Welche textilkombi?

  • Hi Leute!


    Ich suche eine gut belüftete hose/Jacke. Wie zb die ktm terra adventure v2 oder die terra adventure pro.

    Wo liegt der unterschied der beiden jacken/hosen? Nur das AAA der pro?

    Ich denke die Belüftung an den Schultern der v2 ist hilfreich.


    Ja, ich suche eine Jacke mit Winterfutter, luftig im sommer beim hardenduro und Wasser dicht bzw. Durch Überzieher. So das ich das ganze jahr durchfahren kann.


    Vielleicht hat ja jmd Erfahrung mit der v2 oder pro.




    Grüße

  • Hallo,


    kann Dir die Panamericana II von Modeka empfehlen. Mit Ihr deckst Du eigentlich alles ab, die Belüftung ist sehr gut und während der Fahrt auch änderbar. Trage darunter eine Airbag Weste von Dainese.

    Jacke Panamericana II - modeka.de
    Wir hatten eine Idee. Die ist zu einem Anzug geworden. Zu einem prämierten Alleskönner für wahre Globetrotter. Zu unserem Markenzeichen für technisches…
    modeka.de


    Viele Grüße

    Sebastian

  • Bin leider kein Endurofahrer, daher kann ich da nix zu sagen. Regen ist kein Thema. War auch nicht so schwer…

  • Also ich schwitze in der Jacke, auch wenn alle Öffnungen auf sind. Wenn Du die entsprechende Geschwindigkeit hast, ist eine Ventilation da. Für Endurowandern ist sie zu warm. Jedenfalls ab 20⁰, würde ich sagen.

    Sehe gerade du fährst Hardenduro: Das passt dann ja gar nicht zusammen. Wirst Du wohl je Nach Wetter und Einsatz unterschiedliche Klamotten brauchen. Du bekommst doch keinen Brustpanzer unter so eine Jacke.

    Gruß Sven :driften:

  • Habe den ganzen Bums gerade hinter mir und mich im Laden bequatschen lassen.

    Bei mir wurde es eine Rukka-Kombi (nicht zu den aktuellen Wahnsinnspreisen, aber geschenkt war es auch nicht gerade):

    Textilkombi mit Protektoren (die sind ok) und herausmehmbarer Goretex-Membran, die man quasi als Unterwäsche anzieht.

    Bei letzterem war ich überaus skeptisch, da es für mich keinen Sinn ergab, die Klamotten erst nass werden zu lassen und dann die Nässe darunter aufzufangen.

    Nunja. Man wird tatsächlich faktisch nicht nass, aber eine Regenfahrt bei 20°C war so, als ob man im Kühlhaus steht und jemand einen Eimer Wasser über einem auskippt. Absoluter Schrott!

    Ich bin nun wieder bei meiner alten Strategie: Billigste Regenjacke und -Hose aus dem Decathlon zum drüberziehen. Man hat einen Windstopp und wird nicht nass. Außerdem regt man sich nicht auf, wenn mal wieder was am Krümmer verschmort ist.


    Zu dem Super-mega-hightech-Material des Kombis: 1x abgelegt bei 20 km/h -> Krümmer hat das linke Hosenbein durchgeschmort. An der Stelle habe ich ein großes Stück Leder drüber nähen lassen.


    Zur Belüftung: Der Anzug ist eher luftig und hat auch einige Lüftungsschlitze, aber bei langsamen Endurofahrten um die 30°C geht man komplett ein, wie ich in Spanien und im Balkan feststellen musste.


    Was bleibt? Ärger über mich selbst, dass ich nicht wieder ins Billigregal gegriffen habe.


    Was würde ich eher machen?

    Für den Sommer:

    Enduroklamotten mit Panzer und Orthese.


    Für den Rest des Jahres:

    Lockere Jacke, und Hose unter die noch ein Panzer passt.


    Separate Regenklamotten in der Ausführung: Billig.

  • Ja genau das befürchte ich auch bei den ganzen kombi jacken... Das wenn man halt mal hard Enduro fährt oder einfach zwischen 10-30 km/h im Offroad fährt eingeht. Daher der gedanke mit der terra adv v2. Kann man groß aufmachen und bei regen was drüber ziehen.

  • Alpinestars AMT-10R Drystar.


