Oder eine 1290 SAT, den Eisberg, den man auch schon für 10,5K ohne zu verhandeln beim Händler bekommen kann - incl. Koffer und BOS-Auspuff
Und sogar für unter 9k
Oder eine 1290 SAT, den Eisberg, den man auch schon für 10,5K ohne zu verhandeln beim Händler bekommen kann - incl. Koffer und BOS-Auspuff
Und sogar für unter 9k
Nee, nee, als ich meine SAS gekauft habe, gab es Corona fast nur China und von einer MwSt-Senkung konnte man nur träumen
Mahlzeit,
ich bin ja Derjenige, der geschrieben hat, dass es vor 2 Jahren deutlich günstiger möglich war.
Und so war es auch - zumindest bei mir.
Ich kann zwar nicht verstehen, dass die Händler mit den Preisen für die "alten" SAS'sen nicht runter gehen, um sie endlich los zu werden, aber wenn man bei Mobile.de schaut, dann sieht man ja, dass die Angebote erst bei €13.890 "nackt" losgehen.
Wenn man dann noch das Travelpack, die Heizgriffe und die Stürzbügel hinzurechnet, liegst du ja mit den 15K gar nicht so schlecht.
Danach brauchst du dann vermutlich noch etwas Spielgeld, um das für dich beste Windschild zu finden.
Evtl. auch noch eine andere Sitzbank oder die Überarbeitung bei Bade oder einem der anderen, der dir die Sitzbank bequemer macht.
Ich bin jedenfalls nach wie vor mit meiner SAS sehr zufrieden. Bisher hat sie ohne ein einziges Problem funktioniert ![]()
Hallo Leute,
ich wärme dieses alte Thema mal wieder auf.
Es geht also um den Bos Desert Fox an einer Euro 4 SAS gebaut zwischen 2017 und 2020.
Meine Frage geht dahin, mit welcher Technik der Bos Desert Fox dämpft.
Der Standardauspuff an der SAS, SAR, 1090 usw. ist ja wohl ein Reflexionsschalldämpfer und wird über die gesamte Lebensdauer fast gleichbleibend den Schall dämpfen.
Die Nachrüsttüten sind ja eigentlich "alle" Absorptionsschalldämpfer mit Dämmmaterial, dass im Laufe der Zeit Wirkung verliert und ersetzt werden sollte.
Irgendwo meine ich aber gelesen zu haben, dass der Bos Desert Fox auch ein Reflexionsschalldämpfer sein soll.
Ich kann aber nirgends Informationen dazu finden, nach welchem Prinzip der Desert Fox funktioniert.
Weiß hier irgendwer Genaueres?
Als noch älterer Sack, würde ich dir wie einer meiner Vorredner zu einer der großen Adventure raten.
Die Motoren sind fast unverwüstlich, die Maschinen machen grundsätzlich wenig Probleme und wenn du überlegst eine SD auf geländetauglich umzubauen, kannst du auch überlegen eine 1190 oder 1290 Adventure (2017 - 2020) zur Super-Supermoto umzubauen - oder so ähnlich.
Und du willst mit dem Bock ja auch mal auf Ferientour gehen, wie du schreibst.
Dann geht doch eigentlich nichts an den großen Adventures vorbei.
Aber du da ja in der Schweiz lebst, würde ich angesichts der kranken Strafen bei euch für Geschwindigkeitsüberschreitungen doch eher zum Mofa raten ![]()
2019 und 2020 gab es die schwarz-silberne und matt-orange-schwarze SAS, davor u. a. die weiß-orange SAS.
Die Schwarz-Silberne ist übrigens komplett lackiert und man kann eben keine Aufkleber entfernen um ein neutrales Design zu bekommen - wie früher
Was den Reifenverschleiß beim Pirelli Scorpion Trail II betrifft, liegt es mit ziemlicher Sicherheit nicht an der Charge.
Ich habe inzwischen den 2. Vorderreifen aufgezogen und sogar aus der Spezifikation D, die angeblich länger halten soll, aber der "rubbelt" sich ähnlich schnell runter wie der Originale.
Hinten ist nach fast 10.000 km immer noch der 1. Reifen drauf.
Ist schon seltsam, dass die SAS diesen Vorderreifen derartig vernichtet.
Und abgesehen von 2. Ausflügen auf eher kurze Rennstrecken, nutze ich die Bremse eher wenig bzw. nicht im sportlichen Sinn.
Ich fahre eher vorausschauend und nutze die Motorbremse fast immer.
Ist mir jedenfalls ein Rätsel mit diesen Vorderreifen.
