Beiträge von Hobbit

    Die Ölleitung sollte beim Radausbau immer aus der Klemmung genommen werden. Ansonsten wird die Ölleitung beim Radeinbau verbogen. Auch wegbiegen ist sehr schlecht, denn wenn man ein paar mal biegt kann der Draht zum einen mal brechen oder zumindest seine Stabilität verlieren.


    Die Ölleitung zu lösen ist ja auch kein großes Ding. Zwei Schrauben herausschreiben, zwei lockern und die Bügel zur Seite drehen, fertig. Nach dem Radeinbau wieder alles fest machen.

    Zum einen verändert sich bei Deinem Öler die abgegebene Ölmenge sehr stark mit der Außentemperatur, da sich die Ölviskosität stark ändert. Das erschwert die Einstellung erheblich, denn zwischen 10°C und 30°C hast Du 410 % Unterschied in der Ölabgabe.
    Zum anderen ist die Schmierung am Ritzel vorne, meiner Erfahrung nach eh nix. Die Fliehkraft ist dort etwa 3,5 fach höher wie am Kettenrad.
    Außerdem müsste man mal sehen wie die Düse platziert ist. Eine über der Kette hängende Düse kannst Du eh vergessen.


    Die schlechte Dosierbarkeit hatte ich ja schon zum Anfang des Freds erwähnt, ebenfalls, dass es ein Fehler sein wird die Düse ans Ritzel zu legen. Nun haben viele Ihre eigenen Erfahrungen gemacht. :ja:

    Die Regina Ketten gehören nach meinen Erfahrungen nicht zu den Spitzenprodukten. 30 000 km und mehr mit einer Reginakette ist schon wirklich viel, selbst mit einem Öler. Ich bin schon über 70 000 km mit einer CLS Öler geschmierten Enuma Kette gefahren. Solche Laufleistungen sind ohne Probleme möglich, nur bin ich schon mehrfach von der Qualität der Regina Ketten enttäuscht worden. Da war zwischen 2500 und 40 000 km alles an Laufleistung dabei. Die Masse meiner Erfahrungen mit der Reginakettenlaufleistungspielt sich aber eher im unteren km Bereich ab.


    Eine gute DID oder Enuma Kette hällt da nach meinen Erfahrungen deutlich länger.

    Sorry, aber das geht so eigentlich gar nicht. Es hat schon seinen Grund, weshalb die Ölleitung an der Zahnradflanke endet. Das Öl auf die schnell laufende Kette zu tropfen führt dazu, dass der Öltropfen, sofern er die Kette überhaupt erreicht (Fahrtwind), zerstäubt wird.


    Der öltropfen soll am Kettenrad als Ölfaden weggezogen und durch die Fliehkraft nach außen gedruckt werden. Der Ölfaden wird genau in den Spalt zwischen Rolle und Lasche eingepresst. Genau da muss das Öl ja auch hin. eine reine Oberflächenschmierung bringt nichts.
    Die Rolle dreht sich ja auch im Zahnrad gar nicht. Was sich bewegt ist die Hülse in der Rolle. Einmal bewegt sie sich zur Rolle und dann um den Kettenbolzen. Zwischen Bolzen und Hülse ist die Fettfüllung, zwischen Rolle und Hülse muss man schmieren.


    Kettenaufbau:

    Hallo,


    hast Du die Kette, die Ritzelabdeckung und den Kettenschutz gereinigt? Wenn nein ist das das vom Öl verflüssigte Kettenfett, welches sich gerade davon macht.
    Schau mal ob die Düse richtig mit der Schnittfläche am Kettenrad anliegt. Da darf kein Spalt dazwischen sein.


    Wegen der Einstellung. In der Anbauanletung steht aber auch, dass man eventuell noch nachkorigieren muss. Die Angabe ist etwas fetter als man müsste um von uns aus auf der sicheren Seite zu sein. Ich fahre die 525er Kette meiner Nuda auf Stellung 3. Schick mir mal ein paar Bilder von der Verschmutzung an der Felge in Nahaufnahme, der Düse und vom ganzen Hinterrad an info@cls200.de.

