Beiträge von dhdani


    Ich persönlich glaube nicht an ein Nadelventil sondern an eine Ventilhülse.


    Sali Ulmi


    Richtig. Du beschreibst mein bistabiles Wegeventil von weiter oben. :-) Ist leider so, dass mein Händler nur das sagen kann, was ihm der Importeur sagt. Und der sagt (und weiss) nicht viel. :-(


    Gruss


    Dani

    Und es ist doch ein Fehler!


    Habe gestern meine vom 15000`er geholt. Hatte ja auch eine nicht nachstellbare Zugstufenblockade.


    Trennen und schmieren aller Steckverbindungen hat für 1000km (Langstrecke) Ruhe gesorgt. Jetzt ist es wieder da. Mein sehr offener Händler und sein Mechaniker haben mir auch bestätigt, dass KTM das Problem erkannt hat -ihrer Meinung nach ein Softwarefehler- und an einer Lösung arbeitet. Leider scheinen da keine Schnittbilder vom Federbein zu existieren. Es sind nur Vermutungen, dass es sich um ein via Stellmotor betätigtes Nadelventil handelt. Und scheinbar werde die Einstellung alle "20 mal Zündung ein" kontrolliert. Ist einem von euch schon aufgefallen, dass die Kati zeitweilig selbständig in die Dämpfer- und Fahrmodusverstellung eingreift? Passiert bei mir im Kurzstreckenbetreib alle zwei/drei Tage. Im letzten Urlaub - 7400km in knapp zwei Wochen - nur einmal. 20 Zündung ein/aus...


    Vielleicht noch was zur Diagnose dieses Problems. Bei mir war es so, dass ich Anfangs dachte, ich könne plötzlich nicht mehr fahren oder hätte einen schlechten Tag. Chopper ähnliches Fahrverhalten und eine permanent blinkende Traktionskontrolllampe, massive Schläge von hinten und plötzlich geht sie hinten wieder hoch und alles ist wieder in bester Ordnung.


    Schade, ist meine zweite KTM und ich mag sie sehr. Ich fahre zwischen 25-35000km im Jahr mit meinen Maschinen. Und die @ ist der absolute Favorit. Aber wenn die Jungs in Orange das nicht in den Griff kriegen, wars das dann wohl mit KTM für mich. Vielleicht macht ja Honda mal was ähnliches aus der AT. ;-)


    Gruss


    Dani

    Meine `hatte` genau das selbe Problem. Zugstufe hängt. Kann ich aber nicht nachstellen. Passiert vor allem nachdem das Hinterrad voll ausgefedert hat. Bremsen bergab vor Kreuzung zum Beispiel. Der KTM Kundendienst hat auf Nachfrage meines Händlers standartmässig reagiert. Das Problem hören wir zum ersten Mal - kennen wir so nicht. Direktive - der Kunde muss selber schuld sein.


    Ich habe zuerst die 4 polige, eingeklippte Steckverbindung unter dem Sitz rechts gelöst. Fehlerlampe und weiches Hinterteil war das Resultat. Nach dem wiedereinstecken kurzfristig Besserung. Nun habe ich den unteren Anschluss am Federbein ausgebaut. Ist mit einer M5 Inbus gesichert. Das ist kein Stellmotor. Vierpoliger Stecker mit O-Ring Abdichtung. So wie ich das sehe, verendet KTM da ein bistabiles Wegeventil um die drei Dämpferzugstufen zu schalten. Ruhe - respektive Mittelstellung dürfte Komfortstufe sein. Deshalb auch die weiche Hinterhand mit getrenntem Stecker. Alles mit WD40 getränkt und wieder eingeschraubt. Seitdem funzt das wieder. Die letzten 650Km kein einziges Problem mehr. Habe alle Einstellungen und Vorspannungen dutzende Male ausprobiert.


    Wenn das jemand nachmacht, unbedingt Hinterrad entlasten und Stecker vorsichtig ausbauen. Für irgendetwas haben die da den roten O-Ring drin.


    Falls jemand wirklich ein Schnittbild des Federbeins hat, bitte hier einstellen. Würde mich brennend interessieren.



    G Dani

    Scheinbar sind da wirklich diverse Softwareversionen im Umlauf.


