Beiträge von dhdani


    Ebenfalls eine potentielle Fehlerquelle ist falsche Radmontage.
    Man hat "vergessen" bei loser Radachse die Bremsen anzulegen so das sich die Radachse in den fest montierten Bremssätteln zentriert.
    Dann kommen wieder die Floater ins Spiel.

    IMHO ist der Denkansatz nicht ganz richtig. Bei festgezogener Achschraube links und losen Klemmschrauben (vor allem rechts) geht es darum die Gabelfüsse auf der gefetteten! Achse parallel auszurichten. Stichwort "verspannte Gabel"
    Die Scheiben werden durch die unterschiedlich ausfahrenden Bremskolben zentriert. Vor dem festziehen der Klemmschrauben ein paarmal - mit losen Bremssätteln - kraftvoll einfedern reicht. Die Klemmung links erachte ich als Fertigungsgimmick um sich eine empfindliche Passbohrung für die Achse zu ersparen. Andere Hersteller machen da ein noch heikleres Gewinde in den Gabelfuss.


    Oben beschriebene Anleitung funtioniert nur mit loser Achsschraube und Klemmung. Die Achsschraube positioniert aber (wichtig!)die Lager über die Distanzhülse in der Nabe. Einmal festgezogen liegt das Rad am linken Gabelfuss an.
    Also bewegt sich da gar nix mehr, so denn die Lager in den Naben fest sind.
    Ob da was passiert, wenn ich nach zitierter Anleitung vorgehe und die Achschraube als letztes anziehe, weiss ich nicht. Deshalb stimmt für mich; korrekte Gabelfusspositionierung vor Ausrichtung der Bremscheibe. Die Sättel ziehe ich ganz am Ende bei angelegter Bremse fest.


    Bin aber offen für das Richtige! ;-)
    Dani

    Dieses Zahnrad sollte sich nur beim anlassen drehen....

    Einspruch. Das gebrochene Zahnrad dürfte sich sehr wohl drehen. Wird bei laufendem Motor über die KW angetrieben.Der Anlasser treibt das feinverzahnte oberste Rad. Darin befindet sich der Freilauf und ein weiteres, nicht sichbares kleineres Zahnrad, das ins gebrochene Rad greift. Das Kleine dürfte sich auch drehen bei laufendem Motor. Stehen tut bei laufendem Motor nur der Anlasser und das "Freilauf" feinverzahnte Rad.
    Lasse mich gerne belehren so es denn nicht so sein sollte.


    Gruss Dani

    Man kann den alten Anlasser auch beim Ausbau in seine drei Teile zerlegen und den neuen in seinen drei Teilen einbauen. Dann muss nur der Tank und die rechte Motorraufhängung runter.
    Beim alten sind die innen liegenden Zuganker, nach dem Lösen der zwei hinteren vertikalen Befestigungsschrauben und dem herausziehen aus dem Gehäuse von der Ritzelseite mit Gelenk an der Verlängerung etwas knifflich zu erreichen.
    Beim neuen ists ganz easy. Die nötigen mechanischen Grundsätze beachtend...
    Bis dato dreimal gemacht.


    Gruss
    dani

    Mein Senf.
    Habe nun über 60000 auf der Uhr meiner T von 2013.
    Ölverbrauch nahezu gleich null. Dito Autobahn Kilometer.
    Pässe und Reisen.


    Gebraucht an E-Teilen - neben den Rückrufen:


    Anlasser der 1290 in Eigenregie
    1 Kupplungsnehmerzylinder (25000 km Garantie)
    2 Bremsscheiben vorne (20000 km Garantie)
    1 Bremscheibe hinten (60000 km)
    1 Radlagersatz vorne (zerbröselt mit 55`000km)
    1 Radlagersatz hinten (präventiv gewechselt)


    Bis auf ein paar Fehlermeldungen im Display, die nach Zündung aus wieder verschwinden, einen ab und an irrwitzige Temperaturen anzeigenden Sensor und eine bei zu vollem Tank irritierte Tankanzeige läuft das Ding wie am ersten Tag.


