Von V Strom 1000 auf 1190 @

  • Hi, in Mom fahre ich eine V Strom 1000 und will ein moderneres und agileres Motorrad. Bin schon die @ ne std Probe gefahren und nur hat sie schon sehr gefallen. Gibt es hier evtl welche die auch von der V auf die @ umgestiegen sind?
    Ist es wirklich so krass wie ich es in der Std erlebt habe, Bremsen, Fahrwerk, Kupplung alles klar besser und leichter, geschweige denn von der Power.


    Merkt man da die Fahrwerkseinstellung mit Sozius bei der @? Die V ist da dann doch sehr weich.


    Der Vergleich würde mich Interessieren von euch.


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  • Ich bin auch von der V-Strom auf die 1190 umgestiegen. Ich kann Deine Erfahrungen nur bestätigen. Das Fahrwerk ist um Welten besser (vom LKW zum Fahrrad), der Motor einen andere Klasse, nur der Seriensound könnte besser sein. Ich habe den Umstieg nicht eine Sekunde bereut. :Daumen hoch:

  • Ich hatte vorher die 1000er V-Strom von einem Kumpel ein paar mal geliehen und kann nur bestätigen, dass der erste Einduck nicht täuscht :Daumen hoch:
    Alles geht leichtgängiger und das Fahrwerk ist nicht zu vergleichen. Liegen halt ein paar Jahre Motorradbau dazwischen.
    Später hatte ich auf einer Tour mit ihm mal das Moped getauscht... Er hatte den ganzen Abend ein breites Grinsen im Gesicht :sabber:
    Übrigens soll ja in Kürze eine neue V-Strom erscheinen....

  • Und ob die neue V an die Ktm ran kommt bezweifle ich


    Da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher dass sie nicht an die KTM heran kommt. Sie wird aber sicher auch ein gutes Motorrad werden und das Preis/Leistungsverhältnis wird unschlagbar sein, gerade bei den Rabatten mit denen die japanischen Hersteller um sich werfen...
    Für nichts in der Welt würde ich aber die @ wieder hergeben....

  • Ich bin 8 Jahre V-Strom 1000 gefahren und war eigentlich immer sehr zufrieden.
    Dann musste was Neues her. Es lebe die Unvernunft. Es wurde die 1190Adventure.


    Was soll ich sagen: Ziwschen den beiden Konstruktionen liegen 10 Jahre und somit Welten!


    Fahrwerk, besonders die Gabel, Bremsen, Kupplung, Instrumente, etc. Alles dramatisch besser.
    Leichtgängigkeit der Kupplung, Bremsen, Handling, etc. Eine andere Welt.
    Vom Motor ganz zu schweigen. Der Hammer.
    ABS und Traktionskontrolle machen die Sache komplett.


    Wirklich überrascht haben mich aber 2 Dinge:


    Die @ lässt sich tatsächlich schaltfauler fahren. Der Motor neigt nicht - im Gegensatz zur Suzuki - zum Hacken und Kettenschlagen.


    Die teils derben Lastwechselreaktionen der Suzuki sind der @ vollkommen fremd. Drive by wire lässt grüssen!


    Vielleicht ist die Sofa- ähnliche Sitzbank der Suzuki etwas bequemer auf Langstrecken, darüber lässt sich streiten.



    Auf alle Fälle glaubt man, auf der @ wesentlich besser Motorrad fahren zu können


    Hoffe, meine Darstellung hilft weiter


    Grüsse


    Tom

  • Nachtrag:


    Der Serien- Sound der V- Strom ist definitiv besser.
    Hier hat KTM akustischen Mist gebaut.


    Dank Akra, Remus und Co lässt sich dies aber ändern


    Tom


  • Nicht KTM hat Mist gebaut, sondern unsere liebe Volksverdreher in Brüssel.
    Die Lärm-und ABgasvorschriften haben sich in den letzten 10 Jahre leider auch verändert. :Daumen runter:

    mille amitiés Franky


    2015 KTM 1290 Superduke R
    2013 KTM 1190 Adventure R

  • jo die Erfahrungen helfen sehr, bzw. sie bestätigen mich.


    Bin schon einige Bikes probe gefahren und jedes mal woll icht zurück auf die V, eben bis auf die @ da wollte ich nicht runter :sabber: .
    Ok es gibt noch ein Paar die ich noch probe fahren will... aber nicht muss. :wheelie:

  • Ich hatte von 2002 - 2009 eine 1000er V-Strom, insgesamt 84 000 km in sieben Jahren.
    Damals war das Japanbike allererste Wahl, ich war sehr zufrieden, zuverlässig, brav, bequem, billig im Unterhalt.


    Leider hat Suzuki es versäumt, aus marktstrategischen Gründen, das 1000er Modell weiter zu pflegen und zu entwickeln. Die haben alles in die 650er reingebuttert.