    Mich hat das ewige ein/aus auch gestört. Hab dann den DRL Sensor ausgeschaltet und nun grinst der Zyklop permanent. Im Unterschied zum Fahr/Dämpfungsmodus blieb der Sensor auch nach dem Einbau eines Ladegerätkabels direkt an der Batterie konstant auf aus. Selber würde nun ich gerne die Lichtstärke der Displays regulieren. Geht das?


    Gruss Dani

    Hat die @ eventuell ein nicht korrekt funktionierendes Dekompressionssytem? Da ginge die kleine Batterie schnell in die Knie.


    Oder anders gefragt - Weiss einer ob sie eines hat und wie es funktioniert? Bin für Infos dankbar.

    Müsste sich abheben lassen. Vielleicht klebt die Dichtung? Druckluft gezielt einsetzen müsste helfen.


    Versuche für mich gerade zu kapieren, wo die angesprochene Kerbe hin soll. Ich denke die weisse und die schwarze Bohrung sind im Deckel verbunden. Nur so macht der Überlaufschlauch auch zur Entlüftung Sinn. Lass mich gerne belehren.


    Gruss


    Dani

    Gestern beim Checkover von meiner @ ist mir aufgefallen dass die Vorderradachse nur auf einer Seite eine Mutter hat. Die andere Seite ist offen.


    Ich hatte noch nie ein "richtiges" Motorrad mit zwei Muttern an der Vorderachse. Und die ADV hat nicht mal eine.


    Will hier niemandem auf den Schlips treten, aber bei solchen Einträgen muss ich reagieren. Bevor man(n) sich an einen "Checkover" macht, wäre es vielleicht sinnvoll sich über den technischen Hintergrund des zu prüfenden Objektes kundig zu machen. Ein Beispiel? Was will KTM wohl mit der einseitigen Schraube M25x1.5 ("Mutter") und den Distanzhülsen erreichen? Und warum steht auf Seite 138 als letzter Punkt das Festziehen der M8 Schrauben mit 15Nm? Und ist die "Mutter" danach noch unabdingbar nötig?


    Nochmal sorry - gefährliches Halbwissen macht ein Motorrad schnell schlecht.


    Allen Schraubern und Checkern hier drin eine unfallfrei Saison.


    Dani

    Wenn ihr zum Wechsel zum Reifenhändler geht, bitte beachten:


    Reifendrucksensoren sitzen bei der T auf dem Ventil. Das Teil hat die Grösse von zwei aufeinander liegenden USB Sticks. Aufpassen beim Abdrücken des Reifens.


    Hinten ist das durch das aussermittige Ventil nicht ganz unproblematisch.


    G Dani

    Hallo


    Den Kupplungsschalter täte ich ausschliessen. Ist ein Druckschalter, der nur den Anlasser freigibt. Aber den kapazitiven oder induktiven? Seitenständerschalter würde ich mal im Auge behalten. Der Schaltabstand und oder Erschütterungen könnte/n das Problem sein. Bedämpfe den mal mit einer metallisch- magnetischen Folie.


    Vielleicht hilfts.


    Gruss Dani

    Beim Einrücken des 1. Ganges geht direkt ein Zug nach vorne durch die Maschine und man muss SIE mit Gewalt "am Ort" halten. Rangieren der Maschine mit eingelegtem Gang und gezogener Kupplung geht GAR NICHT!


    Nur zur Info. Bei meiner war`s ein Bearbeitungsspan im Geberzylinder. Wenn ich den Hebel ganz langsam gezogen habe, ist die Kupplung nicht ausgerückt. Mit offenem Deckel konnte man sehen wie der Flüssigkeitstand stieg. Schneller Zug hat die Kupplung getrennt. Stehen mit gezogener Kupplung war ganz lustig - die ist von selbst eingerückt. Nach entfernen dieses Spans lief`s wie geschmiert. Vielleicht ist`s ja bei Dir auch so was. Ach ja, ich habe den Hebel auf der weitesten Position - da kriegt der Nehmer ein bisschen mehr Weg.


