Beiträge von robot

    Ich bin zu paranoid für all diese hübschen Lösungen in denen die Leitung mit Klebepads direkt hinterm Reifen liegen. Oder die Düse hinter dem Ritzel wo ich sie nicht sofort im Blick habe (beim Rangieren verkeilte sich bei mir früher die Düse und wurde nach hinten umgebogen).

    Gestrüpp/Äste: Hier gebe ich dir Recht. Ich hab hier eigentlich nur eine Schwachstelle, nämlich den Übergang von Schwinge zur Düse. Die restliche Leitung ist durch die Soziusfußrasten ganz gut geschützt. Auch hier: Ich habe alles im Blick, sollte es wirklich dazu kommen dass mir die Leitung hängen bleibt passiert vorerst nicht viel, ich sau mir halt meine Hose und das Mopped ein, aber es gelangt nix ans Hinterrad.


    Sobald ihr im Schlamm unterwegs seid und mit dem Schlamm etwas Gestein mit rein kommt werden das die Klebepads vermutlich nicht aushalten. Und man bekommt das noch net mal gleich mit ...


    Zum Thema Kardan: Ist super, hatte ich an meiner 1150GS damals auch. Bis aufs Gesamtgewicht und die Wartungsarbeiten die dann wirklich teuer werden können. Ich kann die ehemaligen Kollegen also gerne dran erinnern falls das Thema aufkommt :-)


    Tl;dr: Klebepads machen mir Angst, Optik ist mir Latte. (Das ist 'ne 790 Adventure R ..., Optik war also von vornherein nicht der Kaufgrund)

    Schau dir mal mein Einbau für nen Mofessor an, dann weißt du, dass es noch weit besser geht. :zwinker:

    Optisch besser. Mir gefällt es z. B. absolut nicht dass die Ölleitung zwischen Schwinge und Reifen liegt und da so wenig Abstand zwischen ist. Oder noch besser: zwischen heißem KAT und Schwinge, wo der Abstand NOCH geringer ist.

    Auch möchte ich gerne auf einem Blick die Kontrolle durchführen können ohne unters Motorrad zu kriechen.


    Sieht das scheisse aus? Absolut. Habe ich das mehrmals hier öffentlich kund getan? Yep. Können andere es hier anders machen? Ich glaub' schon ...


    Mir ging es hier speziell um den Anschluss der Unterdruckleitung und nicht ums Verlegen der Ölleitung.

    Ich weiß nicht ob ihr euch mal die Mühe gemacht habt nach Einbauten anderer Systeme zu suchen. Welches System das ist ist ja erst mal fast egal(kommt natürlich etwas auf das Montagematerial an).

    Das ist die Ölleitung eines CLS EVO Tour.

    ...So kann das ausschauen, von außen sieht man gar nichts.

    Wird der mit Unterdruck betrieben? Sorry, nicht richtig gelesen gehabt dann ...



    Das Gatekeeping hier is schon etwas nervig ...

    Hi!


    Zu Bild 3: Die Leitung zum Ablassventil (im Bild der Schlauch der nach oben geht) mittig kappen und dort das T-Stück des Scottoilers verbauen. Die anderen beiden Leitungen gehen jeweils zu je einer Drosselklappe.

    Bild 4 ist identisch zu Bild 3 (Position), nur eben im "angezapften" Zustand - also mit eingebautem T-Stück für den Scottoiler.


    Das alles findest du auf der rechten Seite oben unter dem Tank.

    Sei mir nicht böse aber das ist optisch nicht sehr ansprechend.

    Allzeit gute Fahrt

    Heiko

    Jop, ich weiss. Vielleicht werde ich das später auch anders lösen, aber fürs Erste bin ich damit zufrieden. In natura fällt das auch gar net so arg auf.

    Gestern mal den Scottoiler eingebaut. Keine einzige bebilderte Anleitung für die Adventure oder die Duke gefunden, deswegen alles dokumentiert:


    Vorab: Das EVAP-Ventil befindet sich auf der rechten Seite ganz oben unter dem Tank.


    1. Seitenteile müssen ab und die Batterie raus. Dann die alle notwendigen Verbindungen vom Batteriegehäuse lösen um es etwas anheben zu können:


    ktm790_scottoiler_location1.JPEG


    2. Das Gehäuse auf der rechten Seite etwas anheben und das EVAP-Ventil samt Unterdruckleitung ausfindig machen:

    (Die Bosch-Teilenummer stimmt leider nicht mit der von KTM überein (76015015000), sind aber was das Aussehen betrifft jedenfalls identisch)


    ktm790_evap_valve.jpg


    3. Die Unterdruckleitung geht vom Ventil zu den Drosselklappen (mit einem T-Stück geteilt):


    ktm790_evap_hose.jpg


    4. Die Leitung zwischen Ventil und dem T-Verbinder zu den Drosselklappen kappen und das Scottoiler-T-Stück einbauen:


    ktm790_scottoiler_evap_t_connector1.jpg


    5. Die Unterdruckleitung zum Reservoir verbinden und verlegen:


    ktm790_scottoiler_evap_hose_t_connector2.JPEG


    6. Den Öler montieren (bei mir links am Rahmen, habe keinen besseren Ort gefunden):


    ktm790_scottoiler_reservoir.JPEG


    7. Die Ölleitung zum hinteren Ritzel verlegen und Düse montieren (der Scottoileranleitung folgen):


    ktm790_scottoiler_dispenser_tubing1.JPEG


    ktm790_scottoiler_dispenser_tubing2.JPEG


    ktm790_scottoiler_dispenser.JPEG


    Mir war der Abstand zwischen KAT und Schwinge etwas zu klein, deswegen habe ich die Leitung einfach außen angebracht. Zwar nicht wirklich ideal und sieht nicht sonderlich gut aus, aber ich kann gut damit leben.


