Sammelthread eingelaufene Nockenwellen 790 und 890

  • Wie erhöhst du den Öldruck?

    ..die Faceboook gruppe die diese Probleme behandelt ist echt Pflicht..da wurden so viele Infos zusammengetragen, auch dieses Thema.


    Leider ist die alte lc8 3,5 Bar Feder aus dem Programm genommen und nicht mehr lieferbar :denk: es soll aber eine Andere geben, die soll auch mehr Druck liefern.


    Zur Not muss man die OEM Feder manipulieren um den Druck zu erhöhen.

    Gruß Peter :grins: und schön weiter durch's Höschen atmen...

  • Bin jetzt nicht bei FB. Also eine Feder die im Ölkreislauf sitzt und bei Druck X öffnet. Wenn aber an dieser Stelle der Öldruck im System erhöht wird, muss dieses aber dafür ausgelegt sein. Ansonsten drohen doch Schäden an anderer Stelle.

  • Mit der Auslegung ist so eine Sache..

    ist alles richtig so wie es ist, gibt es kein Grund etwas zu ändern.. :tröst:

    ausser vielleicht Fahren, Waschen und ab und zu Ölwechsel!

    Gruß Peter :grins: und schön weiter durch's Höschen atmen...

  • Nun den Öldruck könnte man ja auch mit höherer Viskosität erreichen, allerdings auf Kosten von Fließfähigkeit. Alternativ wäre das erhöhen von Durchlaßquerschnitten im System möglich, weniger Widerstand gleich mehr Druck...

  • Alternativ wäre das erhöhen von Durchlaßquerschnitten im System möglich, weniger Widerstand gleich mehr Druck...

    Nein. Bei gleichem Eingangsdruck ist es genau umgekehrt. Bernoullie Prinzip.

  • Ja stimmt, für das ideale Bernoulli-Prinzip. Hier haben wir aber Widerstände (Reibung), also Verluste (auch Zeta) des Druckes und die steigen durch Verengung freier Querschnitte...

    Widerstände schränken die Wirksamkeit von Bernoulli ein, sie kehren das Prinzip aber nicht um.


    Größerer Querschnitt = höherer Druck => ist falsch!

  • Doch, ausgehend vom konstanten Druck am Anfang sinkt der Druck durch Widerstände....natürlich erhöht sich der Druck nicht nur durch grösseren Querschnitt(zum Ausgangsdruck), das hätte ich vielleicht gleich klarer darstellen müssen.

    Ersetzte mal in deiner Trinkwasseranlage ein sehr großes Rohr über mehrere Meter durch ein kleines...

  • Das ist weiterhin unklar.

    Aber das Beispiel Trinkwasseranlage ist 100% Bernoulli.

  • Druckverlust durch Rohrreibung

    Durch die Strömung eines Fluides durch ein Rohr, entsteht ein Druckverlust durch Reibung. Die Reibung entsteht an den Innenwänden des Rohres.

    Der Druckverlust im geraden Rohr, wird durch die Rohrreibungszahl λ ermittelt. Sie hängt bei einer laminaren Strömung von der Reynoldszahl ab, und bei einer turbulenten Strömung dagegen geht insbesondere die Rauheit der Oberfläche mit ein.

    Druckverlust Rohr Formel
    Δ p = Druckverlust durch Rohrreibung (Pa)

    λ = Rohrreibungszahl (-)

    L = Rohrlänge (m)

    ρ = Dichte (kg/m³)

    v = Strömungsgeschwindigkeit (m/s)

    d i = Rohrinnendurchmesser (m)

  • Das hast du aus einem Lehrbuch schön herauskopiert.

    Allerdings bringt uns das nicht weiter, denn du betrachtest den reibungsbedingten Druckverlust isoliert.


    Damit die Sache vollständig wir musst du Folgendes rechnen: "Druckerhöhung nach Bernoulli" abzüglich "Druckverlust durch Reibung".

  • …oder man bleibt bei’m Thema was anderen evtl. helfen kann

    Was soll denn der blöde Spruch? Wir sind immer noch bei #1.021


    Wenn das für dich zu intellektuell oder theoretisch ist - du musst es nicht lesen.

  • Mit dieser Feder erhöht man nur den maximalen Öldruck.
    Wenn Öldruck das Problem ist (was ich auch glaube) und damit der Durchsatz im Kopf, dann nicht im Bereich des maximalen Drucks!

    Da muss schon die Pumpe bei geringer Drehzahl mehr bringen.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • G-B hat mMn Recht.

    Ob die Feder bei 2,5 bar aufmacht oder bei 3,5 ist egal, wenn die Pumpe diese Drücke erst bei hohen Drehzahlen erreicht.

    An evtl zu niedrigem Öldruck im mittleren Drehzahlbereich wird das wenig ändern.

  • G-B hat mMn Recht.

    Ob die Feder bei 2,5 bar aufmacht oder bei 3,5 ist egal, wenn die Pumpe diese Drücke erst bei hohen Drehzahlen erreicht.

    An evtl zu niedrigem Öldruck im mittleren Drehzahlbereich wird das wenig ändern.

    Da die theoretische Berechnung von "Gartenbewässerungsanlagen" durch ist und die Erkenntnisse keinen Bezug auf das Schmiersystem in Motoren haben bzw.nicht nachträglich umsetzbar sind.. :zwinker:

    könnte man auf die Druckregel-Feder zurückkehren.


    Praktische Versuche von Usern, die diesen Umbau hinter sich haben ganz anderes Bild geliefert. Definitiv steigt der Druck schon ab 2500-3000 u/min leicht an und bleibt immer über dem Wert der 2,5 Bar Feder.

    ..mein Motor :teuflisch: wird sehr oft sowohl bei 2500 u/min und drunter (läuft auch ruckelfrei bis zu 5en Gang im Citybetrieb) wie auch zu oft im Drehzahlbegrenzer (LS-fun oder Rennstrecke)


    Sehr wohl hat die Länge und Härte der Feder Auswirkung auch bei niedrigeren Drehzahlen :ja:Übedruckventil bleibt einfach länger komplett dicht.

    Gruß Peter :grins: und schön weiter durch's Höschen atmen...


  • ..mein Motor :teuflisch: wird sehr oft sowohl bei 2500 u/min und drunter (läuft auch ruckelfrei bis zu 5en Gang im Citybetrieb) wie auch zu oft im Drehzahlbegrenzer (LS-fun oder Rennstrecke)


    Sehr wohl hat die Länge und Härte der Feder Auswirkung auch bei niedrigeren Drehzahlen :ja:Übedruckventil bleibt einfach länger komplett dicht.

    Ich bin auch in der Facebook-Gruppe.

    Video, das einen höheren Druck bei niedrigen Drehzahlen zeigt durch den Federumbau, wäre mir aber noch keines aufgefallen.

    Der Druck liegt im Leerlauf bei ca 1,6 bis 1,8 bar und steigt mit der Drehzahl nur langsam.