Beiträge von Phiphtyplus

    Moin Kollegen,

    bez. dessen, dass Goretex und die Konkurrenzprodukten scheinbar undicht werden, könnte es nicht sein, dass diese Produkte auf unseren KTM-V2 im Schritt undicht werden müssen?


    Die Dichtigkeit einerseits und die Atmungsaktivität andererseits basiert doch darauf, dass es innen wärmer als außen ist, und dann entsteht eine Einbahnstraße von innen nach außen.

    Wenn es nun außen wärmer als innen sein sollte, müsste sich die Einbahnstraße doch umkehren.


    Und wenn ich die Temperaturentwicklung "um die Eier" auf meiner SAS beobachte, dann wird es nach einer gewissen Zeit schon ziemlich warm in dem Bereich.

    Vermutlich außen wärmer als innen.

    Wie hat NastyNils von 1000PS mal gesagt: "Die Super Adventure ist schon ein ziemlicher Eierkocher!".


    Auf der SD wird es dank ähnlicher Konstruktion mit dem hinteren der beiden Zylinder sicherlich ähnlich sein. Oder ?


    Vielleicht ist der Gedankendank falsch, aber ganz ausschließen würde ich diese Möglichkeit erstmal nicht.


    Es fällt zumindest auf, wenn man sich Berichte zu dem Thema ansieht, dass man sehr häufig liest, im Schritt würde es feucht oder nass werden.

    Ich habe gestern Abend auch noch mal auf Youtube nach Videos zum Rottweiler-System geschaut.

    U. a. wird doch auch am Auspuff unten auch eine Sonde, zu der normalerweise ein Kabel führt, ausgebaut und das Kabel kommt dann weg.

    Ich kann mir vorstellen, dass die uniformierten Preisrichter auch daran erkennen können, dass manipuliert wurde.


    So verlockend ich das Rottweiler-Kit finde, aber von dem Gedanken verabschiede ich mich hiermit. :winke::weinen:

    Ich z.B habe den Rottweiler Air Kit, wegen dem genialen Sound des Ansauggeräusch verbaut, weil ich so primitiv bin und es liebe wenn sich ein Motor Kernig/ Knurig anhört und nicht weil ich Gewicht sparen möchte an meiner SASi :prost:

    Moin Hubert,

    ja, ich kann mich auch nicht davon freisprechen, mit dieser gewissen Primitivität :grins: ausgestattet zu sein und liebe es genau wie du, wenn sich die Maschine so anhört, wie du es beschreibst.
    Darum könnte ich mir das Rottweiler Air Kit - völlig egal, was es wiegt - auch gut vorstellen.

    Das Problem ist doch aber, dass das Kit nicht zugelassen ist,

    Oder irre ich mich da?


    Und selbst wenn es illegal wäre, wenn man in die Fänge der Rennleitung gerät, können die vor Ort überhaupt feststellen, dass dieses Kit verbaut wäre.

    Und wie sieht es bei der TüV-Prüfung aus?

    Ich habe mir ja schon gedacht, als ich das Thema eröffnet habe, dass ich damit nicht nur Zuspruch ernte,

    aber während die ersten Antworten ja durchaus noch konstruktiv waren, entwickelt es sich ja mehr und mehr zu einem Austausch verbaler Entgleisungen.


    Leute, es geht nicht darum, in dieser Idee einen wirklichen Sinn zu finden.

    Ich habe nicht vor, wenn die SAS wirklich mal abgespeckt sein sollte, damit Jagd auf Supersportler zu machen, endlos Wheelies zu fahren, Rundenrekorde aufzustellen oder ähnliches.

    Ich bin diesbezüglich ohne Ambitionen, man könnte auch sagen ohne Ehrgeiz.


    Irgendwie treibt mich die Neugier, mal zu sehen bzw. zu spüren, wie oder ob sich eine vielleicht 15 kg leichtere SAS noch besser fährt.

    Ich gehöre jetzt schon nicht zu der Sorte, die die Bremse oder das Fahrwerk schlecht findet.


    Mir gefällt die SAS wirklich und ich will mir kein anderes Bike kaufen, dass dann von vielleicht schon ab Werk nur 200 kg wiegt.

    Diese Kisten hätten dann für mich wieder Nachteile, wie z. B. kleiner, niedrigere Sitzhöhe, die ich nicht in Kauf nehmen möchte.

    Nicht vergessen, ich bin deutlich über 1,9m lang.


    Und darum suche ich ja auch erstmal nach Möglichkeiten, die Kiste mit möglichst wenig finanziellen Aufwand zu erleichtern.


    Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass nach der ersten Abmagerungskur, die vielleicht einen positiven Effekt hätte, mich dann doch der Ehrgeiz packt, und ich evtl. mehr Geld in die Hand nehme und z. B. auch noch in Sachen Felgen und Reifen etwas mache.


    Vielleicht stelle ich aber auch fest, das es eine Schnapsidee war und baue alles wieder zurück.


    Aber das ist dann doch mein Problem.

    Wenn ich mir die Arbeit mache, störe ich niemand, es belastet noch nicht mal die Umwelt, da ich anfangs ja praktisch nur Teile demontieren würde.

    ok da habe ich vermutlich einen an der Klatsche

    Ja, es ist vielleicht etwas extrem, aber grundsätzlich bin ich ganz auf deiner Seite. :Daumen hoch:


    So extrem, beispielsweise auch die originalen Schrauben durch Titanschrauben zu ersetzen, um ein paar Gramm zu sparen, wollte ich es ja gar nicht angehen - zumindest anfänglich.

    Man weiß ja nicht, wenn man erstmal im "Flow" ist, ob einem die Gäule dann nicht doch durchgehen.


    Grundsätzlich hätte ich ja Lust, es irgendwie zu schaffen, die SAS trocken auf unter 200 kg zu bekommen - um ein konkretes Ziel zu haben.

    Wobei sich dann ja auch die Frage stellt, wie ich das Bike in diesen trockenen Zustand bekomme und dann auch noch in der Nähe einer Waage bin, die ein Motorrad wiegen kann.


    Was die Felgen für eine SAS betrifft, sind die alternativen Möglichkeiten ja beschränkt - meines Wissens.

    Bei KTM gibt es für die SAS Speichenfelgen, die ja aber noch schwerer als die originalen sind. :Daumen runter:


    Gibt es im Originalformat 19" vorne und 17" hinten im Aftermarket irgendetwas, was deutlich leichter ist?

    Um 100g zu sparen, würde ich nie und nimmer mehr als €1.000 ausgeben.

    Und Carbon-Felgen für die SAS, die auch noch legal wären, gibt es meines Wissens nicht.


    Und wie ich schon in einem vorigen Post gefragt habe, weiß ich nicht, ob es technisch möglich wäre, die Carbon-Felgen, die für die SD erhältlich sind, an eine SAS zu schrauben.

    Insbesondere beim Hinterrad würde ich Probleme sehen, weil die SD im Gegensatz zur SAS ja eine Einarmschwinge hat.

    Aber wenn man schon mal dabei ist, könnte man ja auch gleich die Schwinge einer SD verbauen :gute besserung::achtung ironie:

    Ich vermute allerdings auch, dass die Schwinge der SD zu kurz wäre.

    Schließlich ist der Radstand der SD (1.482mm) ja erheblich kürzer, was gut 7 cm weniger sind.

    Und selbst wenn man diesen Umbau auf 17"-SD-Felgen einschließlich Schwinge realisieren würde, ist ja noch offen, was der TüV dann dazu sagen würde.

    Die Gedanken über die SD-Felgen sind aber komplett theoretischer Natur und erstmal geht es darum, ob ich das Projekt überhaupt starte.

    Natürlich ist das Projekt, sofern man es denn startet, bis zu einem gewissen Grad Unsinn - ich möchte es nicht Schwachsinn nennen.


