Beiträge von 790iger

    Aha, dass meinst du mit "es ruckelt wie eine Raspel". D.h., du hast im Gasdrehgriff den Widerstand! Na ja, da Du sie jetzt in Zahlung gibst, kannste ja mal öffnen und nachschauen :grins:

    Nein. Mache ich nicht. Die von KTM sollen sich damit beschäftigen, wenn ich das Ding zurückgebe.

    Bei dem Angebot ist das aber keine Option.

    Daher werde ich möglicherweise diesen sicherheitsrelevanten Mangel durch einen Sachverständigen überprüfen lassen.

    Dann werden wir ja sehen, ob daraus eine Rückholaktion wird:motzki:

    Mir wurde tel. während der Tour geraten, die 2 Schrauben mit denen der Griff befestigt ist zu lockern und einmal zu schauen bzw. zu schmieren.

    Das habe ich natürlich abgelehnt, denn dann wäre KTM ja fein raus wenn sie den Defekt auf fehlerhafte "Selbstreparatur" schieben könnten!


    Nein, ich vermute einen Wassereintritt bei der Rückstellfeder. Ich kenne die Konstruktion natürlich nicht. Aber ich vermute, dass eine gerollte Blattfeder für die Rückstellung des Gasgriffs verantwortlich ist. Wenn da Wasser hinein kommt, dann "klebt das die Feder etwas zusammen" und ruckelt halt beim Drehen. Wenn das Wasser trocknet, dann geht´s ja wieder. Ich weiß ja auch nicht ob die Feder aus Niro ist. Man stelle sich vor, die Feder rostet, und irgendwann blockiert die dann. Wenn das im Standgas ist, ist´s ja noch kein so großes Problem. Aber wenn das in aufgedrehter Stellung ist, möchte ich nicht wissen, ob man noch rechtzeitig den "Notaus Schalter" bedienen kann oder das mit der Bremse hinbekommt. Da wären wir wieder beim Thema Bremse.

    Und nur zur Ergänzung!

    Dauerbremsen ist natürlich für die hintere wenig gekühlte Bremse thermisch katastrophal.

    Daher wird der Gebrauch der hinteren Bremse auf das notwendige Maß reduziert. Im Gelände ist das halt manchmal mehr, als die verbaute Bremse verträgt!

    Und scheinbar auf der Straße beim längeren steilen Bergabfahren im Intervallgebrauch auch (vom Dauerbremsen habe ich nämlich nie geschrieben! das wurde wohl fälschlich angenommen bzw. unterstellt!)

    Im Gegensatz zu dir bin ich halt in am Berg aufgewachsen und durfte die Erfahrung schon mit dem Fahrrad vor gut 60 Jahren machen. Ich wollte dir nicht am Schlips treten, aber so etwas ktm anzukreiden ist einfach....

    Wem sonst? Der Resi Tante?

    Ich bin heuer bereits über 42 tsd Km gefahren. Dabei sehr viele Off Road Pässe in den Alpen. Genau dazu habe ich mir die 790 ADV R gekauft!!!

    Sonst fahre ich die Tiger 1200 bzw. Hard Enduro mit der 350.


    Aber bitte! Wenn du in den Bergen aufgewachsen bist!

    Dann zeige mir doch, wie du den Jafferau "Westabfahrt" ca. 10 km Begleitweg schwarze Skipiste" fährst!?


    Aber offensichtlich dürftest du ein KTM Günstling sein, der jede Kritik mit allen Mitteln entkräftet oder lächerlich macht!

    In dem Fall braucht KTM ja nur bekannt geben, dass ihr Produkt bzw ihre Produkte derartige Einsätze nicht bestehen!!

    Dann ist´s halt vorbei mit dem "Ready to Race"! Zumindest Off-Road!

    Das sollte man als Fahrer von Kraftfahrzeugen halt in der fahrschule lernen. Beim bergabfahren ist die motorbremse zu verwenden und nur gezielt die betriebsbremse. Oder hast du noch in der DDR den Schein gemacht mit Freilauf, damit die Schmierung nicht abreisst? Dort gab es ja auch keine Berge.

    Wenn´st das gefahren bist, was ich gefahren bin, dann kannst mitreden!

    Sonst ist es besser, du verkneifst dir deine Weisheiten!

    Und weil ich schon dabei bin gleich noch ein paar Leiden der KTM 790 Adv R, die sich mir ordentlich auf den Magen schlagen!


    1.) Nunmehr löst sich nach Reklamation bereits der 4 Satz Dekor ab!!!!

    2.) Das Display habe ich im Oktober voriges Jahr reklamiert. Garantie Antrag bewilligt, Austausch bis heute nicht durchgeführt, da Lieferzeit immer wieder verschoben wird.

    3.) Rückruf Hinterradbremse natürlich wahrgenommen und getauscht.

    4.) Bei ca. 15.000 km hintere Bremsscheibe unter dem Mindestmaß; gegen original Ersatzteil ausgetauscht.

    5.) Griffheizung lässt sich nicht mehr schalten.

    6.) Griffheizung Schalter getauscht. Nach kurzer Zeit stellt sich die Griffheizung auf volle Leistung und lässt sich nicht mehr schalten. Schalter ist seit dieser Zeit abgeklemmt. Reparatur steht aus. Keiner weiß, welchen Fehler es haben kann. Es wird überlegt!!!! (Wie lange? Bis die Garantie aus ist!)

    7.) Tempomat schaltet sich bei Nässe selbstständig ab. Bei Reklamation wird mir mitgeteilt, dass es diesen Fehler noch nie gegeben hat und dieser auch nicht nachvollziehbar ist. Daher keine Garantie!

    8.) Tempomat schaltet neuerlich sich bei Nässe aus. Neuerliche Reklamation. Garantie Antrag wird angenommen. Schalter wird getauscht: Lieferdatum des Schalters unbekannt! Mir wurde angeboten, dass der Schalter von einem Lagerfahrzeug abmontiert und mein Schalter damit ersetzt wird (sehr nett)!

    9.) Ausfall der Hinterradbremse bei längerer Bergabfahrt mit Motorbremse und zusätzlich Betriebsbremse hinten und vorne. Bremsleistung nach Abkühlen wieder vorhanden! Ist die Hinterradbremse der Belastung entsprechend dimensioniert??? (Offroad? Konstruktionsfehler ?)

    10.) Bei Regenfahrt lässt sich der Gasgriff nicht mehr dosiert drehen!!!! Er ruckelt wie eine Raspel!!!! Furchtbares Fahren auf nasser Fahrbahn in Kurven und Kehren!!!! Wenn das Motorrad dann länger in der Sonne steht, vergeht bzw. vermindert sich dieses Ruckeln des Gasgriffes. Wenn es dann wieder nass wird, kommt es nach relativ kurzer Zeit wieder zum Ruckeln beim Drehen. Reparatur- bzw. Garantie Antrag durch KTM genehmigt! Ersatz nicht lieferbar. Kein Lieferdatum! Gleiche Spiel. Ersatz durch Demontage von Lagerfahrzeug wird angeboten!


    Abschließend mein Satement!


    KTM 790 ADV R, BJ 2020, heute genau vor 17 Monaten als neu KFZ angemeldet. Mittlerweile 27.798 km gefahren!

    Mittlerweile mehr Ärger als Freude!

    Daher Umtausch auf 890 mit Händler besprochen (soll sich dieser mit der Reparatur der technischen Mängel ärgern)!

    Wertverlust in 17 Monaten und ca. 28 tsd Km ist 50%!!!!


    Und wenn mir jetzt noch jemand mit österreichischer Wertarbeit oder Patriotismus kommt, dann ist Ihm nicht zu helfen!


    Danke KTM!!!!!:Daumen runter::kacke:


    Meiner Meinung nach ist KTM die Abkürzung für "Konstruktiver Technischer Murks"!!!:kacke::kacke::kacke:


    P.S.: Meiner Meinung nach ist die Fehlfunktion des Gasgriffes bei Nässe ein sicherheitsrelevanter Mangel! Wenn dadurch jemand zu Schaden kommt, dann ist KTM in der Haftung! Eine Rückholaktion wird wohl bei der Liefersituation der Ersatzteile auch mehr als fraglich!?

