Beiträge von smurf

    Um den KNZ abzuschrauben,

    muß zuerst noch das Ritzel runter. :Daumen runter:

    (Ich dachte da wäre etwas mehr Platz)

    Dadurch wird´s schon ziemlich viel Arbeit.

    Die Getreibeausgangswelle ist hinterher gerne undicht und du kannst so "nur" die Hydraulik überprüfen.

    Macht dadurch nur noch wenig Sinn.


    Ist fast einfacher du nimmst gleich den Kupplungsdeckel runter. :kapituliere:

    Da würde ich nicht mehr viel weiterversuchen.


    Wer wenig Erfahrung hat, richtet leicht mehr Schaden an, als schon besteht.

    nur ein mögliches Beispiel

    Steuerzeiten stimmen nicht mehr, Ventile stehen am Kolben an und werden verbogen.


    Kerze vorsichtig wieder einschrauben, um keine Fremdkörper in den Motor gelangen zu lassen.

    Und sich in der Umgebung an Jemand mit mehr Erfahrung wenden.

    Direkt vor dem Kettenritzel

    sitzt etwas versteckt und meist ziemlich verdreckt der Kupplungsnehmerzylinder.


    Zum entfernen der Ritzel-Abdeckung, die zwei Schrauben SW 8 mm lösen

    Bremshebel nach unten drücken

    dann kannst du die Ritzel-Abdeckung weg nehmen


    Da hier meist viel Dreck ist

    und kein Dreck in das Getriebe/Motor gelangen sollte

    würde ich den Bereich um den Kupplungsnehmerzylinder erst mal so gut wie möglich sauber machen.


    Kann sein das du zuerst die Kettenführung (Blech) abschrauben musst,

    ich glaube die ist im Weg.


    Der Kupplungsnehmerzylinder ist meist mit drei Schrauben befestigt.

    Die rausdrehen.

    Der Kupplungsnehmerzylinder ist mit einer Papierdichtung an das Motorgehäuse geschraubt.

    Also so vorsichtig wie möglich abnehmen.

    Wenn du Glück hast, kannst du die Dichtung wieder verwenden.

    Wenn nicht läuft dir hier später dein Motoröl aus, bis du eine neue Dichtung hast.

    Und die zu bekommen könnte derzeit etwas länger dauern.


    Wenn du den Kupplungsnehmerzylinder / KNZ weg hast,

    drehst du in um,

    so das du auf die Innenseite sehen kannst.

    (dabei die Hydraulikleitung nicht beschädigen / mit Gefühl)

    Schau dir an, oder mess am besten gleich mal nach, wie tief der innere runde Teil (Kolben) im Gehäuse sitzt.


    Dann drückst du den KNZ-Kolben (inneren runden Teil),

    von Hand

    so tief wie möglich in das Gehäuse.

    Dabei den Kolben nicht verkannten (schräg drücken) sonst kann der ganze KNZ kaputt gehen.

    Dabei musst du da Hydrauliköl durch eine rel. dünne lange Leitung und kleine Bohrungen,

    nach oben drücken, das geht nicht leicht und besser langsam mit Gefühl als mit Gewalt.

    Wenn es gar nicht geht, den Deckel am Behälter des Kupplungshebels leicht lösen / öffnen.


    Wenn sich der Kolben des KNZ nach innen hat drücken lassen,

    würde ich jetzt vorsichtig und langsam am Kupplungshebel ziehen.

    Dabei muß der KNZ Kolben wieder herausfahren.

    Und der Kupplungshebel sollte sich beim ersten mal bis an den Lenker ziehen lassen.


    Achtung !

    Dabei den KNZ-Kolben unten beobachten.

    Nicht ganz herausdrücken, sonst fällt der eventuell raus.

    Spätestens wenn er mit der Außenkante des Gehäuses bündig ist aufhören und wieder zurückdrücken.

    Dateien

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    Das und das von Chili Red beschriebene,

    würde ich erst im weiteren Verlauf nachsehen,

    da es etwas mehr Arbeit macht.

    Du hast doch üblicherweise um deinen Kupplungshebel herum so eine Gummimanschette,

    die vor Verschmutzung schützen soll.

    Auf den Bildern schon weg, bzw. an meinem Moped gar nicht vorhanden.

    Die musst du, ich glaube über den Hebel runterziehen, wirst du aber sicher erkennen wenn du´s dir anschaust.


