Lager Hinterrad

  • wie kommst Du darauf schon mal versucht ? Nach dem Handbuch gibt es dazu keine sichtbaren Anhaltspunkte auch in der Beschreibung habe ich nichts gefunden das darauf schließen lässt das das Runddrehen geblockt wird.

    LC 4 640; 350EXC;85 SX,105 SX, GSR 600, SR500; ZXR750R;2 X RC 390 R,

  • Hast Du die Kette dabei abgebaut? Die verhindert das Runddrehen. Mit ausgebauter Kette muss es nach der Beschreibung möglich sein. Die Kette lässt sich danach auch wieder montieren da der Abstand zum Ritzel wieder der selbe ist nur in umgekehrter Lage und damit auch einer anderen Fahrwerkseinstellung.

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  • Probier es doch einfach...
    Der Halter vom Bremssattel verhindert das runter drehen. Schon mal daran gedacht wo die Kette läuft wenn die ganze Achse tiefer steht?


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    Ich trinke auf Gute Freunde

  • Die Kette läuft über den Kettenschutz hier wäre ein anderes Kettenblatt zu wählen und ..und... Am Bremssattel ist der ABS Sensor der in erster Linie im Wege wäre. Das Wiederlager des Bremssattels-Halter könne eventuell gehen...... Aber um einen wirklichen Umbau geht es ja eigentlich gar nicht. Die Frage ob eine 180 C° Verdrehung möglich ist, ist denn noch mit ja zu beantworten, auch wenn, wie Du richtig sagst das Eine oder Andere dabei noch im Wege steht, möglich. Aber es war ja ohne hin nur eine theoretische Frage.


    Doch am Hinterrad gibt es da andere brennende Fragen. Warum ist das Radlager schon zum zweiten mal ausgeschlagen?
    Ist eventuell die Klemmung des Exzenters zu stark so dass das Lager "gequetscht" wird?
    oder doch einfach nur ein Härteproblem der Materialien?
    Wir konnten die Bolzen ausschlagen trotz nachgeprüften 250Nm Anzugsmoment?
    An der GT wird das Hinterrad ohne Konusscheibe eingebaut das Rad hat keine Konusaufnahme mehr auf der Schraubenseite.... Hat die Konusscheibe das Rad nicht mehr richtig fixieren können ( Konusscheibe z.B. länger als die Aufnahme durch häufige Montage, dann wäre es eine Materialschwäche ?
    Wer kann dazu etwas berichten richtig stellen oder anmerken?

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  • 1. Ist der Abs Sensor nicht im Wege oder das Problem weil der sich an der selben Halterung wie der Bremssattel befindet und diese ist im verstellweg begrenzt.
    2. Mit was für einem Kettenrad willst du 30-40 mm höhenversatz
    Ausgleichen, 50ger Kettenrad?


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    Ich trinke auf Gute Freunde

  • mit zwei Sicherungssplinten... naja...und 250Nm

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  • Basi wenn das alles nicht glaubst dann leg doch endlich mal selbst Hand an, manche glauben erst wenn sie es sehen.


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  • Die Möglichkeit das sich die Mutter gelöst haben könnte hatte ich längsten in Erwägung gezogen und natürlich geprüft. Dem ist aber nicht so! Ergo muss es einen anderen Grund geben warum die Buchsen trotzdem ausschlagen konnten. Da wirst Du mir doch zustimmen. Eine Möglichkeit bestünde wenn die Konusscheibe ,aus welchen Gründen auch immer, gegenüber dem Rad zu lang ist und die Steigungen nicht mehr zusammenpassen, dann kann das Rad nicht mehr richtig fixiert werden und bewegt sich obwohl es richtig angeschraubt wurde.