    Dani



    Dani

    Ich hab heute mal nach Vorschrift geprüft. Ich habe das gleiche Ergebnis wie kalt. 5. Kerbe. Ob warm gefahren 1 Minute gewartet, 2 oder 10 min gewartet oder gewartet bis wieder kalt. 5. Kerbe.Jetzt verstehe ich nicht wie dann bei manchen das Öl nicht angezeigt wird und dann auch noch zu viel drin ist. :denk:


    Ist auch bei mir fast gleich. Der Stand steigt in den ersten 10 Minuten und senkt sich anschliessend in der gleichen Zeit wieder um max. 3mm. Kalt ändert sich aber nichts mehr. Vermutlich sind da die Spaltmasse im Motor kleiner als bei den alten Nortons. :ja:
    So nebenbei, die Schmierung des gleitgelagerten Kubeltriebs und der - ich nehme an - ebenfalls gleitgelagerten Nockenwellen mit Laufspielen im 1/100mm Bereich haben eine relativ kleine zirkulierende Ölmenge.


    Die grossen Verbraucher sind Spritzdüsen für Kolbenböden und Getriebe. Ich kenne das Getriebeschmiersystem von KTM nicht, nehme aber an, dass es über Düsen und Leitbleche läuft. Und vermutlich ist da noch eine kleine Wanne im Getriebeboden in der sich ein Teil der Getreibewellen "benetzt". Man(n) kann sich vorstellen, wieviel Öl darin irgendwo herumgeschleudert wird. Ich habe da so ein Prozedere; Stoppe den Motor nach der Ausfahrt, vor der Ölkontrolle, bewusst "senkrecht" und stelle die Kati danach immer auf den Zentralständer. Vielleicht verhindere ich damit, dass sich Öl in irgendwelchen Seitentaschen ablagert. Meine alter, dicker Schnorchler, die MT01, nuckelt kein Öl. Wo doch auch bei den Japanern das metrische System gilt - wegen den Spaltmassen.....


    Dani

    Hallo


    Ich Glücklicher habe keinen Ölverbrauch an meiner @. Zumindest nicht die letzten 4000km.


    Ohne mich hier profilieren zu wollen - das Messprozedere ist wichtig!!!


    Eine Trockensumpfschmierung hat zwei Ölpumpen. Eine Rückförderpumpe, die das Öl aus dem Sumpf (tiefster Punkt des Motors) in den Tank zurück fördert und die Druckpumpe, die, ansaugend aus diesem Tank, die Schmierstellen versorgt.


    Die Rückförderpumpe hat mehr, oder zumindest das gleiche Fördervolumen wie die Druckpumpe. Dadurch wird sichergestellt, dass der Tank und somit die Druckpumpe genug Öl bekommt.


    Wenn der Motor steht - stehen die Pumpen. Die Rücklaufleitung tropft noch ein paar Minuten in den Tank. Da dieser Rücklauf oben am Tank ist und die Rücklaufleitung einen kleinen IØ hat, kommt da noch die Kapillarwirkung dazu.


    Das Öl im Tank - während des Betriebs ständig in Bewegung - folgt der Schwerkraft und der Stand steigt leicht.


    Nach ein paar Minuten läuft ein Teil des in der Rücklaufleitung verbliebenen Öls durch die Rückförderpumpe zurück in den Sumpf.


    Dadurch ändert sich aber der Stand im Schauglas nicht – sofern – wie ich annehme, auch KTM die Rücklaufleitung oben am Öltank hat.


    Die Druckförderpumpe hat meines Wissens immer eine Fallzuleitung.


    Damit wird verhindert das sie Luft saugt. Und durch eben diese Fallzuleitung rinnt das Öl aus dem Tank wieder der Schwerkraft folgend in Richtung Erdmittelpunkt. Es füllt sich die Druckförderpumpe und die von ihr abgehenden Bohrungen zu den Schmierstellen.


    Wenig Öl gelangt durch Spaltmasse in den Sumpf. Das Öl nivelliert sich im Motor. Der Stand im Tank sinkt.


    Bei alten, überwiegend wälzgelagerten Trockensumpf-Motorrädern mit üppig bemessenen Spaltmassen, ist dieser Prozess sehr schnell...


    Die Viskosität von Öl nimmt mit steigender Temperatur ab. Es wird "dünnflüssig". Deshalb die Angabe von KTM den Ölstand betriebswarm zu kontrollieren.


