Beiträge von Brat_OK

    Servus kumpfi,


    Hast du auch Geräusche beim Fahren?

    Ein metallisches Scheppern oder ähnliches?

    Hast du den Topf schon mal abgeklopft ob da alles fest ist?


    Auf die Schnelle fällt mir da jetzt der Endtopf an sich ein..... besser gesagt dessen Außenhülle..... sind bei den älteren Modellen mit der Endnummer .000 nicht gerade die haltbarsten.


    Gruß

    Servus,



    Wenn ich den ETK vergleiche von 2010 und 2011 bräuchte man eigentlich nur diese Teile zum nachrüsten:


    69007015000

    Kraftstoffleitung Tank kpl.


    69007017000

    Schlauchhalter


    00050157706

    Stufenlose Einohrklemme 15,7 m



    Oder steh ich jetzt auf dem Schlauch?:staun:

    Gruß





    :Daumen hoch:

    105 dB kann ich mir auch nicht vorstellen :nein:

    Und selbst wenn doch wäre das bei einer Kontrolle kein Problem da in der Toleranz.:sensationell:


    ich hab einen am Siebrohr aufgebohrten und „entkateten“ Serientopf und der ist von der Lautstärke echt okay. Denke der hat so zwischen 101 und 103 dB.

    RC8R1190


    Ja natürlich gehts um die Kolben bzw. Deren Lauffläche.

    Der Dreck am Brembologo ist nicht so wichtig :grins:


    Aber wie spike174 schon geschrieben hat.

    Das Reinigen der Zangen bzw. Der Kolben machen halt nur wenige an ihrem Motorrad.

    Und beim Service in der Werkstatt wird das auch nicht gemacht.


    Viele Kunden die zu uns in die Werkstatt kommen und die wir darauf hinweisen runzeln nur die Stirn und Antworten: „ Sowas hab ich noch nie gehört“

    Kondos

    Das mit dem Reiniger ist interessant. Hab ich noch nie verwendet. Ich kenne das wie gesagt mit Spüli. Und bei harten Verschmutzungen wandern die halt ins Ultraschallbad.:ja:


    spike174

    Also ich hatte noch nie Probleme mit abgehender Farbe oder ähnlichem.:nein:

    Auch die Farbe bleibt gleich und bleicht nicht aus oder sonstiges.

    Hi peter


    Die Schrauben müssen nicht unbedingt erneuert werden solange sie unbeschädigt sind.

    Falls du sie doch erneuern willst, hier die Teilenummer. Kostet nicht die Welt.



    ISK.Schraube DIN7984-M 6x16


    0984060162


    Die Kupplungsdeckeldichtung brauchst du nicht zu erneuern.

    Das ist eine Gummidichtung die im Deckel sitzt. Siehst du wenn du ihn abmachst.


    Mach am besten immer nur eine Schraube raus. Tropfen Loctite drauf und wieder reinschrauben bis sie handfest anliegt.

    Das mit den restlichen 5 Schrauben auch machen.

    Im Anschluss mit 12 Nm anziehen. (Über Kreuz)

    Den Deckel der Kupplung ziehst du mit 10 Nm an. Gleiche Vorgehensweise. Hier benötigst du kein Loctite. Aufpassen da die Schrauben vom Kupplungsdeckel unterschiedliche Längen haben.


    Unterbau die Maschine wie oben beschrieben.

    dann läuft kein Öl aus und du sparst dir die Sauerei.


    gruß

    Tobi

    Da mir das Forum schon oft weitergeholfen hat und ich eh gerade dabei war meine Bremszangen zu überholen dachte ich mir, Ich versuch ne kleine Anleitung dazu zu schreiben.

    Die Zangen zu überholen ist keine Raketenwissenschaft und vill hilft es ja dem ein oder anderen weiter. Falls wer Verbesserungsvorschläge hat oder aus seiner Sicht etwas nicht passt, einfach melden. Ich pass es dann an.:Daumen hoch:


    Bilder reiche ich später nach.

    Los geht´s.



    Folgende Ersatzteile werden benötigt:


    2x REP. SATZ DICHTRINGE

    69013019100

    4x Cu-Dichtring DIN7603-10x14x1

    0603100141


    1. Motorrad vorne und hinten aufbocken, Bremsflüssigkeitsbehälter öffnen und die darin befindliche Flüssigkeit absaugen.


    2. Danach mit einem T45 Außentorx die Schrauben an der Bremszange herausschrauben. (Die Schrauben verkleben gern an den Gewindegängen durch das vorgeschriebene Loctice. Ich hab für die Ständerbohrmaschine eine kleine "Drahtbürste" mit der bekommt man die alten Reste super weg.)