    Die Regina Ketten fangen schon an zu rosten, wenn die Luftfeuchte mal erhöht ist. :grins:


    Wie schon erwähnt einfach ab und an mit einem öligen Lappen abwischen. Wenn der Flugrost schon etwas hartnäckiger ist kann man auch mit einer Messingbürste und Öl arbeiten.


    Aber Achtung:


    Nur seitlich an die Laschen, nicht mit der Bürste über die Dichtringe schrubben, sonst Kette tot.

    Kettenöler einbauen, nix mehr rumsprühen, Kette hällt drei mal so lange, Mopped bleibt sauber (bei CLS EVO Ölern), Kette nimmt keinen Schmutz mehr auf.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Das Ölleitungssystem der CLS Öler ist ein durchaus durchdachtes System. Die Ölleitung ist extrem stabil, leicht zu positionieren und beim Radausbau durch lösen von zwei und lockern der zwei anderen Halteschrauben in Sekunden gelöst. Durch den rechteckigen Stahldraht kann man die Ölleitung, bzw. die Düse sehr leicht positionieren Ich hatte erst am Wochenende einen V-Strom Fahrer, der die Ölleitung verschlimmbessert hat und dann mit Problemen zu mir kam.
    Bei anderen Ölern ist die Ölleitung nicht so stabil und gut anbaubar, da macht das auch Sinn etwas zu verbessern. Das angeboteneTeil ist eine bewundernswerte, konstrukive Leistung. Nur weiß ich nicht ob das in der Praxis auch so gut ist, wie es aussieht.
    Bei der 1290er geht es eh eng zu, ich weiß nicht wie das funktionieren soll.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Die Vorteile eines Öler liegen auf der Hand.


    Keine Sauerei mit Fett


    Kein ständiges Nachsprühen


    Eine saubere Felge (ein CLS EVO Öler verbraucht 0,6 ml/100 Öl)


    80-90 ml im Tank reichen für etwa 12 000 km


    Die Kette hällt etwa 3-4 mal länger (wenn die Qualität der Kette passt)


    Kettenreinigung praktisch überflüssig



    Was kann die Dose?


    Alle ca. 400 km nachsprühen, im Regen deutlich öfters


    Alle etwa 1500 km den Schlonz wieder runterschrubben


    Im Schnitt alle 20 000 km eine neue Kette


    Mehr Dreck an Kette und Motorrad


    Dafür spürt und erlebt man aber sein Motorrad wenn man mit dem Fett hantiert.




    Es steht ja jedem frei die Kette trotz Öler zu kontollieren und zu betasten, falls man sonst das Feeling zum Motorrad nicht mehr empfindet.
    Ich erlebe und fühle meine Mopped eigentlich während der Fahrt. Kettenpflege mit manuellen Mitteln zu betreiben, nur weil es schon immer so war, warum soll das gut sein? Das ist weder günstiger noch macht es weniger Arbeit. Wenn Dich oder Sie (eigentlich dutzt man sich ja als Motorradfahrer) der Öler nicht überzeugt hat, wage ich zu behaupten, dass er nicht richtig verbaut und/oder eingestellt war.
    Ich korrigiere im Jahr so zwischen 40 und 60 Einbauten (meist von Händlern vorgenommen). Meist ist bei den alten CLS 200µ/Speed Systemen die Ölmenge nicht richtig kalibriert und die Düse nicht richtig am Kettenrad angebaut. Bei den neuen EVO Systemen ist eine Kalibrierung der Ölmenge ja nicht mehr nötig.
    Die Fahrweise hat übrigens eigentlich nichts mit der Lebensdauer der Kette zu tun. Wenn die Schmierung stimmt ist es egal ob die Kette eher ruhig läuft oder richtig ran muss. Die Zugfestigkeit moderner Motorradketten ist viel höher als das selbst ein sehr starker Motor sie ausreizen könnte. Wichtig ist nur, dass zwischen Rolle und Kettenhülse Schmierstoff ist. Immer wenn die Kette inein Zahnrad einläuft bleibt die Rolle außen im Zanrad stehen und die Hülse dreht sich um den Bolzen und in der Rolle ein kleins Stück weiter. Zwischen Hülse und Bolzen ist die Fettfüllung der Dichtringkette. Die schmiert das innere Gelenk. Zwischen Rolle und Hülse braucht man Schmiestoff. Der Öler kann das besser als ein Mensch, der ab und an mal mehr oder weniger Schmierstoff manuell abgiebt.


