Driften mit Michelin Pilot Power 2CT

  • Guten,
    ich habe da mal wieder ne Frage....


    Ich überlege z.Z. ob ich mir den 2CT zulegen soll, da ich dringend nen neuen Hinterreifen brauche. Finde die Idee mit den 2 unterschiedlichen Mischungen gut. Allerdings habe ich da auch gewisse Bedenken, wenns ans driften geht. Ich weiß nicht, wie sich der Reifen in dieser Fahrsituation verhält. Ich könnte mir vorstellen, dass es Probleme gibt, sobald man während des Drifts von einer Reifenmischung zur anderen wechselt. Rein aus der physikalischen Sicht betrachtet müsste der schlagartige Anstieg der Haftreibung (durch den Wechsel von einer auf die andere Mischung) einen starken Einfluss auf das Gesamte System haben. Das Motorrad müsste sich theoretisch aufrichten. Als Resultat könnte ich mir nen unschönen Highsider vorstellen.
    Na ja, aber wie sagt der Volksmund doch so schön: "Probieren geht vor studieren!"


    Darum meine Frage: Hats schon jemand probiert?


    Gruß, Dario


    PS: Ja, ich weiß, dass solche Fahrmanöver nicht in den öffentlichen Straßenverkehr gehören und führe sie deswegen auch nur auf der Kartbahn aus.

  • Versteh mich jetzt bitte nicht falsch aber wenn man ein solches fahrerisches Niveau erreicht hat, dass man während eines Drifts die gesammte Lauffläche ausnutzt, stellt man nicht solche Fragen...
    denke ich!

  • Ich habs mit der Duke nicht gemerkt.:sensationell:


    Mit der SMR konnt ichs nimmer testen.
    Da gabs die Freigabe noch net.

    Möge die Macht mit euch sein!

  • Hallo Dario. Also der Drifter bin ich noch nicht. Aber nach 9000km auf der LC4 meisst auf kurvenreichen Strecken im Sauerland kann ich folgendes berichten:


    1.Reifensatz (hab ich mir im kalten Frühjahr 07 so ausgesucht): MT60 Pirelli: Viel Grip im Kalten, universell, unbrauchbar im Sommer
    2.Reifensatz: Pirelli Diablo: Im Sommer OK, muss aber auch dann ordentlich warmgefahren werden
    3.Reifensatz: MPP2CT: Eine Wucht. Dem schaff ich nicht seine Grenzen zu entlocken. Die Flanken sind sehr weich: Läuft sich bei meinen Strecken auch ausserhalb von Kartbahnen aussen zuerst ab. Ich bin kein Reifenexperte, aber:
    - so ein 2CT Reifen wird nicht wie im Prospekt eine harte Trennlinie zwischen den Gummimischungen haben, sondern sicher einen mind. 1cm Übergangsbereich. Wie soll das sonst Fertigungstechnisch gehen?
    - zum Driften braucht man wohl eher einen Reifen mit breitem Grenzbereich, der langsam das wegrutschen andeutet, und nicht so einen Kleber wie den MPP2CT, oder ?

    Sauerland-Powerland

  • Hier eine Aussage von Chili Red im anderen Driftthread:


    Zitat

    also ich kann dir sagen man legt sich nicht unbedingt hin. aber man braucht viel übung. ich für meinen teil bin noch nie bei einem wheely oder drift auf maul gefallen.
    und ich drifte mit der grossen wie mit meinen anderen spielzeugen.


    zuerst muss mal versuchen geradeaus so zu bremsen das du einen schöne spur ziehen tust ohne das das hinterrad stempelt. dazu muss die kupplung schleifen. und wenn du das kannst, kannst es mit einem winkel versuchen.


    das ist die kurzfassung. aber am besten machst du eine schule mit oder lass es einfach. noch was. es kostet enorm reifen. ich fahr den 2ct und der ist wenns gut läuft bei nicht mal 2000 km runter.


    Vielleicht meldet er sich hier auch noch selber zu Wort.

  • da ich hier schon zitiert werd, sollt ich mich ja auch mal melden.


    also wie schon geschrieben, es geht. da du eh nicht in den bereich kommst wo der 2ct die mischung ändert.

    only race Super Duke 990 chili red, SMR 560 Chili Spezial, RC8R, FS 570

  • Na dann bin ich ja beruhigt und mein Reifenhändler wird sich freuen, dass ich ihm gleich 2 Reifen abnehme.


    Vielen Dank für eure Antworten.


    Gruß, Dario