    Wenn KTM etwas so wie Ducati die MS PikesPeak anbieten würde, könnte ich mich vielleicht auch damit anfreunden.

    Allerdings finde ich die alte SAS optisch deutlich gelungener als die neue und da es bei der alten SAS so etwas eben nicht gab und auch nicht mehr geben wird, muss dann schon selbst Hand anlegen. Und ob KTM mit der neuen SAS in Konkurrenz zur MS PP treten wird, steht ja auch in den Sternen.

    Im Übrigen ist die Ducati MS Pikes Peak kaum leichter als die normale V4S.


    Wenn man meine eingangs genannten Maßnahmen mal addiert ... - es sind übrigens Schätzwerte:

    • LiFePO = 2 bis 2,5 kg
    • Gepackträger und Soziushaltegriffe = ca. 2 kg
    • Scheibe runter und eine neue Maske aus Carbon (gibt es ja bei HFcarbon) = bestenfalls 500g
    • Soziusfußrasten = vielleiht 1 kg
    • Leichtesten After-Market Auspuff = 3 bis 3,5kg
    • Hauptständer = bestimmt 2kg
    • Kofferträger/-halter = max. 1 kg
    • Carbonanbauteile = machen nur das Portemonnaie leer
    • Diesen komischen Filter unter dem Sitz = vielleicht 200g

    Ich schätze damit würde man die SAS um 10 bis 12 kg abspecken können.


    Und die Kosten wären geradezu lächerlich.


    Die Sache mit der demontierten Scheibe würde ich ja weniger wegen der Gewichtsreduzierung machen, sondern damit die SAS wenigstens so einen "gewissen" Streetfighter-Look bekommt.


    So einen richtig aufwendigen Umbau, wie im verlinkten PDF-Dokument zu dieser Ducati, finde ich auch klasse, aber dazu fehlt mir das handwerkliche Geschick, aber auch die entsprechende Werkstatt/Garage, wo man so etwas machen kann, und auch die Bereitschaft, dafür so viel Geld auszugeben


    Die SD-GT fällt schon mal aus optischen Gründen aus.

    Das ist für mich eines der hässlichsten Bikes überhaupt.

    Außerdem hat die SD-GT so eine komische Kante am Tank, die bei Menschen mit langen Beinen stört, weil man mit dem Knie ständig dagegen stößt.


    Wie geschrieben, ist diese Idee auch entstanden, weil für Menschen meiner Größe die Nakedbikes eigentlich zu klein sind und die SAS ist im Gegensatz dazu - zumindest für mich - praktisch optimal

    Hauptständer hatte ich auch schon runter, zuhause auch gar kein Problem. Auf Tour zum Kette warten aber doch als unverzichtbar empfunden (auch dem Gewicht geschuldet, oder meinem Alter :denk: ).

    Was den Hauptständer und die Kettenpflege betrifft, rate ich dann zum Kettenöler.

    Der kleine Tank wiegt mit Öl schätzungsweise 200g, die Platine (beim CLS-Öler) fast nichts, dann noch der Schlauch, in Summe bestimmt nicht mehr als 500g.
    Das bisschen Mehrgewicht nehme ich in Kauf, um mir dann, bin ja auch nicht mehr der Jüngste, das Herumkriechen auf dem Boden am Hinterrad, um die Kette zu pflegen, zu ersparen

    Nach etwas Getüftel um mein Vorderrad besser zu spüren, Gabel durchgesteckt, Lenker nach vorne gedreht, Fußrasten hoch weil sie sonst nur noch geschliffen haben.

    Hallo Franz (und auch an die anderen, die geschrieben haben),
    sorry, wenn ich so blöd frage, aber ich bin nicht ich der Experte, bestenfalls ambitioniert, was die Rennstrecke betrifft.

