Beiträge von 950

    Hallo !


    Na, dann werd' ich auch mal meine History zum Besten geben.


    Ich bin der klassische Spätstarter. Mit 44 Jahren hab' ich den Schein gemacht.


    Mein erstes Moped war 'nen Triumph Tiger 955i. War 'nen echtes Klassemopped; bäriger Motor, superzuverlässig, sparsam, superkomfortabel. Leider aber auch bleischwer (fast 250 Kilos). Den hab' ich in 13 Monaten 14.000 km gefahren (wohlgemerkt im November gekauft). Parallel zum Tiger hatte ich mir nach 'ner Weile noch eine Yamaha
    XT 660 X zugelegt. War zum Tiger 'nen echter Gegenpol. "Superleicht" (60 Kilos leichter als der Tiger) und dazu der lebendige Eintopf. War wirklich klasse und ebenso zuverlässig. Die hab' ich in 11 Monaten 6000 km gefahren (wohlgemerkt, parallel zum Tiger).


    Den Tiger hab' ich dann gegen eine KTM Adventure 990 EFI getauscht. Ein berauschender Wechsel. Geiler Motor, geiles Fahrwerk u n d 50 Kilo leichter. Leider ein echtes "Montagsmopped" !! 9 Werkstattaufenthalte innerhalb der ersten 3000 km und beileibe keine Kleinigkeiten. Ein Wunder dass ich mit KTM weitergemacht habe.


    Die immer noch vorhandene XT 660X habe ich dann gegen eine 950er Supermoto getauscht. Dieser Tausch hat dann sehr schnell klar gemacht dass die Adventure völlig "überflüssig" ist im "Fuhrpark". Die hab' ich dann kurz darauf verkauft.


    Die 950er war dann wirklich der wahre Rausch. Die hab' ich 12.000 km in 12 Monaten gefahren. 12.000 wirklich nur geile Kilometer. Ebenso das Mopped; bis auf minimale Kleinigkeiten k e i n e r l e i Probleme. Eine echte Entschädigung für die 990er !


    Die 950er hat mir dann vor Kurzem ein verschlafener Autofahrer "zerbombt" (der hat mich aus einem sehr übersichtlichen Kreisverkehr "rausgerammt"). Ergebnis "wirtschaftlicher Totalschaden" :-((


    Dann kam die 690 SM Prestige. Zu Beginn der "Beziehung" eine echte "Hassliebe". Auf meiner ersten "Hausrunde" war ich nah dran meinen Händler zu bitten diesen "Fehlkauf" irgendwie wieder rückgängig zu machen. Ich hatte ständig das Gefühl mit so einer Art "Hilfsmotor" unterwegs zu sein. Das übliche "Pulle rein und ab gehts" wie ich es von der 950er gewohnt war, wurde von der 690er zwar "zur Kenntnis genommen" aber nicht mit entsprechendem Schub beantwortet sondern allenfalls mit "erahnbaren Bemühungen". Also mindestens einen Gang runterklopfen und dann das Gas wesentlich reichlicher öffnen. Dann gehts brauchbar vorwärts.


    In dieser Zeit hat mich dann die fast perfekte Zuverlässigkeit, die extreme Sparsamsamkeit, die wunderbare Handlichkeit (nochmal ca. 40 Kilo leichter als die 950er) und das extrem geile Fahrwerk über die "schubtechnische Enttäuschung" hinweggetröstet. Mittlerweile ist es fast "reine Liebe" geworden. Ich bin halt jetzt durch die Gewöhnung an der Motor fast immer im "richtigen Gang" unterwegs und so wirkt die Motorisierung dann auch nicht mehr so "behelfsmäßig" wie am Anfang. Und jetzt mit ca. 2800 km in 1,5 Monaten auf der Uhr "macht der Motor auch immer mehr auf". Einige Autobahnvollgasfahrten haben noch ein paar gefühlte PS und reichlich Drehfreude "freigeschaltet".


    Nun zu den bisherigen Problemen mit der 690er; es sind nur wenige:


    1. Kupplung kommt erst auf den letzten paar Milimetern des Hebelweges; wurde inzwischen wie in einem anderen Thread von mir auch schon vermutet durch sorgfäligstes Entlüften beseitigt.