    Hallo Leute, gibt es hier jemanden, dem die Hinterradbremse versagt ist . Sprich ins leere getreten hat ,ist mir im schönen Westerwald passiert ,ein scheiß Gefühl.

    Wenn ja hat man die Ursache herausgefunden.

    Gruß aus der Eifel

    Ja! Bei meiner letzten Tour in Südtirol ebenfalls in Leere getreten und saumäßiges Glück gehabt!

    Bin einen Pass im 2 Gang hinuntergerollt und habe die Motorbremse mit der vorderen und hinteren Bremse unter 6.000 Touren gehalten. War halt sehr steil bergab. Nach einiger Zeit ging die Hinterradbremse ins Leere! Gerade noch mit der Vorderradbremse die Fuhre auf der Straße gehalten!

    Übrigens habe ich vor ca. 5 tsd km eine neue orginal Bremsscheibe hinten verbaut und neue Bremsbeläge natürlich auch.

    Nach dem Abkühlen, Scheibe war blau, war die Bremswirkung wieder vorhanden.


    Das Vertrauen ist aber weg!

    Man kann auch viel Geld sparen, wenn man nicht um jeden Preis immer und überall heizen will. Ich fahre seit fast 14.000 km einen tkc70 und der hält wahrscheinlich noch fünftausend km. Die Kette ist dank kettenöler auch noch in sehr guten Zustand, selbst das Ritzel ist noch voll ok. Und ich würde mich nicht zu den Schleichern zählen. Aufdrehen halt nur dort wo es auch Spaß macht und nicht an jeder Ampel.

    Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte. Daher gleich einmal 2 Bilder meiner TKC 70 nach exakt 9.970 Km. Davon ca. 1 tsd auf Schotterstraßen. Von Urlaubsreise in den CH, I, FR und A Alpen, bis mit Freunden etwas um die Wette heizen alles dabei. Als neuer Reifen ist mir die Spurstabilität auf Bitumenrillen auch bei Nässe besonders aufgefallen. Jetzt die letzten Km bei Regen war das nicht mehr vorhanden. Aber insgesamt ein wirklich guter Reifen, den ich empfehlen kann und weiter fahren werde. Jetzt ist der Rocks hinten drauf. Bin neugierig, wie der im Vergleich ist.

    Jungs, vielen Dank!


    Aber ich habe gestern einen Tag voll Tatendrang gehabt und habe daher die lagernde original Bremsscheibe vom Händler geholt und mit EBC Bremsbelägen eingebaut. Bin neugierig, wie sich die EBC Bremsbeläge auf den "Scheibenverschleiß" auswirken.

    Gleichzeitig habe ich der 790 einen neuen Hinterreifen verpasst. Es ging also gleich alles auf einmal.


    Momentan habe ich gerade einen "Rappel" und habe die 790 im Internet zum Verkauf angeboten.

    Sollte ich sie verkaufen, dann lege ich mir eine 890 zu. Wieder die Adv R.


    Hat wer Erfahrung mit der Bremsleistung der 890 im Verhältnis zur 790?

    Wenn ich die 790 nicht verkaufte, kann man dann die Bremsleistung der 790 vorne mit anderen Belägen verbessern?

    Die 790 ist ja nicht schlecht, aber bekanntlich ist das Bessere der Feind des Guten :grins:

    Bin leider mit dem gleichen Problem konfrontiert!

    790 Adv R, BJ 04/2020; Km 14.876 heute.

    Bremsscheibe hinten an der Außenrille 4,95 mm

    Bremsscheibe hinten im Bereich der Bremsbacken 4,3 mm (alles mit Schraubmikrometer gemessen und fotografiert). Und dazu mit starken Rillen eingelaufen!!!! Gemessen wurde an der dicksten Stelle und nicht im "Riefental"! Das heißt, die Bremsscheibe ist an den dünnen Stellen noch einmal schwächer; schätze mindestens 0,5 mm!!!!

    Bremsbeläge hinten kurz vor dem Metall. Also absolutes Ende!!


    Bremsbeläge habe ich mir schon vor einiger Zeit von EBC besorgt (dachte ja nicht, dass ich nach ca. 10 tsd km auch die Scheibe benötige).

