Beiträge von deutz

    Den Schaltplan der 2012er habe ich nicht. Vielleicht ist es aber gleich oder ähnlich wie bei der 2019er?
    Da kommt die Zuleitung (+|gelb-roter Draht) der Relaisspule vom Killschalter. Minus geht zur ECU. Der geschaltete Draht kommt von der Sicherung F3, die auch über den Kill-Schalter mit + versorgt wird (ebenfalls gelb-roter Draht zur Sicherung, von dort blau-gelb zum Relaiskontakt).

    Ich hatte diese Fehlermeldung mal, weil der zentrale Flachstecker am ABS Modul nicht richtig saß. War mein eigenes Verschulden und ich glaube eher nicht, dass sich der Stecker von alleine löst, der ist nämlich mit einem rastenden Bügel gesichert. Aber man weiß ja nie. Könnte ja einfach korrodiert sein oder einen Wackelkontakt haben.

    Der Stecker ist allerdings schwer erreichbar, sitzt vor dem Luftfilterkasten, der muss dazu raus. Stecker mal abziehen und Kontaktspray drauf. Beim Zusammenbau achte auf ein deutlich vernehmbares Einrastgeräusch.


    Ansonsten würde ich auch erst mal wieder Fehler auslesen lassen und mit den bisherigen vergleichen.

    Die 4 bisher bekannten scheinen mir in keinem direkten Zusammenhang zu stehen, da würde ich eher nicht nach einem defekten Sensor suchen sondern nach einem Fehler im Kabelbaum bzw. dessen Steckern.

    Den Fehler würde ich bei einem dieser Sensoren suchen:


    Zwischenablage01.jpg


    Diese hängen nach Schaltplan an einer gemeinsamen 5V-Referenzspannung. Wenn die zu gering ist, schließt sie meist ein defekter Sensor mehr oder weniger kurz. Jeder dieser Sensoren liegt mit blau/schwarz an dieser 5V-Referenzspannung. Die erlaubte Toleranz kenne ich nicht. Es sind alles 3-polige Stecker. Ich würde einen trennen und diese Spannung messen. Geht am einfachsten an B30. Dann die anderen Sensoren der Reihe nach abklemmen und schauen, ob sich die Spannung jeweils verändert.

    Aber ACHTUNG: Mindestens B26 muss nach dem Abklemmen bei eingeschalteter Zündung neu angelernt werden, bei den andere weiß ich es nicht.


    Alternativ ein Fehler in Kabelbaum (wenn die Spannung trotz abgeklemmter Sensoren weiterhin zu gering ist) oder Steuergerät.


    Das alles gilt zumindest für die 690er MY 2019, aktuellere Schaltpläne habe ich nicht.

    Im Geberzylinder ist von Hause aus eine kräftige Rückstellfeder. Wenn nicht der Hebel selbst klemmt, ist vermutlich der Zylinder defekt. Das kannst du leicht prüfen: Hebel ausbauen, Flüssigkeit ablassen (soweit, dass kein Druck im System ist), den Geberzylinder mit einer abgerundeten Zange o.ä. von Hand kräftig betätigen. Der Zylinder sollte per Federkraft sehr zackig zurückfahren, und zwar so weit, bis er etwa 1mm aus der weißen Kunststoffscheibe herausragt. Wenn nicht, dürfte ein Reparatursatz fällig sein.


    KTM ruft für das simple Teil einen sportlichen Preis auf. Bei mir werkelt das "ALL BALLS Clutch Master Cylinder Repair Kit" seit geraumer Zeit zuverlässig.

    Der vordere Tracker ist nicht so mein Fall, der hintere ist klasse. MC 360 taugt vorne wie hinten. Ich war zuletzt mit 360 Mid Soft vorne und Tracker hinten bei recht feuchten Bedingungen auf Sardinien und in Spanien unterwegs, dafür war die Kombi perfekt. Laufleistung hinten etwa 2000km. Auf dem steinigen Geläuf des TET Balkan war der MC360 schon nach 1500km am Ende.

    Habe da auch schon viel Zeit geopfert und ja, auch mit den Spritze von unten hochdrücken hat nicht geklappt. Das alleine spricht noch nicht für einen Defekt. Ich habe dann zwar Stahlbus Entlüftungsventile eingebaut, die sind beim normalen Entlüften Gold wert, helfen aber nicht mehr, wenn zu viel Luft im System ist.

