Beiträge von Anthony

    Nur mal zu meinem Verständnis; was genau versteht ihr unter Schräglagentraining? Ist das ein Training mit der eigenen Maschinen (in der Art eines Kurventrainings) oder, wie oben beschrieben, ein Training mit einem gestellten Motorrad mit "Stützauslegern"? Letzteres finde ich interessant, wird in meiner Region (Leipzig) leider nicht angeboten. Hier finde ich nur Kurventrainings für "ambitionierte Sportfahrer, Kurvenliebhaber oder Rundstreckenkenner." Falls doch jemand einen Anbieter in der Nähe kennen sollte...

    Danke für die schnellen Rückmeldungen.


    So ein Messgerät halte ich für meine Zwecke dennoch für sinnvoll, zumal es einem aufzeigt, ob das Schräglagentraining in Nachhinein wirklich Früchte getragen hat, auch wenn dieses Gerät natürlich nicht ganz billig ist.


    Hatte auch schon mal vor der Fahrt Markierungen mit Wachsstift am Reifen angebracht und danach geschaut, wie weit die abgefahren waren. Finde ich allerdings nicht so prickelnd diese Methode. Ich hätte gern einmal "schwarz auf weiß" gewusst, wie schräg ich tatsächlich bin und wie viel Reserve da noch ist. Am besten fände ich es, einfach mal öfter mit Leuten mitzufahren, die wirklich sehr gut fahren können. Ich glaube da lernt man es am besten. Leider kenne ich solche Leute nicht bzw. haben diese nie Zeit.


    Ich denke immer ich sei schon schnell und schräg, bis dann Fahrer an mir vorbeigeschossen kommen und mich eines besseren belehren. Bin neulich auch mal eine unbekannte Strecke gefahren, habe eine (Links)Kurve in einer Ortschaft unterschätzt und bin schneller in diese hineingefahren als es eigentlich meine Natur ist. In diesem Fall blieb mir nur die Option, die Kiste einfach tiefer in die Kurve zu legen, um nicht nach rechtsaußen abzuschmieren und in eine Hauswand zu krachen. Ich war da gefühlt so schräg, dass ich mich schon stürzen sah, hat dann aber doch problemlos funktioniert. Das hat mir gezeigt, dass wohl noch sehr viel Luft nach oben ist. Freiwiillig hätte ich mich im Leben nicht so tief in die Kurve gelegt. Allerdings ist man danach schon ein bisschen stolz :grins: Wäre jetzt schon mal interessant für mich, wie schräg das gewesen ist.

    Da ich eher der "vorsichtige" Fahrer bin, würde ich gern mein Schräglagenverhalten etwas verbessern. Um eine objektive Rückmeldung zu erhalten, wie Schräg ich tatsächlich in Kurven fahre, wollte ich mir den KurvX Schräglagenmesser kaufen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Teil oder kann gar ein anderes Produkt empfehlen?

    Leistungsmässig wird dier die Duke nachher eher "lahm" vorkommen. Aber die zusätzlichen Pfunde merkt man der Hyper halt an. vor allem im engen gewusel ist die Duke dann wieder im Vorteil. kommt halt drauf an wo du so fährst. Die Hyper ist schon ein flashiges teil. Mir ging es jedenfalls damals so nach der Probefahrt mit der 821. Die ging mir 6 Monate nicht aus dem Kopf bis ich eine hatte. nach 3 Saisons ging sie wieder weg. War ne geile Zeit, aber ich musste mich selbst "schützen"

    "Schütze" wovor? Nicht irgendwann mal im Graben zu landen oder nicht Pleite zu gehen?

    Darum nennt sich die Ducati 950 ja auch nicht Supermoto, sondern Hypermoto. Kenner sagen, dass sich die Hyper mit jedem Modellwechsel immer mehr von einer Sumo zu einem Nakedbike hin verschiebt. Ich würde meine 690/701 nicht tauschen wollen. Eine 821er muss ich aber unbedingt mal interessehalber Probefahren.

    Und ich bin gerade am Überlegen, meine 701 gegen eine 950 SP zu tauschen :denk:

    @ Technophil: Die ist preislich verlockend. Aber es wäre nach einem Airboxmod ja immer sinnvoll, neu abzustimmen/ecu entsprechend zu flashen? Ich nehme an, das ist auch bei den KTM's so? Ich habe meine 790er ADV R seit 2 Wochen und vorher hatte ich eine Duc Hypermotard. Das STS flash ist halt auch nicht gerade günstig, aber Mods, die ab dem Prüfstand kommen, machen für mich mehr Sinn.