    Heute bei EBC und Louis angerufen und die Info erhalten, dass es keine hintere Bremsscheibe für die KTM 790 Adv R in deren Programm gibt.

    KTM Händler angerufen. Original Bremsscheibe ca. € 131,- exkl. Mwst. Aber lagernd. Daher reservieren lassen.


    Gibt´s was besseres?

    Wenn ja, wo?

    Und wie schnell?

    Das was die Barbie Puppe für die Mädchen, ist das Motorrad für die Jungs! :respekt:

    Da wird individualisiert und optimiert was das Zeug hält!:Daumen hoch:


    Bei mir steht das Fahren im Vordergrund. Wen ich eine längere Reise mit Gepäck mache, dann wird die Federvorspannung und die Zug- und Druckrate auf Comfort angepasst und das war es auch schon.

    Das heißt, bei meiner KTM 790 Adv R ist zu ziemlich alles von Touratech dran, was wirklich Sinn und hervorragende Qualität hat. Sonst ist meine 790 Adv R aber original. und ich habe nicht das geringste daran auszusetzen.


    Nervig ist nur das Umschalten des ABS und der TRC wenn wechselnde Verhältnisse sind!

    Einmal bin ich da schon unfreiwillig abgestiegen, da im normalen Offroad Modus die Motorleistung praktisch auf Null reduziert wurde und im Steilhang dann die Beine zu kurz wurden:motzki:.

    Seitdem ist´s im Offroad Bereich der Rally Mode und jetzt läuft´s!


    Da lobe ich mir meine 23 Jahre alte Suzuki DR 350 SE. Einziger Luxus ist der E Starter! Sonst nichts! Und das Ding funktioniert überall und macht auch riesen Spaß! Vorausgesetzt, man kann noch mit dem Choke umgehen:applaus:.

    Komisch, ABS, TC und so weiter haben mir bei dieser noch nie gefehlt:peace:

    Ich bin voriges Jahr, weil´s schnell gehen sollte, mit meiner 790 Adv R mit Alu Koffern von Genf bis kurz vor Wien auf der Autobahn unterwegs gewesen.


    Mein Fazid, die 790 Adv R kann zwar tank Tempomat auch Autobahn, aber in Wahrheit ist es mit ihr kein Vergnügen!:nein:

    Tempomat auf 140 km/h eingestellt, was ca. 133 Km/h lt Navi entspricht und dann eben die Dauerbelastung durch Winddruck, bis die Nackenmuskel schmerzen. Trotz Touratech Zusatz Windschild!

    Da erkennt man den Unterschied zum Sporttourer bzw. den Groß Enduros, wie in meinem Fall die Triumph Tiger 1200, die bei solchen Etappen deutlich mehr Komfort bietet :ja:.

    Natürlich den Col de Parpaillon hätte ich, zumindest von der Ostseite her, mit der Tiger nicht fahren wollen. Mit der KTM 790 Adv R war es eine Herausforderung, welche ich Solo "Sturzfrei" bewältigt habe. Und da bin ich stolz drauf! Und wenn man derlei Abenteuer mit der 790 Adv R bewältigt hat, dann weiß man auch, wofür man diese hat.


    Und auf der Autobahn ist´s dann halt nicht so optimal. Übrigens, Spritverbrauch mit einigen schnelleren Etappen in Deutschland war ca. 5,6 Liter im Schnitt.

    Ich kenne nur ganz wenige die ihre Maschine Von Europa nach Südamerika schicken um dort zu fahren.

    Außerdem ist die Spritqualität viel besser geworden so dass das eigentlich überflüssig geworden ist.

    Ein Zitat von Joe Pichler bei dem er gefragt worden ist ob er einen Größeren tank hätte bei der 790 adv.:

    Nein, das ist absolut nicht notwendig, es gibt kein Land mehr wo du nicht innerhalb von (Kann mich nicht mehr erinnern ob es 100 oder 200 waren) km guten Sprit bekommst, selbst in Entwicklungsländern bekommt man mindesten schon 92 octan.

    Natürlich kann man in in Südamerika auch die dort gebräuchlichen Motorräder kaufen. Mit einer 125ccm bzw. 250ccm fällt man dann dort auch nicht so auf!