Der nächste Satz Reifen wird jedenfalls nicht von Pirelli kommen.
Das adaptive Bremslicht gab es bei der alten SAS meines Wissens auch nicht - aber ich sehe meine Maschine beim Bremsen ja auch nie von hinten ![]()
Trotz meines Gemeckers über den Reifenverschleiß kann ich nicht über den Geradeauslauf auch bei mehr als 200 km/h meckern.
Meine SAS läuft stabil - scheint aber eben nicht bei allen die Regel zu sein.
Die SAS für mich jedenfalls das Motorrad, ich bin aber auch über 1,9m lang und den Trend, die Maschinen immer kleiner und flacher zu bauen, damit auch Kleinere auf diese Modelle passen, betrachte ich natürlich eher skeptisch.
Die neue SAS interessiert mich u. a. aus diesem Grund daher auch nicht.
Moin,
bei der 2017 bis 2020 SAS gab es nicht viel elektronisches, optionales, also aufpreispflichtiges Zubehör:
Alles andere war/ist serienmäßig an Bord.
Als ich meine SAS neu gekauft habe, haben de o. g. Extras zusammen nicht mal €1000 Aufpreis gekostet, den Listenpreis der Komponenten kenne ich aber nicht mehr.
Meine SAS hat nach 10.000 km nur eine Auffälligkeit: Sie frisst den Vorderreifen (Pirelli Scorpion Trail II) doppelt so schnell wie den Hinterreifen.
Aber mit dem Problem bin ich scheinbar nicht der Einzige.
Die Maschine läuft aber ohne ein einziges technisches Problem
Das Problem mit dem Windschild und den Turbulenzen (siehe Forum) ist übrigens auch serienmäßig und es sollte dir klar sein, dass dich diesbezüglich nur persönliche Tests und eigene Erfahrungen weiter bringen werden, da es scheinbar zu viele Einflussfaktoren (Größe, Statur, Klamotten, Helm etc.) gibt.
Vermutlich würdest du auch noch für eine andere bzw. überarbeitete Sitzbank Geld in die Hand nehmen müssen. Die originale Sitzbank ist suboptimal.
Zur SAR kann ich nichts schreiben, da ich damit keine Erfahrungen habe.
Sie hat aber definitiv kein elektronisch verstellbares Fahrwerk wie die SAS, was ich persönlich an der SAS mag und auch öfters die Verstellung während der Fahrt nutze.
Viel Spaß bei der Suche
Ist zwar off-topic, aber das grundsätzliche Design der 1050 ist ja wie bei der 1190 und/oder 1090 und das "alte" Design kommt im Allgemeinen aber deutlich besser an, als das Design der 790/890 Adventure.
Und gegen die Farben kann man ja mit geringem finanziellem Einsatz etwas tun - gegen das grundsätzlich merkwürdige Design der 790/890 Adventure kann man aber nichts tun.
Außerdem sind die V2-Motoren scheinbar auch grundsätzlich robuster als die R2-Motoren und machen eigentlich kaum Probleme
KTM 1050 Adventure mit 95 PS lässt sich auf 48 PS drosseln und ist sicherlich das beste A2-taugliche Bike von KTM, um auch mal längere Touren fahren zu können.
Nicht leicht, ist aber trotzdem sehr handlich.
N'abend allerseits,
ich habe inzwischen auf den großen Adventure, sowohl mit der alten Front wie 1090 und 1190 als auch der neuen wie an der SAS einige Helme ausprobiert, zumindest auf diesen Maschinen und auf meinem Kopf ist der schon genannte HJC RPHA 70 wirklich erheblich leiser als die anderen von mir getesteten Modelle.
Meine persönliche Einschätzung wird übrigens auch durch einen aufwendigeren Test bei ChampionHelmelts bestätigt:
Ohrstöpsel schaden sicher nicht, sind aber bei dem Helm (bei mir), wenn man sie mal vergisst, zu verschmerzen.
Außerdem ist der Helm auch in der Preisrange - wenn man etwas aufpasst.
Ich habe meinen RPHA 70 vor gut 2 Jahren im Herbst bei Tante Louise auch für deutlich unter €300 gekauft.
Trotzdem kann man damit natürlich nicht garantieren, dass auf deinem Motorrad mit deinen Klamotten und deinem Kopf ebenfalls ein gutes Ergebnis herauskommt.
Darum zu Louis oder einem anderen Händler vor Ort gehen und testen.