    Bin diverse andere aktuelle Fabrikate probegefahren. An die Österreichin kommt IMHO wirklich keine auch nur auf Schlagdistanz ran.
    Wollte auf die 1290 wechseln diesen Herbst. Zu dick für mich. Nun warte ich auf die Supermoto 1290 oder wie sie denn immer heissen soll.
    Dann verschenk ich die 1190. :grins:

    Ich bin der, der den 1290er Anlasser Anfang letztes Jahr selber bezahlt und eingebaut hat.
    Wenn ich den Aufwand und Ärger auf den sich einige hier einlassen, gegenrechne, war das ein Schnäppchen.
    Hinten rechts in die Tasche fassen ist manchmal der bessere Weg. :grins:


    Versichere euch, nach fast 30`000 problemlosen Kilometern mit dem dicken Anlasser - der Kleine ist das Problem. Der Batterie könnt ihr vertrauen :-)
    Alle anderen Theorien sind für den :arsch: !


    Sorry, musste jetzt einfach raus. "Gut Start" euch allen.


    dani

    Hab mit 45000 von Regina auf DID gewechselt. Von Anfang an Scottoiler.
    Das Ritzel war fertig. Kranz und Kette, sowie Kettenschiene waren in überraschend gutem Zustand.
    Was mich stärker beunruhigt, sind die Scheuerstellen der Kettenschiene auf der Schwinge.


    Reaktion seitens KTM noch ausstehend....


    Gruss Dani

    In Frankreich haben jetzt 2 Händler unabhängig von einander angegeben, dass im Falle eines Anlasser-Upgrades auch die Steuereinheit (ECU) des 2015er Modells verbaut werden müsse. Die Art.Nr. ist in der Tat eine andere im Vergleich zu 2013/14.

    Da wundere ich mich drüber. Ich fahre den dicken Starter seit 25000km ohne die geringsten Probleme.
    Hab schon fast vergessen, dass die KTM die ersten 22000 so gezickt hat.


    Wünsche allen einen guten Start in die Saison.
    Dani

    Bis auf einen Kollegen, der es unbedingt selbst machen und nicht auf KTM warten wollte, hat es hier meiner Erinnerung nach keine dauerhaften Beschwerden gegeben; KTM hat niemanden in der Kälte stehen lassen.

    @ Justyou, dein Kollege will und werde ich nie sein. Kulanzbettler mag ich nicht. Du hältst mir dein Fähnchen zu fest in den Wind.
    Deine zum überwiegenden Teil inhaltlosen Füllbeiträge gehen mir auf den Sack.



    Schöne Feiertage.

    Hallo Chris


    Knapp über 300mm Spitzenhöhe reichen für 19" Felgen.
    Meine Scheiben waren arg verzogen und die Floater hatten reichlich Spiel.
    Denke das war ein Resultat der nicht planen Auflage.


    Gruss
    Dani

    Hab die Räder damals auf der Drehbank entfärbt und vermessen. Im Maximum hatte ich 0.28mm Farbhöhenunterschiede. Die Nabe selber war aber plan. Aussen an der Scheibe sind das fast ein Millimeter Versatz in einer Richtung! Drückt die Bremsbeläge ganz schön hin und her. Und die Floaterbüchsen sahen arg aus.


    Seit über 20`000 ist nun Ruhe. Die Bremswirkung selber fand ich nie zu 100% überzeugend, das kann ein anderes Fabrikat aus Bayern leider besser. Zwei Jahre und fast 50000km sind genug. Was Neues muss her. ;-)


    Kurzen Winter wünsche ich allen.

    :respekt: Hallo Martin


    Ich bewundere deine Geduld mit der Krü..tm. Solch eine Reise macht Otto Normalverbraucher meist nur einmal und vor allem der Reise wegen. Auch wenn eine laufende @ tierisch Spass macht, hätte ich mir an deiner Stelle schon längstens eine Transalp oder ähnliches gebraucht besorgt. Deshalb Chapeau an dich.


    Wenn du Zeit und Muse hast, bau den Anlasser aus. Im hinteren Deckel wirst du ein verschlissenes, trocken laufendes Gleilager finden. Der Rotor verkantet unter Last im Gehäuse und "frisst" Batterie. Falls du nicht in einen 1290er investieren willst/kannst, hau da mal Fett ins Lager. Dürfte kurzfristig Besserung bringen. Weiterhin gute Reise und vor allem gutes Gelingen mit all deinen Widrigkeiten.


    Dani

    ich habe meine @T jetzt ca.33500 km ich habe bereits den dritten Satz vordere Bremsscheiben auf GA erhalten, allerdings musste ich bereits 2 Satz Beläge vorne ca. € 120,- pro Satz selbst bezahlen, ohne das sie verschlissen waren!


    Guckt euch mal das Bild an. Die Nabe ist anders lackiert als die Scheiben selber. Vielleicht Pulver beschichtet? Auf jeden Fall an der Nabe unterschiedlich dick. Bei mir bis zu 0.25mm Differenz. Nach dem entfernen der Farbe sind alle auf einer Ebene im Bereich 0.05mm. Nun dreht sich das Rad mit gleichbleibendem Widerstand. Auf den letzten 5000 war die Bremse "rubbelfrei". Aber sie ist leider immer noch zu schwach.


    Habe die Bremscheiben selber getauscht. Während der Garantie!!!!! :achtung ironie: Nicht beim Freundlichen verpetzen.....


    Gruss


    Dani

    Hallo Martin


    Kenne das Problem von meiner alten Kawa. Notrep in Tiflis. Habe damals zur Not durchgebohrt, Kabelbinder von oben durchs Gehäuse und dann unten mit Holzstift durch die Bohrung geschlauft wieder zurück. Kaugummi auf die Dichtfläche und festziehen. Kopf des Binders soll grösser als die Bohrung sein. Vor dem Ansaug habe ich mich nicht getraut was zu unterlegen. Hat gehalten.


    Oder beim Freundlichen reklamieren. Wegen Garantie und so.... :achtung ironie:

    Vielleicht probierst das mal aus. Hand links recht und so! Das bringt dich dann beim Rumspielen vielleicht weiter


    Vielleicht probierst das mal aus. Hand links recht und so! Das bringt dich dann beim Rumspielen vielleicht weiter


    Hallo Martin


    Schau dir mal die Form meiner "Platte" an. Da hatten wir wohl den selben Gedanken. Gehe nun auf eine längere Tour und hab zurzeit wieder die Puigscheibe drauf. In der maximalen Neigung meiner Halter, aber nicht ganz oben. Oberkante Scheibe ist nun Unterkante Helm. Den grössten Erfolg hat der verringerte Abstand zum Helm gebracht. Um die 30cm. Kein Zug auf den Augen mit geöffneten Visir und minimale Turbulenzen. Lässt sich eigentlich gut leben damit. Werde im Herbst anhand der zu erwartenden Neuvorstellungen entscheiden, ob die KTM bleiben darf und lass es erstmal gut sein. Das Projekt eigene Scheibe werde ich dann eventuell im Winter fortsetzen. Denke aber eher nicht.


    Gruss


    dani


    Hallo Martin


    Klingt wie meine vor dem Umbau bei weniger als 5 Grad.


    Falls du den noch nicht drin hast (was ich ehrlich gesagt bezweifle), besorg dir einen 1290 Anlasser und bau den ein. Hab nun fast 10000km damit gemacht und wirklich keinerlei Startprobleme mehr. Auch auf dem Stelvio letzte Woche bei knappen 2 Grad am frühen Morgen. Beim 30`000 war nur ein Auslassventil an der unteren Toleranz. Die @ läuft an wie eine KaHoSuYa.


    Gruss Dani