Beiträge von wildduck

    Wer freiwillig schwere Eisenschweine derart durchs Unterholz/Gelände treibt ist entweder bekloppt, hat zu viel Geld, hat sich verirrt, geht auch sonst mal gerne ins SM-Studio oder wird dafür bezahlt.


    Für sowas ist eine 790er R oder Rally echt besser geeignet, eine 690er noch mehr und eine EXC wäre sogar ideal dafür. Und ich denke, mit einer EXC könnte auch der eine oder andere hier (ich nicht) an einem Profi mit einem Eisenschwein dranbleiben.


    Ein Normalo der so was freiwillig macht (und auch kann) ist gute alte Mad Mick aus dem advrider Forum.Hier Mike mit seiner AT vs KTM 1090 vs. EXC. Wir lernen: „a bike doesn‘t make the rider“.

    ich hab auf so einer indischen SpekulantenSeite folgendes gefunden:

    Zitat

    The KTM Adventure 490 a 490cc, Liquid Cooling, 2-cylinder BS-6 engine. This motor outputs a max. power of 55-60 Bhp @ 9,000 rpm and a peak torque of 45-50 Nm @ 8,000 rpm. It has a fuel tank of 14.5 L and a claimed mileage of 20-25 km/l. The KTM 490 Adventure has a top speed of 160-170 km/h. KTM 490 Adventure is expected to be priced at INR 4 lakh in India (Ex-Showroom).

    4 lakh entsprechen ca. 4800,-€, eine Duke 390 gibts in Indien für 3000,-€. Könnte also passen.

    Mit einer tendenziell härteren Karkasse (die der S21/22 ja nun mal hat), wird Deine Unzufriedenheit unter Umständen steigen. Wie schon Vom Vorredner gesagt, immer auf der komfortablen Seite starten und dann immer nur so hart wie nötig. Allerdings macht kein Reifen der Welt ein Fahrwerk wirklich besser (eher erträglicher) als es tatsächlich ist. Und „Stroh zu Gold“ (z.B. WP Stangenware zu Öhlins Factory-Ware) zu verwandeln funktioniert schon im Märchen nur mit Hilfe übernatürlicher Wesen ala Rumpelstilzchen*.


    *altdeutsch für „Fahrwerksexperte“. Ebendiese zu besuchen kann fahrwerkstechnische Wunder bewirken. :zwinker:


    Was ist denn Alltag bei Dir?


    Ich fahre täglich fast 100km, solange es nicht friert (im Moment HomeOffice). Regen, Kälte sind kein Problem. Selbst bei 5 Grad hat er nach 3-4km genug Grip aufgebaut um durchaus sportlich bewegt zu werden. Ab 15 Grad ist er dann voll und nach nur kurzer Einfahrzeit einsetzbar. Auf der Kartbahn hatte ich ihn auch mal im Einsatz: deutlich wahrnehmbarer und (gefühlt) breiter Grenzbereich am Hinterrad, vorne hat man immer vollen Grip. Auf öffentlichen Straßen benötigt wohl niemand mehr Grip als der S22 bietet, die Ellbogenschleifer-Fraktion mal ausgenommen.


    Wer scharfes Handling und transparentes Feedback liebt, mit etwas Härte (aber besser als S21) leben kann und sich keine Sorgen um Grip machen möchte, der wird den S22 lieben.


    Zur Duke 5 passen S21/22 eh extrem gut ... aber wie gesagt, das Ding reagiert exakt und unmittelbar auf Lenkbefehle. Manchem mag das zu nervös sein.


    PS.: Wer sich eines Angststreifens schämen sollte, der ist mit dem S22 auch gut bedient, denn er ist recht flach an der Schulter = viel Auflagefläche für sportliches Fahren.

    Diese Jahr ist der eine Hersteller besser (was auch immer besser heißt), das nächste Jahr wieder ein anderer...


    Das ist doch hervorragend, so bekommen wir jedes Jahr immer bessere Reifen.


    ...und auch das ist ja eigentlich alles irrelevant, denn richtig schlecht ist ja kein (Marken-)Reifen. Zudem kommt es doch auf die eigenen Vorlieben an. Wer etwa harte Karkassen mag (z.B. S22 = my tire of choice), wird eine weiche Karkasse eben als zu unverbindlich einstufen, und umgekehrt als zu brettig.