    Letztlich erfolgreich habe ich es mit Unterdruck hin bekommen, nämlich mit der Spritze von unten gesaugt. Es entsteht dabei ein enormer Druck in der Spitze. Wichtig ist daher, dass die Spritze keinen mm gelöst wird, solange die Entlüftungsschraube offen ist, sonst wird aufgrund des Druckes in der Spritze wieder Luft ins System gedrückt. Also langsam in Etappen arbeiten. Jeweils etwa den halben Vorratsbehälter durchziehen, dann zudrehen und Spitze ab, damit der Druck rausgeht. Das Ganze einige Male wiederholen.

    Ich hatte das auch schon (nach etwa 25k), optisch ähnliches Bild. Ja, da kommt reichlich Öl raus. Neue Papierdichtung hält bei mir wieder dicht.


    Sieht auf dem Bild so aus, als wäre die Ritzelabdeckung nicht original. Die ist ja mit der unteren Schraube des KNZ befestigt. Auch ohne offensichtlichen Zusammenhang würde ich dann erst mal wieder auf original zurückbauen und testen.


    Wenn es dann doch wieder auftritt, wird wohl eine der Dichtflächen nicht plan sein. Im besten Fall die des KNZ, den kannst du zumindest einfach tauschen, auch wenn's ein paar € kostet.


    Kleiner Tipp am Rande: Achte beim Einbau darauf, dass kein Öl in den Bohrlöchern ist. Sonst drehst du dir auch mit dem korrekten Anzugsmoment sehr schnell die Gewinde kaputt.

    Spannende Frage. Ich habe mal ChatGPT dazu befragt. Die Antwort finde ich hilfreich:

    Kurzantwort: Ja, in vielen Fällen darf man ein gewöhnliches Starthilfe-Powerpack (Jump Starter) auch bei einem Fahrzeug mit LiFePO4-Starterbatterie verwenden – aber nur, wenn das Gerät dafür geeignet ist und einige wichtige Punkte beachtet werden.


    Hier die Details:

    Wann ist Starthilfe bei LiFePO₄ möglich?

    LiFePO₄-Starterbatterien haben eine interne Elektronik (BMS = Battery Management System). Dieses BMS schützt u. a. vor:

    • Tiefentladung

    • Überstrom

    • Überspannung

    • Kurzschluss

    Wenn die Batterie „tot“ wirkt, liegt häufig eine BMS-Abschaltung vor – ein Jump-Starter kann das BMS oft „aufwecken“, wenn er einen sanften Startstrom liefert.

    ⚠️ Worauf du unbedingt achten musst

    1. Jump Starter muss LiFePO₄ geeignet sein

    Viele moderne Powerpacks geben explizit an:

    • „Für LiFePO4 geeignet“

    • „Für Lithium-Starterbatterien“

    Falls das nicht angegeben ist:

    Die meisten funktionieren trotzdem, solange sie keine zu hohe Spannung (z. B. über 15 V) oder unpassende „Boost-Modi“ erzeugen.

    2. Keine „Boost-Funktion“ verwenden, wenn sie ungeprüft ist

    Einige Geräte haben einen „BOOST“-Knopf, der:

    • den Überspannungsschutz überbrückt

    • dauerhaft 15–16 V ausgibt

    ➡️ Das kann LiFePO₄-Batterien beschädigen.

    3. Maximalen Startstrom beachten

    LiFePO₄-Starterakkus sind zwar sehr stromfest, aber das BMS kann abschalten, wenn der Jump-Starter zu aggressiv lädt oder Spitzenströme erzeugt.

    4. Richtige Reihenfolge beim Anschließen

    Wie bei einer Blei-Batterie:

    1. Plus an Plus

    2. Minus an Massepunkt im Fahrzeug

    🔧 Empfehlung

    • Bedienungsanleitung des Jump-Starters prüfen

    • Wenn möglich: Jump-Starter mit Lithium-Modus verwenden

    • Keine Überbrückung per „Boost“, wenn unklar ist, wie hoch die Ausgangsspannung ist

    • Falls die LiFePO₄-Starterbatterie ein „Wake-Up-Button“ hat → erst diesen drücken, dann Starthilfe probieren

    ❗ Was sollte man NICHT tun?

