Beiträge von smurf

    Es kann zu Problemen / Defekten führen, eine stärkere Hupe zu verbauen.

    Das Risiko steigt mit der Leistung / Lautstärke der Hupe.


    Ob etwas zerstört wird, hängt hauptsächlich von der Auslegung der Schutzschaltungen ab,

    die in jeder hochwertigen Elektronik verbaut wird / werden sollte.

    (Kondensatoren / Schutzschaltungen, verlieren mit zunehmendem Alter / Temperatur ihre Wirkung)


    "kleine / leise" Hupen sind möglicher weise nicht ausschließlich aus Kostengründen klein & leise,

    sondern eventuell auch um andere Komponenten zu schützen.



    Es ist nützlich um die verschiedenen Auswirkungen zu wissen.

    Jeder entscheidet selbst.

    Hupen funktionieren i.d.R. nach einem sehr einfachen Prinzip.

    Ein Elektromagnet zieht eine Blechmembran an,

    wenn diese Blechmembran sich Richtung Magnet bewegt,

    wird der Stromkreis der den E-Magnet versorgt,

    abgeschaltet oder kurzgeschlossen,

    wodurch die Blechmembran wieder zurückschwingt und der Vorgang neu startet.


    Durch das abschalten/kurzschließen des Stormflusses in der Magnetspule,

    kommt es zu hohen Stromimpulsen und Gegeninduktion,

    was zu enormen Spannungsspitzen im Bordnetz führt.

    Der Vorgang ist der Erzeugung der Zündspannung in der Zündspule ähnlich.


    Eine stärkere Hupe verstärkt auch diese Spannungsspitzen.


    Ich habe mir selbst schon LED-Scheinwerfer durch Hupen zerstört.


    Eine Entstörung der Hupe durch Kondensatoren, Widerstände, Dioden

    kann die Elektronik im Bordnetz schützen.

    Was aber i.d.R. wieder eine Rückwirkung auf die Hupe hat,

    wodurch sie leiser wird.

    Die Dimensionierung dieser Schutzschaltungen ist wiederum eine Wissenschaft für sich,

    von der ich leider nichts verstehe.


    Die Unterschiede in den Herstellungskosten zwischen leisen & lauten Hupen dürften marginal sein.

    Die Unterschiede in den ausgelösten Störspannungen dürfte ein Vielfaches betragen.

    Smurf bezieht sich auf die Montage des Dichtbands, denke ich.

    Auch wenn sich "motophil", bei der Verwendung von silikonhaltigen Mitteln, auf das Dichtband bezog,

    muss aber anschließend annähernd gezaubert oder auf Glück vertraut werden.


    Silikon ist schwer wieder zu entfernen und verteilt sich wesentlich weiter als es angewendet wird.

    Wer mit Lack, Klebern u.Ä. arbeitet, kann hier eventuell ein Liedchen davon singen.


    Auch für die Montage des Dichtbandes würde ich zu Reifenmontagepaste oder wenn nicht verfügbar Flüssigseife / Spülmittel in Wasser raten.

    Das trocknet und sorgt dann für eine gute Haftung des Reifens auf der Felge.


    Silikon kann an Baugruppen, die ausschließlich über Reibung funktionieren (Felge & Reifen), zu ernsten Problemen führen.

    ...

    Leichter montieren tut sich Gummi fast immer mit etwas Silikonspray.

    - Philip

    leichtere Montage, ja sicherlich, aber


    Silikon "trocknet nicht ab", das bedeutet der Reifen könnte sich im Fahrbetreib auf der Felge drehen,

    was zu Luft-/Druckverlust oder mangelnder Bremsleistung führen kann.


    Reifenmontagepaste wäre das Mittel der Wahl

    nicht teuer, sehr ergiebig, und für diesen Einsatz auch bestens geeignet

    Mit Wasser bekommst du die Bremsflüssigkeit raus.


    Aber wie danach wieder das Wasser vollständig ?