    Was bringt es, die Gabel durchzustecken?
    Der lange Federweg ist doch unverändert und das dadurch fehlende Gefühl fürs Vorderrad wird doch im Allgemeinen den Reiseenduros angekreidet.

    Wie weit hast du denn die Gabel durchgesteckt?

    Ok, die Geometrie wird dadurch verändert und man bekommt wahrscheinlich mehr Gewicht aufs Vorderrad.

    Den Lenker habe ich übrigens auch schon nach vorne gedreht, also die Klemmböcke um 180 Grad gedreht.


    Mal unabhängig davon, dass das Projekt eigentlich nicht zu teuer werden sollte, gibt es eigentlich inzwischen alternative Gabeln oder wenigstens Gabelfedern für die (alte) SAS?


    Wenn man richtig Geld in die Hand nehmen würde, wären ja Carbon-Felgen auch noch eine Option um (trocken) sogar auf unter 200 kg zu kommen.

    Gibt es meines Wissens aber nicht im SAS-Format.


    Für die SD gibt es aber Carbon-Felgen, falls es überhaupt möglich wäre die zu verwenden, und dann wäre man schon beim Supermoto-Umbau, der zumindest theoretisch ja auch noch eine Option wäre.

    Moin Kollegen,

    ich bin schon seit längerer Zeit mit einem Kumpel am Überlegen, wie man die SAS erleichtern könnte, um dann daraus etwas ziemliches Sportliches zu machen, ohne gleich arm zu werden.

    Die Idee ist eigentlich völliger Blödsinn, da man ja bekanntlich aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen kann.


    Da ich aber deutlich über 1,9m lang bin, habe ich keine Lust mich auf ein entsprechendes Nakedbike zu falten.

    Also geistert die Idee immer wieder durch meinen Kopf.


    Ein paar mögliche Gewichtseinsparungen sind mir auch schon eingefallen:

    • LiFePO
    • Gepackträger und Soziushaltegriffe runter
    • Scheibe runter und eine neue Maske aus Carbon (gibt es ja bei HFcarbon)

      Scheinwerferverkleidung / Maske / Matt
    • Soziusfußrasten runter
    • Leichtesten After-Market Auspuff
    • Hauptständer runter
    • Vielleicht schafft man es auch, die Kofferträger/-halter zu deinstallieren
    • Dann vielleicht noch ein paar Carbonanbauteile, aber das bringt nur ein paar 100g, max. 1 kg, kostet aber ein Vermögen
    • Diesen komischen Filter unter dem Sitz könnte man auch rausschmeißen

    Trocken wiegt die alte SAS (2017 -2020) ja angeblich 215 kg.

    10 kg müssten die o. g. Maßnahmen mind. bringen und damit wäre man gar nicht mehr weit weg von den magischen 200 kg.


    Hat eine(r) von einer von euch so ein Projekt schon mal realisiert?

    Oder habt ihr andere Ideen?

    Mal abgesehen davon, mich in die Klappsmühle einweisen zu lassen:grins:

    Die S1000XR als Alternative kommt übrigens nicht in Frage. Ich mag das 4-Zylinder-Gekreische nicht.


    Ziel wäre es übrigens nicht, mit diesem Bike Rekordzeiten auf Rennstrecken zu fahren.

    Die Kiste soll einfach leichter und noch handlicher werden und wenn man mal auf die Rennstrecke geht, kann man damit wahrscheinlich mit entsprechenden Reifen, die es inzwischen ja auch für die SAS gibt, auch Spaß haben.

    Eben ein Spaßbike für einen Großgewachsenen


    Und jetzt könnt ihr mich zerreißen :grins: oder auch Ideen reinwerfen

    Falls du die Latitude bestellen willst, darauf achten, dass die Jacke (und vermutlich die Hose auch) extrem klein ausfallen.

    Ich habe die Jacke vor ein paar Wochen bei Louis im Laden in HH in Größe XXL anprobiert und dachte erst, dass sie mir Größe M oder L aus dem Lager geholt hatten.


