Beiträge von G.E.Triebe

    Das sind keine Fakenews, das sind Tatsachen. Achim hat hier 100%ig recht!

    WD40 greift (bestimmte) Kunststoffe an und erzeugt Spannungsrisse.


    In der MOTORRAD gab's vor ner Weile mal nen ganz interessanten Vergleichstest von sogenannten Multifunktionsölen.

    WD40 hatte hier die schlechteste Kunststoffverträglichkeit!


    Um O-Ringe geschmeidig zu machen, nimmt man am besten Silikonfett oder Silikonspray!

    Reifen mit Speedindex V sind legal auf der R! So steht's ja auch im CoC.


    Blöd ist halt nur, dass die KBA-Daten eine ganze Weile nicht gestimmt haben. In den Papieren der 2019er R ist meistens hinten
    150/70 ZR18 MC 70W eingetragen. Das stammt noch aus der 250 km/h Zeit.
    Leider gab's auch noch beim KBA-Typdatensatz einen Fehler. Die dort hinterlegten Reifendimensionen waren falsch. (Speedindex "QV" z.B.)

    Ein V-Hinterreifen hätte also theoretisch nicht gefahren werden dürfen, obwohl er serienmäßig montiert war.


    Nach langem Hin und Her mit der hiesigen Zulassungsstelle deswegen, hat dann KTM eingegriffen und endlich den sog. Typdatensatz beim KBA korrigiert. Jetzt stimmen alle Dimensionen und Speedindizes.

    Bei einer Kontrolle sollte das jetzt also auch jeder Dorfsheriff abfragen können.

    Der TKC80 war zu seiner Zeit sicher ein Top-Reifen, aber diese Zeit ist schon eine Weile rum. Heute gibt's besseres.


    Auf Schotter ist er ganz gut und auch auf trockener Strasse. Aber wehe das Geläuf wird schlammig, oder die Strasse wird nass.


    Auf meiner alten LC4, oder auch auf der 950er Adventure bin ich ihn auf Touren mit Offroad-Anteil ganz gern gefahren,

    aber damals gab's auch so gut wie keine Alternativen. Da war auch die Haltbarkeit relativ ok.


    Auf schweren und starken Mopeds wie Deiner SA-T kann man aber nicht mehr von Haltbarkeit sprechen. Der Hinterreifen schmilzt

    förmlich runter auf Asphalt. Bei meiner 1200 GS LC Adventure war der hinterreifen nach 2000 km fertig.

    @

    Sicheres Auftreten, auch bei völliger Ahnungslosigkeit


    Das passt wirklich sehr gut zu dir .
    Laut rumpoltern und andere Tatsachen nicht akzeptieren, die auch noch nachweisbar existent sind.


    Eben weil ich genau so ahnungslos bin wie Du, verweise ich auf die Aussagen der Reifenhersteller und nicht auf irgendwelche Foren, oder auch eigene frühere Aussagen. Wenn es jemand wissen MUSS, dann sind es die. Aus ureigenstem Interesse.


    Also nochmal: Lies die Erläuterung von Conti zur neuen Vorschriftenlage! Oder meinetwegen auch das 12-seitige Manifest vom ADAC.


    Und wenn Du den Inhalt dann verstanden hast, dann erkläre mir bitte was an meiner Aussage falsch sein soll.


    Dass es bei einem Deiner Mopeds anders gehandhabt wurde, kann ja durchaus sein. Das will ich ja auch gar nicht anzweifeln.

    So ist das nun mal mit der Praxis, die sieht oftmals anders aus als die Theorie, bzw. die Vorschriftenlage.


    Und jetzt habe ich fertig hier :wheelie:

    Das sind sicherlich unbestreitbare Vorteile, gegenüber einer Bleibatterie.


    Bei einer Sportenduro, oder einem Crosser lasse ich mir das gefallen, aber

    bei einem Brocken >200 kg, der auch noch halbwegs regelmäßig bewegt wird, spielt das doch keine Rolle.

    Eher schon der z.T. deftige Mehrpreis gegenüber einer "normalen" Batterie.

    Klugheit und Klugscheißerei sind zwei Paar Stiefel :grins:


    Die vom Kollegen beschriebene Vorgehensweise funktioniert nur bei neueren Motorädern mit EU-Typgenehmigung.

    Ein Moped mit alter ABE ist eine völlig andere Baustelle!


    Als ich vor kurzem meine frisch restaurierte 93er Africa Twin (mit alter ABE) neu auf mich zugelassen habe, wurde natürlich auch die
    Reifenbindung aus den alten Papieren wieder eingetragen.

    Ausschlaggebend für die Eintragung ist der Typdatensatz aus der KBA-Datenbank. Was da drin steht, wird eingetragen!

    Die ganze Zeit war das ja auch kein Problem. Reifenfreigabe mitführen und gut war.

    Das geht jetzt (für Reifen, die ab dem 1.1.2020 hergestellt wurden) eben nicht mehr.


    Bei Conti ist es recht verständlich erklärt: "KLICK"


    Hier wird auch explizit auf die Unterschiede zwischen aktueller EU-Typgenehmigung und alter ABE hingewiesen.


