SD 2006 Abgas stinkt nach Benzin

  • NIX Batterie tot!!! Anlasser dreht den Motor ganz entspannt durch .... so wie immer ..... nur Anspringen tut sie nicht. :nein:


    Werde wohl mal testweise das HS Kastl abhängen.

    "A Motorrad'l g'hört eing'stürzt!" :ja: (Gilt nur für Neufahrzeuge)

  • Eine Möglichkeit, Abgesoffen, ist zwar selten aber mit meiner SD auch schon mal passiert. Die Kerzen waren danach auch für die Tonne, da kam kein Funke mehr raus. Neue brachten Abhilfe, keine schöne Arbeit für mal eben schnell.


    Kontrollier mal deine Unterdruck Sensoren, wenn die abgesteckt sind rußt die Kiste auch schwarz hinten raus.


    Aber wie Bade sagt, erstmal Batterie voll laden und Spannung beim starten messen. Die Einspritzung ist wirklich empfindlich auf schlechte Batterien. Kann ja sein das sie noch orgelt aber die Spannung für die Elektronik nicht mehr reicht.

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  • 99% die Batterie. Gerade während des Startens fällt die Spannung soweit ab das der Anlasser noch dreht, aber die Zündung nicht mehr von der Blackbox freigegen wird bzw. die Zündspulen keinen Funken mehr erzeugen können.


    Bei der Fehlersuche vom einfachen zum schwierigen gehen...

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Sorry Leute, aber die Batterie ist es sicher nicht. Ich habs an der Tanke mit nem Akkupack versucht, und dann daheim mit Starterkabel von der Autobatterie.

    Der Starter orgelt fröhlich, aber die Kiste springt nicht an.


    und bez. Spannungsabfall: meine SD ist bisher immer auf den ersten Drücker angesprungen, auch mit einer altersschwachen Batterie, die gerade noch den Starter müde bewegen konnte.


    Vielleicht komm ich ja am WoEnde dazu mal alles zu checken ...

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  • check mal ob du funken hast, am hinteren zylinder kriegst du die Kerze recht schnell raus.

  • Startrelais unter der Sitzbank (das in der Mitte von drei) auf Funktion und Kontakt checken!


    Bade :Daumen hoch:

  • Danke für die Tips. Bin in den letzten Wochen leider zu gar nix gekommen. Meld mich aber, wenn was weitergeht.

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  • Jetzt muss ich auch mal fragen. Ich bei meiner dasselbe Problem, das die Stinkt ohne Ende. Der Frau wird teilweise schlecht hintendrauf deswegen. Nun wird hier geschrieben, das alle Original Töpfe gleich sind. Bei meiner ist ein PC5 verbaut und laut Vorbesitzer ist momentan ein Org. Topf ohne Kat drauf und einen 2ten mit Kat habe ich noch dazubekommen. Ich kann an dem montierten nix erkennen das daran geschweißt worden ist. Bekommt man den Kat auch so raus? oder hatte die vor Bj. 08 Facelift noch keinen Kat verbaut?

    Es gibt keine Probleme, nur Lösungen...

  • es ist immer ein kat im serientopf drin.

    und euro 3 kam mit dem Facelift modelljahr 2007.

    only race Super Duke 990 chili red, SMR 560 Chili Spezial, RC8R, FS 570

  • Warum muss ich dann für den Tüv den Topf wechseln? Könnte ich doch den der angeblich ohne Kat ist drauflassen oder?

    Es gibt keine Probleme, nur Lösungen...

  • Also ich hab einen Originaltopf umgebaut - ohne Schweissen.
    Es ist eine ziemliche Arbeit und eine Schweinerei, aber es geht.

    Schau Mal von hinten Motorseitig in den Auspuff - ist eine Wabe drin, ist ein Kat drin. Ist keine Wabe drin, ist kein Kat drin. Von aussen siehst du nichts.

    Wie es zum Prüfen in D ist, kann ich dir als Schweizer nicht sagen. Ich habe jedenfalls noch einen Originaltopf auf Reserve.

  • Warum muss ich dann für den Tüv den Topf wechseln? Könnte ich doch den der angeblich ohne Kat ist drauflassen oder?

    ...weil bei der TÜV-Abnahme auch eine AU (Abgasuntersuchung) gemacht wird.


    Bade :rolleyes:

  • Danke für die Tips. Bin in den letzten Wochen leider zu gar nix gekommen. Meld mich aber, wenn was weitergeht.

    Hi All,


    nach fast 2 Jahren Standzeit (und hin und wieder testweisen Anstartversuchen) gings jetzt weiter.

    Zuerst kam eine neue Batterie rein (die alte war mittlerweile verstorben - trotz regelmäßiger Aufladung), wobei ich ALLE Stecker und Sicherungen im Bugspitz auseinander nahm und sie auf verbogene/rostige Kontakte untersuchte.