    Ich habe ansonsten Jacken von Revit in XXL, die auch nicht gerade so geschnitten sind, dass "Vollschlanke" ideal hineinpassen.

    Aber diese Klim Latitude ist in allen Dimensionen extrem klein ausgefallen.

    Bei einer evtl. Bestellung also bitte beachten.

    Ich habe auch zwei RPHA 70, einen "Normalen" und die Carbon-Variante.
    Nachdem ich vorher auf meiner SAS es schon mal mit einem X-Lite 802 versucht hatte, durfte ich feststellen, dass der RPHA70 erheblich leiser ist.
    Auch ein Nexx X.WED 2, bei dem man ja sehr gut um- und abbauen kann, ist erheblich lauter.

    Vorteil bei RPHA70 Carbon gegenüber dem "Normalen" ist die Möglichkeit das Kommunikationssystem besser integrieren zu können.

    Trotzdem ist das Bedienteil immer noch draußen am Helm. Andere Helme können die Integration besser.

    Der Gewichtsvorteil ist zu vernachlässigen, aber die Carbon-Variante sieht einfach besser aus.

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    Moin,

    du schreibst doch von dieser Carbonblende vor dem Auspuff?

    Gab es zumindest mal bei alphatechnik.de unter der Artikelnummer AR-5704160

    War auch nicht ganz billig und kostete vor drei Jahren schon €75,80 - netto.

    Mit Märchensteuer also knapp über €90.

    Im Shop habe ich sie auch nicht direkt gefunden, aber beim Chat mit einem Mitarbeiter wurde mir geholfen.

    Ich habe die gleiche Maschine und bei mir passte es.


    Schon mal dieses Video angesehen?


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    Am letzten WE hatte ich auch mal die Gelegenheit eine neue SAR zu fahren.
    Bez. der Schalter am Lenker wurde ja schon viel geschrieben und ich muss es nicht alles wiederholen.

    Nur so viel: Gefällt mir bei der neuen auch nicht.


    Und auch was das Display betrifft, war ich nicht unbedingt begeistert. Ja, es sieht besser aus, aber zumindest während dieser Probefahrt habe ich deutlich mehr Probleme gehabt, die Informationen zu erfassen. Kann natürlich auch daran liegen, dass ich dieses Display nicht gewöhnt bin und man dann erst später merkt, dass es doch besser ist.

    Im 1. Moment jedenfalls nicht - übrigens im Gegensatz zum BMW-Display.


    Ich habe aber nach den vielen Berichten und Tests, die den neuen Motor u. a. auch hinsichtlich Laufruhe bei niedrigen Drehzahlen gegenüber dem Vorgänger loben, etwas ganz anderes erwartet.

    Im Vergleich zu meiner SAS, die Ende 2019 gebaut wurde, habe ich nicht den geringsten Fortschritt feststellen können, sogar eher einen Rückschritt.

    Was die Drehzahl betrifft, ab der der Motor fahrbar ist, würde ich behaupten, dass der Motor meiner SAS es genau so gut kann.

    Ich habe allerdings von der neuen SAR, die ja den gleichen Motor wie die neue SAS hat, aber erheblich mehr Vibrationen gespürt als auf meiner 2019-er SAS.


    Kann es sein, dass KTM den Motor (und/oder die Software) im Lauf der Jahre kontinuierlich auch beim Vorgänger bereits permanent weiterentwickelt hat und es somit vielleicht größere Unterschiede zu den früheren SAS'sen gibt?


    Und da ich zu den eher Längeren im Land gehöre noch etwas zur Ergonomie für uns Großgewachsene:

    Bleibt bei der alten SAS.
    Nach meinem Geschmack deutlich besser auf der alten Maschine.


    Bin ich der Einzige, der zu diesen Eindrücken gekommen ist?