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  • Hast du die Felge nachträglich lackiert oder gepulvert?
    Zeig doch mal ein gutes Bild vom Flansch der Felge und der Achse

    Meine Posts sind wie ein Supermarkt. Jeder darf entscheiden, ob und was er davon für sich mitnimmt. Keiner muss kaufen :grins:

  • Wo liegt eigentlich der Unterschied ob man die Felge durch betätigen der Bremse oder durch anhalten am Reifen fest zieht- wo liegen die 5 Stifte bei den zwei Methoden an?
    Wird die Felge wirklich über den Konus/Scheibe zentriert oder doch über den Nabensitz?
    Wird die Kraft beim Fahren über die Stifte oder durch die Reibkraft/Vorspannung an der Auflage der Radnabe übertragen?
    Was passiert wenn die Vorspannung nachläßt?
    Was passiert beim Bremsen hinten welche Kraft zieht das Rad wo hin?
    Warum wurde die Felge bei den neuen Modellen anderst ausgeführt und zentriert die überhaupt noch ohne Konusscheibe mit nur einer planauflage der Mutter?
    Hat die alte Felge Probleme am konussitz mit der Festigkeit und gibt nach so das der Druck abfällt und sich die Felge per Reibkraft nicht mehr halten kann und gegen die Stifte gedrückt wird, bei Lastwechseln hin und her geht und sich einarbeitet?


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    Ich trinke auf Gute Freunde

  • [quote='Saudepp','index.php?page=Thread&postID=1217863#post1217863']Wo liegt eigentlich der Unterschied ob man die Felge durch betätigen der Bremse oder durch anhalten am Reifen fest zieht- wo liegen die 5 Stifte bei den zwei Methoden an?
    Wird die Felge wirklich über den Konus/Scheibe zentriert oder doch über den Nabensitz?
    Wenn der Konus zentriert übernimmt der die Kräfte aus dem Rad und überträgt diese auf die Achse - auch wenn die ges. Achse dafür vorgesehen ist--- das würde aber bedeuten das die Radbefestigung überbestimmt ist. Es müsste auch zu Fehlern kommen wenn beides nicht 100% zusammenpasst.



    Wird die Kraft beim Fahren über die Stifte oder durch die Reibkraft/Vorspannung an der Auflage der Radnabe übertragen?


    in dem Fall über beides. Es spricht auch dafür das dies so ist da KTM das Anzugsmoment von 200 Nm auf 250 Nm erhöht hat


    Was passiert wenn die Vorspannung nachläßt?


    Wenn meine Antwort zu vor stimmen würde, die Bolzen aus Stahl sind und die Aufnahme ist aus Aluminium, dann müssten die Bolzen und die Bohrung mehr Kraft übernehmen. Da die Bolzen leicht gängig eingebaut werden in das Rad kann sich auch grundsätzlich hier etwas bewegen... dann kann es auch ausschlagen


    Was passiert beim Bremsen hinten welche Kraft zieht das Rad wo hin?


    Die Bremskraft der Antriebskraft entgegengesetzt. d.h die Bolzen werden beidseitig belastet sowie die Vorspannung.


    Warum wurde die Felge bei den neuen Modellen anderst ausgeführt und zentriert die überhaupt noch ohne Konusscheibe mit nur einer planauflage der Mutter?


    Aus meinem Blickwinkel wäre Deine nächste Frage auch gleichzeitig die Antwort. Wenn die Konusscheibe nachgibt dann löst sich die Befestigungsmutter. Und möglicherweise liegt das Problem in der Kombination Alu-Schraube und Stahlgewinde. Wenn mich nicht alle täuscht hatte BMW mal so ein Problem. Die Gewindegänge der Aluschraube gaben mit der Zeit nach.
    Wenn es so ist hättest Du recht mit einer losen Radmutter trotz der beiden Sicherungssplinte, diese lassen def. kein Aufdrehen zu.


    Hat die alte Felge Probleme am konussitz mit der Festigkeit und gibt nach so das der Druck abfällt und sich die Felge per Reibkraft nicht mehr halten kann und gegen die Stifte gedrückt wird, bei Lastwechseln hin und her geht und sich einarbeitet?


    Hierin könnte in der Tat das Problem liegen. Ich fahre bei Wind und Wetter ob kalt oder warm. Wenn die Vorspannung im Konus bei 20C°erfolgt ist und ich im Winter die Bauteile schnell auf Minus-Grade abkühle passt möglicherweise der Vorspannung nicht mehr exakt. Das könnte mit dazu beitragen. Wäre jetzt nur zu überlegen wie die alten Fahrzeuge vor diesem Problem bewahrt werden können ohne gleich eine neue Felge kaufen zu müssen und eine neue Radnabe.


    Da die Frage aufkam ob meine Felge nachträglich beschichtet wurde? nein ist im Originalzustand.

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  • Ich hatte keine Fragen gestellt ... Aber jetzt ist es angekommen.
    Ich schrieb Felge locker und nicht Mutter aufgedreht.


    So viel Spaß das dem Händler beizubringen


    gesendet von meinem phone

    Ich trinke auf Gute Freunde

  • das ist nun wieder eine einfache Geschichte er hat mir schon geholfen- er ist eben ein echter freundlicher Händler. Ich habe schon wieder 1000km seit dem Händlerbesuch verfahren. Doch was wirst Du mit Deinem Hinterrad machen so als vorbeugende Maßnahme. Der erste Radlagerschaden nach 25.000km der zweite mit dem defekten Hinterrad nach 54.000km.So hat es mich ereilt. Lass hören

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  • Da bleibt immer ein bitterer Beigeschmack...
    Hab das schon mal vermessen evtl. Passbuchsen aus Stahl in die Felge machen aber viel Platz ist da nicht...
    Ich halte immer zuerst am Reifen gegen da die Beschleunigungskräfte die Bremskräfte übertreffen werden.


    Die schwache Felge kann man nicht besser machen... Nur Schadensbegrenzung betreiben.


    Warum deine Lager hin waren weißt du auch nicht?


    gesendet von meinem phone

    Ich trinke auf Gute Freunde

  • Meine bescheidene Meinung dazu:Die Kräfte werden über die Pressung der Felge auf den Flansch übertragen und nicht über die Stifte. Wäre darin Spiel, würde sich die Felge über die Zeit zweifach verformen: Erstens ausschlagen durch die Lastwechsel und zweitens Abrieb zwischen Felgenflansch und Achsflansch, wodurch sich die Vorspannung der Verschraubung weiter reduzieren würde, was die Felge weiter lockern würde und zu mehr Reibung, mehr Abrieb und mehr Ausschlagen führen würde.
    Über die Stifte kann die Kraft nicht übertragen werden, da diese ja ein wenig Spiel haben, d.h. es käme durch Lastwechsel immer zu Abrieb zwischen Felgenflansch und Achsflansch -> dadurch immer zur Verringerung der Vorspannung.


    "Wenn die Vorspannung im Konus bei 20C°erfolgt ist und ich im Winter die Bauteile schnell auf Minus-Grade abkühle passt möglicherweise der Vorspannung nicht mehr exakt."


    Durch kältere Temperaturen schrumpft der Achsstumpf, dadurch wird die Vorspannung erhöht. Aber bei den effektiven 10 cm des Achsstumpfs und 20 Kelvin Unterschied spielt das ohnehin keine Rolle.

    Meine Posts sind wie ein Supermarkt. Jeder darf entscheiden, ob und was er davon für sich mitnimmt. Keiner muss kaufen :grins:

  • Durch kältere Temperaturen schrumpft der Achsstumpf, dadurch wird die Vorspannung erhöht. Aber bei den effektiven 10 cm des Achsstumpfs und 20 Kelvin Unterschied spielt das ohnehin keine Rolle.

    Der Achstumpf schrumpft zwar bei niedrigeren Tempreturen, aber die Felge auch. Da die Felge aus Alu und der Achsstumpf aus Stahl ist, geht die Vorspannung mit sinkender Temepratur runter und nicht rauf. Entsprechend bei höherer Temperatur umgekehrt. Der Ausdehnungskoeffizient von Alu ist ungefähr doppelt so groß wie der von Stahl

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