    Erprobt von -4° auf der Autobahn bis zu 38° im Schatten auf dem TET Kroatien (den alten Parts Hill auch dabei) auf einer 990.


    Aber ja, das sind nicht die Komfortbereiche sondern das was geht.


    Die Drystar Membran hat mich bei 3 Tagen mit jeden Tag mehrmaligem Platzregen und starken Niederschlägen bis zu 3h Dauer trocken gehalten.


    Bei den -4° hatte ich noch zusätzlich eine Primaloft Jacke drunter mit dickem Merino Longsleeve und drüber hatte ich meinen Regen 1-Teiler.


    Die Hose könnte besser belüftet sein, bessere Belüftung als bei der Jacke wirds am Markt aber nicht geben, 4 Reißverschlüsse und schon ist der gesamte Oberkörper nur mehr luftdurchlässiges Material bei trotzdem voller AA Schutzstufe.


    Wenn ich aber wirklich Enduro fahre habe ich folgendes Setup:

    Forcefield Oberkörper Panzer mit Trikot drüber und bei Regen eine Überjacke.

    Manchmal fahre ich auf Achse an, dann habe ich noch eine "Pullover" von Revit drüber mit der Schutzstufe AA, denn Level 2 Protektoren allein bringen dir wenig wenn du 100m über die Bahn rutscht.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Die eierlegende Wollmilchsau habe ich für mich auch gesucht. Nicht nur in der Kombi, sondern auch im Helm.


    Erst

    Ich bin nach vielen Durchprobieren bei der KLIM Badlands Pro (aktuelles Modell) hängen geblieben. Auf der Straße für den gesamten Temperaturbereich grandios. Auch für Stürze gut (bereits selbst getestet). Im Gelände ab 30km/h auch wieder gut - bis 25/28 Grad. Bei niedrigen Geschwindigkeit ist´s halt einfach mit jeder Textilkombi schwierig.

    Für den Helm hatte ich mich für einen Tour X4 entschieden und dann einfach das Visier weggemacht und eine Brille rein.


    Dann ...

    habe ich aber gemerkt, dass mir der Kompromiss zu groß ist.


    Jetzt

    Daher habe ich mein Programm um eine KLIM Dakar Jacke und Hose erweitert. In der Ausgestaltung der Protektorenausstattung ist man ja komplett frei. Entweder alles in die Jacke und Hose oder einzeln.


    Ich bin dann auf eine komplette Ausstattung unter der Kombi gegangen (Jacke - Ortema, Hose - Leatt, Knie - Endura).

    Dann habe ich für Touren über 10-15 Grad die Flexibilität entweder die Jacke komplett, nur als Weste oder nur mit Jacke/Shirt zu fahren. Habe dann auch ein vernünftiges Packmass für die Dakar-Jacke, anders als bei der Badlands für die ich ne fette Rolle brauche. Habe ich auch auf Touren gemacht. Hatte ich keinen Bock mehr.

    Ergänzend habe ich mir einen Scoprion VX-16 Air geholt, weil mir die Belüftung des X4 einfach zu wenig war und er auch auf Dauer zu schwer im Gelände war. Hab ihn dann auch verkauft und wieder einen Integral für die Straße geholt.


    Fazit

    Alles richtig gemacht - Flexibel und qualitativ hochwertig.

    Mal die Badlands Pro ausgeklammert, die ist jetzt nicht ganz günstig, so finde ich den Rest im preislichen Rahmen. Die Klim Dakar ist für unter 500 EUR zu haben ist und der VX-16 Air unter 150 EUR. Das Protektorenzeugs mal ausgeklammert, weil ich das vorher zum Downhill fahren schon hatte.

    DLzG


    Daniel
    :wheelie: :alter schwede:

  • Da schließ ich mich an.


    Für Straßentouren und wenns nicht allzu warm wird beim Schotterfahren, Klim Badlands.


    Beim ACT war eher heiß angesagt, bin mit folgendem Setup gestartet:

    - Hose Klim Dakar mit Leat Knieprotektoren

    - Supershield Panzer obenrum

    - darüber bei der Anreise eine KTM Rallyjacke

    - während dem ACT, wo es teils 37°C hatte, Klim Dakar Jersey (die KTM Jacke als Wurst aufs Gepäck geschnallt)

    - für den Fall der Fälle noch eine Regenjacke, aber die hats gar nicht gebraucht


    Das war perfekt so.

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!