Beiträge von Case-man

    Laufleistungen in KM Angabe sind immer sehr persönlich, man kann nur mit anderen vergleichen wenn die die gleichen Reifen fuhren wie man selbst und dann per Dreisatz hochrechnet.

    Ich bin mit 15tkm hinten beim Scout zufrieden wenn ich mit einem CTA2 "nur" 10tkm weit komme.

    Mit was für einer Maschine und wo warst du unterwegs? 15000 km hinten hört sich gut an…


    Ich habe bei mir das Gefühl, das ich hinten mit hohem Schlupf auf der Straße unterwegs bin… durchgedreht hat das Hinterrad aber noch nicht und einen Drift habe ich noch nicht herausgefordert. Mir fehlt das Fahren mit Topspeed, um den Schlupf besser beurteilen zu können…

    Hallo


    Warum hast du den Scout ausgewählt?

    Ausschlaggebend für meine Reifenwahl war zum einen die jetzt im September geplante Pyrenäen-Tour, zum anderen der Wunsch, den Reifen nicht mittendrin wechseln zu müssen – egal, was kommt. Unser Gaiderer findet gelegentlich neue Wege… da will ich gerüstet sein!


    Und dann ist da noch unser Opi vom Motorrad-Stammtisch. Der Mann ist 73, fährt wie ein Henker und holt trotzdem aus seinem Metzeler Z8 rund 11.000 km vorne und 8.000 km hinten raus. 11000… naja ein Rätsel wie er das hin bekommen hat. Aber egal, diese Laufleistung will ich knacken. Der Scout gilt als Dauerläufer, und ich will wissen, wie weit ich mit ihm wirklich komme. Mein Problem ist, ich bin ein sehr sportlicher Fahrer, bin schnell am Gas und drücke den Reifen mit hoher Geschwindigkeit durch die Kurven. Nicht gerade der Fahrstil, der einem Stollenreifen gut tut insbesondere, wenn ich nur Onroad unterwegs bin…


    Hier hab ich Autobahn getestet:

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    Was immer hier zu Hause ist, ich hatte noch nicht die Chance es heraus zu finden… abkippen, rutschen, kontrollierter Drift… ich hatte noch keinen Abriss, das Heck ist noch nicht rum gekommen, es lief einfach erstaunlich gut für einen Stollenreifen… Ich brauche mehr Kurven, gute Temperaturen, um ans Limit zu kommen… sogar auf der Autobahn war der Reifen gut… langezogene Linkskurve voll beladen mit 190 - stabil… bin 1000 km Bahn gefahren… bin noch am ausprobieren

    Case-man


    Auch wenn es beim K60 laut Deiner Aussage nicht auftritt: Darf ich fragen was mit "Flankenabrisse" gemeint ist?

    Na klar, damit meine ich n gefühlt unrundes Fahrverhalten wenn man versucht die SAS mit dem K60 Scout so weit wie es das Profil zulässt, in die Kurve zu drücken. Ich muss gestehen, dass ich das Profil noch… nicht gänzlich bis zur Flanke (Chickenstripe) ausreizen konnte… dass werde ich in den Pyrenäen mit meiner Truppe am ehesten hin bekommen… Ich hatte vermutet, dass mir der Stollenreifen schon viel früher wegrutscht, dem war aber nicht so… noch nicht…

    Langstreckentest: Heidenau K60 Scout auf der SAS – Einfahrphase? Ich war zu brav!

    Ich habe den Scout K60 jetzt auf meiner KTM 1290 Super Adventure S drauf – und die ersten 300 km liegen hinter mir. Und was soll ich sagen? Ich hätte mir das ganze Einfahr-Gedöns fast sparen können. Der Reifen wirkt vom ersten Meter an stabil, baut schnell Vertrauen auf und zeigt null Spuren von Verschleiß. Kein Rutschen, kein Schmieren, keine Flankenabrisse – nicht mal bei flottem Tempo. Ich war anfangs echt zu vorsichtig, dabei hätte man ihn ruhig härter rannehmen können.


    Highspeed? Kein Thema.

    Bin auf der Bahn bis knapp 190 km/h gegangen – der Scout bleibt ruhig und gutmütig, kein Pendeln, kein Vibrieren, kein Aufschaukeln. Für einen "Stollenreifen" echt beeindruckend.


    Soundkulisse? Deutlich besser als gedacht.

    Mit offenem Visier hört man das typische Brummen, aber es bleibt im Rahmen. Mit geschlossenem Helm ist's absolut tourentauglich.


    Mein Zwischenfazit:

    Der K60 Scout macht auf der dicken KTM einen richtig soliden Job. Für alle, die ihn einfahren wollen: Fahrt einfach los. Der braucht keine Samthandschuhe. Ha, ich bin begeistert!