    Da Absteigen ( Hubraumtechnisch gesehen ) für mich nicht in Frage kam, bin ich 2009 auf die, damals brandneue, KTM 990 SMT umgestiegen.
    Schon das waren Welten !


    Und nach 4 Jahren KTM war es dann nur logisch und konsequent auf die neue 1190er "aufzurüsten".


    Wie schon gesagt, es liegen 10 Jahre Motorradentwicklung dazwischen und KTM stellt mittlerweile absolut hochwertige Motorräder her ( war ja auch nicht immer so ).


    Da kann die gute alte Suzi nicht mehr mithalten. Und ich bezweifle auch stark das es die Neue 1000er schafft.


    Gruß
    Rob

    Liaba g'scheit g'fahrn ois bleed glaffa.

  • Auszug aus der MO 07/2013 - Test Adventure 1190 "Volle Breitseite":


    "Und an Bestzeiten herumzuoperieren, das habe ich schon länger geknickt. Mit dieser Öschi-Kanone auf Stelzen hatte ich es jedenfalls ganz bestimmt nicht vor. Jedenfalls nicht von Anfang an. Schließlich ist die Neue, wie der Name schon sagt, ein Adventure-Bike, kein Straßenrenner - dachte ich. Der 1190-er RC 8 Motor aber, er reizt zum Ausschöpfen - und der Topf, aus dem du da schöpfen darfst, ist tief. Der Ur-RC8-Twin aber, er wäre in diesem Motorrad eine komplette Fehlinvestition gewesen. Paarungswillig wurde das Adventure-Chassis erst angesichts der Überarbeitung der RC8R zum Modelljahr 2011. Est da nämlich hatte man dem leichten Twin-Aggregat seine alpenländisch ungehobelten Bauernmanieren ausgetrieben. Das lästige Geholpere - bis dahin vertrauter Begleiter auf dem Weg zur 4000 u/min Marke - fiel gesteigerter Schwungmasse und einer Doppelzündung zum Opfer, der Klapperschlangenbiß beim Griff zu den Drosselklappen war weg, der vorher doch eher dreiste Verbrauch schumpfte um beinahe einen vollen Liter."


    Soweit, so gut. Was die Motorcharakteristik betrifft - ich halte den neuen 1190-er Twin - besonders in der RC 8 R - für absolut "weichgespült" - trotz Mehrleistung zum Ur-RC8-R Twin.


    Daß er sogar 5 PS Mehrleistung haben soll, merkt man ihm nicht an. Im Gegenteil - im Vergleich zum Ur-RC 8 Twin wirkt das Aggregat recht behäbig - sowohl in der überarbeiteten RC 8 R als auch in der Adventure.


    Wohl dem, der noch eine 2009-er RC 8 R sein eigen nennt, mit der "Ur-Kraft"....

  • Soweit, so gut. Was die Motorcharakteristik betrifft - ich halte den neuen 1190-er Twin - besonders in der RC 8 R - für absolut "weichgespült" - trotz Mehrleistung zum Ur-RC8-R Twin.


    Daß er sogar 5 PS Mehrleistung haben soll, merkt man ihm nicht an. Im Gegenteil - im Vergleich zum Ur-RC 8 Twin wirkt das Aggregat recht behäbig - sowohl in der überarbeiteten RC 8 R als auch in der Adventure.


    Die Geschmäcker sind halt unterschiedlich. :zwinker:
    Ich finde den RC8R-Motor mit der Doppelzündung um Welten besser. :Daumen hoch:
    Der alte war unter 3000 U/min eine Katastrophe. :Daumen runter:
    Funktioniert in der 1190@ perfekt, und wird in der 1290SD der Hammer. :peace:

    mille amitiés Franky


    2015 KTM 1290 Superduke R
    2013 KTM 1190 Adventure R


  • Der alte war unter 3000 U/min eine Katastrophe. :Daumen runter:


    "Katastrophe"? Eher eine Sache der Gewöhnung, da ich - aufgrund einer etwas komplizierteren Checkerei an meiner 06-er 990-SD - das wirkliche Vergnügen hatte, die "alte" 1180-er über ein verlängertes Wochenende fahren zu dürfen.


    Die Motorcharakteristik der "neuen" 990-er SD erscheint mir - im Vergleich - ähnlich "weichgespült".


    Denn die alte hat die gleiche Charakteristik wie die der 06-07'er Modelle. "Klapperschlangenbiß", ("hängt" hart am Gas) Reißerei an der Kette...


    Da muß man eben etwas häufiger fix eine andere, nächstniedrigere Gangstufe einlegen.


    Dann paßt das wieder.


    Dann kamen noch die wunderschönen, filigranen Marchesini-Schmiederäder dazu - die man sich bei der neuen RC 8 R auch "gespart" hat.


    Jetzt sind's Gußräder.

    Einmal editiert, zuletzt von Frickelandy ()