    Ich muss jetzt hier auch mal meinen Senf dazu geben:


    Ich fahre übrigens eine 2019-er SAS mit der Givi-S-Scheibe + MRA Aufsetzspoiler.
    Wegen meiner Körpergröße von mehr als 1,9m habe ich die Sitzbank auch aufpolstern lassen und sitze somit recht hoch, aber mit der oben beschriebene Konstellation geht es ziemlich gut.

    Ach ja, Helm = HJC RPHA 70, der bei mir auch ziemlich knackig sitzt. Auch besser als alles andere, was ich vorher getestet/probiert hatte.


    In jedem Fall ist meine SAS erheblich besser/leiser als auf die ein paar Posts vorher so gepriesene GS von BMW.

    Die (mit Standard-Scheibe) bin ich am letzten WE gefahren und ich war von der Lautstärke einfach nur entsetzt.

    Es kam mir so vor wie bei einem kläglichen Versuch auf der SAS mit der kurzen Puig-Sport, die auch einfach nur unheimlich laut war.

    Keine Verwirbelungen aber bereits ab 50 km/h ein Höllenlärm.


    Wer also überdurchschnittlich groß ist, sollte vielleicht mal meine Konfiguration ausprobieren.

    Im Übrigen werde ich auch demnächst noch mal ein Versuch wagen und längere Spacer zwischen Verkleidung und Scheibe ausprobieren.

    Wenn es noch besser werden sollte, werde ich berichten

    Ich habe ja auch ziemlich die gleiche Körperlänge (193) wie Carsten und kann ihm mit seiner Vermutung (Abstand Scheibe zu Fahrer) nur zustimmen.

    Hat es denn schon mal jemand, der auch überdurchschnittlich groß ist, probiert, mal eine Sitzhaltung ähnlich wie auf einem Supersportler zu realisieren.

    Ich fahre ja u. a. auch die SAS mit aufgepolsterter Sitzbank, weil ich auf dieser Kiste wenigstens halbwegs ordentlich Platz habe, um meine langen Beine menschenwürdig unterzubringen.

    Also was ich meine ist, ob schon mal jemand erfolgreich versucht hat, den Lenker weiter nach vorne zu drehen, was ja in 10 Minuten erledigt ist, aber den Lenker auch weiter nach unten zu bekommen. Und für die letzte Theorie hätte ich keine Idee, wie man es realisieren könnte.

    Ich bin z. B. auch am Überlegen, ob ich mir die Sitzbank quasi zu einer einteiligen durchgängigen Sitzbank umbauen lasse, damit ich insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten auf der AB mit dem Arsch nach hinten rutschen kann und damit auch eine flachere Haltung des Oberkörpers hinbekomme.

    Das Preisgefüge für gebrauchte Motorräder ist doch sowieso in den letzten 2 Jahren komplett durcheinander geraten und jenseits aller Vernunft.

    Als ehemaliger Fahrer einer 1050, der seit 2 Jahren mit einer SAS unterwegs ist, kann ich dir versichern, dass du normalerweise mit der 1050 auch bestens bedient werden würdest.

    Aber auch die 1050 wird viel zu teuer angeboten.


    Ausgehend von den ehemaligen Listenpreisen und wenn man auch noch die Serienausstattung betrachtet, solltest du nach meiner Meinung wirklich die 1290 SAS oder SAT ernsthaft ins Kalkül ziehen. Die Super Adventures sind gebraucht nicht viel teurer (als die 1090) und die Ausstattung ist auch viel besser, aber deren ursprünglicher Preis lag ja in ganz anderen Dimensionen - zumindest der Listenpreis.


    Und was die Zuverlässigkeit betrifft ist es egal, ob du die 1050, 1090, 1190 oder 1290 nimmst. Die V2 laufen weitestgehend problemlos - siehe Forum.


    Der originale Windschutz auf der 1290 ist auch suboptimal, aber immer noch besser als auf der 1050/1090/1190.

    Ich bin übrigens sogar noch 2 cm länger als du.


    Ansonsten aber Super-Mopeds :Daumen hoch: