich kann mich nicht daran erinnern, von 10mm dicken Bremsscheiben geschrieben zu haben. Rost an Motorradbremsscheiben sind heutzutage kein Thema mehr außer es verwendet noch ein Hersteller Gussscheiben und da ist mir aktuell keiner bekannt.

  • Was könnte denn alles das Problem verursachen? Was mir einfällt ist,


    1. die Kolben sind schwergängig. Da würde es helfen die zu ziehen. Alles sauber machen, neue Dichtungen einsetzen und die Kolben mit Kolbenpaste fetten.


    2. Die Bolzen. Das Gummi aus der Zange holen, die Bolzen und das Gummi reinigen und mit möglichst wenig Silikonfett alles wieder einbauen. Wenn man zu viel Fett nimmt, können sich die Bolzen nicht mehr richtig bewegen weil das Fett sich komprimieren lässt.


    3. zu viel Bremsflüssigkeit. Dann einfach etwas absaugen.


    Gibt es noch weitere Ursachen?

  • Nein, du hast die Möglichkeiten allesamt beschrieben. Der Betroffene scheint aber eher nicht gewillt oder in der Lage zu sein, das zu reflektieren und umzusetzen.

  • Erkläre einmal,was du fettest. Wenn der Kolben etwas schwergängig ist, und nicht zurückstellt wäre es einmal angebracht, die Zange abzubauen, zu zerlegen und richtig zu reinigen. Dichtung und Staubabstreifer neu und den/die Kolben eventuell auf der Drehbank aufspannen und mit einem 1000er Schleifpapier abziehen. Danach den/die Kolben und die Dichtungen mit Bremspaste wieder einsetzen. Meist ist dann das Problem beseitigt.

    Das ist der Tipp HD666

    Gruß Hilmar

  • Rost an Motorradbremsscheiben sind heutzutage kein Thema mehr

    Erzähl das mal meinen Bremsscheiben... Bisher hatte ich an jedem Motorrad das ich gefahren bin Rost an den Scheiben. Wenn man bei jedem Wetter fährt kann man das doch gar nicht vermeiden.

  • Ich kann mich nicht daran erinnern, von 10mm dicken Bremsscheiben geschrieben zu haben.

    Zeigt mir, dass du nur das lesen willst, was in dein Weltbild passt. Zur besseren Vorstellung.... wird natürlich umgemüzt in du hast geschrieben.

    Mach weiter in deiner Welt.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins: