Noch mehr Startprobleme

  • Hallo,


    nachdem ich im letzten Jahr etwas Probleme mit meiner Batterie bei meiner SD 2006 hatte, hab ich mir für die Saisoneröffnung eine neue Batterie gekauft (Koyo KTZ14S). Diese habe ich mit meinem Oximiser 900 Ladegerät aufgeladen und dann heute Morgen eingebaut.
    Beim Einschalten der Zündung ging Licht an und das Display startete normal. Erst gingen alle Kontrolllampen kurz an, dann sind bis auf Öl- und Leerlauf-Lampe alle erloschen. Bis dahin sah also noch alles gut aus. Beim Betätigen des Starterknopfs ging es dann aber nicht weiter. Der Motor machte eine (mühsame) Umdrehung und danach gab es nur noch ein elektrischen Klackern/Knacken. Bei den weiteren Versuchen gab es dann teilweise wieder eine Motorumdrehung, teilweise auch gar keine, sondern direkt das Knacken.
    Stecker an der Batterie habe ich alle nochmal geprüft aber nichts hat sich getan. Das wars dann also erstmal mit der Saisoneröffnung ....
    Vor allem bin ich aber ziemlich ratlos, was ich jetzt machen soll bzw. worin das Problem liegen könnte.


    Hat jemand von Euch evtl. ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. kann mir sagen, was ich machen kann?


    Vielen Dank im Voraus und allen, die heute fahren können, einen guten Start in die Saison!


    Steph

  • Hi,
    das sind genau die Syomptome einer leeren/defekten Batterie.
    Kontrollier auch nochmal die Batterieklemmen ob die richtig draufsitzen.


    Gruß

  • Hi Hermito,


    danke für die Antwort. Stimmt schon .... es eigentlich genau das, was ich letztes Jahr im Herbst nach einer Woche Stillstand hatte. Daher habe ich ja aber eine neue Batterie gekauft und sie vorher noch geladen. Ich werde die Anschlüsse nochmal prüfen aber eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass die Batterie leer/defekt ist ...


    VG

  • Zuerst würd ich mal die Spannung der Batterie messen, vielleicht isse ja doch net richtig geladen. Wenn die Spannung in Ordnung ist, so ca 13 V, dann würd ich mal bei den Sicherungen weiterschaun ob da alles ganz is.

    Galbarum Sanarum!

  • Danke Euch allen.
    Nachdem die Antworten so ähnlich sind, werde ich die Batterie also wohl nochmal ausbauen, ans Ladegerät hängen und hoffen, dass es dann am nächsten Wochenende endlich losgehen kann.


    VG

  • Ich hatte vorkurzem dasselbe Problem.


    Zuerst:


    Das Anschließen der Batterie überprüfen. Wichtig! Das "dünne" Kabel zusätzlich auf den MinusPol klemmen. Es würde auch funktionieren, wenn das Kabel auf den Pluspol geklemmt wird, ABER die Batterie kann sich während des Betriebs nicht mehr aufladen, und somit ist die Batterie nach einer Tour wieder leer.


    Die Batterie brauchst du gar nicht auszubauen. ohne Last liegt an die Batterie mindestens 13V an.


    Kontrolliere, wie viel Spannung anliegt, wenn die Batterie unter Last in Betrieb genommen wird.


    Sollte die Spannung hier stark einbrechen, ist die Batterie Defekt.


    Ich weiß nicht, ob du dir eine Vorrichtung gebastelt hast, damit du die Batterie laden kannst, ohne den bugspoiler abzunehmen.


    Ist sehr zu empfehlen. gibt im Forum mehrere Möglichkeiten!


    Viel Erfolg und berichte :)

    SuperDuke 990 "Elli"

  • So ... nachdem ich die Woche geschäftlich unterwegs war, hat sich ein guter Kumpel dankenswerter Weise der Sache angenommen. Er hat die Batterie wieder ausgebaut und geladen. Dann nochmal alle Stecker kontrolliert. Dabei hat er festgestellt, dass ein Stecker wohl etwas lose war und hat ihn wieder festgeschraubt. Dazu dann noch ein Kabel, was an den Pol kommt etwas abgefeilt, da es korrodiert war. Am Donnerstag hat er mich dann angerufen und berichtet, dass mein Moped nach dem Einbau der Batterie beim zweiten Versuch angesprungen ist und die Tiefgarage zum Vibrieren gebracht hat! :)


    Heute wollte ich dann also endlich die ersten Meter fahren aber da kam ein Anruf von dem Kumpel. Er hatte morgens versucht, die Maschine zu starten und sie war wieder tot. Jetzt tippen wir also auf irgendeinen Kriechstrom ...


    Ich hab hier schon etwas gelesen und gesehen, dass der Kriechstrom wohl maximal 2mA betragen darf. Um das zu messen soll ich wohl


    "-Messgerät auf kleinsten Strombereich stellen und keinesfalls mit den Prüfspitzen beide Batteriepole gleichzeitig berühren.
    -Alle Kabel vom Minuspol abklemmen und am einfachsten mit ner Schraube verbinden
    -Eine Messspitze an die abgeklemmten Kabel halten und die andere Messspitze an den Minuspol der Batt halten"


    Sollte der Kriechstrom über 2mA liegen dann


    "als nächsten Schritt alle Sicherungen ziehen! Wenn dann kein Strom mehr fließt, eine Sicherung nach der anderen wieder stecken.
    Steigt bei einer bestimmten Sicherung der Strom wieder, hast Du schonmal den entsprechenden Strompfad!"


    Hat jemand von Euch evtl. noch einen weiteren Tipp? (zur Info: habe die Maschine gebraucht gekauft; glaube nicht, dass da was umgebaut wurde aber weiß es nicht genau; zumindest gibt es aber eine Wegfahrsperre und Alarmanlage von Meta-Systems [Modell weiß ich leider nicht])


    Vielen Dank und viele Grüße

  • also wenn du ein messgerät hast wo du so genau messen kannst, respekt.


    also normal sind bereich um 20 mA.


    frag mal deinen kumpel ob es einen funken gegeben hat wo er die batterie angeschlossen hatte.
    wenn deutlich hörbar kannst von zu viel ruhestrom ausgehen.

    only race Super Duke 990 chili red, SMR 560 Chili Spezial, RC8R, FS 570

  • Hi, du musst dein Messgerät auf jeden Fall erstmal auf den höchsten Messbereich stellen, damit du es nicht schrottest falls der Strom doch unerwartet höher ist. Entweder Kriechstrom oder deine Batterie ist einfach Schrott.


    Gesendet von meinem POV_TAB-P825 mit Tapatalk 2

  • Du kannst aber auch den Pluspol statt Minuspol abschrauben.
    Da hängt wenigstens nur eine Strippe dran und ist leichter zu erreichen.

  • soweit ich mich erinnern kann, hat Bade dazu mal etwas geschrieben.
    er betätigt einfach den Kill-Schalter nach jeder Fahrt, somit war das Problem mit dem Kriechstrom erledigt.
    gutes gelingen.

    SuperDuke 990 "Elli"