Beiträge von Anthony

    Für meine 701 hatte ich seinerzeit beim Händler immer knapp über 200,- Euro gezahlt. Die 1290 SDR liegt bei ca. 390,- Euro, die Hyper bei um die 250,- Euro.


    Die 1290/1390 ist schon sehr verlockend, aber ob man's nun unbedingt "braucht".... Ja, ich weiß, haben ist besser als brauchen.

    Was kosten bei der DUC Ersatzteile, Service und Zubehör?

    Zumindest der "normale" Service ist bei meinem Duc-Händler über 100,- Euro billiger, als mein Kumpel mit seiner 1290er bei meinem alten KTM bezahlt. Unterm Strich wird die SDR schon ein paar hundert Euro im Jahr mehr kosten (Versicherung, Service, Verschleiß, Verbrauch,...). Dafür hat man allerdings motorradmäßig auch insgesamt mehr :grins:


    Jedoch fällt die 1390 SDR mittlerweile auch deutlich unter 20k. Fand ich anfangs zwar potthäßlich, aber je länger ich sie sehe... :denk:

    Habe mit Verwunderung festgestellt, dass es immer noch unzählige, neue 1290er SDR im Netz gibt. Müsste sich der Bestand nicht schon stark reduziert haben, bei den "günstigen" Preisen oder liegt es eher an der "Unsicherheit" potentieller Kunden bzgl. der Zukunft von KTM oder daran, dass die neue 1390 bereits draußen ist, wenn auch zu deutlich höheren Preisen? Aufgrund der Tatsache, dass mich die 1290 SDR nur ~150,- Euro in der Versicherung mehr kostet als meine Duc, erwäge ich ernsthaft wieder, das Lager zu wechseln :crazy::grins:

    Von welcher Maschine sprichst du?

    War in idesem Fall keine KTM.


    Beim 2. Versuch der Werkstatt hieß es, da man weiß, dass ich sehr penibel bin, achtet man zukünftig besser darauf. Daher wundert es mich, dass auch beim 2. Versuch zu viel Öl drin war. Aber egal, ich habe daraus gelernt und mache das in Zukunft selbst.

    Hatte unlängst ein ähnliches Problem.


    Die ersten 2-3 Jahre hat mein Ölstand nach der Inspektion immer exakt gestimmt. Laut Werksanleitung kommen 3,4 Liter rein, die Werkstatt hat stets 2,9 Liter abgerechnet, was vollkommen gepasst. Dieses Jahr war das Schauglas nach der Inspektion das erste Mal bis über den Rand voll. Habe das ggü. der Werkstatt geäußert und selbst Öl (insgesamt ca. 0,4 Liter) bis auf Maximum abgesaugt. Jedoch sollte ich die Maschine noch einmal beim Händler vorbeibringen, weil er der Sache auf den Grund gehen und noch einmal einen neuen (kostenlosen) Ölwechsel machen wollte. Ich also die Maschine mit richtigem Ölstand zum Händler geschafft. Einen Tag später ein Anruf, dass der Händler nur 2,5 Liter (statt 2,9 Liter) Öl ablassen konnte. Seine Schlussfolgerung, ich sei zu dumm zum Ablesen und der Ölstand muss vorher gestimmt haben, da die Differenz genau dem entspricht, was ich abgesaugt habe. Habe dann die Maschine mit nochmals frischem Ölwechsel abgeholt, mich entschuldigt und 50 Euro für die Unkosten gegeben. Der Mechaniker hatte mir den richtigen Ölstand im Showroom vorgeführt, ich bin nach Hause gefahren, habe selbst noch einmal kontrolliert und es war wieder über den Rand voll. Wie ich im Nachgang resümiert habe, stand die Maschine bei Vorführung im Showroom nicht exakt gerade, weshalb der Ölstand dort gestimmt hat. Da ich es nicht auf mir sitzen lassen wollte, dass ich unfähig sei den Ölstand richtig abzulesen, ich aufgrund meiner Aktion zu viel Öl abgelassen hätte und der Händler keinerlei Fehler gemacht hätte, bin ich dann an einem Samstag ein zweites Mal zum Händler gefahren, diesmal ohne vorher Öl abzulassen. Der Chef ist (aufgrund meiner Ankündigung) gar nicht erst erschienen und sein Angestellter hat mir letztendlich attestiert, dass tatsächlich zu viel Öl drin ist. Er meinte jedoch, dass dies nicht schlimm sei und ich so weiterfahren könnte, da es ja nicht viel ist. Er hat es fotografiert und versprochen, sich in der darauffolgenden Woche zu melden. Seitdem sind nun 3 Monate her und ich habe nie wieder was vom Händler gehört. Will deswegen aber nicht wieder ein Fass aufmachen.


    Ich habe prinzipiell kein Problem damit, wenn der Händler versehentlich mal zu viel Öl einfüllt. Fehler können passieren. Den Kunden aber als zu dumm zum Ablesen hinzustellen, eigene Fehler abzustreiten und dann 2x hintereinander denselben Mist zu bauen, macht mich ärgerlich. Mich wundert auch, dass es über die Jahre immer gestimmt hat und der Händler angeblich alles so gemacht hat wie bisher. Auch die abgerechnete „Mindermenge“ stimmt. Habe jetzt erstmal wieder selbst Öl bis Maximum abgesaugt. Da ich aber verunsichert bin, ob nun tatsächlich nur wieder 2,5 Liter (statt 2,9 Liter) drin sind, wie der Händler behauptete – obwohl der Ölstand optisch stimmt bzw. sogar leicht über Maximum steht, da ich erstmal „nur“ 0,2 statt 0,4 Liter abgesaugt habe - ist mir die Lust auf’s Fahren erstmal vergangen. Werde daher ab nächstes Jahr den Ölwechsel selbst durchführen und schaun, wieviel Öl tatsächlich rauskommt. Habe da dieses Jahr keine Lust mehr drauf, ein drittes Mal Öl abzulassen. Werde die Maschine zukünftig nur noch zum Inspektions-Reset und den restlichen Arbeiten zum Händler schaffen.

    Laut Info meines Ducati-Händler müssen neue Motorräder erst durch den Händler Probegefahren werden, bevor diese an den Kunden rausgehen. Je nach Länge der Probefahrt kommen da mal mehr und mal weniger Kilometer zusammen. Bei mir waren es damals glaube ich 7 Km. Hatte ihn aber auch mit auf den Weg gegeben, dass mir das eigentlich nicht gefällt. Sonst wäre es vielleicht sogar mehr Kilometer geworden.


    Bei meinem damaligen Golf, mit Abholung im VW-Werk Wolfsburg, waren es gar 50 Km.

    Hatte ich seinerzeit auch so gemacht. Der Käufer hatte noch einen Freund mitgebracht, den er mir, samt dem Fahrzeug mit dem er angereist war, als "Pfand" dagelassen hat. Ein ungutes Gefühl hatte ich trotzdem.


    Auf so einer Probefahrt kann ja doch einiges passieren, wie beispielsweise ein Unfall oder ein unerwarteter Defekt, wo dann die Streitfrage im Raum steht, hat der Probefahrende den Defekt durch unsachgemäße Behandlung zu verantworten oder war das vorher schon so, etc. pp.