    Wieso hast du dich von der Hyper getrennt?

    Was ich mir auch immer überlege ist, was man für 17k bei anderen Firmen geboten bekommt, wie beispielsweise eine S1000R oder beinahe schon eine Duke 1290 R, von den Japanern mal ganz abgesehen. Sind zwar, wie du schon sagtest, ganz andere Kategorien von Bikes, zumal die 950er in ihrem Feld beinahe Alleinstellungsmerkmal besitzt, aber am Ende bekommt man bei anderen für ähnliches Geld halt deutlich mehr geboten. Aber deswegen ist es ja auch Ducati :grins:


    Danke für die nette Unterhaltung:Daumen hoch:

    Schicki-Micki war vielleicht nicht richtig ausgedrückt. Ich bin eher der "ranzige" statt edle Typ, der lieber einen Mini JCW statt Porsche fahren würde :grins:


    Bei der RVE kann ich mich beispielsweise nicht wirklich mit dem schwarzen Rahmen und der roten Sitzbank anfreunden. Und da ich mir ohnehin ein individuelles Dekor entwerfen lassen würde, ist das mit dem Design auch irrelevant für mich. Schick an der SP finde ich am Ende nur die goldene Gabel, das "Dekor" und die 2cm höhere Sitzposition. Auf die Magensiumflegen, das Carbonzeug und bessere Fahrwerk könnte ich verzichten.


    Ein anderer Duc-Händler als der Arrogante den ich kenne, hat derzeit eine aktuelle 950 SP im Laden stehen. Aber du hast schon recht, wenn man mit dem zufrieden ist was man hat, warum dann wechseln und ein Haufen Geld versenken. Allerdings ist der Keim nun mal im Kopf gepflanzt und man lebt nur einmal :traurig: Da ich aber i.d.R. an meinen Dingen hänge, würde ich der 701 sicher nachtrauern.


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    @ExDuc01


    Ich hatte überlegt, mich von der 701 SM (die ich seit 3 Jahren fahre) zu trennen und mir eine 950 (SP) zuzulegen, um auch mal längere "Geradeausstrecken" standesgemäß herunterzureißen und etwas mit einem größeren Verwendungszweck zu haben. Selbstverständlich ist die Duc deutlich edler als die Husky. Schon allein die Einarmschwinge... Aber ich glaube ich bin selbst eher der rustikalere als der edle Schicki-Micki Typ :grins:


    Allerdings ist die 701 für mich das "emotionalere" Bike. In der Großstadt hat sich keine Sau nach der 950 umgedreht, bei der 701 hingegen hat man ständig mal Blicke oder Daumen nach oben. Auch das Einzylinder-Bollern ist meiner Meinung nach deutlich unterhaltsamer als der Sound der Duc. Und auf einer Husky fühlst du wenigstens noch deutlich, dass der Motor läuft :grins:


    Hatte bisher an meiner 2017er 701 auch noch keinerlei Defekte. Kann mich daher über die Haltbarkeit nicht beschweren.


    Was mir jedoch übel bei Ducati aufstieß, war das leicht arrogante und herablassende Verhalten des Chefs, insbesondere wenn man "nur" mit einer Husqvarna dort auftaucht. Da habe ich ehrlich gesagt spontan die Lust darauf verloren, mein Geld dort zu lassen. Aber zur Not gibt es ja noch andere Duc-Händler.


    Aufgrund der Optik finde ich die SP aber nach wie vor geil. Aber 17k sind schon eine deutliche Ansage. Zur Not ginge auch eine normale 950, welche sich mit 12k noch im Rahmen bewegt. Kommt aber optisch leider nicht an die SP heran. Eine 890 R wäre zwar auch eine Option, bis auf die Front sagt mir an dieser aber optisch auch relativ wenig zu. Obwohl die vom Fahren her der Duc mindestens ebenbürdig sein dürfte.

    Das weißt du dann, wenn du eine gefahren bist. :grins::Daumen hoch:

    Also ich habe letztes Jahr eine HYMP 950 SP probegefahren und bin letztendlich bei meiner Husky 701 geblieben. Bis auf die Optik fand ich an der HYM 950 SP nichts, was ich wirklich signifikant besser fand als an der 701, bis auf den souveräneren Motor natürlich und die dadurch bessere Langstreckentauglichkeit.


    Dennoch lässt mich das Thema HYM 950 irgendwie nicht los.