Hallo zusammen,
dazu muss ich mich als Langzeit-LC4-Fahrer mal kurz äußern...
Ich bin nach einer Saison und rund 9000km auf ner guten alten 2er-Duke mit Vergaser Ende 2009 zum ersten Mal eine 690er-Duke probegefahren und hab mich zu Beginn auch kurz gefragt, wo der gewohnte Bumms untenrum ist. Also war erstmal mehr Gas geben und höhere Touren angesagt...
Trotzdem habe ich dann ohne zu zögern Anfang 2010 meine geliebte Duke 690 R bestellt und noch in der gleichen Saison 2 grundlegende Dinge geändert, die das radikal verbessert haben. Beim 1000er-Service habe ich vorne ein kleineres Ritzel verbauen lassen, was die Sache schon sehr verbessert hat. Immer noch nicht zufrieden bin ich durch diesen Fred auf das Kastl vom Highscore gestoßen, das ich nach langem Überlegen beim KM-Stand von rund 10000 habe einbauen lassen! Jetzt ists wieder so wie früher gewohnt, das Drehmoment liegt viel früher an, sie ist drehfreudiger und bissiger!
Mittlerweile sind einige Saisonen und weitere 64000 km seit dem Einbau ins Land gegangen und ich habe keinen Kilometer davon bereut. Ich habe dem Highscore über die Jahre viele Nerven gekostet, weil ich dauernd herumgebaut habe und wieder zum Abstimmen kommen musste, manchmal mehrfach, weil meine R immer schon ein bisserl gezickt hat.
Zuerst Abstimmung mit dem Akra und geöffnetem Luftfilterkasten, dann musste unbedingt die Kitnocke rein samt großem K&N-Kitluftfilter, dann flog die Nocke wieder raus, weil die R damit in niederen Drehzahlen unfahrbar war für mich, erstmal blieb der Kitluftfilter zum Akra drinnen, dann wurde mir die Kombination zu laut und der offene Luffikasten kam wieder rein. Heuer als mir wieder mal nach Umbauen war, habe ich testweise den Akra abgebaut und den originalen Topf wieder angebaut, wieder zum Anpassen beim Highscore, dann wars unten zu fett, nochmal hin... dann kam ich auf die glorreiche Idee, bei ebay einen Satz Steuergeräte aus einer SMC 2011 zu ersteigern und mit TuneECU herumzuspielen... das ging komplett in die Hose, weil trotz gleicher Artikelnummer die Steuergeräte unterschiedlich programmiert sind und deshalb das Dukemapping überhaupt nicht funktioniert hat.. also SMC-R Mapping drauf, was besser passte und wieder stundenlange Abstimmung beim Meister am Prüfstand, ausführlich getestet, lief super, aber fühlte sich sehr rauh an... also mit TuneECU die Zündzeitpunkte des Duke R-Mappings in das SMC-R-Mapping eingespielt... gleich viel besser... aber um sicher zu gehen war die R dann heuer noch ein 4. Mal auf der Rolle, wo mittlerweile Dynojet-Run 140 gezählt wurde.. 
Lange Rede, kurzer Sinn, wenn ich durch das Kastl ned soviel mehr Spaß an der R bekommen hätte, wären jetzt wahrscheinlich ned 74000km am Tacho und ich hätte wahrscheinlich schon ein anderes Bike mittlerweile!
Der Motor wurde noch nie repariert und die untenstehenden Kurven schauen auch bei der KM-Anzahl ned so schlecht aus, obwohl seit dem Check natürlich schon wieder 10000km heuer vergangen sind.
lg herm