Ging mir genauso - nach Montage einer Lenkererhöhung war das Windgeräusch deutlich stärker. Hatte mir dann, nebst Puig Sport, TT-Spiegel zum Runterklappen montiert => Problem gelöst :-).
Verstehe ich es richtig, dass du die eine Lenkererhöhung montiert hast, die Puig-Sport-Scheibe dran hast und das konstante aber extrem laute Windgeräusch durch Austausch der Spiegel wegbekommen hast?
TT-Spiegel?
Von Touratech also.
Wie groß bist du und fährst du in Leder oder Textil?
Sorry, dass ich so detailliert frage, aber du hast ja scheinbar das Ei des Kolumbus gefunden ![]()
Wie war es denn mit dem Windgeräusch vor der Lenkererhöhung?
Ok danke!
habt ihr schon mal ein Moped irgendwo weit entfernt von euch gekauft? Wie habt ihr das mit der Zulassung gemacht? Habt ihr euch die Papier und den Kaufvertrag zuschicken lassen, die Maschine dann angemeldet und anschließend geholt? Kurzzeitkennzeichen ist für mich extrem umständlich, weil außerhalb meines Wohnortes arbeite und dann zwei mal Urlaub nehmen müsste, um einmal die kurzzeitkennzeichen und eine Woche später die Maschine endgültig anzumelden.
Ich habe meine Maschine (neu) vor 1,5 Jahren beim Händler sozusagen blind gekauft.
Absprache telefonisch, Vertrag und dergleichen per Internet. Mail und PDF erledigt.
Ich habe eine Anzahlung geleistet und dann habe ich etwas gebangt, ob ich einem Betrüger aufgesessen bin, der sich als Händler ausgegeben hatte.
Telefonnummer passte aber zu diesem Händler und die Angst bzw. Sorge war komplett unbegründet.
Er hat mir das Teil ein paar Wochen später (war ja mitten im Winter) geliefert, alle Papiere mitgebracht und ich habe den Rest bar bezahlt.
So eine Lieferung kostet übrigens normalerweise keine €200 und lohnt sich nach meiner Meinung.
Ich habe mir dann eine Nummer für das Nummernschild reserviert, im Internet das Nummernschild bestellt und bin dann mit den Papieren und Nummernschild zur Zulassungsstelle bei mir gewandert und habe die SAS ohne Probleme und auch schnell zulassen können. ![]()
Würde ich wieder so machen.
Um evtl. Stress und Diskussionen beim Verkauf zu sparen, würde ich die SAS elektronisch voll aufrüsten - Heizgriffe, QS, MSR, HHC.
Wahrscheinlich kann man das Komplettpaket auch noch günstiger bekommen.
Ich habe damals für Lieferung, Heizgriffe, QS, MSR etc. keine €1000 draufgezahlt.
Da du scheinbar nicht weiter kommst, rate ich dazu, dass du mal den einen oder anderen Hunderter investierst und dir jeweils übers Wochenende mal die SAS/SAR und die entsprechende AT ausleihst.
Wir geben dir ansonsten Meinungen, Ratschläge und Erfahrungen weiter bis zum Sankt-Nimmerleinstag.
Und wenn dein Budget auf Kante genäht sein sollte, würde ich sowieso grundsätzlich davon abraten, sich eines der beiden Motorräder zu kaufen, da es immer passieren kann, dass etwas Unglückliches passiert und man sich auf einmal in der Waagerechten befindet.
Und für so einen Fall, sollte auch eine gewisse Reserve vorhanden sein.
Welchen Fahrmodus hattest du denn bei deiner Probefahrt gewählt?
Den Sport-Modus?
Ich mag es ja lieber, andere sehen es ganz anders, ist aber auch ok, wenn der Zug am Gashebel nicht so extrem umgesetzt wird und fahre daher im Street-Modus.
Dann ist im Gegensatz zum Rain-Modus immer noch die volle Leistung vorhanden, aber - wie ich finde - besser kontrollierbar. Geschmackssache.
Und wenn man dann nicht wie wild am Kabel zieht, stört die Leistung der SAS/SAR auch nicht im Geringsten.
Ganz im Gegenteil, es ist nach meiner Meinung sogar eine Sicherheitsreserve, wenn man sich beispielsweise beim Überholen hinsichtlich des Gegenverkehrs mal leicht verschätzt haben sollte, ist immer noch genug Leistung vorhanden, um blitzschnell nachlegen zu können.
Mehr Motorrad und Ausstattung als bei der SAS/SAR wirst du für vergleichbares Geld nicht bekommen.
Auch wenn du die SAR vielleicht aus optischen Gründen favorisierst, frage dich, ob es sinnvoll ist.
