Beiträge von kischde

    Da Du sie schon beim Dealer hast, ist´s etwas zu spät. Aber vllt hilft´s anderen immerhin etwas weiter.

    Wenn ich das Gefühl habe, ein Motor springt aufgrund Sprit oder Zündfunken nicht an, teste ich´s kurz mit Bremsenreiniger oder alternativ Startpilot. Um Beurteilen zu können ob´s am Sprit liegt reicht das völlig aus.

    Hat mal einer die Verschleißmaße der Scheiben vorne und hinten parat? Also die Mindeststärke, ab der zu wechseln ist?


    Edit:

    Gefunden: vorne und hinten 4,5 mm.

    Glaube du irrst dich nicht. Ich habe ein 16er Ritzel und hebe mit den Originalpot im 3. eigentlich immer ab. Hab dann für 2 Ausfahrten den SC Projekt S1 gefahren, und siehe da, das Vorderrad bleibt unten. Mir war der Pot sowieso zu laut und hab dann wieder auf Original umgebaut. Gefühlt viel mehr Bums. Vor allem ab 4 Tausend für mich spürbarer Unterschied. Denke bei der 3.0 verlierst bei kürzeren ESD einfach zu viel. Weiß aber nicht wie das Bike bei Originalübersetzung Männchen macht. Vielleicht ist es da nicht so Spürbar.

    Tazdevil

    Du vergleichst aber gerade schon Äpfel mit Bratwürsten... Ein SC Project S1 ist definitiv nicht dasselbe wie ein AR.


    Ich hatte kurzfristig den Mivv, wegen undichter Nieten und (gefühlt) erheblich zu laut wieder zurückgeschickt. Der AR V3 250 mm aus erster Produktion hat bei mir die Wheelieneigung definitiv nicht vermindert. 16er Ritzel, 2. Gang und der Hobel steigt ab etwa 4k upm absolut sicher, egal bei welcher Drehzahl ich da das Gas aufziehe. Ich hab knappe 130 kg Kampfgewicht bei 1,86 und auch im 3. Gang kann ich noch Powerwheelies provozieren. Zwar nur noch an der Drehmomentbeule, aber da geht's problemlos und würde auch bis zum Überschlag reichen.


    Letztes Jahr hatte ich kurz nochmal den Orschinool-Pott drauf, hab aber in der Leistungs-Charakteristik keinen Unterschied festgestellt.


    Was sich durch den echt guten Test im verlinkten Video rausgestellt hat, ist, dass der Durchmesser des ESDs wohl eine entscheidende Rolle spielt. Ist ja auch durchaus logisch - wenn der Motor gegen sich stauende Abgase arbeiten muss, dann wird ein Teil der Arbeit eben dafür verwendet, die Abgase “weg zu schieben“ (Resonanzaufladung ist wie weiter oben beschrieben ein anderes Thema - bei den 1290ern wird die Leistung durch oder mit dem VSD erzielt, ab danach kann Leistung nur erhalten oder vernichtet, aber nicht mehr vermehrt werden. Komplettanlagen außen vor gelassen). Und dieser Teil der geleisteten Arbeit schiebt dann natürlich nicht mehr vorwärts (solange nicht jemand auf Gasturbine umbaut ^^).


    Ich glaube es hatte sich im Test rausgestellt, dass Pötte mit Durchmessern < 38 mm an der engsten Stelle je kleiner der Durchmesser desto mehr Leistung vernichtet haben.


    Fire35

    Cheers! :) :prost:

    Das stimmt natürlich, ohne Kette geht es, mit leider nicht. Hab bis jetzt immer gleich beides gewechselt.

    ghost2

    Jepp, klar. Aus meiner Sicht (also nur für mich) gibt's keinen wirklichen Grund, nur das Ritzel zu wechseln, daher hatte ich das nicht berücksichtigt.

    Ist die R da so anders ausgebaut als die GT? Ich hab nur die Ritzelabdeckung demontiert und das war's. Geht'n bisschen fummelig am KNZ vorbei, aber es geht mit etwas Geduld.