    Will man aber ein Motorrad nach europäischem Standard dort fahren, dann wird dort kaufen richtig teuer.

    Ich habe über die Panamericana Home Page mitgeteilt bekommen, dass die Motorräder im Schnitt doppelt so viel kosten wie bei uns.

    Ein Transport von EU nach Südamerika kostet je nachdem ob Schiff oder Flugzeug zw. 1.500 und 3.000 Euro (nur hin).

    Sehr interessant, da doch überall der Durchschnittsverbrauch der 890iger mit 0,5 Liter/100 km höher angegeben wird :staun:

    Wenn das stimmt, dann ist das Argument der Reichweite bei Fernreisen mit schlechtem Tankstellennetz wohl egalisiert. Dann hätte die 890iger durch die Spriterkennung (Euro 5) gegenüber der 790iger, bei der schlechten Benzinqualität z.B. in Südamerika, schon wieder einen Vorteil!


    Zuerst hat mein Händler gemeint, es gebe da für die 790 einen Dongle der das regelt, jetzt meint er, die 790 kann das auch.

    Weiß da jemand von Euch bescheid?


    Das der Bordcomputer um ca. 0,2 Liter auf 100 km bei der 790iger weniger anzeigt, kann ich bestätigen.

    Dazu ist aber auch anzumerken, dass bei einer Restreichweite von 4 km und bereits 20 km rot blinkender Tankuhr nur ca. 18,5 Liter getankt werden konnten.

    Entweder fasst der Tank keine 20 Liter, oder es wären noch ca. 30 km möglich gewesen.

    Neuerung nach Jahresservice!


    Mir ist der hier kundgetane geringe Spritverbrauch von teilweise unter 4 Litern auf 100 km ein Rätzel gewesen, da ich mit meiner 790 Adv R doch um ca. 0,5 Liter im Schnitt bislang mehr gebraucht habe.

    Aber!

    Jetzt nach dem Jahresservice bei ca. 13 tsd Km läuft der Motor plötzlich etwas rauer! Aber, meine KTM 790 Adv R braucht daturch um ca. diesen halben Liter weniger.

    Dürfte einem Software Update geschuldet sein.

    Ein Grund mehr n i c h t auf die 890 zu wechseln :winke:

    Es ist doch recht egal, welches Bike sich ein Anfänger holt. Es muss ihm gefallen und für ihn bezahlbar sein.

    Seine Fahrtechnik lernt er durch das Fahren mit seiner Maschine... Langsam lernen und nicht Wildsau spielen.

    Dann klappt das auch. Die heutigen Mopeden sind alle gut...Hab da noch nicht schlechtes gefahren.

    Am besten fährt man am Anfang mit vernünftigen kleineren Gruppen, um sich da einiges an Erfahrung

    abzuschauen....

    Da habe ich auch meine Erfahrung(en) gemacht:achtung ironie:

    Motorradfahrer sind ja freiheitsliebende Menschen und Individualisten!

    Manche verhalten sich hin und wieder aber wie Kinder - so nach dem Motto "Kindergarten für Fortgeschrittene":alter schwede:

    Ich kann mich an meine 1. Gruppenausfahrt (4 Maschinen) nach meinem Wiedereinstieg erinnern. Eine Ausfahrt mit ca. 300 km. Dabei bin ich schön brav hinten nach gefahren und habe beobachtet und gelernt:knie nieder:.

    Bei einem Zwischenstopp habe ich vorsichtig gefragt, ob ich um 1 Position vorrücken dürfte, oder zumindest mein Vordermann entweder Fahrbahn mittig oder rechts fahren könne. Dies deshalb, da seine ältere, total aufgemotzte Aprilia Tuono, den Sprit teilweise unverbrannt durch den Auspuff "schleuderte" und ich vom Benzingestank schon Kopfweh hatte.

    In diesem Moment wurde ich bei diesem "Kollegen" vom geduldeten "Anfänger" zum "Todfeind".

    Da auch die beiden anderen "Kollegen" den "charakterstarken Geruch" bestätigten, durfte ich dann gleich 2 Positionen vorrutschen und hinter dem sehr stark fahrenden Frontmann hinterherfahren.

