Der Reibwertminderer ist ja in der Regel das MO im Öl.
Das dem Öl beigemischten Molybdänsulfit setzt sich an metallischen Oberflächen ab, schont, erhöht die Gleitfähigkeit und bietet bessere Notlaufeigenschaften.
Wurde bereits vor rund 10 Jahren kritisiert, (z.B. von BMW-Motorrad) da es Beschichtungen im Motor angreifen können soll....
Da ging der Trend dann wieder rückwärts.
Eine aufgeschnappte Behauptung:
Bei organischen Kupplungsbelägen egal, Sinterkupplungsbeläge (weil metallisch) mögen das nicht. Die setzen sich zu mit MO und rutschen.
Wenn man darauf achtet das wenig MO im Öl ist, kann man durchaus ein vollsynthetisches Motoröl nutzen.
Das Ravenol Motorradöl hat einen höheren MO-Wert als das Shell Helix Ultra fürs Auto.
Siehe Anhänge...
Ihr dürft das alles gerne anzweifeln, widerlegen, ich wollte nur meine Erfahrung mitteilen.
Die ist halt positiv mit dem günstigen Shell-Öl und hier konnte ich das vielleicht plausibel belegen.
Außerdem kippe ich mir keine bis zum Sanktnimmerleinstag gespreizten Öle ins Moped.
Ich fahre erst ab 10° Grad Außentemperatur, da reicht sogar ein Sommer-Öl (Einbereichs-Öl). Wäre egtl. optimal.
Aber das führe hier zu weit....
Ölverbrauch wird durch das "dickere" Öl auch minimiert und mechanisch wird der Motor auch wesentlich ruhiger.
Probiert es einfach aus, wenn nicht auch gut.
Auch ein hydraulischer Steuerkettenspanner funktioniert durchaus anders mit dickerem Öl. Wenn man vorher das dünnere Öl rausdrückt, da es dort ein Sacklochsystem ist und keinen Durchflusssystem geben kann. Sollte man das tun wollen, vorbefüllen des Spanners nicht vergessen, sonst rappelt das erst mal richtig. 
Ölprobe Ravenol 15W50.jpgÖlprobe Shell Helix 10W60.jpeg