Willst du mit dem fast 250kg-Bomber wirklich ins Gelände?
Wenn nicht, würdest du dir doch mehr Nach- als Vorteile einhandeln.
Stichwort: Reifen.
Ich lese hier im Forum nur als Unbeteiligter in Sachen SAR die Überschriften, aber es scheint bei der SAR abhängig von der eingetragenen Höchstgeschwindigkeit ja nicht ganz einfach zu sein, Reifen zu finden.
Man kann sich natürlich die berechtigte Frage stellen, ob eine VK-Versicherung überhaupt sinnvoll ist, wenn man keine hohe SF-Klasse hat.
Bei jährlichen Kosten von deutlich mehr als €1000 nur für den VK-Anteil, muss aber schon ein gewaltiger - und vor allen Dingen selbst verschuldeter - Unfall passieren, damit es sich jemals rechnen kann.
Und nach so einem Unfall, wage ich mal zu behaupten, hat man als Fahrer dann ein ganz anderes Problem.
HP und TK sind nämlich gar nicht so teuer und dann kann man auch noch überlegen, ob eine ganzjährige Zulassung sein muss.
Und bei Cosmos-Direkt kostet eine Motorrad-Versicherung mit VK, wenn das Bike unter €15000 neu gekostet hat, was ja bei den gegenwärtigen Abverkaufsangeboten für die alten SAS/SAR locker möglich ist, bei SF3 für meine Region
mit Saisonkennzeichen von 03 bis 11.
Geht also auch für deutlich unter €1000 mit VK.
Ich habe mich mal aus Neugier beim Honda-Händler auf eine AT ohne DCT gesetzt.
Und bevor ich mich versah, hatte man mir auch schon eine Probefahrt aufgequatscht.
Keine Ahnung, ob der Schalthebel verstellt war, der Händler konnte es mir spontan auch nicht beantworten, aber ergonomisch - nur hinsichtlich des Schalthebels - ging es überhaupt nicht und ich habe die Probefahrt nach 5 Minuten abgebrochen. Ich hätte mir sonst einen heftigen Wadenkrampf zugezogen.
Man sitzt auf jeden Fall mehr im Motorrad als auf der 2019/20-er SAS, die ich fahre, und mit der ich auch sehr, sehr zufrieden bin - keinerlei Probleme.
Ach ja, ich bin ca. 1,94m lang und wiege ohne Klamotten knapp unter 100 kg.
Gerade für uns lange Menschen gibt es nach meiner Meinung ergonomisch nichts besseres als die genannte SAS/SAR.
Selbst wenn ich mir mit dem Schalthebel auf der AT nicht so einen abgebrochen hätte, käme ich nicht auf die Idee, die SAS einzutauschen.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die SAS eigentlich übermotorisiert ist, aber trotz der immensen Leistung lässt sich das Teil butterweich fahren.
Braucht man so gut wie nie, schadet aber auch nicht.
Und preislich ist eine elektronisch voll ausgestattete AT mit DCT nach Listenpreis ja mind. genau so teuer wie eine SAS - wenn nicht sogar teurer.
Und es gibt ja noch die alte SAS zu ganz vernünftigen Preisen, die dann erheblich günstiger als eine halbwegs vergleichbar ausgestattete AT ist.
Meine Empfehlung ist, nach einer neuen alten SAS zum günstigen Kurs zu greifen.
Und nicht vergessen, zumindest den QS+ mit zu ordern.
Ich habe das komplette elektronische Paket einschl. Heizgriffen geordert und bereue es nicht.
Und bei deiner Größe solltest du auch den PP-Sitz oder allgemein eine Sitzerhöhung beim Polsterer schon mal ins Budget einkalkulieren.
Ich wünsche viel Spaß und Glück bei der Entscheidung
Mal 'ne Frage an die Kollegen, die Erfahrung mit der Hose und Jacke Latitude haben.
Es gibt ja an der Seite der Jacke diese Reisverschlüsse, mit denen sich die Weite am Bund einstellen lassen soll.
Ist es die einzige Möglichkeit, die Weite einzustellen, oder gibt es auch noch - wie bei anderen Marken - z. B. ein Band im Saum, mit dem sich die Jacke enger machen lässt?
Ich frage, weil ich meistens mit der Weite der Jacken unten ein Problem habe und die Dinger zu weit sind und es immer reinziehen würde, wenn ich nicht deutlich enger stellen könnte.
Und dann noch eine Frage an die Kollegen, die die Hose in Größe 102 oder 106 haben.
Was tragt ihr sonst z. B. bei Jeans.
Bei Jeans habe ich Weite 34 oder 35 (wenn es die Größe denn gibt) und Länge grundsätzlich 36 und frage mich jetzt, ob bei der Latitude 102 oder 106 richtig wäre.
Habt ihr außerdem noch Empfehlungen für den so genannten Mid-Layer für kältere Tage?
Wunderbarer Bericht!
Strukturiert, pointiert und mit vernünftiger Rechtschreibung ![]()
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Trotzdem muss ich fragen, warum du dich / ihr euch für die "kleine" Adventure entschieden habt.
Du kommst / ihr kommt ja auch von einem ziemlich großen Motorrad.
Wieso ist die SAS/SAR aus dem Raster gefallen?
Am Preis kann es doch nicht liegen, da man das Vorgängermodell doch für einen ähnlichen Kurs bekommen hätte.
Viel Spaß noch
Hallo,
ich habe vor 3 Jahren (Frühsommer 2018) bei KTM mit der 1050 angefangen, die ich damals für knapp über 8k beim Händler in HH mit 13.000 km gekauft habe.
Ich habe dann etwas investiert: LED-Blinker-Satz von KTM für damals knapp unter €100,-, Auspuff von Arrow für knapp €400,-, damit war der Motor auch im unteren Drehzahlbereich mind. genau so gut wie bei der SAS, die ich jetzt seit einem Jahr fahre. Heizgriffe waren dran.
Außerdem habe ich einen gebrauchten, aber eingerissenen PP-Sitz beim Kauf der 1050 mitbekommen, den ich vom Polsterer habe aufarbeiten lassen. Super, den ich fahre ich heute noch.
Das Problem bei der 1050 ist eben, dass es dieses sensationelle Angebot für 8.999 gab und die Preise auch versaut hat. Was kostete die 1050 regulär? So um die 13k.
Verkauft habe ich meine 1050 dann im letzten Frühsommer mit ca. 25.000 km auf der Uhr für knapp unter 7k.
Ich wollte sie nicht mit Gewalt los werden, aber der Interessent war auch nett.
Allerdings finde ich auch, dass Preise von 8k für eine 1050 völlig unrealistische Wunschpreise sind.
Ich gebe zu beachten, dass ich beim Händler vor nicht ganz 3 Jahren fast das Gleiche bezahlt habe.
Vielleicht findet man mal einen ganz Dummen, der so viel bezahlt, aber ich würde davon abraten so viel zu bezahlen. Eben Wunschpreise.
Ich gebe zu, dass ich hohe Drehzahlbereiche meide und eher im unteren und mittleren Drehzahlbereich unterwegs bin und selten über 6.000 U/min hinaus gehe.
Bis 6.000 U/min hat die 1050 genau so viel Drehmoment wie die 1190 und sogar etwas mehr als die 1090.
Und man ist damit keinesfalls langsam unterwegs.
Außerdem sind 1090 und 1050 bis auf die Lackierung und 30 PS mehr, die aber erst im oberen Drehzahlbereich kommen, identisch.
Die 1290 ist natürlich eine andere Hausnummer.
Meine SAS wiegt ja nur ca. 10 kg mehr, fühlt sich aber im Vergleich zur 1050 deutlich schwerer an.
Abmessungen und Sitzposition sind identisch, wenn man wie ich z. B. die PP-Bank mitnimmt.
Auf der Landstraße mit nicht ganz 100 km/h konnte man die 1050 locker im 6. Gang fahren. Geht mit der SAS auch, ist aber nicht angenehm.
Solltest du einen vernünftigen Verkäufer finden, der einen halbwegs realistischen Preis haben will, kann ich die "Kleine" wirklich empfehlen.
Und bitte nicht falsch verstehen: Ich mag meine SAS und habe nicht vor sie zu verkaufen. Die wird noch ein paar Jahre bei mir auf dem Hof bleiben.
Für große Menschen, zu denen ich auch gehöre, gibt es kaum etwas Besseres als die Adventure-Modelle von KTM ![]()
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Bei der 1050 kann ich noch den Hauptständer empfehlen, den die SAS ja schon serienmäßig mitbringt.
Außerdem bin ich hinsichtlich Kettenpflege ein fauler Hund und habe an beiden Modellen einen CLS-Kettenöler verbaut ![]()
Bei normaler Fahrweise ist der Verbrauch bei 1050 und SAS übrigens auch sehr ähnlich - mit ganz leichten Vorteilen für die 1050.
Probleme hatte ich mit beiden Modellen übrigens nicht.