    Damit wollen die sicherstellen, dass NICHT! zuviel Öl eingefüllt wird. Wenn das passiert, läuft der Tank voll, das Ölniveau im Sumpf steigt und die rotierende Kurbelwelle panscht. Für diesen Fall dürfte irgendwo im Rücklauf ein Überdruckventil sitzen. Vermutlich im Ölfilter.


    Das hier soll nur eine kleine technische Erklärung in Sachen Trockensumpfschmierung sein. Ob KTM da das Rad neu erfunden hat, weiss ich nicht.


    Meine @ hat aber bis dato wirklich keinen Ölverbrauch gezeigt und ich halte mich ans KTM Prozedere. Dafür nippt sie Wasser und Kupplungs-Hydrauliköl....


    Dani

    Die Feder des Kupplungsschalters wurde neu justiert. ( Es drückt ein Federplättchen welches vom Kupplungshebel initiiert wird den eigentlichen Kupplungsschalter( Wenn Du die Gummitüte bei der Kupplungsamature abziehst siehst Du unten den Schalter und deren Funktion)


    Im Hebelgehäuse läuft ein ca. 10xØ3 Kunststoffstift. Leider ohne lagebestimmende Feder und dauergeschmiert eingebaut. Der Stift rückt bei gezogener Kupplung aus und betätigt den Schalter. Die kleine Feder des Mikroschalters drückt den Stift wieder zurück. Einstellen lässt sich nur die Lage des Schalters.


    Hat ein bisschen was von Rotstiftkonstruktion. Werfe da ab und an mal ein Auge drauf.


    G


    Dani

    Den hab ich an meiner MT01. Fummelig die korrekte Einstellung der Drossel zu finden - danach wirklich gut.


    Ist seinen günstigen Preis mehr als wert.



    Dani

    Hi dhdani, sieht gut aus.
    Wo gibt es das Teil? ( Kürbis Händler € ), ist es fest am Seitenständer? oder doch lieber an einen Faden binden, damit es nicht liegen bleibt?.
    Gruß Vorn


    Hallo Vorn


    Selbst gemacht. Wasserstrahl geschnittenes Teil. Zentrisch M8 im Teller und Senkschraube.


    Bei Interesse könnte ich eine Kleinserie auflegen. Verschiedene Layout`s und Dicken möglich. Preis wie abgebildet. €25/SFr.30.- ab Werk.


    Gruss Dani

    Danke für den Tipp.


    Wäre bei mir auch bald soweit gewesen. Die Büchse im Hauptständerauge wird mit der Schraube an den Rahmen gedrückt. Bei meiner lief diese Büchse (mit zwei O-Ringen) trocken im Ständerauge. Beim Aufbocken nimmt der Ständer die feste Büchse mit und löst die rechte Schraube. Beim Abbocken die linke. Was für ein Murks.


    Habs gefettet, gesichert und markiert.


    Nochmal danke für den Hinweis.


    Dani

    Die Blechschrauben, die drinnen waren. Hatten die eine Funktiin oder waren das nur Blindschrauben, die die Löcher zumachen. HAbe meinen vom Händler anbauen lassen, überlege aber einen Rückbau, weil der PP-HAlter echt nicht das gelbe vom Ei ist.



    Das sind nur Blindschauben. Eingedreht in Ø4 Löcher. Nach dem Abbau liess sich auch der Spalt des "Buckels" nicht auseinander ziehen. Habe mich dann fürs Gewinde entschieden, weil ich mich nicht getraut hatte zu bohren und die Blechschraube mit ca. 20mm genau die Länge hatte die ich fürs M6 Gewinde brauchte. Jetzt würde ich durchbohren.


    Kleiner Tipp, man braucht da eine Distanzhülse um die 15mm Länge. Zur Sicherheit habe ich mein 660er erst mal mit U-Scheiben positioniert. Ich hab das Garmin nicht permanent drauf. Mich würde so ein Geweih wie das KTM Tool ohne Navi nerven. Deshalb meine einfache Lösung.

    Verstehe ich richtig, - Du hast ein Gewinde ins Kunststoff geschnitten?



    Richtig verstanden.


    Original sind da von beiden Seiten zwei kurze Ø5 Blechschrauben drin. Wohl zur Befestigung des KTM Halters. Habe mich nicht getraut durchgehend zu bohren und deshalb ein M6 geschnitten. Die Kugel sitzt damit bomenfest.