    3. Die Bremskolben nun zurückdrücken und die Bremsbeläge samt Federbelch ausbauen. (Die Beläge so ablegen das sie später wieder an der gleichen Stelle montiert werden. Die Federbleche haben genau wie die Bremszange eine Pfeilrichtung/Einbaurichtung. Ist aber eigentlich selbsterklärend und kann so gesehen nicht verwechselt werden. Die alte Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter wieder absaugen.)


    4. Nun die Hohlschrauben an den Bremszangen herausschrauben. (Hierbei die beiden Kupferdichtringe beachten. Reihenfolge: Hohschraube,Dichtring,Bremsleitung/Fitting,Dichtring. Die Dichtringe beim Zusammenbau erneuern)


    5. Die Bremsleitungen in eine Plasikfolie "einwickeln" und mit Kabelbinder festmachen. Erspart die Sauerei und das sauber machen (siehe Bild).


    6. So nun gehts an das Zerlegen der Zangen. Entwender man drückt die Kolben mittels Druckluft heraus oder nimmt eine dafür geeignete Zange. (Siehe Bild) Mir ist die Zange lieber. Einfach sauber ansetzen und mittels Dreh- und Zugbewegungen den Kolben ausbauen. Falls Druckluft verwendet wird dann bitte mit wenig Druck in die Zulaufleitung pusten. Dabei auch einen kleinen Lappen nehmen damit die Kolben nicht beschädigt werden.


    7. Sind alle Kolben ausgebaut müssen die Dichtringe ausgebaut werden. Pro Kolben sind 2 Dichtringe verbaut. Ein Abstreifring (dünn, oben) und der eigentliche Rechtecksdichtring (dick, unten).

    Diese nun ausbauen. Ich nehme dafür einen ganz kleinen Schlitzschraubenzieher. Hierbei sehr vorsichtig sein um die Lauffläche nicht zu beschädigen. Ist dank Monoblock Technologie etwas fummliger wie bei geteilten Zangen, aber das geht schon. Einfach in Ruhe arbeiten. Ihr müsst dann im Anschluss ingesamt 16 Ringe ausgebaut haben.


    8. Nun die Entlüfterkappen samt Entlüfternippel herausschrauben. (8er Ringschlüssel)


    9. Nun sie die Zange komplett zerlegt. Sprich Bremsbeläge,Federbleche, Entlüfternippel,Bremskolben und Dichtringe. Wurden die Zangen länger oder noch nie gereinigt sammelt sich durch das Zurückdrücken der Kolben in den Zangen Dreck und Abrieb dahinter. Nehmt nun einen größeren sauberen Eimer und gebt einen Schuss Pril/Spülmittel rein. Dazu warmes Wasser. Legt nun die Entlüfternippel,Bremskolben,Federbleche und Hohlschrauben hinein und weicht es etwas ein.


    10. Nun die eingelegten Teile mit einer Zahnbürste reinigen. Wichtig sind hierbei die Nuten in denen die Dichtringe sitzen sowie die Laufflächen der Kolben. (Wer die Möglichkeit hat kann die Teile auch in ein Ultraschallbad legen. War bei mir aufgrund der geringen Verschmutzung nicht nötig.)


    11. Sind alle Teile gereinigt wascht sie nochmal mit Spiritus/Bremsenreiniger gründlich ab. Danach mittels Druckluft sauber trocknen. Hierbei auch in alle Bohrungen und Nuten reinpusten.


    12. Jetzt geht´s an den Zusammenbau. Die Dichtringe entweder mit der mitgelieferten Paste oder mit ATE Bremszylinderpaste komplett dünn einfetten. Einmal Ring´s rum. Auch innen. Bitte keine Silikonpaste,WD40,Spüli (Spüli ist ein Entfetter, kein Schmiermittel) oder ähnliches verwenden.


    13. Die Dichtringe dann wieder in der richtigen Reihenfolge einsetzen. Sprich den dicken Rechteckring unten, und den dünnen Abstreifring in die obere Nut. Achtet hierbei darauf das sie sauber sitzen und nicht verdreht,verkantet etc. sind.


    14. Die Lauffläche der Kolben dünn einfetten. Nicht in "Aushöhlung" oder auf den "Kopf" schmieren. Dann den Kolben einsetzen. Das muss mit leichtem Druck funktionieren. Nicht verkanten oder mit Gewalt arbeiten.


    15. Sind beide Zangen fertig dann das überschüssige Fett abputzen und die Entlüfternippel, Federbleche und Bremsbeläge einbauen.