    Hoffe das hilft jemandem.


    Jo, öfter im Gelände mit Koffern unterwegs gewesen und auch gelegen, war alles kein Thema. War zwar suboptimal und stellenweise auch anstrengend, aber es ging.

    Mir geht's primär auch net um den Zweck von Satteltaschen (hab selbst welche) sondern nur um deren Aufbau in Verbindung mit einem Träger.


    Der Unterschied in der Breite zwischen (schmalen) Alukoffern und leeren Satteltaschen macht den Braten dann auch net fett :-\

    Find die Dinger optisch auch echt gut, aber irgendwie erschließt sich mir der Zweck hier nicht ganz. Warum Satteltaschen wenn eh ein Träger hin muss und das letzten Endes nur minimalst schmaler ist als ein Kofferaufbau?

    Zur Zeit noch 25,- € bei 24MX

    https://www.24mx.de/montagesta…rks-2-in-1-vornehinten#?p


    Zentralständer finde ich persönlich Quatsch, höchstens wenn man keine Möglichkeit in der Garage hat und ständig an das Vorderrad muss.

    Cool, danke für den Link. Brauchst dann aber auch die Aufnahmeadapter, oder nicht? Also die hier: 6352995500001


    Was kriegst du hier an tatsächlicher Bodenfreiheit hinten am Rad? Langts um bequem das Rad ein-/ausbauen zu können?

    Als jemand der bisher immer einen Hauptständer an seinen Moppeds hatte eine Frage in die Runde: Wie lebt man ohne?


    Sobald SW-Motech das Ding auch für die @R rausbringt wird's gekauft, keine Frage. Zwischenzeitlich steht bei mir allerdings ein Reifenwechsel an und ich muss gucken, dass ich die Räder ausgebaut bekomme.


    Nur; wie stell ich das - möglichst ohne (viel) Geld auszugeben - an? Wagenheber mit genug Holz dazwischen? Wie ein Fahrrad kopfüber auf den Lenker und Sattel stellen?

    I fahr den Karoo Street und nach Eingewöhnung ist der im Trockenen und nassen ausreichend auf der Straße. Gelände halt eher ein Kompromiss.

    Wie lange fährst du ihn schon? Fand den Anfangs auch geil, muss jetzt aber nach 3500 km meine Meinung revidieren: Sobald die Rillen am Mittelsteg komplett weg sind, wird der Reifen im Nassen richtig ekelhaft. D. h. du kriegst andauernd Negativ-Feedback (Minirutscher) - sowohl hinten als auch vorne.

    Zitat aus der Einbauanleitung: "ACHTUNG: Die Kurven- und Bodenfreiheit wird bei extremer Schräglage durch dieses Produkt eingeschränkt"


    Da ich schon ziemlich oft mit den Schuhen (mit den Füßen in höchstmöglicher Position) Bodenkontakt hatte wäre das sicher nichts für mich!

    Da wäre ein Sturz vorprogrammiert. :Daumen runter:

    Mh, aber auch nur bei der S, oder? Bei der R hab' ich noch net mal die Fußrasten gestreichelt bekommen und ich gebe mir hier alle Mühe.

    schlechte Optik ist aber auch ein Nachteil :zwinker:

    Von mir aus, ist halt subjektiv. Objektiver Vorteil: Kannst deine Füße drauflegen, ohne Bügel musst du die Beine unter Spannung halten, damit sie nicht abrutschen :-D

    Woher weißt du das?

    KTM behauptet auf jeden Fall etwas anderes.

    Bin mal samt Moped ca. 60-80m gerutscht. Mir hats an meiner 1150GS damals den kompletten Stahl-Sturzbügel wegradiert - sogar der Ventildeckel musste leiden.


    Ich bin was KTM's Aussage betrifft also eher skeptisch :-\

    Naja, ganz so unnötig ist's dann halt doch nich, würde zumindest auf Asphalt ziemlich viel abfangen. Das Plastik wäre innerhalb der ersten 2 Meter komplett durch.


    Wer das Geld dazu hat, warum nich? Außer dem bissl Mehrgewicht hast du keine Nachteile.

    Ja, auch bei mir passiert das unter Last wie bei Robot. Danke für den Tip. Werd ich mal versuchen.

    Klappt's bei dir mittlerweile? Mich nervt das Teil gerade etwas arg und langsam bin ich auch überzeugt davon, dass es nicht an mir liegt.

    Speziell die Schaltvorgänge vom 2. in den 3. und dann in den 4., wobei der 4. manchmal sogar wieder rausfliegt (Display zeigt sogar den 4. an!).


    Das Blöde ist; es passiert nicht häufig genug dass es den Mechanikern bei einer Probefahrt auffällt und ich kann's auch nicht reproduzieren.

    Hi. Habe da ein sehr ähnliches Problem bei meiner 790@R gehabt: wandernder Druckpunkt, kein Verlust von Bremsflüssigkeit + 2-3cm Spiel im Bremshebel (dauerhaft) + ab und an leicht feststeckende Bremse die man erst durch pumpen wieder lösen konnte (einhergehend mit einem spürbaren "Knacken" im Bremshebel).


    Bei mir wars wohl der Hauptbremszylinder (vorne), wurde auf Garantie getauscht. Seit dem funktionierts wohl wieder ...

    Vllt. hilfts!