Letztes WE in diesem Jahr der erste track-Termin in Groß Dölln bei Berlin.
Ist bislang meine Lieblingspiste, ziemlich lang (4,3 KM), viele, viele Kurven. Berg- und Talfahrt, Kurven, die sich zuziehen, Kompression, alles dabei. Muss man einige Male fahren, bis man den Kurs im Kopf hat.
Bin mit mulmigem Gefühl an den Start gegangen - mit der Cup beim letzten Termin gleich zweimal hintereinander im Kiesbett gelegen, die 690 R hat letztes Jahr in Dölln gar nicht funktioniert.
Jetzt mit 44 PS in der zweitschnellsten Gruppe, das mit Abstand schlappste Möpp in dieser Gruppe! Fahrwerk, Reifen, Bremse, alles neu, nach Gefühl abgestimmt. Obs passt? Jaaaaa, es passte - die 390er fuhr sich so irre, Fahrwerk perfekt, die Reifenkombi aus S21 vorn und M7 hinten ist einfach nur genial, die Bremse der absolute Hammer! Ich fühlte mich mit dem Teil wie verwachsen - gleich im ersten turn bin ich nur 1 Sekunde langsamer gewesen als auf der besten Runde mit der 690er im letzten Jahr! Am Ende des Tages hatte ich die drittschnellste Zeit dieser Gruppe. Hinter mir lagen viele Superbikes, aber auch einige andere KTM, angefangen bei einer SM-T.
Im ersten turn am zweiten Tag bin ich gar auf den vorletzten Platz der schnellsten Gruppe gefahren. Und zwar in meinem typischen Stil: kein hanging off und kein Bremsen auf letzter Rille; einfach nur rund gefahren.
Mit der 690er bin ich nicht eine Runde gefahren - einfach, weil mir die 390er so viel (mehr) Spaß gemacht hat.
Und dabei bleibts jetzt auch! Ich nehme nur noch die 390er mit aufn track, die 690 R werde ich wieder verkaufen und für die Straße das neue, 2017er-Modell der 390er kaufen.
Was definitiv nicht sein kann, ist, dass das Kastl nur 1 PS mehr Spitzenleistung bringt - zum. bei meiner. An einem 50 PS-Möpp (mit Verkleidung) ziehe ich locker vorbei, bei 65 PS kann ich genauso locker auf den Geraden dran bleiben.