    Erst mal mit Druckluft durchpusten.

    Aber ein paar kleine Tröpfchen werden drin bleiben.


    Dann trocknen lassen ?

    Bei den kleinen Öffnungen dauert das lange.


    Alles Wasser was drin bleibt sorgt für Korrosion.

    Ob, und wie sehr das dann später zum Problem wird ???


    Ich hätte dabei ein :kacke:-Gefühl

    Ich kenne auch nicht jeden Hebel (Motea gar nicht).

    Und es ist auch nicht jeder Hebel, vom einem Hersteller gleich.


    Der Hebel drückt doch, über eine kleine Einstellschraube, auf den Geberkolben in der Armatur.

    Dreh diese Schraube, in die Richtung, dass am wenigsten auf den Geberkolben gedrückt wird.

    Drück den Hebel vom Lenker weg, mit Gefühl nicht Gewalt.

    So dass der Kolben ganz zurück kann.


    Dann zieh den Hebel wieder ganz normal zum Griff.


    Und wieder wegdrücken.

    Und noch ein paar Wiederholungen.


    Normalerweise sollte dabei der Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter absinken,

    da er ja in der Leitung nach unten gepumpt wird.

    Es könnte sein,

    dass dein Geberzylinder in deiner Kupplungsarmatur

    wenn du den Hebel los lässt

    nicht ganz zurück geht.


    Wenn er ganz zurück ist

    wird eine kleine Bohrung freigegeben durch die die Flüssigkeit nachfliesen kann

    bzw. wenn du von unten versuchst zu befüllen

    die Flüssigkeit oder Luft nach oben entweichen kann.


    Dass der Kolben nicht ganz zurück geht

    kann verschiedene Gründe haben.


    Zubehörhebel machen da gerne Probleme, da sie manchmal eben doch nicht optimal passen.


    Oder auch häufig die Einstellung der Schraube am Hebel.


    Schmutz / Korrosion unter äußeren Membran

    am Sicherungsring der den Kolben im Zylinder hält hatte ich auch schon paar mal

    meist jedoch an der Fuß-/Hinterradbremse.

    sofern nix besseres kommt

    Brembo (Bremsflüssigkeit) KNZ von SX aus 2009

    WP_20140430_025.jpg


    Die Membran ist an ihrem Innendurchmesser "untrennbar" mit dem Kolben verbunden, vermutlich verpresst


    Der Außendurchmesser der Membran ist über den KNZ gestülpt,

    hier in einem Bereich beschädigt.


    Cutrofiano war schneller

    You can't put a copper ring there, the slave needs to seat flush. Otherwise you would create another leak, straight in the middle.

    The paper gasket isn't made to whichstand oil pressure, that's why there's an o-ring on the slave as well.
    Paper gaskets are made to work at atmospheric pressure, I could be wrong but as far as I remember I've never seen one in a pressurized system or environment.

    To bore a slightly bigger hole at the entrance, in order to place an O-ring is a better idea IMO, but even like that I'm not sure it's enough, I believe oil would still find its way out.

    I thought about puting the copper ring between the screw and the slave cylinder.

    (Not between slave cylinder and motor)


    There is already oil pressure on the paper gasket.

    The drawings in the pictures, from Weity1980, are showing this.

    It´s for getting oil into the clutch.

    Über den hatten wir zwei ja schon mal "philosophiert".


    Die Schraube dann abzudichten sollte ohne all zu großen Probleme möglich sein.

    Ich würde zunächst eine Kupferdichtung versuchen.


    Um die Späne, die beim anbohren des Ölkanals in diesen gelangen,

    würde ich mir schon viel mehr Sorgen machen.


    Finde solche Geschichten, wenn jemand ein Missgeschick passiert,

    und wie das dann wieder behoben wird,

    aber immer wieder lehrreich und interessant.

    Bin skeptisch ob der Platz am KNZ für einen M8 Schraubenkopf (ohne Bearbeitung des KNZ) ausreicht.


    Time-Sert Buchsen von Würth sind gut und die Buchsen auch gar nicht sooo teuer,

    das Werkzeug (Gewindebohrer und Einsetzdorn) ist dagegen schon etwas teuer.

    Und nur Gewerbetreibende können bei Würth einkaufen.

    Eine andere Bezugsquelle dafür ist mir nicht bekannt.


    Helicoil ist dagegen relativ einfach & günstig in kleinen Sets

    5 Coil + Bohrer, Gewindebohrer, Einsetzwerkzeug, und Hakenbrecher bei diversen Händlern zu beziehen.

    Harri

    Die Brühe die du da abgelassen hast, sieht wirklich nicht "gesund" / normal aus.

    Es fehlt die Farbe, egal ob jetzt Gelb, Grün, Blau, Pink, Rot oder sonst wie.


    Sieht mehr aus als wäre das Wasser ohne Frost-/Korrosionsschutz oder was ganz Spezielles.


    (sieht aus als wäre das Wasser & Schlick aus dem Gartenteich :zwinker:)

    Das heist ich muss dafür den kompletten motor zerlegen!?! 😮😮😮



    Ich kann da nicht einfach reinblassen dahinter sitzt das getriebe, bzw der komplette schmierkreislauf... Das gewinde ist nach innen gerichte offen, zu diesem kreislauf... 😞 😞 😞 😞

    "... das Gewinde ist nach innen offen... " -> Durchgangsbohrung


    nicht offen -> Sackloch / -gewinde



    Ich weiß es nicht, kann mir das aber kaum vorstellen / das wäre sehr ungewöhnlich.

    Das ist üblicherweise nur an sehr wenigen / einzelnen Schrauben so, die zum Ablassen von Flüssigkeiten oder Entlüften dienen.

    Und dann müsste da eine Dichtung für die Schraube vorhanden sein.


    Leg das Moped vorsichtig zur anderen Seite, so dass an der Schraube kein Öl mehr ausläuft.

    Dreh die Schraube raus und versuch das Öl mit Papiertüchern / Lappen aus der Bohrung "auszuwischen",

    so dass du eventuell reinsehen kannst.



    "...stellt sich mir nun die Frage

    wie ich den abgeschlagenen Teil des Helicoil´s … raus bekomme..."


    Das Gewinde wird größer gebohrt & geschnitten,

    dabei muß sehr vorsichtig vorgegangen werden, um nicht schief oder zu tief zu bohren / Gewinde zu schneiden.

    Und auch die Späne von der Bearbeitung müssen aus dem Loch wieder entfernt werden,

    auch wenn das Loch nicht durch geht / ein Sackloch ist.

    Sonst wird das neu reparierte Gewinde, beim eindrehen der Schraube eventuell gleich wieder zerstört.

    Die Kühlflüssigkeit nicht / oder nur sehr selten zu wechsel kann gut gehen, muss es aber nicht,

    und ist auch vom verwendeten Frost-/ Korrosionsschutzmittel und Fahrzeug abhängig.


    Manche Korrosionsschutzbestandteile bauen sich mit der Zeit ab.


    Dann kommt es zu Korrosion im Kühlsystem (Oxidation / Rost).

    Auch Aluminium (Legierungen (besonders Magnesium)) sind hier anfällig.


    Das im Einzelfall genau zu bestimmen ist heikel,

    denn wer weiß sicher, welche Metalllegierungen im Eigenen Kühlsystem verbaut sind,

    und welcher Frostschutz (irgend wann mal vom Vorbesitzer oder der Werkstatt) eingefüllt wurde.


    Der potentielle Schaden kann teuer werden,

    die Vorsorge:

    Kühlflüssigkeit (Korrosionsschutz) regelmäßig wechseln (und vor dem Einfüllen des Neuen Korrosionsschutzes, zu spülen)

    ist vergleichsweise billig.