    • Kein dauerhaftes Laden mit einem Jump Starter (nur Starthilfe!)

    • Kein Gerät verwenden, dessen Ausgangsspannung >15 V geht

    • Kein altes Überbrückungskabel direkt an LiFePO₄ hängen, wenn das BMS abgeschaltet ist (Gefahr von Funken + Fehlströmen)


    Wenn du möchtest, kannst du mir den genauen Typ deiner LiFePO₄-Starterbatterie und deines Jump-Starters nennen – dann prüfe ich, ob sie gut zusammenpassen und ob es Besonderheiten gibt.

    Gibt es eigentlich eine Airbox Modifikation, die nur etwas mehr Anlaufgeräusch generiert, ohne dass der Motor mehr Luft bekommt?

    Bin mit Leistung und Fahrbarkeit zufrieden, aber so bissle mehr Sound von der Ansaugung wäre schön gute Sache

    Wenn du zwei 20er Löcher vorne in den Lufi-Deckel bohrst, hörst du den Unterschied als Fahrer, ohne anderen damit auf den Sack zu gehen. Gefühlt würde ich sagen, dass der Leistungszuwachs dieser Maßnahme im Bereich der Messtoleranz liegt. Also im Blind- (oder besser wäre ein Taub-) Test eher nicht wahrnehmbar. Mehr Krach bedeutet halt tendenziell auch mehr "gefühlte Leistung", was so manchen Kommentar hier im Forum zumindest in Frage stellt.

    Ich greife das noch mal für alle QS-Genervten auf.

    Da mein Magura KGZ (2019er Euro 4) zum 2. Mal defekt ist, habe ich mir stattdessen was Günstiges aus China gegönnt: https://de.aliexpress.com/item/4000567286307.html

    Keine 1 zu 1 Kopie aber kompatibel. Hebel passen, Spiegel passt.

    Der hier entscheidende Nebeneffekt: Mit dem Teil schaltet der beiliegende Kupplungsschalter nun schon im ersten Viertel der Hebelbetätigung (das entspricht bei mir dem Punkt, an dem die Kupplung trennt). D.h. manuelles Schalten funktioniert jetzt exakt so wie es soll. Auch mit kurzem Zubehörhebel. Ein Traum.

    Wie lange das Teil hält, kann ich natürlich noch nicht sagen.

    So ein grober Reifen taugt schon mal gar nicht für die Anreise und auch nicht viel für den Balkan. Letzteres haben wir im Frühjahr selbst vor Ort herausfinden dürfen.


    Unser MC 360 (ist dem Tracker sehr ähnlich) war nach 1500km hinüber. Das Gelände ist dort oft zu steinig für so grobe Reifen, wir hatten mit Stollenausbrüchen zu kämpfen.


    Mein Kumpel hatte zumindest vorne noch den TKC 80 montiert und ist gut damit zurecht gekommen. Ich denke, der ist auch für hinten die bessere Wahl. Ob er die Anreise überstehen wird, weiß ich nicht.


    Wir haben übrigens nur in Tirana neue Reifen gefunden.

    Deine stärkere Feder ist doch sicher auf dein Gewicht angepasst?


    Woran es sonst liegen kann weiß ich auch nicht. Ich habe nur ein Fragezeichen gesendet.


    Das Problem scheint ja eher selten also würde ich auch nach einer eher seltenen Ursache suchen. Ich glaube nun nicht, das allzu viele etwa die Kettenspannung oder das Fahrwerkssetup wissenschaftlich genau justieren. Leichte Abweichungen sollten demnach eher nicht das Problem verursachen. Zumal der TE ja beides offenbar korrekt eingestellt hatte.


    Ich denke da etwa an eine ungleichmäßig gelängte Kette.

    Konkret zum KNZ kann ich nichts sagen. Von diesem Hersteller habe ich aber diverses Zubehör in Gebrauch und das ist durchgängig von guter Qualität.


    Z.B. funktioniert bei der 24er Enduro eines Kollegen die Betätigung des Kupplungsschalters mit dem NiceCNC-Hebel problemlos - im Gegensatz zum Original (also ohne die elende Fehlermeldung F3).


    Die Alu-Teile sind alle passgenau und offenbar aus hochwertigem Material, haben jedenfalls schon den einen oder anderen Härtetest überstanden.