    Hebelschutz war auch nicht mein Kriterium, mir ging's anfangs eher um Wetterschutz für die Griffel. Mittlerweile bin ich aber eh zum Schönwetter-Weichei mutiert, daher isses eigentlich obsolet :)

    Hab die Lenkerendenspiegel aber ähnlich wie tschiif montiert, da mir Coolsein so lang wie breit ist und die Spiegel auf die Art so ziemlich die einzige Möglichkeit sind, wie ich nach hinten mehr als Arme und/oder Schultern sehe :)

    Fire35

    Da haste recht - ich glaub der korrekte Begriff war auch Resonanzaufladung, insofern war meine Ausdrucksweise für'n Ar... :)


    sdrued

    Nö, kann man so nicht sagen. 20 Ventile ermöglichten damals (das war 1990!) den nötigen Gaswechsel. Die Hayabusa gab's damals noch nicht, die Motorentechnik is so'n Beispiel einer Technik, die sich immer weiter entwickelte. Da gab's nur selten Fälle, dass ein Motor aus dem Stand in wenigen Jahren einfach so 'dahinentwickelt' wurde und zack - da isser und gut noch obendrein.... ^^ und die wenigen, die es so gab (bspw. S1000RR), beruhten auch auf den Erkenntnissen, die man sich erarbeitet hatte.

    Auch Suzuki hat nicht einfach aus dem Nichts eine K5 aus dem Hut gezaubert. Viele Hersteller versuchten auf verschiedenen Wegen das Optimum zu finden und das bedeutet halt Forschung und Entwicklung.

    Abgasgegendruck ist ein Begriff aus dem Bereich Zweitakter. Da ist der wichtig und beeinflusst die Leistung deutlich. Die Abgasklappen haben eine andere Funktion. Das wird in dem Video auch angesprochen und ist nicht als "Gegendruck" zu werten.

    Allerdings bin ich froh, dass mein Absoptionsdämfer nicht mit "Stahlwolle", wie im Video genannt wurde, gefüllt ist. Die wäre ratz-fratz verbrannt.

    Du hast recht, was die Zweitakter angeht, aber bei den Viertaktern liegst Du nicht ganz richtig.


    Zweitakter haben eine Expansionsbirne und benötigen relativ genau berechneten Staudruck um die Füllung des Zylinders/der Zylinder mit Frischgas umzusetzen, da das Frischgas durch Spülverluste sonst teilweise im Auspuff landen und damit die Leistung drastisch sinken würde.


    Trotzdem brauchten (zumindest ganz offensichtlich im Fall der FZR 1000, die einen Vierzylinder mit 20 Ventilen und 145 PS hatte; wie erwähnt hatte die exorbitant an Leistung verloren, nachdem der Endtopf abflog) auch Viertakter einen gewissen Gegendruck und nutzen auch hier die stoßwellenartig verlaufenden Impulse um die Zylinderfüllung zu verbessern. Das Exup hat exakt das nämlich ermöglicht. Die Klappe war in mittleren Drehzahlen nur teilweise offen, um Gegendruck zu erzeugen. Ab irgendwo bei 7500 oder 8000 u/min war dann Durchzug angesagt, da der Gegendruck in dem Bereich hinderlich gewesen wäre und Leistung geschluckt hätte. Daher musste die Exupwalze auch penibelst eingestellt werden, beide Züge mussten exakt stimmen.


    Bei Gelegenheit such ich Dir dazu gern auch'n paar Links raus. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es dazu im Internet Infos gibt.

    Wie macht ihr die Kiste aus z.B. an der Baustellampel?

    Da sich der Mythos, der Killschalter sorge für Stress, schon seit meiner Jugend mit 80 ccm Mopeds hält, nutze ich auch seit damals den Schalter nicht. Dass aber noch keiner hier auf den Seitenständer gekommen ist...? Das mach ich seit Jahren an Baustellenampeln und meistens auch wenn ich zuhause oder meinem Ziel ankomme, um den Motor abzuschalten. Danach dann Zündung aus und gut.


    Im August 2022 hab ich die Lithium-Ionen der RR verbaut und die hatte bisher auch nie Probleme erlitten/verursacht. Ich lade das Teil über Winter dauerhaft mit einem Noco Ladegerät im Lithium-Modus, alle paar Wochen auch mal während der Saison.

    Kürzlich, vor ca. 2 Wochen vielleicht, hatte ich aber trotzdem erstmalig (EZ ist Juli 2020, km-Stand momentan ca. 31700 km) den Fehler 'Federung'. Nach Zündung aus und wieder an war der allerdings weg und kam bisher auch nicht wieder.

    In den nächsten zwei Wochen geht meine zum Service. Mal sehen was es dann Neues gibt oder ob der Fehler ausgelesen werden kann.

    das Problem wird sein, dass viele im "normalen" Thread den AR oder Akrap aus eigenen Erlebnissen nicht kennen.