    Da drunter ist der Stift mit dem kleinen roten Rädchen (müsste doch Magura sein ?)

    Wenn der Kupplungshebel nicht zum Lenker hin gezogen wird (so wie man normal Kuppelt)

    sondern vom Lenker weggedrückt wird (ist mir paar mal bei irgendwelchen unkontrollierten Aktionen passiert)

    dann kann der kleine Stift mit dem roten Rädchen aus seiner vorgesehenen Position herausschwenken und legt sich dann dort quer.


    Also Kupplungshebel vom Lenker weg drücken,

    und dann den Stift mit dem roten Rädchen parallel zum Lenker ausrichten, das er in die Mitte des Geberkolbens drückt.

    Der Geberkolben ist noch mal unter einer kleinen Gummimembran (siehe Bild)

    die würde ich dort lassen, denn die geht leicht kaputt, ist nur als Reparatursatz zu bekommen und ein ziemliches Gefummel um wieder zu montieren.

    Probier einfach ein paar verschiedene Positionen durch, das ist deutlch zu merken wenn´s quer liegt.

    Und nicht mir unnötiger Gewalt daran rumreisen.

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    hydraulische Kupplung ?


    ist mir schon der Druckstift, der den Kupplungshebel auf den Geberzylinder überträgt

    rausgerutscht und verkantet.


    Wenn´s das nicht ist,

    würde ich als nächstes den Nehmerzylinder vom Motorblock lösen,

    und nachsehen ob der hydraulische Teil selbst blockiert ist,

    oder die Kupplungsmechanik.

    Die Laufleistung der Suter Kupplung wird sicher höher sein als von deiner Adlerkupplung.

    Zitat Suter Racing:

    All billet machined parts with Teflon anodising coating


    Unbenannt.JPG

    Das: "Die Laufleistung der Suter Kupplung wird sicher höher sein als von deiner Adlerkupplung."

    ist eine steile These.

    Worauf stützt du die ?


    Das:"All billet machined parts with Teflon anodising Coating" ist Werbung !

    Und in vergleichbarer Form von vielen Herstellern zu finden.

    Ob hinter den vollmundigen Versprechungen auch tatsächlich bessere Lösungen stecken,

    dafür gibt es keine Belege.


    Die Preise sind jedenfalls bei Suter gesalzen, (vielleicht auch bei andern)

    was allerdings nicht unbedingt die Qualität des Produktes beweist.



    Der stärkere Abreib findet auf der anderen Seite der Kupplung statt.


    Ich würde übrigends gerne,

    die etwas größere Massenträgheit eines Stahlkupplungskorbes & Kupplungsnabe in Kauf nehmen.

    Leider ist das nirgendwo erhältlich.

    Ich bezweifle auch, ob das in der Praxis jemand merken würde,

    wenn er keinen direkten Vergleich hätte.

    Ich fülle doch nur soviel ein, das die Lammellen gerade so bedeckt sind oben oder?

    Hat das Fahrzeug einen (separaten) Ausgleichsbehälter - vollmachen.


    Hat das Fahrzeug keinen separaten Ausgleichsbehälter braucht es ein Ausgleichsvolumen / Luftkammer im Kühler.

    (bis paar mm über die Lamellen füllen)


    Wenn das Kühlmittel heiß wird, dehnt es sich aus.

    Alles was zu viel drin ist, würd über das Überdruckventil rausgedrückt.

    Wäre also kein Problem wenn trotzdem vollgemacht würde,

    man darf dann nur keine falschen Schlüsse ziehen wenn es irgendwann eine kleine Pfütze / Dampfwolke gibt.


    Da die alten LC4 keinen separaten Ausgleichsbehälter haben,

    reicht es vollkommen aus die Lamellen ein paar mm zu überdecken !

    Das Polrad wird anschließend,

    wieder mit der Mutter auf den Konus der Kurbelwelle gepresst,

    in dem man, die Mutter, mit dem dafür vorgesehenen Drehmoment anzieht.


    Dafür muss die Kurbelwelle ja irgendwie festgehalten werden,

    dafür gibt es dann wieder Haltewerkzeuge die in die zwei Bohrungen im Polrad eingreifen.


    Wie hoch dieses Drehmoment sein muss, wird i.d.R vom Fahrzeug-Hersteller vorgegeben.

    Bei KTM in den auf CD erhältlichen Reparaturanleitungen zu finden.