Schalthebel "hängt", geht nicht in Mittelstellung zurück

  • Hallo zusammen,


    hatte heute wohl die letzte Fahrt für dieses Jahr, denn nach wenigen Kilometern hat der Schalthebel angefangen beim Schaltvorgang hängen zu bleiben.
    Er ist nach dem hoch/runterschalten nicht in die Mittelposition zurück, sondern oben/unten hängen geblieben, folglich ist ein weiterer Schaltvorgang in die gleiche Richtung nicht mehr möglich.
    Mit vorsichtigem ziehen/drücken kann man ihn in die Mittelstellung bringen und dann auch wieder in beide Richtungen schalten.
    Konnte auf den ersten Blick im sparepartsfinder nur die Arretierfeder am Schaltstern finden, kann es wirklich an der liegen.
    Hatte das Problem bereits jemand? Möchte ungern ohne Vorahnung das Getriebe zerlegen müssen.


    KTM 690 Duke BJ 2013

    1956 Maico M250 Blizzard
    2013 KTM 690 Duke

  • Tippe eher auf Schwergängigkeit der Schaltwelle in den Lagern...

    Egal was der Grund letztendlich ist, aber das ist er mit Sicherheit nicht :nein:


    Ggf. ist auch nur der Schalthebel locker und rutscht dadurch auf der Verzahnung der Schaltwelle durch.

    Gab's alles schon...

    Aber das hätte der TE dann vermutlich schon bemerkt als er den Schalthebel wieder in die Mittelstellung gebracht hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Weity1980 ()

  • Gibt es hier schon etwas Neues zu berichten Oshu ?

  • Schalthebel sitzt fest auf der Welle, wie es sein sollte. Das wäre mir in der Tat sofort aufgefallen.

    Hab den Deckel runter genommen und es war sofort erkennbar, dass die oben markierte Feder 9 gebrochen ist.
    Warte noch auf die Ersatzteile um dann auf einmal auseinander und zusammenbauen zu können.
    Die verstärkte Arretierfeder kommt bei der Gelegenheit gleich mit rein.


    Bilder der gebrochenen Feder folgen.

    1956 Maico M250 Blizzard
    2013 KTM 690 Duke

  • Hat etwas länger gedauert bis ich dazu gekommen bin.

    Waren ja eh nur 3 Monate:lol:  :respekt:


    Aber zumindest funzt es jetzt wieder :Daumen hoch:

  • Hallo KTM-Freunde,


    meine 690er Enduro hat`s kurz vor Weihnachten auch erwischt. Schaltung tut nicht mehr. Irgendwie konnte ich nach mehrfachem undefiniertem Hoch- und Runterschalten nach Hause fahren. Vermutung, die Schalt- bzw. Rückholfeder ist gebrochen? So war es auch. Nach dem Ablassen des Motoröl`s und Abnehmen des Kupplungsdeckels lag das abgebrochene Stück der Feder „unentschuldigt“ im Motorraum, soweit so gut!


    War jedoch ganz erschrocken und entsetzt, als ich den Kupplungsdeckel von innen bzw. die Bilder gesehen habe. Woher kommt dieser „Schlonz“? Kühlmitteleintrag im Öl? Kann nicht sein, beobachte den Motoröl- und Kühlmittelmittelstand peinlichst genau. Maschine verbraucht kein Kühlmittel, Wasserstand alles i. O. immer am untersten Strich des Ausgleichsbehälters. Selbst beim letzten Ölwechsel in 10/2025 keinerlei Auffälligkeiten. Also konnte der „Schlonz-Eintrag“ nur durch etwas anderes verursacht worden sein. bzw. in den Motor gelangen? Somit tippte ich auf den Kupplungsnehmerzylinder (KNZ) auf der gegenüberliegenden Seite der Kupplung.


    So wie es aussieht ist der werkseitig verbaute "Magura" nach 20.000km ausgestiegen! Bei jedem Kuppeln pumpte der KNZ scheinbar ein wenig Bremsflüssigkeit in den Motorraum und diese wurde über den „Druckpilz“ der Kupplung auf die Innenseite des Kupplungsdeckels gespritzt. Bei kleiner Undichtigkeit der KNZ-Kolbendichtung merkt man es ja nicht sofort, zumal der Kupplungsflüssigkeitstand nicht abnimmt, weil ja auch etwas Motoröl „Rückwärts“ in`s Kupplungsmedium bzw. in den Flüssigkeitsbehälter (Bremsflüssigkeit) der Kupplungsarmatur gedrückt werden kann. Der Behälter war randvoll.


    Im Prinzip war ich letztendlich über den Bruch der Rückholfeder froh, dadurch konnte der defekte KNZ entdeckt werden.


    Der KNZ wurde unverzüglich und kompromisslos auf einen SiguTech (Made in Germany) umgerüstet. Maschine läuft wieder.



    Wünsche Allen eine Gute Saison 2026, Grüße aus Nordbayern - Jürgen

  • Dieser Schlotz kann aber auch von Kurzstrecke u.o kalter Temperatur kommen. Dadurch entsteht Kondenswasser, was sich dann dort absetzt und den Cappuccino dort verursacht, also nicht direkt in Panik verfallen. Ich habe da auch erstmal große Augen gemacht :Daumen hoch:

    Spätzünder :wheelie: