Beiträge von Hobbit

    ledom
    Der Grund, weshalb wir die Patronen entgültig verworfen haben ist, dass man für jeden Lenker mit zusätzlicher Bohrung ein Festigkeitsgutachten gebraucht hätte. Das kann kein Mensch bezahlen. In der Praxis wird so gut wie kein Tüvler was merken, solange der Einbau gut gemacht ist. Nur als Hersteller ist das grenzwertig so etwas anzubieten.


    Man kann das Heizgriffsystem und den Kettenöler übrigens über das CLS Control (mit zwei Kabelausgängen) bedienen. Sprich man hat ein Display für beide Systeme.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Heizpatronen haben zwei Nachteile gegenüber Griffen. Einen technischen und einen bürokratischen.


    Technisch gesehen muss die Heizleistung durch den Lenker, wobei jede Menge Energie verloren geht. Gerade bei einem Alulenker frisst der den Großteil auf. Dann hat man auf der rechten Seite die Gasgriffhülse, die isoliert zum Griff auch noch mal ab und so hat man zwei unterschiedliche Wärmeentwicklungen.


    Der bürokratische Nachteil ist, dass man ja für die Kabel der Lenkerpatrone einen Ausgang in Form eines Loches bohren muss. Streng genommen erlischt damit die ABE auf den Lenker und damit auf das Fahrzeug. Das habe ich mir nicht ausgedacht, das war die Antwort des TÜV auf meine Anfrage, da ich auch Heizpatronen anbieten wollte.


    Rate mal woher Coolride die Idee mit der Temperatursteuerung hat?


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Ja, kostet mit Heizgriffen und Drehschalter zur Fernbedienung 199 Euro.
    Ist auch alles Made in Germany, alles hochwertig mit vergoldeten Stecker zwischen Steuerung und Bedienteil, in PU harz eingegossen und 5 Jahre Garantie...


    Außerdem so simpel war die Entwicklung auch nicht. Wenn es so einfach ist, dann bau es halt selber. Du wirst sehen, dass der Aufwand nicht ganz so unerheblich ist, zumindest, wenn man es so haben will, wie wir es gemacht haben. Dazu kommt, dass das keine Bastellösung ist, sondern ein Produkt einer steuerzahlenden Firma.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Heizgriffe sind primär nicht für den Winterbetrieb gedacht. Nach etwa 1-2 Stunden Winterfahrt (je nach Mensch und Handschuh) werden die Hände langsm von außen kalt. Heizgriffe decken den Übergangsbereich ab, Frühling Frühsommer in den Bergen, Hernst. natürlich kann man auch einige Zeit mal richtig kalte Temperaturen überbrücken. Wie gesagt, ist aber nichts für Leute, die stundenlang bei eisigen Temperaturen unterwegs sind.
    Allerdings ist es besser im Winter ein Heizgriffsystem zu haben als ohne zu fahren. Für den Winter bieten sich beheizte Handschuhe an oder Heizgriffe in Kombination mit Stulpen. Es geht ja nicht um den Schönheitswettbewerb, sondern um warme Hände.


    Alternativ zu den Sufensystemen gibt es auch von mir was nettes. Kostet mehr, kann aber auch mehr.


    Das CLS Heat Heizgriffsystem orientiert sich mit der Heizleistung über einen Sensor an der Außentemperatur. Mit jedem °C Unterschied hat man eine ander Leistung im Griff. Über einen Drehschalter oder ein Display kann man die Regelkurve so verschieben, dass sie auf das persönliche Wärmeempfinden passt.


    Nach dem Motorstart wartet die Steuerung, bis die Battetie sich vom Staten erholt hat, dann schaltet sich die Steuerung ein und misst die Temperatur. Unter 15°C werden die Griffe temperaturabhängig vorgeheizt. Je kälter es ist, desto höher die Vorheizleistung. nach spätestens 40 Sekunden sind die Griffe betriebswarm, dann schaltet die Steuerung in den normalen Betrieb um. jetztvergleicht die Steuerung alle 15 Sekunden die aktuelle mit der letzten Temperaturmessung und reguliert entsprechend nach. Für jedes °C hat man einen etwas anderen Leistungswert. Das ergibt eine sehr fein abgestimmte Kurve. Die Händer werden schon angenehm gehalten, nicht zu warm und nicht zu kühl.
    Die Steuerung heizt die Griffe auch schon mit einer kaum spürbaren Heizleistung, bevor die Hände kalt werden. So bleibt die Hand immer schön geschmeidig und wird nicht erst klamm.


    Als Griffe verwende ich zur Zeit die Sportgriffe von Oxford, die Steuerung bauen wir selbst.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Hallo,


    der KTM Kit kostet 288 Euro. Da ist zum Standardkit (249 Euro) das Tastendisplay, welches 29 Euro Aufpreis kostet, an Stelle des Drehschalters, mehr Montagematerial und der Aluhalter (kostet einzelen 15 Euro) für den Tank enthalten.



    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Sorry, aber der Einbau ist nicht sehr estetisch. Warum macht ihr den nicht unsichtbar?


    Ich packe mal ein paar Bilder rein, wie das aussehen kann.


    Zu den einfachen und damit günstigen Systemen. Wenn man sich so ein System kauft, dann muss man einiges darüber wissen. Ein Punkt ist, dass sie extrem schlecht einzustellen sind und damit sauen sie das Mopped voll.
    Die Problematik ist die sich mit der Temperatur ändernde Ölviskosität. Diese Schwankung beträgt von 10°C auf 30°C über 400%. Daher müsste man etwa alle 2°C Unterschied nachregeln, zumindest, wenn man es genau haben möchte. Die unterschiedlichen Öle ändern an der Problematik an sich übrigens nichts. Die sorgen nur dafür, dass bei niedrigen und hohen Temperaturen jeweils noch Öl fließt, bzw, der Öler nicht ausläuft.


    Ich bin mit dem Scottoiler und seinen 50 ml Öltank im Schnitt immer so 1700-2000 km weit gekommen, dann war er schon ziemlich leer und ich musste nachfüllen. Nach 150 000 km mit dem Scottoiler in meiner Kawa, hat ein Freund zusammen mit mir ein eigenes System gebaut, dass deutlich besser zu dosieren ist. Das CLS EVO ist die aktuelle Entwicklung und zeichnet sich durch extrem geringen Ölverbrauch aus. Man kommt mit 80 ml Öl (und einem Rest von 10-20 ml im Tank) etwa 12 000 km weit. Der halbe Liter Öl im Set reicht daher für 65 - 80 000 km. Den Unterschied sieht man auch deutlich an der Verschmutung am Mopped. Es arbeitet völlig unabhängig von der Temperatur mit einer Hubkolbenpumpe, ist über Drehschalter oder wenn gewünscht über ein sehr kleines Tastendisplay bedienbar, es ist einfach zu verbauen, wird in Deutschland gefertigt und hat 5 Jahre Garantie.


    Wenn ich einen Öler verbaue, dann lege ich immer Wert auf einen unsichtbaren Einbau.


    Hier mal Bilder von der 390er Duke.

    Wenn Du einen Power Comander mit einer Auto Tune verbaust, dann kannst Du Dir zu 98 % den Prüfstand sparen. Ich habe die beiden Komponenten in meine Nuda verbaut und war trotzdem auf dem Prüfstand, um zu sehen was das gebracht hat.


    Bei der Nuda hat Husqvarna den Motor schon extrem gut abgestimmt. Nur im Mittleren Bereich, da wo die Abgaswerte für die Zulassung gemessen werden ist spürbar was passiert. In der Spitze waren lediglich 2,5 PS und 2 NM Drehmoment mehr zu holen, das behaupte ich mal merkt kein Mensch. Im mittleren Drehzahlbereich ist der Motor aber spürbar agiler und kräftiger geworden.


    Die Auto Tune Geschichte passt das Mapping permanent an sorgt in allen Lebenslagen für eine perfekte Abstimmung. Man kann zwar auch hier noch eingreifen und Lamdawerte vorgeben, nur ist mir persönlich das zu viel Aufwand. Das Teil ist jetzt nahezu perfekt abgestimmt.


    Nur so als kleiner Hinweis zum Nachdenken.



    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Hallo,


    die Frage ist welchen Öler die Leute hatten. Bei den einfachen Systemen ist die Verschmutzung zwangsweise deutlich höher. Das kommt durch die Viskositätsschwankungen des Öls mit der Temperatur. Von 10 auf 30°C hat man 410 % Unterschied in der Ölabgabe durch die unterschiedliche Ölviskosität.


    Bei den älteren CLS Systemen musste man den Grundölfluss richtig kalibrieren, das ist an sich nicht schwer, aber sehr wichtig für die ordentliche Funktion. Ein Schritt, der oft nicht richtig oder gar nicht gemacht wurde. Ohne Kalibrierung war der Öler etwa 10-12 fach überdosiert. Ich habe jedes Jahr Leute hier, die sagen, dass ihr Öler saut. Im Endefekt stelle ich den Ölfluss richtig ein und platziere die Düse richtig, dann funktionieren die Öler alle.


    Das war der Hauptgrund für die Entwicklung des aktuellen CLS EVO. Die von uns entwickelte Pumpe arbeitet mit einem kalibrierten Hub und so ist die Außentemperatur völlig egal. Damit entfällt die früher oft nicht richtig ausgeführte Kalibrierung des Grundölflusses. Einbauen, entlüften, fertig. Ist die Düse jetzt noch richtig am Kettenrad angelegt, dann kann das System nicht sauen. Der Ölverbrauch ist extrem gering. Die 80 ml im Tank reichen, mit 10-20 ml Rest im Tank, etwa 12 000 km weit.


    Allerdings hat auch ein System mit einem sehr geringen Ölverbrauch etwas Abwurf auf der Felge. Ganz ohne geht es nicht. Dazu kommt, dass der Ölfilm den Straßendreckk so gut wie nicht haften lässt. Der wird von der Kette weggeschleudert und landet zum Teil auch in der Felge. 100 % sauber geht nicht, selbst bei einem Kardan habe ich Straßenstaub in der Felge.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Was soll ich sagen, sprüh einfach weiter.


    Entweder kostet der Einbau Geld, wie jeder andere vom Händler vorgenommene Einbau auch, oder er kostet Zeit (je nach Motorrad 1-2 Stunden), wenn ich es selbst mache. Die Zeit bzw. das Geld muss es einem wert sein, ansonsten muss man halt Hand anlegen und sich selbst um die Kette kümmern.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Der Hauptbestandteil von WD 40 ist (soweit ich wei?) Petrolium. Das reinigt gut, schmiert aber eher schlecht. "Hinter" die Dichtringe kriecht es eher nicht, wie denn auch, die Dichtringe haben je nach Art (O-, X, W-Ring) ein bis mehrere Dichtflächen und die Dichtringe werden zwischen den Laschen etwas gedrückt, somit wird die Dichtfläche auf die Fläche der Lasche gepresst. Wie soll da was vorbei kriechen?


    Einzig der Schmierfilm zwischen der Rolle und der Hülse wird vom WD 40 angelöst.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Die Regina Kette ist sehr rostanfällig. Die rostet schon bei erhöhter Luftfeuchtigkeit.


    Ich wische die Kette beim Mopped putzen mit einem öligen Lappen ab. Sollte der Flugrost schon etwas fester sein, dann kann man mit Öl und einer feinen, weichen Messingbürste über die Außenlaschen gehen, die Kette schaut dann aus wie neu. Aber Vorsicht nicht über die Dichtringe schrubben, sonst sind die hinüber und die Kette ist Schrott.


    Ansonsten bau Dir einen Kettenöler ein, damit schaut die Kette deutlich sauberer aus und das Mopped auch.



    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Meine Meinung zur Kettenschmierung:
    Erfahrungen zeigen, daß ich die Kette samt Ritzel und Kettenrad wechseln muß, wenn die Kette zu sehr gelängt ist, also ich sie am Kettenrad abheben kann.
    Sind in der Regel bei ca. 40000 KM. Auf diesen Faktor hat die Kettenschmierung wie auch immer geartet so gut wie keinen Einfluss.
    Also Kettenschmierung wird meiner Meinung nach überbewertet.


    Abgesehen davon, dass 40 000 km für Handschmierung schon recht gut sind, irrst Du was die Kettenlängung angeht.


    Kettenlängung entsteht praktisch ausschließlich durch mangelnde Schmierung zwischen Rolle und Hülse der Kette.


    Läuft die Kette ins Kettenrad, dann bleibt die Rolle außen stehen und die Hülse dreht sich in der Rolle und um den Bolzen. Zwischen Bolzen und Hülse befindet sich die Fettfüllung, zwischen Hülse und Rolle muss man schmieren.


    Ist zwischen Rolle und Hülse mal keine Schmierung mehr vorhanden, dann entsteht durch die Reibung Wärme. Sogar eine ganze Menge davon. Die Kette wird an der Stelle so heiß, dass die Fettfüllung sich ausdehnt, mit unter sogar verflüssigt. Das Fett drückt sich irgendwann am Dichtring vorbei und in der Kette ist zu wenig Schmierstoff vorhanden. Nun reibt sich das elenk innen auf, bekommt Spiel. Das ist die Kettenlängung. Meist passiert das an einzelen Stellen, das nennt man ungleiche Kettenlängung.


    Durch die Hitze wird der Dichtring spröde, bekommt Risse. Das nun eindringende Regenwasser spült den Abrieb nach außen, der ist als rostige Ablagerung um dei Dichtringe herum zu sehen.


    Hast Du immer einen gleichmäßigen Schmierfilm zwischen der Rolle und der Hülse bleibt der Effekt aus, die Kette lebt länger.


    Und das ist, was ein Öler einfach besser macht als 99,9 % aller Motorradfahrer. Die über 150 000 km mit einer Kette ist schon extrem außergewöhnlich. Ich komme mit meinen Öler geschmierten Ketten so um die 80 000 km weit.


    Außerdem ist ein guter Öler deutlich sauberer als jedes Kettenfett. Ich komme mit 80 ml Öl, ohne es völlig aufzubrauchen über 12 000 km weit. Würde ich meinenTank leer fahren wären das etwa 16 000 km mit 80 ml Öl. Bei einem CLS EVO Kettenöler sind 0,5 Liter Öl dabei, das reicht also für etwa 100 000km. So jetzt macht die Kettenölerrechnung noch mal neu auf. Wie viel Geld gibt man auf 100 000 km an Spray und Reiniger aus. Wieviel Zeit verbringt man da mit Saubermachen und wie viele Kettensätze spart man? Schon ist das Ergebnis ein anderes.
    Abgesehen davon warum rechnet bei einem Öler fast jeder rum? bei einem Sportauspuff, oder optischen Schnick Schnack rechnet fast niemand. Mir war es der Kompfort immer wert einen Öler zu haben. Ich finde die Teile so klasse, dass ich eine Firma gegründet habe, die einen extrem sparsammen Kettenöler entwickelt hat und den auch herstellt.


    Wer mehr darüber wissen möchte, der kann mich auch mal in Köln auf der Intermot besuchen. Ich stehe in Halle 6 Stand A084.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Ja, Kettenpflege ist eine Glaubensfrage. Nur das Argument, dass man beim Fetten alles besser kontrolliert und inm Blick hat ist konstruiert. Das kann man genauso machen, wenn man einen Öler hat, nur , dass man den Schmodder nicht an der Kette hat.


    Abgesehen davon ist Kontrolle ja schön und gut, nur alle 250 km muss man nun auch nicht kontollieren, was soll an der Kette den so schnell kaputt gehen?


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    CoolHand


    Bei den CLS Ölern ist alles an Montagematerial dabei, auch die Halter und der Kleber um diese zu befestigen.
    Mehr Infos bekommst Du auf der CLS HP oder telefonisch bei mir. Ich bin der Chef der Firma, einfach anrufen und 5 Minuten plaudern.