    Bei enduro365.de fand ich einen Benzindruckprüfer mit den passenden Anschlüssen für die KTM.

    Einfach die Benzinschlauchkupplung auf der linken Seite aufmachen und das Prüfgerät dazwischenhängen.

    Druckprüfer


    Das Einschalten der Zündung führte dann jedoch zu einer ordentlichen Spritdusche, da auf dem Männchen des Druckmessers ein zu kleiner O-Ring verbaut war und dadurch das bike und ich mal kurz gebadet wurden. :motzki:


    Da ich keinen passenden O-Ring hatte, baute ich das Prüfgerät wieder ab, steckte die Benzinleitung wieder zusammen und schaltete die Zündung ein, um zu sehen, ob die Kupplung noch dicht war, oder ob die 15 Jahre alten O-Ringe des bikes nun auch abgekackt waren. Die Pumpe surrte und alles blieb dicht.

    Na gut, dachte ich mir, erstmal einen passenden O-Ring besorgen, dann den Versuch wiederholen.


    Doch statt die Zündung abzudrehen griff ich, fast wie ferngesteuert, mit der linken Hand zum Kupplungshebel und mit der rechten zum Startknopf.


    Was solls, dachte ich mir, einfach mal testen ....... UMTI, UMTI, UMTI ..... BRRRRRRRRRRRRRRRR ..... und sie lief auf einmal :staun:

    Keine Ahnung, warum, aber sie lief, auch nachdem ich sie ungläubig wieder abgedreht und wieder angestartet hatte. :sehe sterne:

    Ich machte natürlich sofort eine kleine Spritztour, und ......... alles funktionierte wie immer (sie stinkt auch noch immer).:peace:


    Ich pack's nicht.:nein:

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  • "wobei ich ALLE Stecker und Sicherungen im Bugspitz auseinander nahm und sie auf verbogene/rostige Kontakte untersuchte."


    Da war's wohl, das Problem...:Daumen hoch:

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Hi Leute,


    "kurzes" update (ja, ich weiß, meine letzte Rückmeldung zu dem Thema war vor 5 Jahren, aber alles der Reihe nach):


    Rückblick:

    1) Im Mai 2018 schrieb ich, dass meine 06er SD (Highscore Kastl + Belüftung + RC8 Trichter) seit einiger Zeit nach Abgas riecht, was sie vorher dezidiert NICHT gemacht hat. DK wurden nach Auftreten des "Geruchs" synchronisiert, was zwar die Laufruhe nochmals positiv beeinflusst hat, aber am Gestank nix veränderte.

    2) November 2018 (am bike wurde zwischenzeitlich nix gemacht, sondern "nur" gefahren):

    Nach einem Stop an der Tanke weigerte sich die SD anzuspringen.

    Strom war da, Pumpe surrte, Starter drehte - aber Motor sprang nicht an, und im Auspuff stank es nach unverbranntem Sprit.

    3) Oktober 2020 (nach über 2 Jahren Standzeit, mit einigen ergebnislosen Startversuchen):

    Einbau einer neuen Batterie (die alte hatte mittlerweile das Zeitliche gesegnet), um den erworbenen Benzindruckmesser zum Einsatz zu bringen. Nachdem das ordentlich in die Hose ging (siehe weiter oben) drückte ich einfach mal so aufs Startknöpfchen und siehe da .... sie sprang plötzlich wieder an und fuhr dann auch ganz normal.

    Ich vermutete irgendeine Art von Verschmutzung in der Kupplung der Benzinleitung, die durch die DruckprüferMontage/-demontage vielleicht "freigeblasen" wurde.


    Ab hier gibt's was Neues:

    4) Ein paar Tage später (die SD fuhr zwischenzeitlich wieder ganz "normal" - inkl. Geruch) starb sie im Stadtverkehr während der Fahrt einfach ab und wollte - mal wieder - nicht mehr anspringen. Bei einem Gespräch mit meiner KTM Werkstatt in Wien tippte der Mech sofort auf die Benzinpumpe ("ein bekanntes Problem"), worauf ich mir eine Quantum-Pumpe (inkl. aller Dichtungen, Filter, etc.) im Netz besorgte.

    Da das Plastiksichtfenster des Druckprüfers nach der Benzindusche blind wurde - abgesehen davon, dass das "Weibchen" nur mit viel Nachdruck zum Einrasten gebracht werden konnte - schickte ich das Teil zurück und erhielt einige Tage später kostenfreien Ersatz.

    Aus Gründen, die hier und jetzt nicht das Thema sind, stand die SD dann 5 Jahre unangetastet in der Garage.


    5) Vor ein paar Tagen war es dann soweit.

    Nach Einbau einer neuen Batterie (die alte hatte das jahrelange Rumstehen und Nicht-aufladen verständlicherweise nicht überlebt) und eines neuen KNZ (der alte hatte die Standzeit auch nicht überlebt) schloss ich den "neuen" Druckprüfer (diesmal problemloses Einrasten der Anschlüsse!) an und schaltete die Zündung ein. Die alte Benzinpumpe summte für eine Sekunde wie eine altersschwache Stubenfliege, und der Druckprüfer zeigte ... NULL.

    Also: Tank runter - alten Sprit raus - Benzinpumpeneinheit ausbauen - zerlegen - reinigen (alles voller grüner Ablagerungen, besonders das Filtersäckchen sah furchtbar aus !!!) - mit neuer Pumpe wieder aufbauen - einbauen - frischen Sprit rein - Druckprüfer anschließen - Zündung einschalten ..... und ........ tadaaaaaa .... die Pumpe surrte wieder so wie früher (kräftig, ca. 3 Sekunden lang, und dann Ruhe), und die Druckanzeige zeigte ca 3,2bar - SUCCESS!


    Nach Abstecken des Benzindruckprüfers begann dann das Drama:

    Der Druck aufs Knöpfchen ließ zwar den Starter fröhlich orgeln, aber sonst passierte NIX.

    Nach locker 10 langen, aber erfolglosen Startversuchen - es gab nicht mal einen Huster - war ich erstmal mit meinem Latein am Ende, aber wenigstens hatte auf diese Weise das Öl genug Zeit, sich wieder überall zu verteilen.


    Also Fehlersuche: Da es aus dem Auspuff nicht nach Sprit roch, vermutete ich ein Problem mit der Spritversorgung (Sprit war genug im Tank). Ich steckte den Druckprüfer wieder an, um den Benzindruck während des Starvorganges zu checken.

    Also mal wieder Zündung ein - Druck war da - ORGEL, ORGEL - Druck ist immer noch da - ORGEL, ORGEL - HUST.

    WHAT ????

    Druckprüfer sofort abstecken - ORGEL, ORGEL, ORGEL - HUST - HUST - HUST ......... und auf einmal war da Leben drin!!!

    Die Kiste klang zwar furchtbar, und zwar so, als ob sie nur auf einem Zylinder lief, also sehr unrund und willenlos, aber gleichzeitig auch so, als ob sich ein Pleuellagerschaden und ein kaputtes Getrieb die Hand geben würden - richtig gruseliges metallisches Klackern. Zärtliche Gasstöße wurde mit Schießen und Husten und gnadenlosem Absterben quittiert, und auch sonst hörte sich das ganze echt nicht gut an. Sicherheitshalber hab ich dann gleich noch eine Verschlusskappe Einspritzdüsenreiniger beigemischt.

    Egal. Sie sprang jedesmal wieder an, und nach einigen weiteren Versuchen mit zärtlichen Gasstößen wurden die schlimmen Geräusche immer weniger und der Motorlauf immer runder. Nach 3-4 Minuten klang sie dann fast wieder so wie früher, und der Leerlauf war durchaus als STABIL zu bezeichnen.

    Daraufhin wurde ich mutig und wagte eine kleine Probefahrt bei uns in der Gasse.

    Beim Gaszudrehen spotzte sie zwar noch kräftig aus dem Auspuff, aber ansonsten war alles wieder wie früher.

    Am nächsten Tag bekam sie noch frische Bremsflüssigkeit und einen neuen Antriebssatz, und am Tag darauf anstandslos das Pickerl - mit Abgaswerten, die einem Frühlingslüftchen glichen (der Kat ist anscheinend auch OK).


    Fazit: jahrelanges Rumstehen mit Scheiß-E10-Sprit tut den Einspritzdüsen garnicht gut und lässt sie wohl festkleben. Daher kommt ab jetzt nur mehr das gute SuperPlus (E5) hinein.


    Ach ja: sie stinkt mir wieder die Jacke voll, außerdem knallt sie beim hochtourigen Gaszudrehen noch immer wie ein Prolet .... ich habe daher sicherheitshalber gleich mal eine neue Graphitdichtung für den Auspuff bestellt.

    Schau ma mal, ob das (und der Reiniger im Benzin) hilft.

    "A Motorrad'l g'hört eing'stürzt!" :ja: (Gilt nur für Neufahrzeuge)

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  • Immerhin ein Rückmeldung, wenn auch spät :staun:


    Langes stehen tut keinem Fahrzeug gut! Ich denke das wird ein größeres Projekt werden. Auch Benzin ist nicht ewig haltbar. E10 tanke ich aus Prinzip nicht! Zu viel Bioethanol, der aber auch in sehr vielen E5 Spritzsorten (Shell VPower 100 usw.) anteilig enthalten ist!


    Ein Blick solltest du auch auf die Reifen werden. Auch wenn das Profil noch gut ist. Besteht die Möglichkeit den Fehlerspeicher auszulesen? Wäre interessant zu sehen was dabei raus kommt.

    790 Adventure R

    1290 SuperAdventure S