    Klar man kann auch mit manueller Pflege hohe Laufleistungen erreichen, nur setzt das einen sehr hohen Pflegeaufwand voraus und was ist da der Vorteil? Abgesehen von der Gewohnheit, weil man es schon immer so gemacht hat gibt es keinen.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Wenn eine richtig gespannte Kette sich mehr als etwa 2-3 mm vom Kettenrad ziehen lässt ist sie eigentlich schon tot.


    Wie lange eine Kette hällt hängt stark von der Qualität der Kette und der Zahräder ab. Ebenso von der richtigen Spannung, einem gefluchtetem Hinterrad und natürich der Pflege. sprich Schmierung und Reinigung.

    Die Durchschnittliche Lebensdauer einer Motorradkette ist etwa 20 000 km. Ein paar km rauf oder runter ist jetzt mal egal. Von diesem Wert bin ich ausgegangen.


    Die Kette meines ersten Testmotorrade, einer ZX-9R lief 75 359 km und hätte auch noch einige km länger gehalten.
    Mein Ing. ist in der ZZR 1100 über 86 400 km mit der ersten Kette gafahren.
    Anderes Gebiet, Ramona Eichhorn ist bei ihrer 5 Jahre um die Welt Tour mit der ersten Kette in ihrer LC4 54 000 km gefahren. Dann kam ein Stein in die Kette und hat einige Rollen heraus gebrochen. Bis dahin ist sie durch die Sahrara, die Kalahari, die Namib, Australien und Neuseeland gefahren. Die Gesamte Längung der Kette war nach der Distanz gerasde mal 5 mm.
    Daher sind die Angaben schon realistisch.
    Eines sollte man aber wissen. Das Ritzel dreht sich etwa 3,5 mal so oft wie das Kettenrad und überträgt die ganze Last. Daher verschleißt das auch schneller. Je nach Fahrweise und Material so zwischen 30 und 40 000 km. Das kann man aber problemlos einzeln tauschen, denn die Kette längt sich mit Öler (wenn sie was taugt) bis zu so einer Laufleistung nicht.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Na ja, ich bin der Chef von CLS, was denkt ihr empfehle ich da.


    Die CLS Öler kosten etwas mehr als die bekannteren Teile, die bei den großen Zubehörketten vertrieben werden, dafür braucht ein CLS EVO System nur etwa 1/7 dessen, was ein einfaches System an Öl verbraucht. Dadurch hat man eben bei CLS Ölern (richtige Montage und Bedienung vorausgesetzt) kein eingesautes Mopped. Der 100 ml Tank wird mit 80-90 ml aufgefüllt und das reicht ohne den Tank leer zu fahren für etwa 12 000 km.
    Garantie gibt es 5 Jahre, alles Made in Germany bei mir im Haus.