    Harri


    Zum einen ist die Qualität der Regina Kette wirklich nicht so der Bringer, zum anderen bekommt man diese rostigen Stellen durch den Verschleiß der Bolzen zur Hülse. Wenn die Rolle und die Hülse aufeinander ohne Schmierung laufen wird das betroffene Glied so heiß, dass die Fettfüllung sich an den Dichtringen vorbeidrückt (Volumen des Fetts steigt mit der Temperatur). Dann reibt sich der Bolzen und die Hülse gegeneinander auf. Dieser feine Abrieb wird dann durch Wasser, dass durch die Hitze spröde gewordenen Dichtringe eindringt nach außen gewaschen. Der rostige Abrieb lagert sich um die Dichtringe herum ab.
    Durch die fehlende Fettfüllung in der Kette wird das betroffene Kettenglied erst mal unbeweglicher.


    Es reicht schon eine Kette einmal im Regen richtig fettfrei gefahren zu haben um den Prozess zu starten.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Bei sauber geht es vor allem um die Innen- und Unterseite der Schwinge. Dort wird die Ölleitung verlegt und dazu verwendet man die beiliegenden Gummihalter. Diese wiederum werden angeklebt und das funzt nur bei richtig sauber.


    Bei unserer Duke sieht die Ölleitungsverlegung dann so aus wie hier zu sehen ist. Bei der SMC wird die Düse etwas anders geführt.

    Hallo,


    ein Anbau in die SMC ist eigentlich kein großes Problem, das ist, wenn das Motorrad richtig sauber ist, in etwa 1,5 Stunden erledigt.


    Allzeit gute fahrt


    Heiko Höbelt

    Hallo,


    ich kontrolliere ebenfalls den Luftdruck, Wasser, Öl... Warum sollte man nicht, das hat doch nichts mit einem Öler zu tun. Ein Kettenöler heißt ja nicht, dass ich nie was prüfe. Er schmiert nur automatisch die Kette, ohne, dass ich das manuell machen muss. Er macht das sehr sparsam, sehr sauber und sehr gleichmäßig. Das Öl schmiert die Kette, bzw die Flächen zwischen Rolle und Hülse. Ich fahre meine Ketten so 60-80 000 km. Die lumpige Regina Kette meiner Husqvarna hat nun über 20 000 km und obwohl sie von Anfang an ab Werk schon etwas ungleich gelängt war läuft sie noch sehr gut. Ich bin mal gespannt wie lange sie laufen wird.
    Das Öl schmiert und kühlt die Kette natürlich. Ein Ölfilsch unter der Rolle tut genau das was er soll, warum sollte Öl nicht schmieren?


    Brauchen tut man einen Öler nicht. Brauchen tut man auch kein Motorrad, ich möchte ihn aber nie mehr missen, genau wie das Motorrad selbst. Wer einmal einen sauberen Öler hatte weiß was ich damit meine. Das ein Öler bequemer als eine Dose ist nutzen nicht nur Tourenfahrer, das nutzen sogar Leute die auf der Rennstrecke oder wie Du Kurzstrecken fahren. DIe Vorteile eines Ölers kann man immer nutzen, das hat meiner Meinung nach nichts mit der Fahrweise oder dem Einsatzzweck zu tun.


    Eine Spraydose hat keinen Vorteil gegenüber einem Öler.
    Die Dose ist nicht sauberer, nicht günstiger, macht mehr Arbeit und genauer kann man mit einer Dose auch nicht schmieren als eine Prozessor gesteuerte Hubkolbenpumpe. Eigentlich benutzen so viele Leute noch die Dose, weil sie es schon immer gemacht haben und ein Öler ein emzuzionsloses Teil ist, nicht wie z.B. ein Auspuff oder ein Carbondeckel. Bei solchen Sachen wird Geld ausgegeben, bei technischem Zubehör, das man nicht sieht, tun sich viele Leute hart.


    Kettenspray zieht durch das Lösungsmittel unter die Rollen, das Lösungsmittel verflüchtigt sich und dann klebt es. Bedauerlicher Weise klebt dann aber auch der Straßendreck auf der Kette. Deshalb sollte man ja alle 1500-2000 km die Kette mit Reiniger sauber machen. bei einem Öler fällt das weg. Die Kette bindet so gut wie keinen Schmutz. Man braucht einfach nur ab und zu mit einem Lappen die Laschen der Kette abwischen, das war es.