    16. Die Bremsleitungen nun wieder montieren/ausrichten und die Hohschraube mit 25 Nm anziehen. Dichtringen hierbei erneuern. (Ich weiß das das Dremoment im WHB nicht zu finden ist, aber das es sich um eine Stahlschraube handelt habe ich hier die Drehmomentwerte meiner alten GSXR übernommen. Funktioniert einwandfrei.) Das Kabel vom Tachogeber muss an der linken Bremsleitung wieder eingeklipst werden. Das nicht vergessen.


    17. Nun die Bremszangen wieder mit dem T45 montieren. Nur soweit anschrauben bis sie am Gabelfuß bündig anliegen.


    18. Jetzt geht´s ans Entlüften. Hierbei habt ihr 3 Entlüfternippel. Einen an der Bremspumpe und je einen pro Bremszange.


    19. Ich entlüfte immer zuerst die Pumpe und dann nacheinander die Bremszangen. Ausgleichsbehälter auffüllen.


    20. Dazu mit dem Bremshebel ein paar mal pumpen, Druck halten, Entlüfternippel öffnen, Luft bzw. Flüssigkeit kurz entweichen lassen und wieder schließen. Danach das Prozedere von vorne bis keine Luft mehr im System vorhanden ist. Dabei den Ausgleichsbehälter beobachten. Niemals den Stand zuweit abfallen lassen. Sonst wird wieder Luft in´s System gezogen.


    21. Sind keine Luftblasen mehr vorhanden, ein guter Druckpunkt da, alle Entlüfternippen angezogen und der Ausgleichsbehälter korrekt aufgefüllt seit ihr fast fertig.


    22. Die Schrauben an den Bremszangen nun wieder herausdrehen und mit einem Tropfen Loctie wieder eindrehen. Mit dem T45 Torx und 45 Nm anziehen. Dabei die Angabe im Handbuch beachten und die Sättel bei gezogener Bremse anziehen. Diese müssen sich ausrichten.


    23. Nun das System an den Bremsleitungen, Entlüfternippen und Bremszangen auf Undichtigkeiten überprüfen. Habt ihr alles sauber angezogen sollte das System dicht sein. Man kann auch sicherheitshalber über Nacht den Bremshebel mittels Kabelbinder am Lenker befestigen und dann am nächsten Tag auf Dichtheit kontrollieren.


    24. Probefahrt durchführen.
    :Daumen hoch:




    Noch eine kleine Anmerkung.


    Ich finde das eine einwandfrei gewartete Bremse ein absolutes Muss am Motorrad ist.

    Sprich jeden Winter wird die Zange "abgeschraubt" und die Kolben mit Spülmittel/warmen Wasser gereinigt und gefettet.

    Nur so bleiben die Kolben leichtgängig und die Bremse standfest.


    Schlecht gepflegte Bremszangen haben nicht selten das Problem das sie in heißem und kaltem Zustand schlecht drehen (Schleifendes Vorderrad)

    Erhöhter Belagverschleiß,verzogene Bremsscheiben,verglaste Beläge,wandernder Druckpunkt oder eine im schlimmsten Fall nicht mehr sauber lösende Bremse will bestimmt keiner haben.

    Die Bremse zu warten ist bei sauberer und gewissenhafter Arbeitsweise nicht schwierig und auch nicht teuer. Erst wenn die Bremsscheiben den Geist aufgeben muss man tiefer in die Tasche greifen.

    So dass musste ich noch los werden.:grins:


    Noch etwas.

    Ich kann natürlich keine Gewährleistung oder Haftung für das übernehmen was jeder einzelne fabriziert. Aber das weiß ja jeder.


    Bilder folgen heute Abend.


    Hoffe der ein oder andere kann die Anleitung gebrauchen.


    Gruß Tobi

    Grundsätzlich ist das schon ewas seltsam das sich die Schrauben nach 5000 km lösen.:nein:


    Waren die Schrauben bzw. Gewinde unbeschädigt? Keine Späne etc.? Nicht überdreht oder ähnliches?


    Zu deinen Fragen.


    1. Ein kleiner Tropfen Loctice ist bestimmt kein Problem.... Außerdem sollte man die ja eh nicht vollschmieren.....Das Loctice arbeitet sich ja im Anschluss den Gewindegang hoch.

    2. Wie schon gesagt.... Finde ich etwas komisch und sollte eigentlich nicht passieren

    3. Das zu prüfen ist kein Hexenwerk bzw. mit großem Aufwand verbunden:ja:... Einfach die Maschine vorne und hinten 5 - 6 cm unterbauen und auf dem Seitenständer abstellen.

    Dann sollte kein Öl auslaufen und kannst die Schrauben nochmals kontrollieren.... Oder falls es dir gut tut kannst du sie auch ersetzen.