    2. Gelegentliches "Auftauchen" des Leerlaufes bei beliebigen Gangwechseln; ist inzwischen durch "Selbstheilung" bis auf wenige Fälle erledigt.


    3. Ein fast abgefallenes Heck (eine Schraube fehlte völlig, eine war lose und nur noch eine fest), wurde glücklicherweise durch einen Thread hier im Forum rechtzeitig bemerkt und inzwischen durch das Einsetzten der Befestigungsschrauben mit Loctite erledigt.


    !! Das war' s !!


    Echt begeistert bin ich nach wie vor von dem wirklich extrem geringen Verbrauch des Motors.
    4,3 / 4,5 / 4,6 / 4,96 / 4,8 / 4,6 .... usw. Und ich gurke nicht rum sondern fahre durchaus ziemlich zügig (kein Angstrand mehr am Hinterreifen); allerding nicht "suizidär". Auf der Landstraße ist jedenfalls die 4 vorne "fest gebucht". Das eine mal wo es fast eine 5 geworden wäre, war mit den genannten Autobahnvollgasfahrten durchsetzt.

    Bleiben dann eingentlich nur zwei wirkliche "Abtörner":


    1. Dieser "abartige Fahr- und auch Stand-Sound" der Maschine der irgendwo zwischen einem
    Aufsitzrasenmäher und einem Elektromotor liegt. *** Eine echte Katastrophe !! ***


    2. Der doch ziemlich üppige Preis für die Maschine, der aber durch die edlen Fahrwerkskomponenten und die sonstigen schmackhaften Zutaten (RadialBrembos, Radialkupplungshebel, Anti-Hopping Kupplung usw.) doch noch irgendwie in Ordnung geht.


    Zusammenfassend ist die 690er aus meiner Sicht echt eine Empfehlung wert und ich würd' s
    wieder tun !!


    Grüße
    950

    Hallo !


    Nochmal zum Thema Abstände. Leider ist es wirklich so wie ich geschrieben habe:
    Wer es nicht glaubt kann hier nachlesen


    2.4 Fahrtrichtungsanzeiger
    (Fundstelle: 93/92/EWG; ECE-R53; StVZO § 54)
    Vorhandensein: vorgeschrieben; nach StVZO ab EZ 01.01.1962


    Dort heisst es (auszugsweise):


    Fall 1
    ********
    Fahrzeuge mit ABE oder EBE (Erkennbar im Fz-Brief):
    werden nach §54 StVZO behandelt; das bedeutet:
    Abstand Innenseiten FRAZ vorne 340mm, zum Scheinwerfer (äußerer Rand der
    Lichtaustrittsfläche) 100 mm, hinten 240mm:


    Fall 2
    ********
    Fahrzeuge mit EG-Typgenehmigung (FZ.-Brief oder Typenschild)
    werden nach 93/92/EWG behandelt; das bedeutet:


    Abstand vorne voneinander 240mm,
    zum Scheinwerfer 75mm bis gegen 0 abhängig von der Leuchtstärke in
    candela gemessen, hinten 180mm !!!


    Da unsere 690 SUMO eine EG-Typgenehmigung hat, gelten für diese Kiste


    Abstand vorne zueinander 240 mm
    Abstand hinten zueinander 180 mm


    Und nochmals: Es ist die Innenkante der "Lichtaustrittsfäche" gemeint (bei
    uns die Innenkante des Blinkerglases !! N i c h t Mitte Blinker oder sowas !!


    Leider !

    Grüße
    950

    Hi kayer


    Na ja 10 mm scheint mir eine superoptimistische Schätzung zu sein ! Ich glaub' meine
    40 mm sind näher dran.


    Wieso glaubst Du das keine nachmisst; 'nen Kumpel hat' s beim Tüv schon erlebt !!
    Und zum TÜV-Termin das Originalheck dranzuschrauben scheint mir etwas aufwendich !!


    Grüße
    950
    P. S. Habs mir doch gedacht dass hier der Dealer mitliest


    *** Ich bleib dabei 20 % und das auch noch mitten in der laufenden Auktion sind dreist !!!***

    Hallo Alian !


    Auch von mir ein Danke ! Ich hätte allerdings gerne noch ein Foto mit der Rückansicht des gesamten
    Moppeds.


    Allerdings befürchte ich das die Mimik durch das Anbringen der Blinker an der nicht vorgesehen Stelle
    der nach StVO vorgeschriebene Abstand der Blinker untereinander nicht mehr reichen wird.


