Gewinde Im Block Überdreht, was nun?

  • Macht den armen Salasaahr doch nicht kirre,


    er hat geschrieben "ich hab die untere Schraube beim Nehmerzylinder überdreht", also alles gut. Los gehts:wheelie:


    Gruß Fritz

  • Ja schon, nur wurde die Frage vom TE mittlerweile glaub ich eh ausreichend behandelt. Sollte ihm noch etwas unklar sein, kann er ja fragen.


    Aber das Thema wie man die linke obere Anschraubbohrung wieder dicht bekommen würde, wenn man hier versehentlich eine Verbindung zum Ölkanal hergestellt hätte, ist denke ich auch interessant.


    Ich glaub ehrlich gesagt, dass reichlich Loctite auf dem Gewinde der Schraube im Zusammenspiel mit der Papierdichtung des KNZ ausreichen sollte damit das dann trotzdem dicht ist wenn man hier mal aus versehen den Ölkanal anbohrt.


    Die rechte Schraube am Anlasser hat auch eine Verbindung zu eben diesen Ölkanal, ist auch nur mit Loctite eingeklebt und hält auch dicht.


    20200513_144931.jpg



    Und ja ich weiß, an mir ist ein begnadeter Grafiker verloren gegangen... :crazy:

  • Es gibt von Loctite spezielle flüssige Gewindedichtung. Loctite 542, die ist öltolerant und wird in der Hydraulik eingesetzt.

  • Ja ich weiß, es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Loctite Varianten und deren speziellen Eigenschaften.


    Die rechte Schraube des Anlassers ist aber auch nur mit herkömmlichen Loctite 243 (blau, mittelfest) eingeklebt und hält wie gesagt ja auch dicht.


    Interessant ist dass bis, keine Ahnung, Bj.2012 oder so, hier nur eine normale Schraube verwendet wurde, die nicht bis in den Ölkanal hineinragt.


    Danach hat KTM hier aber eine abgedrehte Schraube verwendet, welche als "Öldrossel" bezeichnet wird. Diese ragt bis in den Ölkanal und verschließt diesen teilweise.


    Ich vermute(!), das soll dazu dienen um mehr Öldruck zur Schmierung der Kupplung bereit zu stellen.


    Später (ab Bj.2016?) wurde diese Öldrossel wieder entfernt und durch eine normale Schraube ersetzt, wie sie auch bei den ersten 690igern verwendet wurde.


    Wäre wirklich interessant zu erfahren was genau es damit auf sich hat


    Normale M6x20 Schraube:

    20200513_153605.jpg



    Abgedrehte Schraube mit "Öldrossel"

    20200513_153620.jpg

    Gruß, Martin

    3 Mal editiert, zuletzt von Weity1980 ()

  • Weity1980 :knie nieder::knie nieder::Daumen hoch::Daumen hoch:
    Ich kreuzige dich nicht, den ich habs genau so gemacht! Mit der helfenden Anleitung meines Vaters war der M8 Gewindeschneider schneller im nicht vor gebohrtem M6 Loch drinnen.

    Dank Alu Block! (Steinchen dürfen geworfen werden! )

    Danach die Aushebung für den Kopf der Schraube auf der Abdeckung vom Ritzel mit einem Holzmeisel erweitert. Sitzt wie vorher. Die Standbohrmaschine hatte ein leichtes Spiel mit dem Nehmerzylinder, allerdings war Vorsicht geboten da nicht sehr viel Restweite übrig war.

    Also viel Schmarn um eine doch nicht all zu Große Panik die Ich hatte.

    smurf :Daumen hoch::Daumen hoch:
    Nochmals Danke für diesen Hinweis ich war so Blind und etwas Verzweifelt, das ich nicht auf die Idee kam, einen Schraubenzieher in das Loch zu stecken. Ich dachte das Öl kommt vom Schrauben. Logischerweise kann das aber nicht sein da:
    1. Das Loch innen wie beschrieben zu ist.

    2. Der nicht Halt findende Schrauben ja garnicht Dichten kann. Herr lass es Hirn regnen! :rolleyes::rolleyes: (Ich hätts Brauchen können!)

    Troztdem danke für die zahlreiche Teilnahme an meinem Problem und die vielen Tipps! :)

  • You can't put a copper ring there, the slave needs to seat flush. Otherwise you would create another leak, straight in the middle.

    The paper gasket isn't made to whichstand oil pressure, that's why there's an o-ring on the slave as well.
    Paper gaskets are made to work at atmospheric pressure, I could be wrong but as far as I remember I've never seen one in a pressurized system or environment.

    To bore a slightly bigger hole at the entrance, in order to place an O-ring is a better idea IMO, but even like that I'm not sure it's enough, I believe oil would still find its way out.

    I thought about puting the copper ring between the screw and the slave cylinder.

    (Not between slave cylinder and motor)


    There is already oil pressure on the paper gasket.

    The drawings in the pictures, from Weity1980, are showing this.

    It´s for getting oil into the clutch.

  • Das ist nicht ganz korrekt, denn man hat hier keinen Öldruck auf der Papierdichtung, da der KNZ gegenüber dem Motorgehäuse in erster Linie mit meinem O-Ring abgedichtet wird...


