Hallo zusammen!
Ich möchte die Schraubdeckel der Gabel ausbauen und eloxieren lassen. Kann ich die ausbauen, wenn das Moped aufgebockt ist, ohne dass mir beim Abschrauben etwas entgegen schiesst?
Grüsse aus Wien,
Roman

Hallo zusammen!
Ich möchte die Schraubdeckel der Gabel ausbauen und eloxieren lassen. Kann ich die ausbauen, wenn das Moped aufgebockt ist, ohne dass mir beim Abschrauben etwas entgegen schiesst?
Grüsse aus Wien,
Roman

Ich nehme mal an, dass es so funktioniert:
-Deckel öffnen.
-Moped langsam absenken, ohne dass das Gabelöl überläuft.
-Feder etwas runter schieben und Gabelschlüssel am Patronenrohr (weiss nicht, ob das so heisst) ansetzen.
-Deckel vom Patronenrohr mit Nuss abschrauben, während ich mit Gabenschlüssel am Patronrohr gegenhalte.
Nehme mal an, dass das Patronenrohr dann in die Gabel rutscht, sobald ich den Gabelschlüssel wieder abziehe und den Zusammenbau (ohne ausgebauter Gabelholme) ziemlich erschwert, richtig?
Moin,
den Deckel vom Tauchrohr meinst Du? Sollte in ausgefedertem Zustand ohne Probleme herausschraubbar sein. Beim Lösen merkt der etwas sensible Schrauber ob Federdruck ansteht oder nicht. Zum Demontieren benötigst Du schon einige Umdrehungen des Deckels. Wenn dieser nach 5-8 Umdrehungen immer noch nicht locker von Hand schraubbar ist, kann noch Federdruck anstehen!
Gegenhalten zum kontern brauchst Du auch nichts, solange die Gabel noch in den Klemmfäusten am Moped sitzt. die Einstellung von Zug- und Druckstufe wird nur gesteckt und nicht verschraubt sein.
Aber vielleicht meldet sich hier ja auch noch jemand, der das bei einer SMC R schon gemacht hat.
Meine Erfahrungswerte basieren auf Teleskopgabeln an anderen Mopeds.
Grüße
Glaube schon, dass ich das Patronenrohr (14) mit dem Sechskant unter dem Gewinde halten muss, um den Deckel (6) abzuschrauben. Das Aussenrohr (10) möchte ich ja in der Gabel eingespannt lassen. Wenn sich das Patronenrohr (14) nicht mitdreht, würde ich ja das Gewinde zum Patronenrohr (14) schon öffnen, wenn ich den Deckel (6) aus dem Aussenrohr (10) schraube
Wie Zug- und Druckstufenrädchen befestigt sind, werde ich dann eh sehen. Ja, hoffentlich nur gesteckt.

SCHIESST entgegen,
aber bei entlastem Vorderrad nicht arg.
SCHIESST entgegen,
aber nicht arg.
Also mit einer Hand schrauben, mit der Anderen die Augen zu halten ![]()
"Nicht arg" heisst, dass ich es auch relativ problemlos wieder zusammen bekomme?
Funktioniert genau so, wie du es beschrieben hast. Wenn das Rad entlastet ist, ist kaum noch Spannung auf der Feder, kannst mit einer Hand drücken.
Aber Achtung: bevor du den Deckel löst, unbedingt die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke lösen! Ansonsten klemmt die Schraubkappe im Gewinde und du ruinierst mit dem Werkzeug das Alu der Kappe.
Zwischen Feder und Kappe sind i.d.R. noch eine oder mehrere Distanzbuchsen. Diese können durchaus unterschiedlich sein wenn die Federn verschieden lang sind, also aufnotieren, welche Buchse auf welcher Seite war.
Die Kolbenstange kannst mit einem Blumendraht, o.ä. festhängen, damit sie nicht in der Tiefe verschwindet.
Das Einstellrädchen in der Kappe kannst üblicherweise einfach nach oben heraushebeln. Aber Vorsicht: da könnt dir eine Stahlkugel und ein Federchen entgegenspringen.
Danke Masterreset!
Während Du geschrieben hast, hab ich schon zerlegt ;-) Das mit den Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke ist tatsächlich sehr wichtig! Bin aber eh gleich draufgekommen, als es nicht auf ging (ohne den Sechskant zu vernudeln) ;-)
Spannung war im ausgefederten Zustand übrigens keine drauf. Im Gegenteil. Musste das Moped sogar etwas runter lassen, damit sich die Deckel dann doch etwas gehoben haben (funktionierte super mit dem ConStands). Lenker habe ich dafür geöffnet, sonst geht es sich nicht aus, die Deckel abzuschrauben.
Distanzbuchsen scheinen aus Polyamid zu sein. Links zwei, rechts eine.
Kolbenstange habe ich (gegen verschwinden im Holm) mit Gabelschlüssel gesichert, da der Sechskant an der Kolbenstange oben eine Krempe hat. Gabelschlüssel (natürlich 2) zwischen den Federn und nun hoffe ich, dass es ein paar Tage so hält.
Die Einstellrädchen (3er-Stern-Dings) ist mit einer Inbussenkschraube gesichert, aber ich werde jetzt aufpassen beim Zerlegen. Danke auch für den Tipp mit den Kugeln!
Danke mal für eure Kommentare. Werde das Ergebnis dann natürlich zeigen.
So! Lange hat´s nicht gedauert, bis ich wieder anstehe :-(
Stift für die Voreinstellung ist herausen, O-Ring auch. Jedoch bekomme ich jetzt den Messingteil nicht raus. Scheint als wäre es eine Buchse, die von innen eingepresst ist, jedoch traue ich mich nicht stärker auf die Aussenseite (Sechskant für das Drehrädchen) schlagen. Mittelfestes Klopfen (ich weiss, das ist relativ) hat nichts gebracht.
Kennt jemand einen Trick?
Also, falls es wirklich eingepresst ist, fällt mir dazu nur Hitze ein. Da sich ja Alu mehr ausdehnt als Messing, könnte ich es in heisses Wasser legen und nochmal klopfen. Oder bin ich jetzt total am Holzweg?



Da bin ich jetzt auch raus. Die WP Gabel an meiner 640er sah noch etwas anders aus.
Was passiert denn, wenn du am Einstellrädchen (Sechskant) drehst? Hast du dann noch die Raststellungen? Wenn ja, dann ist da noch die Feder mit der Kugel drin. Früher wurde das Einstellrädchen nur mit der federbelasteten Kugel gehalten. Hast schon mal probiert das abgeflachte innere Messingteil von Innen nach Außen zu drücken?
Ja, da ist definitiv noch ein Mechanismus dazwischen.
Es wirkt, als wäre...
Also, da ist von oben ein Messing-Sechskant im Alu.
Von unten ist die eingepresste Buchse. Aussen etwa 9mm, innen etwa 7mm.
An Boden der Buchse (also oben) ist eine Platte, an der eine Querstrebe ist, die die Schraube für die Einstellung betätigt. Die Platte mit dem Steg für die Schraube dreht sich gleich. Also muss die kleine Ronde mit dem Steg für die Schraube mit dem Schskant von oben verbunden sein. Keine Ahnung wie. Kugeln sind sicher dazwischen, weil es noch immer rastet. Also muss da irgendwie eine Verbindung zwischen dieser Platte mit Steg, mit dem oberen Sechskant sein.
Ist ein ganz gefinkelter Mechanismus.
Nachtrag:
Wenn ich die Querstrebe für die Schraube mit der Spitzzange festhalte, merke ich, dass sie in Verbindung mit dem Sechskant an der Oberseite steht.
Danke! Endlich mal einer, der auf die Schnelle eine Schnittzeichnung skizzieren kann (bis auf die fehlende Mittellinie). ![]()
Früher sah das so aus. Da steckte das Rädchen nur mit O-Ring und federbelasteter Kugel drin:
Naja, gelernter technischer Zeichner ;-) Aber mit der Mittellinie hast Du Recht. Man wird faul, wenn man es auch mit AutoCAD machen kann ;-)
Nun scheint es ein unüberwindbars Problem zu sein und mit der Messing.Buchse kann ich es nicht zum Eloxieren bringen.
Normalerweise schneide ich (beruflich) Teile auf, umd zu wissen, wie sie funktionieren, aber bei diesem Teil, bin ich zurückhaltend. Bei den Temperaturen gerade, will ich FAHREN!!!!