    Der Einbau ist nicht das Problem. Meine Öler schließt man mit + und - an die Batterie an. Damit ist die Elektroinstallation beendet. Das System ekennt anhand der unterschiedlichen Welligkeit in der Ruhespannung und der Spannung bei laufenden Motor ob er arbeiten soll oder nicht. Der Rest ist sauberes aufgeräumtes Verlegen. Anbaubilder von diversen Moppeds findet man hier:


    http://www.cls200.de/front_content.php?idcat=411


    Einbaubilder von einer 690er SMC habe ich von einem Kunden bekommen, da gefällt mir aber die Ölleitungsverlegung gar nicht. Daher habe ich die nicht veröffentlicht. Jedes Modell, das in der Gallerie noch nicht drin ist fehlt mir also. Um die Bilder zu bekommen, die ich brauche biete ich die Montage bei mir fehlenden Modellen zu einem Sonderpreis an. Wer da Interesse hat kann sich bei mir melden.

    Hallo,


    ich verstehe nicht, dass hier keiner einen ordentlichen Kettenöler eingebaut hat.


    -Keine Sprüherei
    -Deutlich weniger Dreck (beim richtigen System), Mopped bleibt fast sauber
    -Kette nimmt keinen Schmutz auf
    -Kette hällt 3-4 mal so lange
    -Der Öler ist, wenn gut gemacht, von außen kaum zu sehen
    -Kosten des Ölers sind mit einem gesparten Kettenkit wieder drin


    Eigentlich gibt es kein Argument dagegen.

    Hallo,


    der Grund weshalb wir keinen Regensensor anbieten ist, dass es da einige technische Probleme gibt. Ein Regensensor müsste die Nässe der Straße erfassen, also muss er im Bereich der Schwinge sitzen. Da wird er allerdings nicht nur dem Wasser ausgesetzt, sondern auch dem Dreck der Straße. Durch das Wasser-Dreckgemisch vermoddert der Sensor und zeigt innerhalb kurzer Zeit nicht mehr richtig an, da der Dreck die Feuchtigkeit speichert. Obwohl die Straße schon wieder trocken ist, ist der Sensor noch auf nass eingestellt. Packt man ihn in eine Position, bei der er nicht schmutzig wird, regestriert er die Nässe der Straße nicht.
    Das ist der Grund, weshalb wir keinen Regensensor anbieten. Die Masse der Leute fährt heute eh nicht im Regen. Ich kenne Menschen, die fahren gar nicht erst los, wenn es unterwegs regnen könnte. Witzig ist aber, dass die eigentlich alle in wasserdichten Textilklamotten fahren. :grins:
    Eine geschwindigkeitsabhängige Schmierung haben wir auch mit dem CLS EVO Sport. Bei unseren Systemen ist die Grundeinstellung des Ölers aber bis Dauergeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h ausreichend. Das hat auch etwas mit dem von uns verwendeten Öl zu tun. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten kann man 15-20 Minuten in der Grundeinstellung fahren ohne dass die Kette zu trocken läuft. Der CLS EVO Sport erhöht ab 160 km/h die Ölmenge mit. Das ist ein Bereich in dem viele auf der Landstraße dauerhaft gar nicht fahren.
    Das bedeutet, dass für die Masse der Motorradfahrer die geschwindigkeitsabhängige Ölförderung (zumindest bei den CLS EVO Systemen) nicht nötig ist, da sie die gar nicht nutzen.


    Noch was zur Viskositätsabhängiogkeit von Öl. Man kann bei Ölen sicher eine andere Grundviskosität wählen. Die Schwäche der Abhängigkeit von der Temperatur bleibt aber erhalten. Auch diese Öle verändern die Viskosität mit der Temperatur, lediglich die Grundviskosität liegt halt in einem anderen Bereich. Damit lässt sich die Ölmenge eben nicht genau dosieren.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Stell ihn auf 5. das reicht auch noch. Wie kommst Du denn auf Stellung 8? In der Anleitung steht doch beschrieben was man einstellen soll und da steht Stellung 6 bzw. 5 für die 530er Kette. Eine Stufe sind 12,5% mehr, bzw. weniger. Zwei Stufen zu viel bedeiten also 25% zu viel und das sieht man natürlich deutlich.