    Es gibt bei YT ein Video, wo an ein und derselben SDR 2.0 diverse Pötte nacheinander montiert u. dann getestet wurden, für mich der authentischste Test.....dreimal darfst raten, was raus kam ??? !!!


    Der Test war sehr ernüchternd, jedenfalls für die etablierten Anbieter. Mit die meißte Leistung gab es ohne Pott, da wetterten viele Propheten früher auch dagegen.

    'Früher' war Abgasgegendruck tatsächlich wichtig. An meiner FZR 1000 Exup is mal der Pott abgeflogen. Die Trompeten von Jericho waren ein Dreck gegen das, was danach durch den Wald schallte, aber Leistung war da nimmer... Lief wie'n Sack Nüsse ^^


    Bei den heutigen Maschinen wird das alles schon vor'm Endschalldämpfer geregelt, wodurch die Pötte kaum mehr was bringen, wohl aber vernichten können - Stichwort zu kleiner Durchmesser. Deshalb kostet der AR als einer von wenigen keine Leistung. Das war die Conclusio aus dem Test mit mehreren Pötten und macht auch durchaus Sinn. Der originale Topf hat glaub ich 38 mm. Alles was kleiner war, hat die Leistung mehr oder weniger reduziert.

    Jeweils ein Halter mit 40 mm und einer mit 50 mm

    Versatz sind verschickt, also noch jeweils einer vorhanden, sowie die Rohteile, jeweils zwei für 40 mm Versatz und zwei für 50 mm Versatz vorbereitet. Müssen noch gebogen/gekantet werden und können entweder 'natur' bleiben (Edelstahl) oder noch gepulvert oder anderweitig beschichtet oder lackiert werden.


    Ich hab den 40er mit einem Google Pixel 6a in Verwendung, das passt perfekt hinter die Scheibe und selbige lässt sich noch verstellen. Bei größeren Handies oder Navis sollte der 50er Halter verwendet werden.


    Gruß,

    kischde

    Ich hab den 250er dran. Der wiegt glaub ich etwa 1 kg - verglichen mit dem originalen also schon ein erheblicher Unterschied.

    In Sachen Lautstärke find ich den perfekt. Im Stand und niedrigen Drehzahlen kann man den durchaus sozialverträglich fahren. Eine vergleichende 'Messung' mit dem Handy im Abstand von etwa 1 Meter ergab, dass der 250er Austin Racing etwa 1 dB lauter ist als der originale. Das ist sicher keine Messung, aber als Anhaltspunkt wird es schon herhalten können, denk ich. Der TÜVer hat nur nach der E-Nummer gesehen, bei laufendem Motor aber nicht den Anschein erweckt, als würde er die Maschine als zu laut einstufen.

    Hallo,

    auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Eine Düse richtig verbaut reicht. Wenn die Schmierung auf den Rollen nicht gleichmäßig ist, sondern der Ölfilm in der Hälfte oder drei Viertel abreißt ist meiner Erfahrung nach immer die Düse nict richtig positioniert.

    Wenn Die Kette frühzeitig stirbt ist der Öler (egal welcher) wenn richtig verbaut und richtig bedient nicht schuld. Entweder ist die Kette minderwertig, hat einen Produktionsfahler (keine Fettpackung um den Nietbolzen), die Zugfestigkeit der Kette passt nicht zum Fahrzeug, Die Zahnräder sind schlecht verarbeitet (schief gestanzt), die Kette läuft schräg und nicht in der Flucht oder sie ist zu straff eingebaut.

    Ich werd´s jetzt beobachten. Welchen Herstellers die letzte war weiß ich nicht mehr sicher; no-name war´s zumindest nicht, entweder AFAM oder Enuma (ich glaub Enuma war´s). Bei der Zugfestigkeit nehm ich sowieso immer das höchste, was ich auftreiben kann, am liebsten hätte ich auch was noch stärkeres als "suitable für 600 - 1300 cc". Aber das ist soweit ich weiß bereits die mit der höchsten Zugfestigkeit bei DID. Flucht kannst an der SDR/GT ja nicht schief einstellen und die korrekte Spannung beachte zumindest ich eh immer penibel, da ich keine Lust hab, das Getriebeausgangslager zu killen. Ist also akkurat montiert und jetzt wird beobachtet :)