Hast denn schon mal die Breite der Platte unten und den Messing-Sechskant oben, bzw. die Bohrung verglichen? Würde das Ganze (also die Platte ohne der eingepressten Buchse) nach oben durchpassen?
Nach oben passt nix durch. Wenn dann nur nach unten. Der Sechskant oben hat Schlüsselweite 6mm. Die Bohrung im Alu-Drehteil (Deckel) hat etwa Durchmesser 7mm. Wackelt ein Wenig, also kein Gewinde.
Unten ist ein Gewinde, das ungefähr 11mm hat (ich kenne nur M10, M10x1, M13x1,...) Egal. Die Messing Buchse kann nur nach unten raus.
Der Messing-Sechskant oben hat auch nur eine mittige Bohrung. Hab schon auf eine Madenschraube, oder so gehofft.
Mittlerweile ist es schon mystisch und wird immer interessanter. Zumindest für mich - auch wenn noch immer nicht lösbar.
Ich rede ja nicht von der Messing Buchse, sondern nur von der inneren Platte, die in die Verstellschraube greift. Schon versucht, nur die Platte nach oben durch zu schieben?
Natürlich versucht. Das meinte ich ja auch damit, dass ich das Ganze eigentlich nur runterklopfen wollte.
Ich verstehe deinen Denkansatz und Meiner war der Gleiche. Eigentlich müsste das Ganze nach unten raus gehen. Tut es aber nich. Deswegen die Annahme, dass die Buchse thermisch eingepresst, oder vielleicht sogar geklebt ist und irgendein Raumschiff-Enterprise-Mechanismus dazwischen ist.
Wenn ich die Funktion der Buchse richtig interpretiere, soll diese als starres Innengewinde für den Messing Stift mit Außengewinde dienen, der durch das rote Rädchen weiter raus oder rein gedreht werden kann.
Gleichzeitig sichert sie dann auch den Stift mit Sechskant für das rote Rädchen, der wiederum eine rastende Funktion besitzt. Dieser Stift stellt eben die Verbindung zwischen rotem Rädchen und Stift mit Außengewinde dar.
Die Rastung wird warscheinlich durch den gezeigten Feder-Kugel Mechanismus erzeugt.
So viele Stifte in einem Text ![]()
Würde also auch ganz stark vermuten, dass die Buchse eingepresst ist. Eingeschraubt scheidet eigentlich aus, weil der Stift ja nach links oder rechts gedreht werden kann. Da würde man Gefahr laufen, dass diese irgendwann mit gedreht wird.
Für unwarscheinlich halte ich es, dass man den Stift nach oben rausziehen kann. Das meint auch Masterreset. Also das oben, wo du im eingebauten Zustand drauf schaust. Da hätte man auch sonst das starre Innengewinde direkt ins Alu schneiden könnte ohne eine extra Buchse. Aber Versuch macht klug; bevor du Anfängst die Buchse raus zu pressen.
Vll mit ordentlich Wärme am Alu versuchen und/oder Buchse kühlen und dann mit dem Schraubstock rauspressen.
Gruß Hxg135
.............. Aber mit der Mittellinie hast Du Recht. ..................
Moin,
.............und die sichtbaren Kanten fehlen auch.................![]()
Ich denke auch, dass die eingepresste/eingeklebte Variante richtig ist. Also mit Wärme/Kälte ausprobieren.
Mal nebenbei, wenn die Sache schief geht, über welchen Schaden in € reden wir dann?
Grüße
Die Buchse ist sicher eingepresst und gut von HXG135 beschrieben.
Ich neme mittlerweile stark an, dass die untere Platte mit dem Quersteg, nach oben ein Gewinde hat, um sich mit dem Sechskant zu verbinden. Das wird wohl geklebt sein, sonst würde das Gewinde ja aufgehen. Zwischen dieser Stegplatte und dem Sechskant werden dann auch die Kugeln, bzw. Federn sein.
Mit Wärme (kochendes Wasser) habe ich es versucht, jedoch nicht im Schraubstock. Da wird dann sicher etwas hin, zumindest das Alu.
KlickKlack
Habe gerade nachgesehen. Etwa €25,-/Stück. Also nicht die Welt... Vielleicht doch im Schraubstock probieren...