    Eigentlich müßten wir alle an so einem Test teilnehmen und in Blindverkostung zu einem völlig subjektiven (persönlich passenden Urteil kommen). Wie hier (allerdings Adventurereifen):


    Ich denke mal dass ich die Antwort die ich gesagt habe. Vielen dank für deine Auskunft. Wahrscheinlich ist es am Ende doch besser auf den A Führerschein zu sparen und sich dann eine großere Maschine zu kaufen.

    Wer in der Lage ist 40 - 50 PS artgerecht auszuwinden, der ist schon mal ziemlich flott unterwegs. Mein Tuning Tip: Investiere möglichst zeitnah in ein Fahrtraining (ADAC oder ähnliches), das macht super viel Spaß. Und wenn Du das, was Du lernst durch regelmäßiges Üben perfektionierst, dann bist Du in 2 Jahren ein besserer (schnellerer + sicherer) Fahrer als 95% der Leute die auf öffentlichen Straßen so rumgurkt.


    In Coronazeiten (2m Abstand halten) kannst Du alternativ auch hier im Forum mal fragen ob einer erfahrenen alten Hasen mit Dir mal ne Spritztour macht. Nichts ist lehrreicher als auf der Linie eines guten Motorradfahrers hinter zu fahren >>> Linienwahl, Blickrichtung, Bremspunkte (wenn man letztere überhaupt braucht).


    ...allzeit gute Fahrt.:wheelie:

    ...ein wirklich sehr schönes Teil, vor allem in Schwarz mit schwarzem Akra👍


    Bestimmt eine perfekte Landstraßenfräse. Glückwunsch.


    Ich hoffe auf eine RC890R.

    Thema Sportmotorräder (jenseits der Rennstrecke):


    Das (bis jetzt) reizvollste Bike ist für mich die ZX25R. 250ccm R4-Zyl. mit (vermutet) 50PS bei 16.850/rpm mit Vmax von +200km/h. Das dürfte richtig viel Spaß auf der Landstraße machen. Kommt nur leider nicht ins Euro 5 Land:Tempo:.

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    Ich vermute auch mal, dass die 660 Aprilia ein echtes Highlight werden wird.

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    Die vielen, eigentlich unfahrbaren 200PS Maschinen faszinieren mich zwar, öden mich aber auch irgendwie an. Schon die 120-130PS meiner Street Triple bekomme ich (jenseits der Autobahn oder einer Geraden) eigentlich nicht oder seltenst genutzt.

    Bei Sportmotorrädern will ich gefordert werden, spät auf der Bremse, mit Vollgas aus der Kurve und dabei noch einigermaßen legal unterwegs sein. Vielleicht eine RC390 oder RC490.

    Na ja, angekündigt wurde der Motor ja bereits vor 2-3 Jahren vom Chef himself.


    Es würde ja auch durchaus Sinn machen den 390er Einzylinder auslaufen zu lassen, wahrscheinlich um Abgasnormen einfacher bedienen zu können - beide parallel machen m.E.n. mittelfristig keinen Sinn. Auch würde er in der 48PS und ggf. in der 65PS Liga mitspielen können. Fraglich ist nur ob mit einem 2 zylinder das Preisniveau der Einzylinder gehalten werden kann. Aber KTM zielt ja eh eher Richtung premium (gute Margen).


    Eine hoch drehende RC 490 wäre was feines...

    Ein Ganz anderer Aspekt (Erfahrung): Einzylindermotor (690er) gehen beim Angasen sehr schnell quer, Zweizylinder schon deutlich weniger (Duc), Dreizylinder fast gar nicht (StreetTriple) .., und Vierzylinder bringen maximale Traktion (S1000RR)


    Ein Aha Erlebnis war für mich die neue BMW S1000RR, im Rain-Modus auf nasser Straße regelt sie so subtil (blitzschnell) das man meint man wäre ohne unterwegs. Das Gefühl am Gasgriff bleibt auch völlig natürlich. Irre.