    Es müssen 180 mm sein und zwar gemessen jeweils von den Innenkanten der "Lichtaustrittsfläche"
    wie das im Amtsdeutsch heißt. Das meint die Innenkanten der Blinkergläser. Ich vermute es werden leider
    nur so ca. 140 mm sein. Denn es war sicherlich vorgesehen die Blinker an diese "Arme" zu schrauben !?


    Übrigens am heutigen Tag ist der Preis des Kennzeichenhalters bei ebay wundersam von 55,- auf 66,-
    gestiegen !! Dreist, dreist. :motz: :motz:



    Grüße
    950

    Hi !


    Hab' hieraufhin mal gestern das Heck kontrolliert. Ergebnis:


    1. die mittlere Schraube fehlte komplett
    2. eine der äußeren saß ziemlich lose
    3. die dritte saß noch gut


    Ich hab' alle Schrauben mit Loctite eingesetzt.


    Mal schaun' ob der Eintopf die jetzt immer noch rausrüttelt.


    Grüße und Danke an den "Fredstarter" !! Nun muss ich den "Angstrand" wohl
    anders wegkriegen :daumen hoch: :daumen hoch:


    zm Beispiel so !!



    950

    @kayer


    Na ja 170 Kilos wär schon geil aaaaber allein der Motor ist ja schon glaub' ich 15 Kilo schwerer als der Eintopf.


    Dazu kommen dann noch die zweite Scheibe vorne und die 2. Einspritzanlage und der schwerere Rahmen, Krümmerkrams usw .....


    Ich denk' das wird nix 185-180 halt ich für machbar....


    Grüße
    950

    Sieht echt geil aus ...... das Problem ist nur das leider kein Kennzeichenhalter und keine Blinker dran sind !!


    Und wenn man dann das "Gelumpe" dranschraubt bleibt nicht mehr sooo viel übrig von dem geilen Konzept !
    Vor allem der Kennzeichenhalter wird die OPtik ziemlich verschandeln !! :daumen runter: :daumen runter:


    Grüße
    950

    Hi !


    Ich hab' auch noch was zum Thema Qualität beizusteuern. Wie schon erwähnt hatte ich ja auch an der 950er SuMo
    So einen Halter und Flasche.


    Die SuMo hat mir dann ja ein schlafenden Autofahrer in einem Kreisverkehr unter dem .rsch weggerammt. Die
    Flasche hatte nachdem das Mopped drauf gelandet war etwa einen 90 Grad Winkel. Die Beschichtung in der Flasche war danach immer noch intakt und sie war vollkommen dicht !!


    Ich war beeindruckt.


    Grüße
    950

    Hi !


    Zu Sinnlos: ich find' s nicht sinnlos zwischendurch was zu trinken. Und die Alternative so einen Trinkrucksack hab' ich ausprobiert und find' s nervig.


    zu rausfallen: ich hatt' so einen Halter an der 950er da ist die Flasche ca. 10.000 km immer "an Bord geblieben"


    zu Hitze: bisher gehts problemlos. Es sind allerding auch keine 40 Grad draußen im Moment, daher hab' ich bisher keine keine EXtremerfahrungen.


    zu TÜV ..... nun ja es sind 2 Schrauben zu lösen und wieder festzuschrauben.


    Grüße
    950

    Hallo !


    Diemal geht' s um die Kühlflüssigkeitsversorgung ... aber nicht für die Maschine sondern für den Fahrer !


    Ich hab' 'nen Flaschenhalter an die SuMo gebaut. Es ist ein Oriuginal SIGG-Halter nur 0,5-0,75 Liter SIGG-
    Flaschen. Is' echt praktisch so ein Teil. Bei "Gruppenreisen" ist es zwar zunächst der belächelte "Hingucker"
    Das Lächeln gefriert aber beim ersten Stopp am Straßenrand wenn ich genüsslich an der Flasche lutsche und
    die anderen mit trockner Zunge zuschaun'.


    Der "Grundhalter besteht aus 4 mm Alublech. Der Halter ist wie gesagt ein Fahrradzubehörteil und die Flasche
    auch. Der ganze "Job" kostet ca. 25 Piepen und 'nen bischen Arbeit.


    Grüße
    950