    Ich will den Reifen alle fahren… bin gespannt, was ich aus dem schwarzen Gold an Kilometern rausholen kann.

    Servus zusammen,

    hat jemand von euch selbst gemessen oder dokumentiert, wie viele km der Heidenau K60 Scout speziell auf der KTM 1290 SAS hält – vorne vs. hinten?


    Mich interessiert eure persönliche Erfahrung: Kilometerstände, Fahrweise, Beladung.

    Danke euch!

    Ich bewege mich nicht so oft mit 120/130 km/h. Auf der Landstraße bin ich langsamer auf der Bahn schneller… ist mir nicht aufgefallen, dass der RS4 Geräusche von sich gibt… Sägezahnbildung vorne kann bestätigen, hat mich aber nicht gestört. 6500 km sportlicher Fahrweise, mit und ohne Koffer waren überzeugend, der nächste Satz RS4 steht schon im Keller.

    Dafür hab ich Google Maps, Apple Maps und die absolute Lösung… kostenlos versteht sich, kurviger.de… dafür gebe ich sogar mein TOMTOM auf! Ich brauche keine Pillepalle App um ein popeliges Ziel zu erreichen! Ich brauche ne Biker Navigation die sämtliche Wegpunkte abarbeitet, die ich geplant habe… das geht nicht mal mit der 9,99 Euro Variante, damit kann man keine Karten importieren! Dafür brauchst du Premium… und können tut die App nichts, was die kostenlose App nicht auch kann… ein Witz!


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    Für die Landstraße, Autobahn: Ich starte die Saison mit der Empfehlung aus der Betriebsanleitung, Kaltreifendruck: 2,4 bar vorne und 2,9 bar hinten. Auch beim Sportreifen Sportsmart TT.


    Mit 2,4 vorne und 2,8 hinten, wenn es wärmer wird, 15 Grad Außentemperatur Morgens, ab 10:00 Uhr geh ich komplett ans Gas, da passt die Asphalttemperatur.


    Druckabsenkung:

    Ne Druckabsenkung um 0,2 bar vorne + hinten hab ich schon probiert und kann ich nicht empfehlen.


    Weil: Wenn der Reifen warm ist, dann geht das ganz gut, bis er endlich warm ist, neigt der Straßenreifen und sogar der Sportreifen zum Walken. Du musst permanent nen sportlichen Fahrstil aufrecht erhalten, um aus ner Druckabsenkung was heraus zu holen. Nach ner Kaffeepause wird’s dann kritisch, weil der Reifen wieder kalt ist.


    Derzeit fahre ich den Dunlop Roadsmart 4 auf der Straße.


    Rennstrecke:

    Den Sportsmart TT auf der Rennstrecke mit nem Reifendruck vorne: 2,2 bar und hinten: 2,4 bar.


    Off-road hab ich keine Empfehlungen, ich bin nur auf Landstraßen, Pässen und viel auf der Autobahn unterwegs.


    Ich hoffe ich konnte helfen.


    ktmforum.eu/attachment/359806/

    Deine Bedienungsanleitung findest du hier: https://www.ktm.com/de-de/service/manuals.html


    Ich hab ne 2018ner SAS:

    ktmforum.eu/attachment/359807/

    Zähneputzen nicht vergessen....!


    Das mag wohl alles stimmen und auch mehr oder weniger wichtig sein, aber es geht doch um das "danach" und nicht um das "bevor..."

    Ok, ab wann fängt danach an… nach dem Fahrsicherheitstraining oder in der Garage oder wenn ich die Kluft anlege… ich checke das eigentlich jedes Mal… und falle dann nicht irgendwelchen Ideallinie hemmern zum Opfer (technische Unwegbarkeiten), Vorbereitung zählt für mich dazu und garantiert mir Kurvensurfen vom Feinsten. Wie machst du das? Reicht einmal vorbereiten oder machst du das auch öfter?

    Bevor ich überhaupt ans Treffen der Ideallinie denke, fahre ich erstmal meine Technik Skills ganz nach oben! Reifen, Reifendruck, Ölstand, neueste Protektoren in den Klamotten, Reisverschluss flicken, Handschuhe flicken, Koffersysteme checken (Zusatzknautschzone), Naviupdates, Headsetupdates… dann gehts auf die Hausstrecke, um Herauszufinden ob alles passt, dann aufs alljährliche Fahrsicherheitstraining… dann erst wird die Rolle am Anschlag arretiert (bin Tempomatfahrer… schon gewusst, Der SAS Tempomat lässt sich nur bis 200 km/h einstellen).


    Btw. Euch allen ein gutes neues Jahr 2023!