    Also Huskycrosser: Lesen ,verstehen, Ball flach halten!

    einige Eintragungen haben aber schon seit jahren ihre Gültigkeit verloren .......

    Reifenbindung ist hin

    Das gilt nur bei bei Fahrzeugen mit EU-Typengenehmigung!


    Bei Fahrzeugen mit einer alten ABE ist diese Aussage falsch! Hier ist die Reifenfabrikatsbindung gem. Fahrzeugpapieren weiterhin gültig.


    Alternative Reifen, die bis zum 31.12.2019 hergestellt wurden, können wie bisher mit der Freigabe des Reifenherstellers verwendet werden.

    Reifen, die ab 2020 hergestellt wurden, müssen eigetragen werden.

    Ich bin auch überzeugt von den Yuasa Batterien.

    In beiden LC8 (950S, 990R) hat nie eine schlapp gemacht. Ganz im Gegensatz zur sauteuren Exide Original-Batterie meiner 1200er GS LC. Die war schon nach 3 Jahren ein Fall für die Tonne.


    Die Yuasa in meiner alten Africa Twin ist auch schon älter als 10 Jahre und verrichtet immer noch problemlos ihren Dienst.


    Als Ersatz hab ich mir jetzt vorsichtshalber mal eine AGM Batterie von Intact bestellt.

    Von denen hört man auch viel Gutes und irgendwo war die auch mal Testsieger.


    Mit LiFePo's habe ich noch keine Erfahrungen, aber man ließt m.E. immer noch zuviel schlechte Bewertungen.

    Für den doch recht hohen Preis wäre mir das zu riskant.

    Mit unseren Erfahrungswerten kannst Du leider nicht viel anfangen. Da spielen zu viele fahrerspezifische Faktoren mit rein,

    wie z.B. Körpergröße, Armlänge, Länge des Oberkörpers, persönliche Wohlfühlhaltung :grins:,....

    Das musst Du ausprobieren, bzw. "erfahren" :wheelie:..Für mich z.B. ist der Serienlenker (der SA-R) in Verbindung mit der 25mm TT-Erhöhung optimal. Sowohl in der Breite, als auch in der Kröpfung. (hat die SA-S den gleichen Lenker? :denk:)


    Schau Dir mal die X-Line Lenker von Magura an. Da sollte für jeden Geschmack was dabei sein.


    Magura_X-Line.pdf

    Genau! :Daumen hoch:

    Den sog. Stiftschlüssel (= Stirnlochschlüssel) gibt's bei jeden Werkzeugfuzzi für's halbe Geld, das Montagewerkzeug für die Dichtringe

    kostet in super Qualität von JMP (z.B. bei 24mx.de) nur 20€, die 48er Schutzhülse kostet maximal 7€, den Nutmutternschlüssel

    (WP-Gabeldeckelschlüssel) gibt's bei Melahn für 18€.

    Wayne's interessiert: Alle KTM-Fahrwerke sind auf ein Fahrergewicht von 75-85 kg abgestimmt!

    Für die Jungs mit den schweren Knochen (wie ich :grins:), oder die leichten Mädels ist das natürlich suboptimal.


    Bei den alten 950er und 990er Adventures waren in den Ersatzteilkatalogen immer noch alternative Federn (härter und weicher),

    sowohl für die Gabel, als auch fürs Federbein aufgeführt. Bei den aktuellen Adventures ist das leider nicht mehr so.


    Nach etwas Recherche bin ich auf der Seite von KTMSHOP.SE auf die originalen WP-Settinglisten gestossen.

    Darin sind ALLE technischen Daten und auch alternative Federn samt KTM- und WP-Ersatzteilnummern aufgeführt.


    Für das Federbein der 1290R (und 1090R) sieht das dann etwa so aus:

    Setting_1290R.JPG


    Leider stimmen nicht mehr alle Ersatzteilnummern, die 190er Feder z.B. hat jetzt die KTM-Nummer 9101 0361.

    Über die WP-Bezeichnung (59) 190-205 war das allerdings recht einfach herauszufinden.


    Bei den Gabelfedern ist es leider nicht so einfach. Hier habe ich die aktuelle KTM-Nummer für die Gabelfedern mit 7 N/mm

    leider noch nicht gefunden.

    Also beim Hersteller geb' ich Dir völlig recht. Ein gutes Öl muss nicht unbedingt vom Markenhersteller kommen.
    (siehe Test in der MOTORRAD vor ein paar Jahren). Auch Louis oder Polo lassen bei renommierten Herstellern wie Fuchs oder Pentosin abfüllen.


    Bei der Viskosität sehe ich das aber anders. Die Vorgabe des Herstellers ist hier m.E. zwingend einzuhalten.

    Es geht hier ja z.B. darum, wie fließfähig das Öl im kalten oder im heißen Zustand ist, wie schnell wird der Öldruck aufgebaut, oder wie schnell erreicht das Öl beim Kaltstart bestimmte Stellen im Motor.