    Gruß Tobi

    So hier noch mal ne Rückmeldung.


    Hab nun kein Ruckeln mehr am Vorderrad. Auch bei sehr hartem Ankern bleibt alles stabil.


    Es lag bei mir anscheinend an den Bremsbelägen. Hab nun neue AP-Beläge eingebaut und funzt.

    Die Originalen Brembos/Toshiba zeigten trotz vorherigem Abziehen, wieder ein sehr "glasiges" Tragbild.:nein:


    Was nun der genaue Grund war.... Keine Ahnung :kapituliere:

    Hi Robert


    Hab nachgeguckt bei mir...


    Hab ne 2014 R und ich habe bei "Leerlaufdrehzahlregelung" 0,59V

    Nach einmal Gas aufziehen auch 0,70V

    Bei 98% Vollgas liegen 3,70 V an.


    Wieviel Spiel hast du denn am Gasgriff?

    Hast du es auch eingestellt nachdem du die Klappen in den "Einstellmodus" gesetzt hast?

    Ändert sich dein Gasspiel wenn du den Lenker bewegst?

    Sprich iwas zusätzlich am Gaszug befestigt was klemmen könnte?


    Gruß Tobi

    Hi Leute,


    Bin leider wegen dem schlechten Wetter noch nicht zu einer Probefahrt gekommen.

    Aber ich hab heute den Tipp von Kürbiskern beherzigt und mit mal das LKL angeguckt.


    Habe dann den LKD demontiert und die Karre frei gemacht. Konnte keine Rasterstellungen bzw. Schwergängigkeit feststellen beim bewegen des Lenkers.



    Hab mir im Anschluss auch die obere Stützschale angesehen.

    Die sah einwandfrei aus und hatte keine Rillen, Einarbeitungsspuren oder ähnliches.

    Hab dann alles wieder eingebaut und mit Drehmoment angezogen.


    Also das LKL kann ich somit denk ich ausschließen.

    Mal sehen vill hat ja des abschleifen der Klötze und Trägerplatten den gewünschten Effekt.

    Ich bleibe dran :)


    Massari

    Dein Spiel ist denke ich normal.

    Das hat meine auch.

    Ist ja auch klar.

    Drückt ja von oben keine Steuerkopfschraube dagegen die das ganze fixiert.

    Eine Hakenring oder ähnliches zum einstellen sucht man hier vergebens.



    Konntest du deine Ursache bereits finden?


    Gruß und schönen Feiertag.

    Danke für eure tipps


    hab jetzt mal die bremszangen samt kolben gereinigt und die beläge etwas abgezogen mit schleifpapier

    Außerdem, wie in einem Thread von kürbiskern erwähnt, hab ich die ecken der trägerplatte etwas abgenommen.


    mal gucken ob es was hilft

    Hat mich dann. Wenigstens nur Arbeitszeit gekostet

    Danke schon mal für eure Anregungen und Tipps


    Kürbiskern

    Die scheiben habe ich mit der messuhr kontrolliert

    Das passt soweit


    das rad lässt sich auch nach der harten bremsung einwandfrei drehen bzw läuft frei


    das Problem tritt komischerweise nur bei stärkerer Belastung auf

    Der bremshebel pulsiert nicht

    Es kommt eher ein vibrieren vom lenker


    das lenkkopflager ist aber auch top

    Hab ja erst gute 6500 km drauf


    ob vill die Originale belagmischung das Problem ist:crazy:

    Hab schon überlegt ob ich mir die braking p50 beläge holen soll

    Ich nutze mal diesen Thread um keinen neuen aufmachen zu müssen.


    Hab die letzten paar mal bei meinen Ausfahrten festgestellt das meine Bremse vorne bei stärkerer Belastung (Bremsen aus höherer Geschwindigkeit) anfängt zu rubbeln bzw zu rattern. :rolleyes:


    Hab nun diverse Flecken/schattige Riefen auf den Bremsscheiben.

    Hatte ihr bereits ähnliche Erfahrungen oder Probleme ?


    Bremse ist komplett original (Beläge und Scheiben) und sauber gewartet: Sprich Bremskolben gereinigt und leichtgängig, Bremsflüssigkeit gewechselt und blasenfrei.

    Scheiben sind gerade und nicht verzogen :denk:


    Das die Beläge das nicht aushalten kann ich mir irgendwie schwer vorstellen.

    Kenne das eingentlich nur von überhitzten Anlagen.


    Auf den Bildern etwas schlecht zu erkennen (Flecken sind in Wirklichkeit ausgeprägter und und dunkler).