    20200514_084202.jpg


    Wozu die Papierdichtung benötigt wird, weiß ich nicht. Möglicherweise einfach um Unebenheiten auszugleichen, da die Auflagefläche des KNZ ja nicht bearbeitet ist.

    Gruß, Martin

  • Troztdem danke für die zahlreiche Teilnahme an meinem Problem und die vielen Tipps! :)

    Danke für dein Feedback. Ist leider nicht normal, dass diejenigen denen geholfen wurde sich im Anschluss bedanken. Du hast das getan, und dafür danke ich Dir.

  • So ich verzweifel jetzt echt....


    Wenn der geberzylinder die flüssigkeit (dot 4) nur hin und her schiebt anstelle das zeug von oben nach unten zupumpen, ist er dann im eimer? Wenn ich das loch unten von der stahlflex leitung zuhalten und weiter pumpe tut er garnix... In der leitung entsteht ein unterdruck und sobald ich auslasse zieht er die luft wieder nach, anstelle den geberzylinder vom vorratsbehälter aufzufüllen....

  • Es könnte sein,

    dass dein Geberzylinder in deiner Kupplungsarmatur

    wenn du den Hebel los lässt

    nicht ganz zurück geht.


    Wenn er ganz zurück ist

    wird eine kleine Bohrung freigegeben durch die die Flüssigkeit nachfliesen kann

    bzw. wenn du von unten versuchst zu befüllen

    die Flüssigkeit oder Luft nach oben entweichen kann.


    Dass der Kolben nicht ganz zurück geht

    kann verschiedene Gründe haben.


    Zubehörhebel machen da gerne Probleme, da sie manchmal eben doch nicht optimal passen.


    Oder auch häufig die Einstellung der Schraube am Hebel.


    Schmutz / Korrosion unter äußeren Membran

    am Sicherungsring der den Kolben im Zylinder hält hatte ich auch schon paar mal

    meist jedoch an der Fuß-/Hinterradbremse.

  • Ich kenne auch nicht jeden Hebel (Motea gar nicht).

    Und es ist auch nicht jeder Hebel, vom einem Hersteller gleich.


    Der Hebel drückt doch, über eine kleine Einstellschraube, auf den Geberkolben in der Armatur.

    Dreh diese Schraube, in die Richtung, dass am wenigsten auf den Geberkolben gedrückt wird.

    Drück den Hebel vom Lenker weg, mit Gefühl nicht Gewalt.

    So dass der Kolben ganz zurück kann.


    Dann zieh den Hebel wieder ganz normal zum Griff.


    Und wieder wegdrücken.

    Und noch ein paar Wiederholungen.


    Normalerweise sollte dabei der Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter absinken,

    da er ja in der Leitung nach unten gepumpt wird.

  • Nein


    Wenn du in den Ausgleichs- Vorratsbehälter schaust

    siehst du unten eine kleine Kunststoffscheibe mit (meist 3) Löchern

    unter der Kunststoffscheibe, ist das kleine Loch ca 0,5mm geschätzt verdeckt

  • Salasaahr


    Wenn du deinen Kupplungshebel ganz vorsichtig drückst, dann sollte er die ersten 3-5mm keinen Widerstand haben und erst dann solltest du einen leichten Widerstand merken wenn dein Hebel über den Druckbolzen auf den Geberzylinder drückt.


    Wenn bei dir sofort ein Widerstand fühlbar ist, dann kannst du davon ausgehn dass dein Kupplungshebel bereits in Grundstellung über den Druckbolzen auf den Geberkolben Druck ausübt, welcher dann wiederum wahrscheinlich bei dir bereits in Grundstellung des Kupplungshebels die Bohrung zum Ausgleichsbehälter verschließt.


    Wenn das der Fall ist, dann müsstest du den Druckbolzen etwas kürzen (~0,5mm) damit wieder Luft am Kupplungshebel vorhanden ist.


    Seit wann hast du deine Zubehörhebel verbaut?

    Gruß, Martin

  • Ich habe absolut 0 Wiederstand, der Hebel geht Leer durch...

    Entweder hab Ich einfach bloss Pech oder ich hab genau die eine von 500 bei der alles kaputt wird, bin mittlerweile sehr entäuscht von diesem Österreichischem Produkt.


    Hebel verbaut seit Anfang dieser Saison hat vorher prima funktioniert.

    Ich werde mir nun das Geberzylinder Reparaturset Bestellen. Und Hoffe das ich heute mein Problem welches ich abgesehen vom dem Gewinde mit dem Nehmerzylinder hatte, Lösen konnte. Langsam Reichts echt...:motzki::motzki::zorn:

  • Hast du deshalb den KNZ abgeschraubt?


    Kam das Problem beim Geberzylinder bzw. dass der Kupplungshebel leer durchgeht von jetzt auf gleich, oder war es schon da bevor du den KNZ demontiert hattest?


    Also für mich hört es sich so an als hättest du entweder Luft in der Kupplung oder es ist wirklich irgendeine Dichtung im :arsch:

    Gruß, Martin