    Vom Ehrgeiz getrieben habe ich ordentlich Gas gegeben und konnte mich so recht und schlecht an seinem Hinterrad halten. Von einer sauberen Linie, Bremspunkt usw. natürlich noch keine Ahnung. Aber wie gesagt, ich habe mich recht wacker gehalten und gelernt.

    Auf einem etwas hurtiger absolvierten Abschnitt, hat dann mein neuer "Todfeind" versucht, mich zu überholen. Da ihm das aufgrund meines Speeds nicht gelungen ist, war es endgültig besiegelt. "Todfeind" für immer :achtung ironie: Ich bin auch nie wieder mit ihm gefahren. Und mit den Anderen erst nach mehr als 1 Jahr Unterbrechung:teuflisch:

    In diesem Jahr habe ich ca. 22t km abgespult und halt weiter gelernt; und dieses Lernen wird nie, nie aufhören, solange man fährt!:respekt:

    Ich werde es dieses Mal auslassen und den Massenauftrieb meiden.

    Bin überzeugt worden, dass man das abseits der Rally gemütlicher und entspannter fahren kann. Und mit den Unterkünften wird man es auch leichter haben:denk:.

    Und das werde ich dann auch Termin ungebunden je nach Wetter machen :grins:


    Wenn wer keinen Platz findet, kann sich ja anschließen:Daumen hoch:

    Da bin ich aber anderer Meinung!:nein:

    Bin als "Wiedereinsteiger" auch ziemlich blank gewesen punkto Fahrwerkseinstellung.

    Beide meiner Motorräder haben verstellbare Fahrwerke. Die Tiger 1200 ein elektronisch gesteuertes und die KTM 790 Adv R ein mechanisch einstellbares Fahrwerk.


    Und wenn man als Neuling auch keine Erfahrung mit der optimalen Einstellung eines Fahrwerkes hat, so merkt man sehr deutlich die Unterschiede und sammelt damit Eindrücke und Erfahrung. Und jeder der so etwas hat, wird bald merken, was ihm besser zusagt.


    Also, ein Pro weiß was er braucht und was er will und bringt auch ein nicht einstellbares Fahrwerk durch Änderungen genau dort hin.


    Ein Anfänger profitiert meiner Meinung nach noch viel mehr durch ein einstellbares Fahrwerk, weil er eben ein viel breiteres Spektrum an Erfahrungen sammeln kann.

    Aber es stimmt, wenn er dann die Erfahrungen gemacht hat, dann braucht er seine Lieblingseinstellung nur mehr verlassen, wenn die Umstände es erfordern:denk:.


    Und bei der 790 Adv sind ja dann auch noch bauliche Unterschiede zwischen den Fahrwerken (43-48mm, 200-240mm).


    Also von mir eine Empfehlung pro einstellbares Fahrwerk, wenn man es sich leisten kann und will:Daumen hoch:.

    Eine Frage an die "Könner" und "Wisser"! (nicht an die "Vermuter" und "Schwurbler")


    1.) sind die (premium) Fahrwerke der verschiedenen Zubehör Anbieter (WP, Öhlings, usw) wirklich fühlbar besser als die teilweise hochwertig verbauten FW von eben diesen Anbietern?


    2.) zahlt es sich wirklich aus, eine hochwertiges original FW, von premium Marken, wo ja ohnehin bereits Öhlings, WP usw. verbaut ist, noch zu verbessern?


    3.) ist das nicht eine Frage der Ideologie? Denn aus jedem Motor lässt sich individuell noch etwas herausholen, jede Bremsanlage noch topen, jedes Fahrwerk noch individueller auf den jeweiligen Fahrer und Gebrauch (Rennstrecke, Straße, Off Road) einstellen.


    Wenn sich jemand von der "Masse" abheben und individualisieren will, dann wird er das machen! Egal ob er einen anderen Kotflügel montiert, das Design verändert oder etwas tuned. Alleine schon aus Leidenschaft. Und das wird sich vermutlich vom Anfänger bis zum Profi so durchziehen.


    Anderen ist das weitgehend egal. Die genießen das Fahren und/oder gleichen so manches durch persönliches Talent und Können aus.

    So unterschiedlich sind die Menschen.

    Und schön und gut ist es, dass das so ist.:Daumen hoch: